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Z10 Karlsruhe

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Bild:Studentenzentrum Z10 Tafel1.jpg thumb|234px|Innenansichten des Z10 Das '''Studentenzentrum Z10''' (kurz: Z10) ist ein gemeinnütziges Kultur- und Kommunikationszentrum für Studierende in Karlsruhe, das seit 1983 studentische und kulturelle Aktivitäten fördert. Dies geschieht auf der Basis von etwa 15 bis 20 ehrenamtlichen Mitgliedern und einem Umfeld aus zahlreichen weiteren, freiwilligen Helfern. Der Verein ist in einem 4-stöckigen Gebäude (mit lebhafter Vergangenheit, siehe Geschichte) in der Zähringerstraße 10 in Karlsruhe angesiedelt, das dem Verein kostenlos vom Studentenwerk Karlsruhe zur Verfügung gestellt wird. Teil des Z10 ist eine 6er-WG im 3. Obergeschoss. Das Z10 wird vom Studentenwerk Studentenwerk Karlsruhe und der Uni_Karlsruhe Uni Karlsruhe tatkräftig unterstützt.

Der Verein
Das Z10 ist ein gemeinnütziger Verein. Dessen Tätigkeiten werden jährlich von einem Beirat kontrolliert, der aus Rektoren Karlsruher Hochschulen (Universität, PH, FH, Musikhochschule) sowie diversen Karlsruher Persönlichkeiten besteht. Die Aufgabe des Vereins ist es, ein Kultur- und Kommunikationszentrum zu betreiben, um die Begegnung von Studierenden zu ermöglichen und kreative Betätigung anzuregen und zu fördern. Dieses Ziel wird unter anderem dadurch erreicht, dass den Studierenden Räumlichkeiten bereitgestellt und Kurse und Kulturveranstaltungen organisiert werden. Mitglied werden kann jeder der im Z10 helfen will, natürlich auch Nicht-Studenten. Es gibt keine Vereinsgebühren. Jeden Donnerstag ist Vereinssitzung. Der Vorstand des Vereins besteht aus drei frei gewählten Mitgliedern: Vorsitzende(r), Geschäftsführer(in) und Finanzer(in). Der Vorstand wird für jeweils ein Jahr in geheimer Abstimmung gewählt. Der Verein finanziert sich zum einen aus den Einnahmen des Cafés, dessen Betrieb nur aufgrund der freiwilligen Ausschankhelfer möglich ist, und zum anderen aus Spenden einer Stiftung.

Was passiert?
Im Z10 gibt es regelmäßig Kurse wie zum Beispiel Aktzeichnen, Photographie, Töpfern, Kampftanz oder sogar einen Flirtkurs …, all das ist schon dagewesen. Die Räume des Z10 dienen neben den eigenen Veranstaltungen auch den Treffen unterschiedlichster Gruppen wie dem Forum europäischer Studenten, AEGEE, der schwul-lesbischen Unigruppe „QUEERbeet“ (die einmal im Monat einen offenen Ausschank betreibt), den Studenten für Christus, mehrerer Sprachkurse des UStA, einer russischen Theatergruppe, eines Chors und verschiedenen Hochschulgruppen der Universität Karlsruhe. Daneben nutzen auch mehrere Fachschaften regelmäßig diese Möglichkeit für Ereignisse wie Ehemaligentreffen und die O-Phase (Orientierungswoche für Neustudenten). Außerdem können auch von einzelnen Studierenden Räume meist kostenlos für eigene studentische Zwecke verwendet werden. Des Weiteren verfügt das Z10 derzeit über einen Töpferraum, ein Fotolabor, ein Musikzimmer mit Flügel und einen komplett eingerichteten Proberaum. Diese Räume können gegen einen Unkostenbeitrag gemietet werden. Das Z10-Café ist während des Semesters an drei Tagen pro Woche ganztägig geöffnet. In der vorlesungsfreien Zeit ist nur Mittwoch abends offen, die Räume können aber durchgehend genutzt werden. Eine stolze Sammlung an Gesellschaftsspielen erleichtert neue Kontakte und sorgt dafür, dass niemand lange allein bleiben muss. Immer wieder gibt es Sonderaktionen wie Anti-Weihnachten, Halloween, Metalabend, Wahlparty, Ausschänke mit Selbstbedienung, bunte Abende (jedes Getränk wird eingefärbt) und vielerlei mehr Sinniges und Unsinniges. Neben den Ausschankabenden finden während der Vorlesungszeit Sonderveranstaltungen am ersten und dritten Samstagabend im Monat statt. Dabei gilt wie bei allen Z10-Veranstaltungen „Eintritt Frei“. Der Schwerpunkt dieser Kultursamstage liegt derzeit auf Konzerten von meist regionalen Bands unterschiedlicher Bekanntheit und Stilrichtungen. Des Weiteren finden derzeit Poetry-Slams und Lesungen statt. Höhepunkte sind die zwei Cocktailabende, sowie Sommer- und Winterfest – Veranstaltungen, an denen das Haus aus allen Nähten platzt. Seit dem Wintersemester 05/06 wird auch den Freitagen in der Vorlesungszeit kulturelles Leben eingehaucht. Das Konzept dieser "Fetten Freitage" beruht darauf, dass kleine Gruppen aus Z10lern und anderen Studierenden Themenabende organisieren. Die Vielfalt reichte von ernsten Inhalten wie „Organspendeausweis“ und „Kondome/AIDS“ bis zu sehr originellen Abenden wie dem „Reiche-Leute-Abend“ und dem „Kindergeburtstag“. Weitere Informationen und Bilder dazu finden sich im Terminarchiv, dem Tagebuch (Blog) und der Photogalerie der Z10-Homepage.

Geschichte
Nach dem 1977 stattgefundenen Kahlschlag der Studentischen Kultur gab es zahlreiche Bemühungen, wieder Aufenthalts- und Veranstaltungsräumlichkeiten in Karlsruhe zu schaffen. Am Arbeitskreis_Kultur_und_Kommunikation AKK wurde deshalb der Arbeitskreis Z10 gegründet, um aus dem ehemaligen Freudenhaus in der Zähringerstraße 10 ein, von den Zwängen des Allgemeinen Studierendenausschuss (Allgemeiner_Studierendenausschuss AStA) unabhängiges Studentenzentrum zu formen. Die Stadt Karlsruhe sicherte damals großzügig eine Sanierung des Hauses für 1.500.000 DM zu. Die Zukunft des Haus 10 schien rosig, doch dann kam der Schock: Die Stadt zog ihr Angebot zurück. Um das Z10 doch noch zu retten, schmiedeten die Studierenden zusammen mit Professor Draheim (ehemaliger Rektor der Universität Karlsruhe) und Herrn Igney (Geschäftsführer des Studentenwerks) einen neuen Plan, der vorsah, das fehlende Geld durch Spenden und durch Übernahme vieler Renovierungsarbeiten durch die Studenten aufzubringen und hier und da zu sparen. Zunächst galt es aber, das extrem baufällige Haus in einem sanierfähigen Zustand zu halten: Im Dezember 1981 zogen deshalb 8 mutige Studenten im Z10 ein, um es durch Beheizen über den Winter zu bringen. Gleichzeitig lief die Spendenaktion an, und Anfang 1982 konnten über 300.000 DM von knapp 150 Einzelspendern gesammelt werden. Damit wurden die Verhandlungen mit der Stadt Karlsruhe wieder aufgenommen, und nach langem Ringen willigte diese ein, die Sanierung mit 270.000 DM zu unterstützen. An der Universität wurde eine Projektarbeit ausgeschrieben, um die Planungsarbeiten am Haus 10 möglichst kostengünstig zu gestalten. In der nächsten Zeit konnten große Teile der Rohbau- und Abbrucharbeiten durch Studenten erledigt werden, die statischen Maßnahmen griffen. Dann traf der zweite Schock: Bei der Finanzbesprechung mit dem Architekten wurde im Februar 1983 eine klaffende Finanzierungslücke entdeckt. Doch der Hilferuf aus dem Z10 wurde vom Unabhängigen Studierendenausschuss (Unabhängiger_Studierendenausschuss UStA) erhört und mit einer Spende beantwortet. Den Restbetrag legte die Karlsruher Hochschulvereinigung nach, so dass der mehrmals befürchtete Baustopp ausblieb. Am 10. Juni 1983 war es dann soweit: das Studentenzentrum Z10 konnte endlich feierlich eröffnet werden.

Weblinks

- www.z10.info Kategorie:Kulturzentrum Kategorie:Universität Karlsruhe (TH)

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[Der Artikel zu Z10 Karlsruhe stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Z10 Karlsruhe zu editieren.
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