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X-Wagen

*** Shopping-Tipp: X-Wagen

{{Korrekter Titel|x-Wagen}} Bei '''x-Wagen''' handelt es sich um Eisenbahnwaggons für S-Bahnen in Deutschland. Ihre Einsatzgebiete sind die S-Bahn Nürnberg und die S-Bahn Rhein-Ruhr. Bild:x-Wagen-Eisenbahnfotograph.jpg thumb|250px|x-Wagen in alter S-Bahn-Lackierung auf einem Abstellgleis am [[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorfer Hauptbahnhof]] Bild:xwagen.jpg thumb|250px|x-Wagen mit Lokomotive der [[Baureihe 143]]

Geschichte
Die S-Bahn Rhein-Ruhr wurde 1967 zunächst mit lokbespannten Zügen, bestehend aus Silberlingen und E-Loks der Baureihe 141, eröffnet. Mitte der 1970er 70er-Jahre wurde der Betrieb dann auf ''Olympiatriebwagen'' der Baureihe Baureihe 420 ET 420 umgestellt. Die Triebwagen befriedigten im Ruhrgebiet jedoch nicht vollends, insbesondere wurde mangelnder Komfort bemängelt; eigentlich waren die Züge auch nicht für die langen Haltstellenabstände auf den Strecken im Ruhrgebiet konstruiert worden. Zunächst dachte man über eine ET-420-Variante mit dem Arbeitstitel ET 422 nach, aber entschied sich letztlich doch für einen lokbespannten Zug. Die Waggonhersteller Düsseldorfer Waggonfabrik DÜWAG und Messerschmitt-Bölkow-Blohm MBB bekamen 1978 von der Deutsche Bundesbahn Bundesbahn den Auftrag, einen ''Wendezug Rhein-Ruhr'' zu entwickeln. Als Triebfahrzeug waren E-Loks der Baureihe 111 vorgesehen. Ende des Jahres wurden bereits die ersten Prototypen der Zweite-Wagenklasse Klassewagen ''Bx 794.0'' und der Steuerwagen Bauart ''Bxf 796.0'' zur Erprobung an die Bundesbahn übergeben. Die Erste/Zweite-Klassewagen ''ABx 791.0'' folgten Anfang 1979. Im Jahre 1981 gingen die x-Wagen mit nur unwesentlichen Änderungen in die Serienfertigung und ersetzten die ET 420 an der Ruhr. Die Serie umfasste je 59 ''ABx'' und ''Bxf'' sowie 97 ''Bx''. Für die neue S-Bahn Nürnberg wurde 1988 entschieden, ebenfalls x-Wagen, allerdings zusammen mit Loks der Baureihe 141 BR 141, zu verwenden. Hierzu wurden 13 ''ABx 791.2'' und ''Bxf 796.2'', sowie 19 ''Bx 794.2'' beschafft, die sich nochmals in Details von der vorhergehenden Serie unterscheiden. Sie wurden ab Werk im damals neuen DB-Farbschema für S-Bahnen lackiert. 1991 und 1994 wurden für Netzerweiterungen an der Ruhr nochmals x-Wagen beschafft, danach fiel die Entscheidung, die Wagen in den nächsten Jahren durch die neuen Baureihe 423 ET 423 zu ersetzen.

Konstruktion
Auf Grund der S-Bahnkonzeption (hohe Beschleunigung und Bremsleistung) wurde Aluminiumleichtbau gefordert. Der Wagenkasten der x-Wagen stützt sich über Luftfedern auf die zweiachsigen Drehgestelle ab. Die Fußbodenhöhe wird dadurch konstant bei 1 m über Schienenoberkante gehalten. Bei Druckverlust in den Luftfedern kann der Zug im Notbetrieb noch mit maximal 70 km/h bewegt werden. Jeder Radsatz verfügt über zwei Bremsscheiben, ab der dritten Bauserie drei Scheiben, da die Temperatur der Bremsscheiben unter Umständen in grenzwertige Bereiche ansteigen kann. Der Steuerwagen ''Bxf 796'' besitzt einen Führerstand DB-Einheitsführerstand (erstmals bei der DB_Baureihe_111 Baureihe 111 verwendet und auch bekannt als „integrierter Führerraum“). Neu war die digitale Wendezugsteuerung zeitmultiplexe Wendezugsteuerung (ZWS) über die durchgehende UIC-Leitung des Zuges. Die in S-Bahn-Farben (orange Bauchbinde) lackierten 111er des Bahnbetriebswerk Bw Düsseldorf waren dazu mit entsprechenden Steuergeräten ausgerüstet worden. Die Abkehr von der analogen Wendezugsteuerung erwies sich Anfang der 1990er als Segen, als mit der Ablösung der 111er durch ehemalige Deutsche Reichsbahn der DDR Reichsbahn-Loks der Baureihe 143 begonnen wurde; während man im Westen ein 36-poliges Kabel für die Analogsteuerung verwendete, benutzte man im Osten 34-polige Kabel. Dank der ZWS war die Umrüstung der 143er dennoch relativ problemlos möglich. Anstatt Abteilwagen Abteilen besitzen die Wagen drei bis vier Großraumwagen Großräume mit kunstlederbezogenen Sitzen in Gegenüberanordnung. Ein schneller Fahrgastwechsel wird durch drei Einstiege pro Seite mit Doppelschiebetüren Bauart Kiekert erreicht. Ursprünglich waren die Wagen nicht klimatisiert und der Steuerwagen ohne Mehrzweckraum für Fahrräder, dies wurde inzwischen in einigen zu Innovationszug Innovationszügen umgebauten Garnituren behoben. In diesen Wagen werden teilweise auch Videoüberwachung der Fahrgasträume und Fahrgastinformationssysteme erprobt. Außerdem wurde der Innenraum in den aktuellen ''DB Medien''-Stil umgebaut, das heißt hellgraue Farben, blaue Sitzbezüge mit kariertem Muster. Die ersten x-Wagen waren noch in der vom ET 420 bekannten orange-grauen Farbgebung lackiert, ab der zweiten Serie kam das neue orange-weiße Farbschema zur Anwendung. Inzwischen sind die Wagen fast alle im verkehrsrot des Deutsche Bahn DB-Regionalverkehrs lackiert.

Siehe auch
* Silberling n-Wagen Kategorie:Reisezugwagen

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