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V-Stil

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Bild:Joerg_Ritzerfeld_2005.jpg thumb|right|250px|[[Jörg Ritzerfeld in der Luft]] Als '''V-Stil''' oder auch '''V-Technik''' bezeichnet man eine spezielle Art der Skisprung-Technik. Der ''V-Stil'' ist eine Weiterentwicklung der bis Anfang der 1990er Jahre vorherrschenden Parallel-Sprung-Technik. Beim ''V-Stil'' werden die Ski#Nordische_Ski Skier nach dem Absprung scherenmäßig in Form des Buchstabens „V“ auseinandergestellt. Dadurch vergrößert sich die Angriffsfläche des Flugwindes, wodurch der Springer einen größeren Auftrieb erhält und somit weitere Sprünge als mit der Parallel-Sprung-Technik absolvieren kann. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass der ''V-Stil'' durchschnittlich rund 30 Prozent % mehr Auftrieb verleiht. Weitere Vorteile sind die bessere Stabilität aufgrund der größeren Entfernung der Skier sowie die geringere Bildung von Luftwirbeln zwischen Skiern und Körper des Springers. Inzwischen hat der ''V-Stil'' die frühere Parallel-Sprung-Technik komplett abgelöst.

Geschichte
Bis 1988 wurde ausnahmslos in der Parallel-Sprung-Technik gesprungen, die auch allen ästhetischen Ansprüchen entsprach. Dann jedoch begann der bis dahin relativ unbekannte Schwede Jan Boklöv als erster damit, seine Sprünge im ''V-Stil'' durchzuführen und gewann am 10. Dezember 1988 in Lake Placid sein erstes Weltcupspringen. Er wurde aufgrund des V-Stils stets mit sehr hohen Punkteabzügen bestraft, erzielte jedoch sehr große Weiten, so dass es ihm schließlich gelang, über die Weitenpunkte den Weltcupgesamtsieg im Skispringen 1989/1990 zu gewinnen. Ab diesem Zeitpunkt begannen mehrere Springer und Teams, sich mit der neuartigen Skisprung-Technik Sprungtechnik näher auseinanderzusetzen. Der Fédération Internationale de Ski Skiweltverband FIS unter der Präsidentschaft des Schweiz Schweizers Marc Hodler wehrte sich anfänglich jedoch gegen den ''V-Stil'', weil dieser seiner Ansicht nach die Skisprung-Tradition und die Ästhetik dieses Sports ruinieren würde. So wurden die Sprünge mit dem ''V-Stil'' weiterhin mit hohen Punktabzügen geahndet. In der Saison 1991/1992 92 konnte man sich jedoch darauf einigen, nur noch 0,5 Punkte statt bisher 1,5 Punkte für einen Sprung im ''V-Stil'' abzuziehen. Als dann 1992 bei den Olympische Winterspiele 1992 Olympischen Spielen in Albertville der Österreicher Ernst Vettori und der Finne Toni Nieminen mit dem ''V-Stil'' Olympiasieger wurden, hatte sich der ''V-Stil'' endgültig etabliert und fortan gab es keine Punktabzüge mehr. Kategorie:Skispringen cs:V-styl en:V-style




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