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Westuffeln

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Bild:Westuffeln.jpg thumb|right|350px|Westuffeln '''Westuffeln''' ist der zweitgrößte Ortsteil der politischen Gemeinde Calden. Er hat mehr als 1600 Einwohner. Die Landschaft um Westuffeln, das großzügig von Wald umgeben ist, entspricht dem typischen Hessen nordhessischen Landschaftsbild. Die Umgebung ist abwechslungsreich und hügelig. Die zahlreichen Hecken, unbewirtschafteten Kuppen und ausgedehnten Waldgebiete prägen das Bild. Westuffeln liegt an der Nebelbeeke, die schließlich beim Nachbarort Obermeiser in die Warme mündet. Auch auf Westuffeln trifft der Werbeslogan der Politische Gemeinde politischen Gemeinde zu: ''„Die freundliche Landgemeinde in Großstadtnähe.“'' Hier verbinden sich die Vorteile eine Landlebens mit dem Komfort in kürzester Zeit die Vorteile der nahen Einkaufstädte wie Hofgeismar, Warburg oder dem nordhessischen Zentrum Kassel in nur 20 km Entfernung nutzen zu können. Vom intensiven Straßenverkehr ist Westuffeln verschont, da man schon in den 1970er Jahren die Bundesstraße 7 als Umgehungsstraße um Westuffeln und Obermeiser gebaut hat. In der Gemarkung von Westuffeln wird das Mineralwasser der Wilhelmsthaler Mineralbrunnen GmbH entnommen und am Ortsrand in der Anlage enteisent, abgefüllt oder auch mit verschiedenen Geschmacksrichtungen versehen. Als Ergebnis kann man dann „Tofi“, „Caldener“, „Wilhelmsthaler“ oder „Johanniter“ genießen. Auf das Mineralwasser war man am Anfang der 1960er Jahre gestoßen, als man nach Trinkwasser suchte, aber Wasser fand, das für diesen Zweck zuviel Eisen und Kohlensäure enthielt, aber damit als wertvolles Mineralwasser bestens geeignet war.

Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 965. In einer Urkunde ist die Schenkung von Kaiser Otto I. an die Kirche des heiligen Mauritius zu Magdeburg festgehalten. Dort werden neben anderen Höfen und Dörfern beide Uffeln („ufloun et altera ufloun“) verschenkt. Mit dem anderen Uffeln ist Burguffeln gemeint, das wohl die Ältere der beiden Siedlungen ist. Die beiden Orte sind in ihrer Geschichte bis in die Neuzeit besitzrechtlich verbunden gewesen. Der Name Westuffeln ist auf das Wort "loh" (=Hain) zurückzuführen. Hinzu kommt das Verhältniswort "uff" (auf dem), so dass sich daraus Uffelohen/Uflon ergibt. In der Geschichte taucht der Name in verschiedenen Formen auf: 850 und 870 Uffelohen, Ufloun 965, Uflon 973, Uflahun und Ufflan 1015. In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde das Grundwort "lohen" in Ufflen oder Uffeln abgeschliffen. Der Namensteil "West-" geht wohl darauf zurück, dass unsere Dorf ca. eine Fußstunde westlich des älteren Burguffelns liegt. Eine Besonderheit wird man auf dem Friedhof in Westuffeln entdecken. Dort befindet sich eine offene Aussegnungshalle mit einem separaten Predigerhäuschen. Diese Anlage ist eine von ganz wenigen dieser Art, die noch erhalten sind und ist mit der Jahreszahl 1694 datiert. Die Gemeinde saß dabei in der Halle, der Pfarrer ist in dem Häuschen geschützt, aber der Sarg wurde dazwischen aufgebahrt. Für den Toten war eventueller Regen wohl nicht mehr so wichtig. Heute wird die Anlage nur noch bei besseren Witterungsbedingungen genutzt. An den kalten Tagen finden die Trauerfeiern in der Kirche statt.

Die Kirche
Bild:Kirche_Westuffeln.jpg thumb|left|Die Kirche von Westuffeln Der Kirchturm in Romanik romanischem Stil stammt entweder aus dem 10. oder 12. Jahrhundert, genau lässt sich dies nicht sagen. Das Kirchenschiff hingegen wurde 1883 in neugotischem Stil aus rotem Sandstein errichtet, das alte Kirchenschiff musste damals aufgrund der Baufälligkeit abgerissen werden. Die Kosten des Neubaus wurden fast vollständig von der Kirchengemeinde getragen und die noch heute bei Sonnenschein effektvollen bunten Fenster verdankt man Spenden von Gemeindemitgliedern. Beim Abbruch des alten Kirchenschiffs wurden leider die letzten alte Bildwerke aus dem Mittelalter zerstört. Außerdem wurde eine tiefe Grube unter dem Altar nicht erforscht. Somit sind vielleicht einige interessante Geheimnisse der Kirche verloren gegangen. In der Kirche befindet sich ein Epitaph. Das Epitaph ist ein alter Eingang zu dem Totengewölbe der Familie von der Malsburg, die früher die Patronatskirche für die Gemeinde besaß und damit seine Toten innerhalb der Kirche bestatten durfte. Alle anderen Einwohner begruben ihre Toten um die Kirche herum. Ab 1622 wurde der heutige Friedhof angelegt. Das hölzerne Epitaph ist um das Jahr 1700 entstanden. Es ist Hermann Otto von der Malsburg gewidmet, der im Escheberger Wald von einem Keiler tödlich verletzt wurde. Die Geschichte der Kirche und Pfarrei in Westuffeln ist lang und kann in ihrem Umfang hier nicht erzählt werden. Oft wechselten die Besitz- und Lehnsverhältnisse. Als sicher kann dabei angesehen werden, dass die Herrschaft über das Dorf mit der Kirche verknüpft war.

Sonstiges
Westuffeln hat im Sommer 2005 an der Aktion "dolles Dorf" des Hessen-Fernsehens teilgenommen. In der Zuschauerabstimmung unterlag man jedoch knapp im Halbfinale. In Westuffeln gibt es zahlreiche Freizeit- und Kulturveranstaltungen, die anhand der aufgeführten Weblinks weiter dargestellt werden. Westuffeln ist ein lebendiger aktiver Ort in der Mitte Deutschlands.

Weblinks

- Westuffeln
- Geschichtsverein Westuffeln {{Koordinate Artikel|51_26_04_N_09_19_34_E_type:city_region:DE-HE|51° 26' 04" N, 09° 19' 34" O}} Kategorie:Landkreis Kassel Kategorie:Ortsteil in Nordhessen

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