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Z

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{{Dieser Artikel| behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens Z. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Zeichens finden sich unter Z (Begriffsklärung)}} {{Zeichen|Zz}}'''Z''' bzw. '''z''' (gesprochen: [tsɛt]) ist der 26. und letzte Buchstabe des Lateinisches Alphabet lateinischen Alphabets und ein Konsonant. Der Buchstabe Z hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 1,13%. Er ist damit der Buchstabenhäufigkeit 20.-häufigste Buchstabe in deutschen Texten.

Herkunft
{| align="center" border="0" cellpadding="5" |align="center" width="130px"|Bild:Proto-semiticZ-01.png Proto-semitisches Ze |align="center" width="130px"|Bild:PhoenicianZ-01.png Phönizisches Zajin |align="center" width="130px"|Bild:Zeta uc lc.svg 64px|Griechisches Zeta |align="center" width="130px"|Bild:EtruscanZ-01.png Etruskisches Z |align="center" width="130px"|Bild:RomanZ-01.png Lateinisches Z |- |align="center" valign="top" width="130px"|Proto-semitisches Ze |align="center" valign="top" width="130px"|Phönizisches Zajin |align="center" valign="top" width="130px"|Griechisches Zeta |align="center" valign="top" width="130px"|Etruskisches Z |align="center" valign="top" width="130px"|Lateinisches Z |} Der Ursprung des Buchstabens im Proto-Semitisches Alphabet proto-semitischen Alphabet ist das Symbol Ze, das eine Stichwaffe symbolisiert. Im Phönizisches Alphabet phönizischen Alphabet wurde der Buchstabe leicht abgewandelt und bekam den Namen Zajin (Sajin), das Dolch oder Waffe bedeutet. Der Lautwert des Buchstabens im phönizischen Alphabet war das stimmhafte S [z]. Bei den Phöniziern war das Zajin an der siebten Stelle des Alphabets. In das Griechisches Alphabet griechische Alphabet wurde der Buchstabe als Zeta übernommen, bei den Griechen stand das Zeta für den Lautwert [z] und für die Affrikate [dz]. In verschiedenen Dialekten wurde das Zeta auch als stimmhafter oder stimmloser dentaler Frikativ [ð] oder [θ] ausgesprochen (wie das englische ''th'': '' '''th'''in'' [θɪn], „dünn“; '' '''th'''is'' [ðɪs], „dies“). Zu Beginn hatte das Zeta noch die dem I ähnliche Form des Zajin, bis zur klassischen Zeit kippte der Längsbalken allerdings nach rechts, wahrscheinlich weil es so schneller zu schreiben war, möglicherweise auch wegen der Ähnlichkeit zum Iota. Die Etrusker übernahmen das Zeta in der dem I ähnlichen Form in ihr Alphabet. Da das Etruskische allerdings keine stimmhaften Verschlusslaute kannte, wurde aus [dz] ein [ts]. Dieser Buchstabe wurde auch von den Römern übernommen. Allerdings war die Affrikate [ts] im Lateinischen nicht vorhanden und so wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. das I-förmige Z im Alphabet durch das (aus dem Buchstaben C) neu entstandene G mit dem Lautwert [g] ersetzt. Das griechische Zeta wurde zur Zeit Ciceros zusammen mit dem Ypsilon ins lateinische Alphabet aufgenommen, um die griechischen Wörter und Eigennamen korrekt wiedergeben zu können. Daher ihr Platz am Ende des Alphabets. Marcianus Capella berichtet, der revolutionäre Staatsmann Appius Claudius Caecus habe das Z abgelehnt: "Z idcirco Appius Claudius detestatur, quod dentes mortui, dum exprimitur, imitatur." Der weitgeöffnete Mund des Toten entspricht der Haltung der Zähne beim Aussprechen des Z. Um im Bild zu bleiben: Es beginnt das Leben mit dem staunenden "A" und schließt mit dem "Z". A bis Z.

Das Z mit Unterschlinge
Eine graphische Variante ist das „Z mit  Unterschlinge“, welches in Anlehnung an die Gebrochene Schrift gebrochenen Schriften (wie Fraktur (Schrift) Fraktur) auch in lateinischen Schreibschriften auftaucht. In einigen Antiqua-Schriften ist diese Variante als Einzelbuchstabe und in Ligatur (Typografie) Ligaturen anzutreffen. Bild:Fraktur z.png|Das kleine »z« in Fraktur (Schrift) Fraktur-Schrift. Image:Z-small-VA-64x88.png|Der Kleinbuchstabe »z«, wie er als Vereinfachte Ausgangsschrift an Grundschulen gelehrt wird. Image:Z-small-Variante.png|Der Kleinbuchstabe »z« in einer Antiquaschrift. Bild:Berliner Strassenschilder.jpg|Berliner Straßenschilder mit »z mit Unterschlinge« in Antiqua-Schrift im Eszett (ß) und der Ligatur tz. Eine graphische Variante ist der lateinische Buchstabe Ʒ Ezh, wie er im Internationales Phonetisches Alphabet Internationalen Phonetischen Alphabet als Symbol für den Stimmhafter postalveolarer Frikativ stimmhaften postalveolaren Frikativ verwendet wird.

Entwicklung des deutschen ''z''
Bis in die mittelhochdeutsche Zeit schrieb man denjenigen Laut, der bei der Zweite Lautverschiebung 2. Lautverschiebung aus kurzem ''t'' entstanden war, mit ''z'' bzw. mit ''zz'': mittelhochdeutsch ''daz, ez, ezzen'' vs. niederdeutsch ''dat, et, eten''. Dieser Laut wurde vermutlich als stimmloser alveolarer Frikativ [s] ausgesprochen so wie unser heutiges stimmloses ''s'' und blieb lange Zeit vom alten germanischen ''S#Entwicklung des deutschen s s'' verschieden, das als stimmloser alveolo-palataler Frikativ [{{IPA|ɕ}}] ausgesprochen wurde. Schon früh begann man, anstelle von ''zz'' auch ''sz'' zu schreiben, um es besser vom ''tz'' zu unterscheiden. So entstand das deutsche ''ß''. Im zwölften Jahrhundert fiel der ''z/zz''-Laut mit dem alten ''s/ss''-Laut zusammen. Das hatte zur Folge, dass schon bald die beiden Schreibungen durcheinander gebracht wurden und schließlich nach vielen Jahrhunderten die heutige Verteilung der Buchstaben ''ß, ss, s'' entstand. Langes ''tt'' und ''t'' am Wortanfang wurden hingegen zu einem ts-Laut, der noch heute so ausgesprochen wird, z.B. in ''Zahl, sitzen'' vs. ''Tahl, sitten''.

Siehe auch
* Abkürzung, Akronym, beginnend mit dem Buchstaben '''Z''' oder '''z''' * Funkalphabet

Weblinks
{{Commons|Z}}
- http://www.wam.umd.edu/~rfradkin/sin2phoen-animate.html
- http://www.ancientscripts.com/greek.html {{Navigationsleiste Lateinisches Alphabet}} Kategorie:Schriftzeichen Kategorie:Abkürzung als:Z ar:Z arc:Z az:Z bs:Z ca:Z co:Z cs:Z da:Z el:Z en:Z eo:Z es:Z eu:Z fi:Z fr:Z (lettre) fur:Z gd:Z gl:Z he:Z hr:Z hu:Z id:Z ilo:Z it:Z ja:Z ko:Z kw:Z la:Z nl:Z (letter) nn:Z no:Z nrm:Z pl:Z pt:Z (letra) ro:Z ru:Z (латиница) simple:Z sl:Z sq:Z sv:Z th:Z tl:Z tr:Z (harf) vi:Z yo:Z zh:Z

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