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Y

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{{Dieser Artikel| behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens Y. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Zeichens finden sich unter Y (Begriffsklärung)}} {{Zeichen|Yy}}'''Y''' bzw. '''y''' (gesprochen [{{IPA|ˈ?psilɔn}}]; in der Schweiz auch [{{IPA.html">Buchstabe des lateinischen_Alphabets.html">Lateinisches Alphabet|lateinischen Alphabets, der in lateinischen Texten nur zur Wiedergabe des ''Y'' in griechischen Lehnwörtern verwendet wird. Wie das prinzipiell bei jedem Vokalbuchstaben möglich ist, steht ''y'' als Vokalbuchstabe in den Schreibsystemen moderner Sprachen teils für einen oder mehrere Vokale, teils je nach Stellung für Vokale oder einen Konsonanten (so im Englischen). In einigen Sprachen wird ''y'' aber auch als Konsonantenbuchstabe verwendet (so im Türkischen). ''y'' kommt auch als Bestandteil von festen Zeichenkombinationen (Digraph (Linguistik) Digraphen) für einzelne Phoneme vor (so im Ungarischen). Im Deutschen wird ''y'' ausschließlich in Lehn- und Fremdwörtern verwendet und hat dann (annähernd) den Lautwert der Herkunftssprache; die grundlegende Aussprache des Deutschen Aussprache entspricht der des ''ü'', daneben vor allem auch der des ''i'' oder ''j''. Der Buchstabe Y hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 0,04%. Er ist damit der Buchstabenhäufigkeit 25.-häufigste Buchstabe in deutschen Texten.

Herkunft


Griechisches Y
{| align="center" border="0" cellpadding="5" |align="center" width="130px"|Bild:Proto-semiticW-01.png Proto-semitisches Waw-Zeichen |align="center" width="130px"|Bild:PhoenicianW-01.png Phönizisches Waw |align="center" width="130px"|Bild:Upsilon uc lc.svg 64px|Griechisches Ypsilon |align="center" width="130px"|Bild:RomanY-01.png Lateinisches Y |- |align="center" valign="top" width="130px"|Proto-semitisches
Waw-Zeichen |align="center" valign="top" width="130px"|Phönizisches Waw |align="center" valign="top" width="130px"|Griechisches Ypsilon |align="center" valign="top" width="130px"|Lateinisches Y |} Das Ypsilon ist einer der jüngsten Buchstaben im lateinischen Alphabet und teilt sich einen Großteil seiner Geschichte mit dem U, dem V und dem W. Es hat seinen Ursprung im Phönizisches Alphabet phönizischen Buchstaben Waw, der den Lautwert [w] hatte. Ins Griechisches Alphabet griechische Alphabet wurde der Buchstabe als Ypsilon übernommen, der ursprünglich auch den Lautwert [u] hatte. Auf dem Weg über die Etrusker wurde daraus das lateinische U. Bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. hatte sich infolge des Sprachwandels der Lautwert des griechischen Ypsilon jedoch gewandelt, es stand nun für den Laut Gerundeter geschlossener Vorderzungenvokal [y]. Als die Römer um diese Zeit begannen, verstärkt griechische Begriffe zu verwenden, behalfen sie sich zuerst mit der Umschreibung mit U, fügten jedoch dann das Ypsilon an das Ende ihres Alphabets hinzu.

Ligatur ij
Im Frühneuhochdeutschen und im Mittelniederländischen wurde der lange [{{IPA.html">ÿ'', wurde sie mit ''y'' verwechselt. In den alemannischen_Dialekten.html">Alemannische Dialekte|alemannischen Dialekten und im Afrikaans wird ein solches ''y'', das als Ligatur aus ''ij'' entstanden ist, bis heute verwendet. Im Niederländische Sprache Niederländischen hingegen wird heute die Ligatur ''ij'' gebraucht (bzw. einfach ''ij'').

Verwendung
Bild:Y-Brückenpfeiler.JPG thumb|Ein Y-förmiger Brückenpfeiler Seit der Spätantike wird das Ypsilon im Griechischen (Υ/υ) als [i] ausgesprochen, bezeichnet also denselben Laut wie ''i''. Daher und durch den Gebrauch griechischer Fremdwörter (bzw. auf griechischem Vorbild aufgebauter Kunstwörter) gibt es in den heutigen Orthographien anderer Sprachen sehr verschiedenartige Verwendungen des ''y'': * ''y'' als Variante des Buchstabens ''i'' (z.B. Englische Sprache Englisch, Französische Sprache Französisch, Spanische Sprache Spanisch): Insbesondere wird das ''y'' am Wortende anstelle eines ''i'' verwendet (z.B. engl. ''happ'''i'''ness'' — ''happ'''y''''' oder Spanische Sprache span. ''re'''i'''na'' — ''re'''y'''''). Ähnliche Tendenzen gab es bis ins 19. Jahrhundert auch in der Deutsche Rechtschreibung deutschen Rechtschreibung. * ''y'' als Konsonant: Im Englischen und in englischen Transskriptionen nichtenglischer Namen hat das y am Wort- und Silben''anfang'' den Lautwert des deutschen ''j'', z.B. ''yes'', ''yellow''; ''Yogyakarta''. * ''y'' nur als Bestandteil von Digraphen (z.B. Katalanische Sprache Katalanisch, Ungarische Sprache Ungarisch: Als an sich nicht gesprochener Buchstabe wird das ''y'' zur Modifikation anderer Buchstaben verwendet, z.B. im Digraph ''ny'' für [ɲ]. * ''y'' als Bezeichnung spezieller Laute (z.B. Polnische Sprache Polnisch, Walisische Sprache Walisisch, Finnische Sprache Finnisch). * Keine Verwendungen von ''y'' außer in Fremdwörtern und (geografischen und Familien-) Namen (z.B. Deutsche Sprache Deutsch, Italienische Sprache Italienisch, Portugiesische Sprache Portugiesisch). * Seit Einführung des Buchdrucks ist das ''y'' manchmal als Ersatz für ähnliche Buchstaben bzw. Buchstabenkombinationen verwendet worden, so im Englische Sprache Englischen anstelle eines ''þ'' (beispielsweise ''ye olde shoppe'' statt ''þe/the olde shoppe'' (''der alte Laden'')) oder im Frühneuhochdeutschen und Niederländische Sprache Niederländischen anstelle eines ''ij'' (siehe oben).

Verwendung im Deutschen
In der heutigen deutschen Rechtschreibung wird das ''y'' fast ausschließlich in Fremdwörtern und Eigennamen verwendet. Bei griechischen Fremdwörtern hat sich unter dem Einfluss der Schulbildung die Aussprache des Deutschen Aussprache [y] (ü) weitgehend durchgesetzt (beispielsweise ''Typ'', ''Xylophon''). Im Schweizer Hochdeutsch ist allerdings die Aussprache [i] üblich. In Fremdwörtern aus anderen Sprachen wird im Allgemeinen die fremde Aussprache übernommen, z.B. bei englischen Fremdwörtern als [i] (meist Wortende, beispielsweise ''Party, Hobby'') oder {{IPA|[aɪ]}} (beispielsweise ''Nylon''), und am Wortanfang vor weiterem Vokalbuchstaben als [j] (beispielsweise ''Yen'', ''Yoruba''). In Eigennamen (Familien- und geografischen Namen) wird ''y'' in der Regel wie ''ü'' gesprochen ''(Sylt, Thyssen, Byhleguhre-Byhlen),'' daneben auch als ''i'' ''(Kyffhäuser, Gysi).'' (In Alemannische Dialekte alemannischen Namen wird das ''y'' ganz regelmäßig als geschlossenes [{{IPA|i(?)}}] ausgesprochen, beispielsweise in ''Kanton Schwyz Schwyz'' oder ''Mythen''. Diese Verwendung geht auf das ''ij'' zurück.) Ferner kommt es als Variante von unsilbischem ''i'' (als Bestandteil von Diphthongen) in verschiedenen Namen vor, beispielsweise in ''Bayern'', dessen ''y'' auf eine Anordnung von Ludwig I. (Bayern) König Ludwig von Bayern von 1825 zurückgeht, welche im Zusammenhang mit der Wahl seines Sohnes Otto I. (Griechenland) Otto zum König von Griechenland steht (neben ''ay'' kommen auch die Kombinationen ''ey'' und ''oy'' vor). In Eigennamen kann ''y'' auch Bestandteil von anderen, sonst unüblichen Digraph (Linguistik) Mehrgraphen sein: in ''uy'' (neben ''ui'') für langes ''ü'' (z.B. ''Huy'') oder für ''eu'' ''(Gruyter),'' in ''oey'' für langes ''ö'' ''(Oeynhausen).''

Weblinks
{{Commons|Y}} {{Wiktionary|Y}}
- http://www.wam.umd.edu/~rfradkin/sin2phoen-animate.html
- http://www.ancientscripts.com/greek.html
- Wieso zählt das Ypsilon nicht zu den Vokalen? ''Siehe auch:'' Abkürzung, Akronym, beginnend mit dem Buchstaben '''Y''' oder '''y''' * Funkalphabet {{Navigationsleiste Lateinisches Alphabet}} Kategorie:Abkürzung Kategorie:Schriftzeichen als:Y ar:Y arc:Y az:Y ca:Y co:Y cs:Y da:Y el:Y en:Y eo:Y es:Y et:Y eu:Y fi:Y fr:Y (lettre) gd:Y gl:Y he:Y hr:Y hu:Y id:Y ilo:Y is:Y it:Y ja:Y ko:Y kw:Y la:Y nl:Y (letter) nn:Y no:Y pl:Y pt:Y ro:Y ru:Y (латиница) simple:Y sl:Y sq:Y sv:Y th:Y tl:Y tr:Y vi:Y yo:Y zh:Y

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