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Volmetalbahn

*** Shopping-Tipp: Volmetalbahn

Die '''Volmetalbahn''' ist eine von Hauptbahnhof Hagen Hagen Hbf bis Hagen-Delstern Mehrgleisigkeit zweigleisige Hauptbahn. Von dort verläuft sie weiter als eingleisige Eisenbahnstrecke über Brügge (Lüdenscheid) Brügge(Westf), Meinerzhagen und Gummersbach bis Dieringhausen. Bis 1994 war die Bahnstrecke von Hagen-Delstern bis Brügge ebenfalls zweispurig ausgebaut. Die Bahnstrecke ist nach dem Fluss Volme benannt, dessen Lauf sie über weite Teile folgt. Heute wird als Volmetalbahn die 57 km lange von Dortmund über Hagen und Brügge verlaufende Strecke mit dem Abzweig nach Lüdenscheid (Liste der deutschen Kursbuchstrecken#Region Nordrhein-Westfalen (400 bis 499) KBS 434) bezeichnet. In ihrem nördlichen Teil ab Hagen folgt sie dabei dem Trassenverlauf der Rheinische Eisenbahngesellschaft Rheinischen Bahn von (Düsseldorf-)Düsseldorf-Derendorf Derendorf über Düsseldorf-Gerresheim Gerresheim, (Wuppertal-)Elberfeld-West Varresbeck, Oberbarmen Wichlinghausen, Gevelsberg, (Hagen-)Eckesey und Herdecke nach Dortmund Südbahnhof Dortmund Süd. 1957 wurde die Einfädelung in den Dortmunder Südbahnhof stillgelegt. Seither führt eine kurze Verbindungskurve an der Westfalenhalle vorbei direkt in den Dortmunder Hauptbahnhof. Bild:Vollmetalbahn.png thumb|left|210px|Streckenführung der derzeitigen Volmetalbahn {| class="prettytable float-right" {{BS-header|Volmetalbahn (KBS 434)}} {{BS-table}} {{BS|STR|||von Hamm (Westf)|}} {{BS|STR|||Strecke Nr. 2103}} {{BS|BHF|165,1|Dortmund Hauptbahnhof Dortmund Hbf'''}} {{BS|ABZrf|||nach Essen|}} {{BS|BHF|{{BSkm{{!}}170,1{{!}}73,8}}|Dortmund Signal Iduna Park Signal Iduna Park}} {{BS|STR|||Strecke Nr. 2423}} {{BS|BHF|72,0|Dortmund Zoo Dortmund Tierpark|}} {{BS|BHF|70,3|Dortmund-Kirchhörde}} {{BS|BHF|68,5|Bahnhof Dortmund-Löttringhausen Dortmund-Löttringhausen}} {{BS|BHF|64,1|Wittbräucke|}} {{BS|BHF|{{BSkm{{!}}62,0{{!}}6,8}}|Herdecke}} {{BS|STR|||Strecke Nr. 2821}} {{BS|ABZlg|||von Bochum|}} {{BS|ABZrg|||von Schwerte}} {{BS|BHF|0,0|Hagen Hauptbahnhof Hagen Hbf'''}} |} |} {| class="prettytable float-right" {{BS-header|Von Hagen nach Brügge (Westf)}} {{BS-table}} {{BS|STR|||Strecke Nr. 2810|}} {{BS|BHF|{{BSkm{{!}}0,1{{!}}0,0}}|Hagen Hbf}} {{BS|ABZrf|||Hauptstrecke nach Wuppertal}} {{BS|TUNNEL1|||Goldbergtunnel, 2200m|}} {{BS|BHF|1,8|Oberhagen}} {{BSe|BHF||Hagen-Delstern}} {{BSe|HST||Hagen-Ambrock|}} {{BS|BHF|9,5|Hagen-Dahl Dahl}} {{BS|TUNNEL1|||Hengstenberger Tunnel, 232m}} {{BSe|HST||Breckerfeld-Priorei|}} {{BS|BHF|13,2|Rummenohl}} {{BS|TUNNEL1|||Twieströmer Tunnel}} {{BS|HST|16,3|Dahlerbrück|}} {{BS|BHF|18,1|Schalksmühle}} {{BSe|ABZrf|||historische Hälvertalbahn}} {{BS|STR|||ehem. 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Bauwerke
An der Volmetalbahn existieren vier bedeutende Eisenbahnbauwerke: * der 30 Meter hohe Damm (Wall) Damm über den Kirchhörder Bach in Dortmund-Hörde, * der 944 m lange Ender Tunnel, * der 313 m lange und 30 m hohe Ruhr-Viadukt (Herdecke) Ruhr-Viadukt bei Herdecke und * der 2200 m lange Goldbergtunnel in Hagen.

Geschichte
Im Mai 1870 wurde mit dem Bau der Volmetalbahn begonnen. Am 16. Oktober 1871 wurde die Strecke Hagen–Oberhagen und am 15. März 1874 die Strecke bis Dahl für den Güterverkehr eröffnet. Am 6. September 1874 wurde dieser Abschnitt auch für den Personenverkehr freigegeben. 1893 war die gesamte Strecke bis Dieringhausen fertiggestellt. In Hagen führte die Strecke anfangs mitten durch die Stadt (entlang der heutigen Bergstraße). Aufgrund der erheblichen Behinderung für den Straßenverkehr wurde im November 1906 mit dem Bau einer Umgehung begonnen. So entstand der Goldbergtunnel, der am 1. Juli 1910 in Betrieb genommen wurde. Auf der Strecke zwischen Hagen und Brügge befinden sich drei aufgelassene Bahnhöfe bzw. Haltepunkte. Zwischen Oberhagen und Dahl gab es noch Stationen in Delstern und Ambrock, zwischen Dahl und Rummenohl war früher noch ein Haltepunkt in Priorei. Alle diese Haltepunkte wurden am 27. Mai 1979 geschlossen. Vom 28. Mai 1967 bis zum 28. Oktober 1994 fuhr die Volmetalbahn in Form von Wendezügen, bestehend aus Hagener Diesellokomotive Diesellokomotiven der DB Baureihe V 100 Baureihe 212 mit zwei bis drei Wagen. 1996 erfolgte für die Volmetalbahn die erste europaweite Ausschreibung für eine Eisenbahnlinie in Deutschland, die die Dortmund-Märkische Eisenbahn (DME) für sich entschied. Sie übernahm am 30. Mai 1999 den Betrieb der Volmetalbahn und setzte Dieseltriebwagen vom Typ Bombardier Talent ein. Noch während der Ausschreibung wurde die Strecke zwischen Brügge und Hagen-Delstern eingleisig zurückgebaut, um sie zu beschleunigen. Diese Beschleunigung ist jedoch im Betrieb nur minimal, dafür wurden diverse Nebengleise abgebaut und der Fahrplankorridor sehr verengt. Die heute noch regelmäßig von Meinerzhagen aus verkehrenden Schotter-Ganzzüge und die Leerzüge in Gegenrichtung müssen regelmäßig in Brügge oder Delstern eine Wartezeit einlegen. Auch bei Verspätungen der Personenzüge ist die planmäßige Begegnung in Rummenohl nicht immer möglich und erzeugt weitere Verspätungen. Seit dem 12. Dezember 2004 wird die Volmetalbahn von DB Regio NRW betrieben.

Planung Lückenschluss
Die geplante ''Volme-Agger-Bahn'' besteht aus drei Teilen, * dem betriebenen * dem derzeit im Personenverkehr nicht genutzten Abschnitt Brügge (Westf)–Marienheide der Volmetalbahn und * der Aggertal-Bahn. Das Land NRW hatte im Sommer 1998 in seiner ÖPNV-Bedarfsplanung den Lückenschluss zwischen Brügge(Westf) und Gummersbach als vordringlich eingestuft und erforderliche Geldmittel für die Reaktivierung im Haushalt eingeplant. Es wurden Vertrag Verträge mit Kommunen und Verkehrsverbund Verkehrsverbünden geschlossen. Seitdem ist die Reaktivierung zwar regelmäßig angekündigt, aber immer wieder verschoben worden. Zwischen Gummersbach und Marienheide wurde der Verkehr im Jahr 2003 wieder aufgenommen. Der restliche Abschnitt ist bis heute noch nicht wieder eröffnet. Zuletzt hieß es, im Jahr 2006 solle der zur Zeit nicht betriebene Streckenabschnitt reaktiviert werden, so dass auf der ungefähr 120 km langen Eisenbahnstrecke von Hagen über Schalksmühle, Brügge, Kierspe, Meinerzhagen, Marienheide, Gummersbach, Dieringhausen, Overath wieder ein durchgehender Verkehr nach Köln durchgeführt werden kann. Mittlerweile wurden neue Gleise verlegt, Signale installiert und Bahnübergang Bahnübergänge gebaut. Die Bauarbeiten dazu sind im Abschnitt Meinerzhagen–Marienheide inzwischen bis auf wenige Bahnübergänge abgeschlossen. Der restliche Abschnitt Brügge–Meinerzhagen sollte bis 2007 folgen. Außerdem ist der Bau eines zweiten Gleises auf einigen Abschnitten zwischen Overath und Köln geplant, um dort einen 20-Minuten-Takt anbieten zu können. Im Mai 2006 kündigte jedoch der nach dem Regierungswechsel neu ins Amt berufene NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke an, das Projekt neu prüfen zu wollen. Solange werden keine weiteren Arbeiten erfolgen. Die Projekte sehen wegen der derzeitigen Kürzung der Regionalisierungsmittel einer ungewissen Zukunft entgegen. Mit Verweis darauf stoppte inzwischen Landesverkehrsminister Oliver Wittke (CDU) am 27. Juni 2006 mit sofortiger Wirkung alle Bahnprojekte im Oberbergischen Kreis, darunter auch die endgültige Fertigstellung der Teilstrecke Marienheide-Brügge. Wittke fordert seitens eines zukünftigen Betreibers eine verbriefte Auslastung der Strecke. Als bekennender Bahngegner setzt er darauf, dass kein möglicher Betreiber eine solche Zusage geben wird. Dafür, dass die Strecke dennoch reaktiviert wird, sprechen aber drohende Schadensersatzforderungen gegenüber dem Land in Höhe von nahezu acht Millionen Euro. Außerdem hat sich die Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) am 26. September 2006 in Köln für den Lückenschluss der Bahnstrecke Marienheide-Brügge ausgesprochen. Der Oberbergische Kreistag fertigte ebenfalls eine Resolution zur Reaktivierung an. Die Verkehrsverbünde hatten Bestellgarantien abgegeben. Zuletzt unterzeichneten am 16. Januar 2007 der Landrat des Oberbergischen Kreises Hagen Jobi, des Märkischen Kreises Aloys Steppuhn, sowie die Bürgermeister der Städte Gummersbach (Beigeordneter Ulrich Stücker), Meinerzhagen Erhard Pierlings, Kierspe Frank Emde, Halver Bernd Eicker, Schalksmühle Jörg Schönenberg, Lüdenscheid Dieter Dzewas, Marienheide Uwe Töpfer und Hagen Peter Demnitz, außerdem MdL Bernd Schulte, Norbert Reinkober vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg, Burkhard Bastisch vom Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe sowie die Kreisbaudirektoren des Märkischen und des Oberbergischen Kreises eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Fertigstellung der Reaktivierung fordern.

Bedienungsangebot
Die Volmetalbahn wird im Personennahverkehr täglich im Stundentakt von der gleichnamigen Liste der SPNV-Linien in NRW#Linien 51–60 RegionalBahn 52 genutzt. Durchgeführt wird der Öffentlicher Personennahverkehr#Schienenpersonennahverkehr Schienenpersonennahverkehr für die Volmetalbahn von der DB Regio NRW, die Alstom LHB Coradia LINT#LINT 41 Dieseltriebwagen der DB-Baureihe 648 für Geschwindigkeiten bis max. 120 km/h einsetzt.

Siehe auch
* Geschichte der Eisenbahn in Deutschland * Liste der ersten Eisenbahnen in Nordrhein-Westfalen bis 1930 * Eisenbahnnetz (Oberberg) Eisenbahnnetz im Oberbergischen Land

Weblinks

- http://mitglied.lycos.de/railcard/riedelfoto07.htm
- http://www.mvg-online.de/index2.htm?m5e.html~DATA
http://www.regionalbahn-nrw.de/pdf/dme.pdf
- http://www.route-industriekultur.de/routen/15/15_liste.htm
- http://eisenbahntunnel.co-space.net/Bahn434.htm Kategorie:Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Lüdenscheid

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