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Wiedtalbrücke

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{| cellpadding="2" style="float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border-spacing: 1px;" ! colspan="2" align="center" |'''Wiedtalbrücke''' |- style="background:#FFFFFF;" align="center" | colspan="2" | |- ! colspan="2" align="center"| Technische Daten |- style="background:#FFFFFF;" | '''Länge''' || 387,3 m |- style="background:#FFFFFF;" | '''max. Stützweite''' || 65,44 m |- style="background:#FFFFFF;" | '''Überbaubreite''' || 13,0 m |- style="background:#FFFFFF;" | ''' Überbauhöhe''' || 5,35 m |- style="background:#FFFFFF;" | '''max. Höhe über Grund''' || 53 m |- style="background:#FFFFFF;" | '''System''' || Spannbetonkastenbrücke |} Die '''Wiedtalbrücke''' ist eine 387 m lange zweigleisige Eisenbahnüberführung der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Mit 53 m ist es die höchste Brücke dieser Strecke. Das Bauwerk liegt in Rheinland-Pfalz bei Wiedmühle, einem Ortsteil Neustadt (Wied) Neustadts, westlich der parallel verlaufenden Bundesautobahn 3 Autobahn A 3. Es überspannt den Fluss Wied (Fluss) Wied sowie zwei Kreisstraßen. Die Streckentrasse ist bei einer Entwurfsgeschwindigkeit von 300 km/h im Bauwerksbereich mit einem Radius von 3500 m gekrümmt, die Gradiente steigt in Richtung Frankfurt mit maximal 40 Promille. Die Brücke hat auf beiden Seiten 2,5 m hohe Lärmschutzwand Lärmschutzwände sowie eine Feste Fahrbahn mit 4,5 m Gleisabstand. Das Bauwerk wurde zwischen den Jahren 1998 und 1999 errichtet.

Gründung und Unterbauten
Die Widerlager und drei Pfeiler Hangpfeiler haben eine Flachgründung. Die zwei Talpfeiler sind auf Bohrpfahl Großbohrpfählen mit 1,5 m Durchmesser gegründet. Die rechteckigen maximal 45 m hohen Stahlbetonpfeiler haben einen Hohlkastenquerschnitt. Sie verjüngen sich mit einem Anzug von 70:1 nach oben. Das Widerlager Frankfurt ist Festpunkt der Brücke und leitet insbesondere die Längskräfte infolge Bremsen in den Baugrund ab. An der Dehnfuge bei dem Widerlager Köln ist ein Gleis Schienenauszug vorhanden.

Überbau
Bild:Eisenbahnbrueckenquerschnitt2.png thumb|250px|Querschnitt Überbau Der Überbau besteht aus einem Durchlaufträger mit sechs Feldern. Die Querschnittsform ist ein einzelliger Spannbetonhohlkasten mit geneigten Stegen. Bei einer Fahrbahnplattenbreite von 13,0 m und Bodenplattenbreite von 5,7 m beträgt die Gesamtstützweite 62,77 m + 4x65,44 m + 62,77 m = 387,3 m. Die Konstruktionshöhe ist mit 5,35 m konstant.

Ausführung
Der Brückenüberbau wurde mit dem Taktschiebeverfahren bei Taktlängen von 32,77 m im Wochentakt hergestellt. Der Taktkeller war am Widerlager Köln angeordnet. Der Verschub der Brücke erfolgte bergauf ohne Hilfsstützen mit einem 40,5 m langen Vorbauschnabel.

Literatur
* Klaus Dickhut, Walter Streit: ''Wiedtalbrücke – eine weitgespannte Taktschiebebrücke''. Der Bauingenieur, Oktober 2000.

Weblinks

- Arge Mittelstand Kategorie:Balkenbrücke Kategorie:Spannbetonbrücke Kategorie:Eisenbahnbrücke Kategorie:Brücke in Rheinland-Pfalz {{Koordinate Artikel|50_37_03_N_07_24_41_E_type:landmark_region:DE-RP|50° 37' 3" N 7° 24' 41" O}}

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