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Vitus Bering

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Bild:Vitus Bering.jpg thumb|Ölgemälde eines unbekannten Meisters, Mitte 18. Jahrhundert. Das Bild wurde lange Zeit für ein Portrait des Entdeckers ''Vitus Jonassen Bering'' (1680–1741) gehalten. Nach einer Exhumierung Berings im Jahr 1991 und einer anschließenden forensischen Untersuchung wird dies heute angezweifelt, weil sich die Gesichtszüge des Dargestellten nicht mit dem forensischen Befund decken. Wahrscheinlicher ist deshalb, daß es sich bei dem Dargestellten um den dänischen Schriftsteller ''Vitus Pedersen Bering'' († 1675), einen Onkel des Entdeckers, handelt. '''Vitus Jonassen Bering''' (Behring, russisch auch: ''Виту? Иона??ен Беринг'' oder ''Иван Иванович Беринг = Iwan Iwanowitsch Bering'') (* 1680 bei Horsens in Jütland; † 19. Dezember 1741 auf der Insel Awatscha, der Beringinsel Bering-Insel) war ein Dänemark dänischer Marineoffizier und Entdecker in Russland russischen Diensten, auch der ''„Kolumbus des Zaren“'' genannt.

Leben und Tätigkeit
Bering wurde 1703 vom Zar Peter der Große Peter dem Großen als Seekapitän der neugebildeten russischen Marine in Kronstadt (Russland) Kronstadt angestellt. Von 1704 bis 1724 führte er die Linienschiffe der Baltische Flotte Baltischen Flotte und der Asow-Flotte. Er nahm an den Kämpfen im Dritter Nordischer Krieg Dritten Nordischen Krieg gegen Schweden und im Russisch-Türkischer Krieg Russisch-Türkischen Krieg teil. 1725 wurde ihm die Leitung der Erste Kamtschatka-Expedition ersten Kamtschatka-Expedition Russlands übertragen, die das Vorhandensein einer Meerenge zwischen Asien und Amerika (Kontinent) Amerika im Meer von Kamtschatka nachweisen sollte. Nach seiner Ankunft in Nischni Kamtschatsk 1728 ließ Bering die 18 m lange Schaluppe ''St. Gabriel'' bauen. Mit diesem Schiff untersuchte er ab Juli 1728 Küsten Sibiriens in nördlicher Richtung, entdeckte einige Inseln und drang immer weiter ins Nordpolarmeer vor, ohne eine Landverbindung zwischen Asien und Amerika zu finden. Am 15. August 1728 gab Bering aufgrund schlechten Wetters das Kommando zum Wendemanöver und kehrte bei 67°18´ nördlicher Breite um. Er hatte die später nach ihm benannte Meeresenge zwar schon durchquert, den letzten Beweis dafür, dass es keine Landverbindung zwischen Asien und Nordamerika gibt, blieb er jedoch schuldig. Nach seiner Rückkehr nach Sankt Petersburg Petersburg im Jahr 1730 wurde Bering zum Kapitän-Kommandeur befördert, erntete aber auch viel Kritik, da er seinen Auftrag nicht vollständig erfüllt hatte. Bering schlug daher selbst eine zweite, größer angelegte Expedition vor, die im wesentlichen drei Ziele verfolgen sollte: die endgültige Klärung der Frage, ob es einen Landweg nach Amerika gibt, die Erforschung der amerikanischen Küste und die des Seewegs nach Japan. Diese drei Punkte waren zur damaligen Zeit für Russland von sehr hohem geopolitischen Interesse. So wurde Bering 1733 der Leiter der Zweite Kamtschatkaexpedition Zweiten Kamtschatkaexpedition. Bild:Beringmap376.png thumb|Karte Sibiriens von Bering Im Rahmen der Großen Nordischen Expedition (1733−1743) entdeckte der deutsche Historiker Professor Gerhard Friedrich Müller, Mitglied der Petersburger Akademie der Wissenschaften, dass Bering 1728 keineswegs der erste Seefahrer war, der die Beringstraße durchfahren hatte. Im Archiv der Jakutsker Kanzlei fand er Belege dafür, dass schon Jahre vorher der Pelztierjäger und Händler Semjon Deschnjow mit seinen Leuten die Meerenge zwischen den beiden Kontinenten durchfahren hatte. Am 4. Juni 1741 lief Vitus Bering im Rahmen der Großen Nordischen Expedition mit den etwa 24 m langen Schiffen ''St. Peter'' und ''St. Paul'' aus, um die Küste Amerikas zu erkunden. Er entdeckte als erster Europäer Alaska. Dort angekommen, ließ Bering einige Wasserfässer füllen und wollte den Rückweg antreten. Der daraus resultierende Streit mit dem deutschen Naturforscher Georg Wilhelm Steller änderte nichts daran, dass schon wenige Stunden nach der Ankunft in Amerika die Anker gelichtet wurden und die Heimreise angetreten wurde. Auf dem Rückweg nach Kamtschatka geriet die St. Peter in einen schweren Sturm und strandete an der Küste der Awatscha-Insel, die später in Beringinsel umbenannt wurde. Aufgrund immer schlechter werdenden Wetters war Bering mit seiner Mannschaft gezwungen, auf dieser Insel zu überwintern. Am 19. Dezember 1741 starb hier Vitus Bering an Skorbut. 18 weitere Besatzungsmitglieder überlebten diese Überwinterung ebenfalls nicht. Bering untersuchte und kartierte die Arktis arktische und Pazifik pazifische Küste Russlands sowie die Küste Alaskas bis zu 69° nördlicher Breite. Er entdeckte mehrere Alëuten-Inseln sowie die Kommandeur-Inseln. Nach Vitus Bering sind elf geographische Orte, zum Beispiel die Beringstraße und das Beringmeer sowie die ''Beringkultur'' (ein Entwicklungsabschnitt der Inuit), benannt. {{PND|118656163|Keine Treffer im DDB-OPAC, 20. Juni 2006}} Kategorie:Mann Bering, Vitus Kategorie:Däne Bering, Vitus Kategorie:Entdecker (18. Jahrhundert) Bering, Vitus Kategorie:Geboren 1680 Bering, Vitus Kategorie:Gestorben 1741 Bering, Vitus {{Personendaten |NAME=Bering, Vitus Jonassen |ALTERNATIVNAMEN=Kolumbus des Zaren |KURZBESCHREIBUNG=Dänemark dänischer Marineoffizier, Entdecker |GEBURTSDATUM=1680 |GEBURTSORT=bei Horsens in Jütland |STERBEDATUM=19. Dezember 1741 |STERBEORT= Awatscha (Beringinsel Bering-Insel) }} br:Vitus Bering bs:Vitus Bering ca:Vitus Bering cs:Vitus Bering da:Vitus Bering en:Vitus Bering eo:Vitus Bering es:Vitus Bering eu:Vitus Bering fi:Vitus Bering fr:Vitus Béring he:ויטוס ברינג is:Vitus Bering it:Vitus Jonassen Bering ja:ヴィトゥス・ベーリング lt:Vitus Beringas nl:Vitus Bering nn:Vitus Bering no:Vitus Bering pl:Vitus Bering pt:Vitus Bering ru:Беринг, Виту? Иона??ен sk:Vitus Bering sl:Vitus Jonassen Bering sv:Vitus Bering tr:Vitus Bering zh:维他斯·白令

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