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ZDF

*** Shopping-Tipp: ZDF

{{Infobox Fernsehsender |ID = Bild:ZDF.svg center|130px |EP = analog terrestrisch, Kabelfernsehen Kabel, Satellitenfernsehen Satellit & DVB-T |LR = Deutschland |SE = ZDF |IN =Markus Schächter |EAS = 1. April 1963 |RE = Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Öffentlich-rechtlich |PT = Vollprogramm |IM = '''Postanschrift''':
(kein Impressum gemäß MDStV)
Zweites Deutsches Fernsehen
55100 Mainz '''Hausanschrift''':
ZDF-Straße 1
55127 Mainz-Lerchenberg
[http://www.zdf.de www.zdf.de] }} Bild:Zdfzentrale.jpg Mainz-Lerchenberg.html" title="thumb thumb|Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in [[Mainz-Lerchenberg. Das Sendezentrum mit dem Fernsehgarten liegt verdeckt dahinter..html" title="Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in [[Mainz-Lerchenberg">thumb|Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in [[Mainz-Lerchenberg. Das Sendezentrum mit dem Fernsehgarten liegt verdeckt dahinter.">Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in [[Mainz-Lerchenberg">thumb|Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in [[Mainz-Lerchenberg. Das Sendezentrum mit dem Fernsehgarten liegt verdeckt dahinter. Bild:Teletext_lev1_0.jpg thumb|ZDF-Videotext Das '''ZDF''' (''Zweites Deutsches Fernsehen'') ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts öffentlich-rechtliche Sendeanstalt Deutschlands und eine der größten Sendeanstalten in Europa.

Geschichte und Entwicklung


Vorgeschichte und Sendestart
Für ein zweites Fernsehprogramm begann die Post um 1960 mit dem Aufbau einer zweiten Senderkette. Diese sendete im UHF-Bereich, was eine zweite Antenne und einen Fernsehapparat mit erweitertem Frequenzbereich erforderte. Für ältere Empfänger hielt der Handel spezielle, ca. 80 DM teure Umsetzer bereit. Bei der Senderplanung spielte – genau wie beim ersten Programm – ein optimaler Empfang in möglichst vielen Teilen der Deutsche Demokratische Republik DDR eine wichtige Rolle. Um die Senderkette schon einmal nutzen zu können, und die Zuschauer zum UHF-Empfang zu animieren, gestattete man der ARD mit dem Programm ARD 2 ein befristetes zweites Programm, das täglich von 20:00 bis 22:00 Uhr sendete. Sendestart war am 1. Mai 1961 im Sendegebiet des Hessischer Rundfunk hr und einen Monat später bundesweit. Nachdem das Bundesverfassungsgericht das sogenannte Adenauer-Fernsehen, die Deutschland-Fernsehen GmbH, untersagt hatte, unterzeichneten die Länder am 6. Juni 1961 einen Staatsvertrag über „eine gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts mit dem Namen: Zweites Deutsches Fernsehen“. Bei der Aufsicht über das ZDF wechseln sich die Länder in zweijährigen Perioden ab. Der Sitz des Senders ist Mainz. Als Sendebeginn war der 1. Juli 1962 vorgesehen, der sich jedoch verzögerte. Die erste Versuchssendung strahlte das ZDF in der Nacht vom 19. auf den 20. März 1963 über den Fernmeldeturm Großer Feldberg Sender Feldberg aus; die zweite Versuchssendung in der Nacht vom 26. auf dem 27. März über alle Sender der Kette. Zu diesem Zeitpunkt konnten 61 % der Fernsehteilnehmer erreicht werden. Offizieller Sendebeginn des ZDF war der 1. April 1963. Bei der ARD hoffte man, nach dem Start des ZDF ein drittes Programm ausstrahlen zu dürfen. Dies ließ sich jedoch mangels freier Frequenzen nicht sofort realisieren. Die erste Farbversuchssendung des ZDF lief wie bei der ARD am 3. Juli 1967, der Regelbetrieb begann am 25. August 1967. Inzwischen wurde die Reichweite so erhöht, dass ca. 80 % der Teilnehmer erreicht wurden.

Eschborn und Wiesbaden
Der Sendebetrieb des ZDF begann in jenen provisorischen Studios in Eschborn, die man von der Freies Fernsehen Gesellschaft übernommen hatte. Es handelte sich um einen Bauernhof und einige ehemalige Arbeitslager-Gebäude, ein gerne mit ''Telesibirsk'' beschriebenes Szenario. Darin waren zwei Studios mit 230 m² bzw. 160 m² und je drei Kameras untergebracht, ferner ein Synchronstudio mit zwei zusätzlichen Kameras, damit es auch für Ansagen dienen konnte. Außerdem standen zur Verfügung: Eine Magnetbildanlage, drei Filmabtaster für 16 mm und 35 mm, eine 16-mm-Aufzeichnungsanlage und eine 16-mm-Entwicklung. Der Verwaltungsrat befand einen Ausbau in Eschborn als zu teuer, woraufhin ein Umzug in den provisorischen Studiokomplex der Taunus-Film GmbH in Wiesbaden, Unter den Eichen erfolgte. Dort nahm man am 1. April 1964 den Sendebetrieb auf. Auf dem Gelände der Taunus-Film waren die Sendeleitung, Aktueller Dienst und Technik untergebracht, auf einem angrenzenden Grundstück Schneideräume, Kopierwerk, Fotolabor und Chefredaktion. Darüber hinaus hatte das ZDF bis zu 30 Räume im Großraum Mainz/Wiesbaden angemietet, in denen sich beispielsweise das Zentralarchiv oder die Synchronisation fanden.

Mainz-Lerchenberg
Bild:Wappen Lerchenberg.png thumb|Wappen von Mainz-Lerchenberg mit ZDF-Senderlogo {{Koordinate Artikel|49_57_52_N_8_12_29_E_type:landmark_region:DE-RP|49° 57' 52" N, 8° 12' 29" O}} Die Planungen sahen von vornherein einen zentralen Standort für alle Abteilungen vor. Hierzu kaufte das ZDF am 25. Juni 1964 ein 1,04 Mio m² großes, im Mainzer Stadtteil Mainz-Lerchenberg Lerchenberg gelegenes Grundstück. Im ersten Bauabschnitt konnte ein Gebäude für die Übertragungswagen Anfang 1967 bezogen werden; der zweite Abschnitt, das 14-stöckige Redaktions- und Verwaltungsgebäude im Frühjahr 1974. Nach sechsjähriger Bauzeit nahm dann schließlich am 6. Dezember 1984 das neue Sendezentrum seinen Betrieb auf. Die Verbundenheit des Stadtteils spiegelt sich auch im Wappen wieder.

Weitere Sendestudios
Heute verfügt der Sender über 17 Inlandsstudios (eines in jeder Landeshauptstadt#Bundesrepublik Deutschland Landeshauptstadt; in Berlin seit Februar 2000 zusätzlich das Hauptstadtstudio im Zollernhof, Unter den Linden), sowie 18 Auslandsstudios, davon zwei in den Vereinigte Staaten USA (New York City New York, Washington (District of Columbia) Washington, D. C.).

Organisation


Finanzielle Situation
Die Finanzierung des ZDF gestaltete sich in den ersten Jahren sehr schwierig. Von den 5 DM Radio- und Fernsehgebühren gingen 1,35 DM oder 27 % an die Post für das Sendernetz und den Gebühreneinzug, den Rest bekamen zu 70 % die ARD und zu 30 % das ZDF, was 1,095 DM ausmachte – erst 1972 kam es zu einer Erhöhung der Rundfunkgebühren. Während der ARD-2-Ära musste die Hälfte der Einnahmen an die ARD weitergegeben werden, danach bereitete der Bayerischer Rundfunk Bayerische Rundfunk Ärger mit seinem Standpunkt, der Staatsvertrag verletze das Grundgesetz und die bayerische Landesverfassung, woraufhin die Zahlungen am 1. September 1963 endeten und erst nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. November 1965 wieder flossen. Auch blieben die Werbeeinnahmen in den ersten Jahren hinter den Erwartungen zurück. Heute zieht die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) 17,03 EUR monatlich pro Haushalt ein, von denen rund 4,20 EUR an das ZDF gelangen. Der Etat liegt bei ca. 1,6 Mrd. EUR (Stand: Juni 2005)

Mitarbeiter
Das ZDF startete mit fast 2.200 fest angestellten Mitarbeitern, eine Zahl, die langsam auf 3.600 anstieg.

Intendanten
Das ZDF wird von einem Intendanten geleitet, der vom ZDF-Fernsehrat Fernsehrat gewählt wird. Die bisherigen Amtsinhaber waren: * 1963–1977: Karl Holzamer Prof. Karl Holzamer * 1977–1982: Karl-Günther von Hase * 1982–2002: Dieter Stolte Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte * seit 2002: Markus Schächter

Programm
Am 1. April 1963 begann der Sendebetrieb mit dem Slogan „''Am Ersten das Zweite''“, wobei das Programm im Wesentlichen aus der vorab aufgezeichneten 90-minütigen Unterhaltungssendung ''Berlin-Melodie'' mit Musik aus dem alten Berlin bestand. Im ersten Jahr spielten die für das FFG produzierten Sendungen noch eine erhebliche Rolle, außerdem versuchte man mit Sportsendungen, speziell dem Das aktuelle sportstudio Aktuellen Sportstudio – überaus erfolgreich – zu glänzen. Mit dem Umzug nach Wiesbaden kam die Drehscheibe (Fernsehsendung) Drehscheibe, eine bekannte Vorabendsendung, die viele bisherige Ratgebersendungen zusammenfasste. Nun konnte auch die Sendezeit schrittweise ausgedehnt werden.

Werbung
Wie auch Das Erste darf das ZDF Werbung bis 20:00 Uhr zeigen. Die Werbung dauert bis zu drei Minuten und unterbricht selten eine Sendung. An Sonn- und bundesweiten Feiertagen darf keine Werbung gesendet werden. Seit dem Beginn der Werbung im ZDF werden die einzelnen Werbespots durch die Mainzelmännchen unterbrochen.

Sendungen des ZDF
Siehe ''Liste der ZDF-Sendungen''

Technische Voraussetzungen
In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens strahlte das ZDF sein Programm ausschließlich über die zweite terrestrische Senderkette in der Bundesrepublik Deutschland aus. Diese wird, anders als die Sender des Das Erste Ersten Fernsehprogramms der ARD von T-Systems (Tochter der Deutsche Telekom Deutschen Telekom AG), früher von der Deutsche Bundespost Deutschen Bundespost, betrieben. Wie bei der ARD waren auch hier vor 1990 viele Sender so platziert, dass sie auch in weiten Gebieten der Deutsche Demokratische Republik DDR empfangbar waren, wo das ZDF viele Zuschauer hatte. Seit Dezember 1990 wird das Programm auch über diverse Sender in den neuen Bundesländern abgestrahlt. Genutzt werden hierbei Frequenzen, die einmal für ein eventuelles drittes Deutscher Fernsehfunk Fernsehprogramm der DDR vorgesehen waren. Seit den ersten Kabelpilotprojekten ist das ZDF auch im Kabelfernsehen vertreten. Die europaweite Satellitenausstrahlung über Astra (Satellit) Astra 1C begann im August 1993 zur Internationale Funkausstellung Berlin Internationalen Funkausstellung in Berlin. Im selben Jahrzehnt begann die Digital Video Broadcasting digitale Ausstrahlung über Kabel und Satellit (Raumfahrt) Satellit. Seit 2002 ist das ZDF über DVB-T auch digital in den ausgebauten Regionen zu empfangen.

Programmpalette
Bild:ZDF Sendezentrum 2.jpg thumb|Sendezentrum 2 des ZDF (ehemalige Sat.1-Zentrale). Das ZDF betreibt (außer dem eigentlichen ZDF-Programm) in Zusammenarbeit mit anderen Rundfunk- bzw. Fernsehanstalten folgende Programme: * 3sat * Phoenix (Fernsehsender) Phoenix * ARTE * KI.KA In seinem Digital-Paket (DVB) ZDFvision sind zusätzlich frei zu empfangen: * ZDFinfokanal * ZDFdokukanal * ZDFtheaterkanal Über das Internet sind über die ZDFmediathek Live-Streaming Livestreams oder „Video on Demand Videos On Demand“ ansehbar. * Aktuelle Nachrichten * Ausgewählte Beiträge aus den Bereichen Information, Wissen, Reportagen usw.

Literatur
* ''Zwanzig Jahre ZDF.'' Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz 1981. * ''ZDF Staatsvertrag vom 31. August 1991, in der Fassung des Achten Staatsvertrages zur Änderung rundfunkrechtlicher Staatsverträge in Kraft seit 1. April 2005''. ([http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,1896,2000713,00.pdf pdf-Version])

Weblinks
{{Commons|ZDF}} * {{Wikinews|Kategorie:ZDF|ZDF}}
- ZDF.de
- DVB-T
- „heute“-Nachrichten
- Mainzer Tage der Fernsehkritik
- ZDF Kinderprogramm
- Amateurfunkclubstation des ZDF - DF0ZDF {{NaviBlock |Navigationsleiste Fernsehprogramme des ZDF |Navigationsleiste ÖRR-D }} Kategorie:Fernsehsender (Deutschland) Kategorie:Rundfunkgesellschaft Kategorie:Anstalt des öffentlichen Rechts Kategorie:Medien (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Unternehmen (Mainz) Kategorie:Medien (Rhein-Main) Kategorie:ZDF ! Kategorie:Abkürzung bs:ZDF ca:ZDF da:ZDF el:ZDF en:ZDF es:ZDF fi:ZDF fr:ZDF it:ZDF ja:第2ドイツテレビ nl:ZDF no:ZDF pl:ZDF ru:ZDF sv:ZDF Kategorie:Fernsehen (Deutschland)

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