W i l l k o m m e n   b e i   [ www.mauspfeil.com ]
 
 



 

Wörterbuch der Bedeutung
<<Zurück
Bitte wählen Sie einen Buchstaben:
A, Ä | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O, Ö | P | Q | R | S | T | U, Ü | V | W | X | Y | Z | 0-9

Suchen:

(Groß-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden)

Google


Taunus

*** Shopping-Tipp: Taunus

{{Dieser Artikel|behandelt das deutsche Mittelgebirge ''Taunus''. Für weitere Bedeutungen siehe Taunus (Begriffsklärung)}} Bild:Karte Deutschland Taunus 2.png thumb|Lage des Taunus in Deutschland Bild:Geo_Taunus.jpg thumb|Geografische Karte des Taunus Der '''Taunus''' ist als ein deutsches Mittelgebirge Teil des Rheinisches Schiefergebirge Rheinischen Schiefergebirges, mit dem Großer Feldberg Großen Feldberg (878 m) als höchste Erhebung. Im Westen schließt sich Rhein linksrheinisch, getrennt durch das Mittelrheintal, der Hunsrück an, während im Osten die Wetterau als Teil der ''Hessischen Senke'' und zugleich nordöstliche Fortsetzung des Oberrheingrabens das Schiefergebirge begrenzt. Im Norden bildet das Tal der Lahn (Fluss) Lahn mit dem Limburger Becken, im Süden das Main-Taunusvorland natürliche Grenzen. Der Taunus erstreckt sich über die Landkreise Hochtaunuskreis, Limburg-Weilburg, Lahn-Dill-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis und Rhein-Lahn-Kreis. In seinem Zentrum liegt der Naturpark Hochtaunus.

Geologie und Morphologie
Bild:Taunus von Karben.jpg thumb|Der Hochtaunus mit Feldberg (Blick von Karben) Bild:Assmannshausen Hoellenberg.jpg thumb|An den geschützten Südhängen des Taunus liegt das Weinbaugebiet Rheingau Bild:RodgauFernsicht.jpg Frankfurt am Main.html" title="thumb thumb|Blick auf [[Frankfurt am Main, im Hintergrund der hohe Taunus.html" title="Blick auf [[Frankfurt am Main">thumb|Blick auf [[Frankfurt am Main, im Hintergrund der hohe Taunus">Blick auf [[Frankfurt am Main">thumb|Blick auf [[Frankfurt am Main, im Hintergrund der hohe Taunus Im Süden liegen die stärker bewaldeten und höher gelegenen Teile mit dem Vordertaunus (naturräumlich auch ''Vortaunus'' genannt) und dem ''Hohen Taunus'' (Taunushauptkamm). Den westlichen Teil des Hauptkammes bildet das Rheingau Rheingaugebirge. Der hier bis zu 600 Meter hohe Höhenzug sorgt - in Verbindung mit dem geschwungenen Rheintal - für ein besonders geeignetes Klima. In diesem Gebiet wird seit den Zeiten Karl der Große Karls des Großen Wein angebaut. Diese nördlichen Teile des Taunus sind insgesamt nicht mehr so hoch und bergig wie die südlicheren Teile, es finden sich auch ausgeprägte Hochflächen (Verebnungen), die sich durch stärkere landwirtschaftliche Nutzung auszeichnen. Die Rumpffläche des Hintertaunus ist aber dennoch weniger einheitlich gebaut als die sonst ähnliche Hunsrück-Hochfläche. Mehrere von NNW nach SSO verlaufende Geologische Störung tektonische Störungen zergliedern den Hintertaunus in Hochschollen und Senkungszonen, welche vom Niveau der Rumpffläche (350-400 m) abweichen. Am markantesten ist der im Bereich Idstein – Bad Camberg ausgebildete Grabenbruch der ''Idsteiner Senke'', welche nach Nordwesten in das Limburger Becken übergeht und den Taunus nördlich des Hohen Taunus in den Westlichen und Östlichen Hintertaunus teilt. Östlich der ''Idsteiner Senke'' steigt die Landschaft in zwei Stufen zum Pferdskopf (Taunus) Pferdskopf-Bergland auf, das als markante Hochscholle sogar das Rheingau Rheingaugebirge an Höhe noch übertrifft. Der übrige ''Östliche Hintertaunus'' zeigt weniger Reliefenergie und flacht nach NO zur Lahn und nördlichen Wetterau merklich ab. Einen eigenständigen Senkungsraum bildet im Südteil vor dem Taunuskamm das ''Usinger Becken''. Der nordwestliche Teil (''Langhecker Lahntaunus''), der zum Weilburger Lahntalgebiet überleitet, gehört zur geologischen Lahnmulde und ist reich an Bodenschätzen aus dem Devon (Geologie) Mitteldevon wie Eisenerz Eisen- und Silbererz, Dachschiefer sowie Diabas. Der vom 17. bis zum 19. Jahrhundert hier betriebene Bergbau ist heute bis auf unbedeutende Reste von Schiefergewinnung eingestellt. Der ''Westliche Hintertaunus'' ist nach Norden zur Lahn hin von deren Zuflüssen Aar (Lahn) Aar, Dörsbach und Mühlbach tief zertalt (inverses Relief). Noch ausgeprägter und weiter entwickelt ist das Talsystem der Wisper welche die südlichen Teile des Westlichen Hintertaunus nach Westen zum Rhein hin entwässert. Im Vorderen Taunus entspringen auch zahlreiche Fließgewässer, darunter Weil (Fluss) Weil, Usa (Fluss) Usa, Erlenbach (Taunus) Erlenbach und Liederbach (Fluss) Liederbach.

Heilquellen im Taunus
Von großer Bedeutung sind die Vorkommen an Natürliches Mineralwasser Mineral- und Heilwasser Heilquellen. Dadurch gibt es auch eine Reihe von bedeutenden Heilbad Heilbädern im und um den Taunus. Der Begriff Selterswasser (nach den Quellen in Selters (Taunus) Niederselters) ist in der ganzen Welt ein Synonym für kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Die Quellen in Schlangenbad und Wiesbaden wurden bereits von den Römern genutzt. Die Quellen von Bad Schwalbach (früher ''Langenschwalbach'') wurden erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt, Bad Ems wurde seit dem 17. Jahrhundert eines der bekanntesten Heilbäder in Deutschland, und auch die Quelle von Weilbach (Flörsheim) Bad Weilbach war zeitweise weit berühmt. Im 19. Jahrhundert wurden Bad Homburg vor der Höhe, Bad Nauheim, Bad Soden am Taunus und Bad Ems zu mondänen Kurorten, in denen sich alljährlich die europäische Aristokratie traf.

Der Taunus in der Geschichte
Bild:Saalburg.jpg Kastell_Saalburg.html" title="thumb thumb|[[Kastell Saalburg.html" title="[[Kastell Saalburg">thumb|[[Kastell Saalburg">[[Kastell Saalburg">thumb|[[Kastell Saalburg Bild:Feldbergkastell Tor.jpg Kastell_Kleiner Feldberg.html" title=" |thumb|[[Kastell Kleiner Feldberg.html" title="thumb|[[Kastell Kleiner Feldberg">|thumb|[[Kastell Kleiner Feldberg">thumb|[[Kastell Kleiner Feldberg">|thumb|[[Kastell Kleiner Feldberg Bild:Reiffenberg-Merian-Topographia-Hassiae.png Burg Reifenberg.html" title="thumb thumb|Kupferstich der [[Burg Reifenberg.html" title="Kupferstich der [[Burg Reifenberg">thumb|Kupferstich der [[Burg Reifenberg">Kupferstich der [[Burg Reifenberg">thumb|Kupferstich der [[Burg Reifenberg Die frühsten Anzeichen menschlicher Besiedlung im Taunus stammen aus der Bronzezeit. Bei Wehrheim sind Grabhügel der mittleren bis jüngeren Urnenfelderkultur (10./[11. Jahrhundert v. Chr.) entdeckt worden. Einige der Archäologie archäologischen Funde sind im Heimatmuseum Wehrheim zu besichtigen. Nordwestlich von Bad Homburg befindet sich der Bleibeskopf, auf dem in einem von einem Ringwall eingeschlossenem Terrain Spuren von Besiedlung von der Wende der Bronze- zur Eisenzeit gefunden wurden. Von Archäologen dort gefundene Gegenstände, welche auf das 9./8. Jahrhundert v. Chr. datiert wurden, werden im Saalburgmuseum und im Vortaunusmuseum (Oberursel) ausgestellt. Später lebten Kelten im und am Taunus. Frühkeltische Ringwallanlagen auf dem Altkönig (798 m) wurden um 400 v. Chr. datiert. Auf dem Eichelberg bei Weilrod Rod an der Weil sind ebenfalls kleinere Ringwallanlagen, die sogenannte Rentmauer erhalten, und auf dem Hühnerküppel sind Spuren keltischer Besiedlung gefunden worden. Um die selbe Zeit könnten die alten Höhenwege der Rennstraße, Hühnerstraße und Hessenstraße entstanden sein, an deren Seiten oft Hügelgrab Hügelgräber zu finden sind. In der Nähe von Usingen Wilhelmsdorf ist ein Hügelgräberfeld archäologisch untersucht worden. In der spätkeltischen Zeit um das 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. war das Heidetränk-Oppidum bei Oberursel eine der vier größten keltischen Städte Europas. Vom 1. bis 3. Jahrhundert verlief auf dem Taunuskamm der heute stellenweise noch sichtbare Obergermanisch-Raetischer Limes Obergermanisch-Raetische Limes, der 2005 von der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization UNESCO als Bodendenkmal in die Liste des Weltkulturerbe Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Römische Quellen berichten vom Volksstamm der Mattiaker, einem Teilstamm der Chatten, in dieser Region. Die Franken (Volk) Franken besiedelten nach dem Untergang des Weströmisches Reich Weströmischen Reiches ab dem 4. Jahrhundert den Taunus. Im Vordertaunus wurden einige aus dem Merowinger Frühmerowingischen bis zur Karolinger Karolingerzeit stammende Gräberfelder entdeckt. Wenig später tauchten die ersten urkundlichen Belege für dortige Siedlungen auf, so dass eine zeitlich lückenlose Besiedlung des Vordertaunus wahrscheinlich ist. Der Name des Höhenzuges war bis in das 18. Jahrhundert schlicht "die Höh(e)", er hat sich in den Ortsnamen Bad Homburg Bad Homburg vor der Höhe und Rosbach vor der Höhe erhalten. Das lateinische ''"Taunus"'' rührt von Tacitus her, der in den Annalen von einem ''"castellum in monte tauno"'' schrieb, das vermutlich das heutige Friedberg (Hessen) Friedberg bezeichnete. Friedrich V. (Hessen-Homburg) Friedrich V. hatte die Umbenennung in einer Zeit, in der die Oberschicht im Klassizismus vom Altertum schwelgte, angeordnet. Über den Ursprung und die Bedeutung des Namens herrscht Uneinigkeit, einige gehen vom Keltische Sprache keltischen ''Dün'' oder ''Tun'' aus (Höhe, Zaun), andere meinen, in ''' ''*tēu-/*təu'' ''' sei die Bedeutung zu suchen. Die Bedeutung der indogermanischen Sprachwurzel lässt sich mit ''schwellen'' oder ''anhäufen'' umschreiben. Vom Jahre 1806 bis 1866 gehörte der überwiegende Teil des Taunus zum Herzogtum Nassau, dessen Stammland sich an der Lahn befand. Nach dem Deutschen Krieg 1866 fiel der Taunus an die Preußen und wurde der neuen Provinz Hessen-Nassau unterstellt. Seit 1946 befindet sich der Taunus zu einem Teil in Hessen, zum anderen in Rheinland-Pfalz.

Sehenswürdigkeiten


Natur
Bild:Kubach crystal cave3.JPG thumb|Kubacher Kristallhöhle

=Naturparks
= Im landschaftlich vielfältigen Taunus liegen insgesamt drei Naturpark Naturparks. Der Naturpark Hochtaunus beinhaltet den östlichen Taunushauptkamm mit dem Großer Feldberg Großen Feldberg (878 m) und erstreckt sich über den Östlichen Hintertaunus bis in das Weilburger Lahntalgebiet hin nach Norden. Auf seinem Gelände befindet sich auch der 2005 gegründete Heilklimapark Hochtaunus, der der erste seiner Art in Deutschland ist. Im Nordwesten umfasst der Naturpark Nassau Teile des Westlichen Hintertaunus, während der Naturpark Rhein-Taunus sich im Westen befindet.

=Sehenswertes
= Der Taunusklub hat ein weitverzweigtes Wanderwegenetz angelegt, das besonders von Tagesausflüglern aus dem Rhein-Main- oder Lahn-Dill-Gebiet genutzt wird, wobei der Taunushauptkamm mit dem Großen Feldberg am meisten bewandert wird. Auch der 48 km lange Weiltalweg wird viel genutzt, in seinem Fall allerdings als Radwanderweg. Außerdem treffen sich auf dem Hauptkamm in der Nähe des Großen Feldbergs die Europäischer Fernwanderweg Europäischer Fernwanderwege Europäischer Fernwanderweg E1 E1 und Europäischer Fernwanderweg E3 E3. Auf dem Großer Feldberg Großen Feldberg mit seinem Fernmelde- sowie Aussichtsturm ist ein weiter Blick über die ganze Umgebung bis hin nach Frankfurt am Main sowie den ganzen östlichen Hintertaunus möglich. Neben dem Aussichtsturm auf dem Gr. Feldberg gibt es auch eine Anzahl anderer Aussichtstürme im Taunus, wie auf dem Herzberg (Taunus) Herzberg, Pferdskopf (Taunus) Pferdskopf, dem Atzelbergturm Atzelberg, Steinkopf#Winterstein Winterstein und dem Meisterturm Kapellenberg, auf dem sich der sogenannte "Meisterturm" befindet. Es gibt im Taunus einige geologische Anomalien, die oft von Ausflüglern besucht werden: Im zu Usingen gehörenden Eschbach (Usingen) befinden sich die Eschbacher Klippen, 12 Meter hohe, aus Quarz bestehende Felsen. Knapp außerhalb des naturräumlichen Taunus befindet sich im angrenzenden Weilburger Lahntalgebiet bei Kubach in der Nähe von Weilburg die Kubacher Kristallhöhle, die höchste deutsche Schauhöhle und einzige von Besuchern begehbare Kristallhöhle Deutschlands.

Historische Bauwerke und Museen
Bild:Braunfels Schloss.jpg thumb|Schloss Braunfels Bild:Mk_Frankfurt_Eppstein.jpg thumb|Altstadt Eppstein Bild:Hessenpark fg03.jpg thumb|Alte Schmiede im Hessenpark

=Limes
= Der Obergermanisch-Raetischer Limes Obergermanisch-Raetische Limes, der 2005 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, zieht sich teils noch sichtbar über den Hauptkamm durch den Taunus. Bei Bad Homburg liegt das Kastell Saalburg, es gilt als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruierte Kastell des Obergermanisch-Raetischer Limes Obergermanisch-Raetischen Limes. Weitere Kastelle, wie das Kastell Kleiner Feldberg sind archäologisch gesichert und mit Schautafeln bestückt, bei Idstein wurde ein Limesturm rekonstruiert.

=Burgen, Schlösser und Ruinen
= Der Taunus weist viele mittelalterliche Anlagen auf, die von der bewegten Vergangenheit dieser Region herrühren, hier nur eine Auswahl:
Das Schloss Braunfels wird oft als das "Hessische Märchenschloss" bezeichnet und in der Burg_Freienfels (Weinbach) Burgruine Freienfels bei Weinbach finden alljährlich im Mai Freienfelser_Ritterspiele Ritterspiele statt, die überregional bekannt sind. Die Burgen Eppstein und Kronberg im Taunus Kronberg, beide bei gleichnamigen Städten beherbergen Museen. Die Burgruine Hohenstein (Untertaunus) Hohenstein bei Bad Schwalbach, die Burgruinen Burg Falkenstein (Taunus) Falkenstein und Burg Königstein Königstein sowie die Burgruine Oberreifenberg haben gemeinsam, dass sie zwar teils geschleift, aber immernoch besuchbar sind, in einigen finden auch heute noch Veranstaltungen statt, außerdem befindet sich in der Ruine Hohenstein auch noch ein Hotel. Die im Weiltal sich gegenüberliegenden Anlagen der Burgruine Altweilnau und des Schloss Neuweilnau Schlosses Neuweilnau sieht man schon von weitem. Auf dem noch stehenden Bergfried Altweilnau Altweilnaus kann ein Weil (Fluss) Weiltalpanorama bewundert werden, während das Neuweilnauer Schloss zwar eigentlich die Forstverwaltung beherbergt, aber ein mietbaren Felsenkeller und eine Außenstelle des Standesamtes aufweist, in dem Trauungen möglich sind.

=Altstädte und Freilichtmuseen
= In den Dörfern und Städten des Taunus sind viele Altstädte erhalten geblieben, insbesondere die Dorfkerne/Altstädte von Idstein, Eppstein, Königstein im Taunus Königstein, Kronberg im Taunus Kronberg, Oberursel (Taunus) Oberursel, Bad Homburg, Hasselbach (Taunus) Hasselbach (Weilrod), Haintchen, Weilburg und Braunfels sind beachtenswert. In der Nähe von Neu-Anspach befindet sich der Hessenpark, ein Freilichtmuseum.

Zoos und Parks
Bild:Openzoo Giraffen.jpg thumb|Giraffengehege im Opelzoo

=Zoos, Tierparks und Vogelstationen
= Bei Hasselbach (Taunus) Hasselbach befindet sich die sogenannte "Vogelburg", ein Papageienpark, an dem teils sehr zutrauliche Tiere gezeigt werden und die gleichzeitig als Auffangstation für diese Vögel dient.
Auf dem Großer Feldberg Großen Feldberg befindet sich die älteste Falknerei Hessens, in dem regelmäßig Freiflüge einiger Vögel und Führungen gegeben werden. Der von Georg von Opel im Jahr 1956 gegründete Opelzoo ist zwischen Kronberg im Taunus Kronberg und Königstein im Taunus Königstein zu finden. Im Jahr 2003 zählte er ganze 600.000 Besucher. Schon vor vierhundert Jahren hat der Fürst von Nassau bei Weilburg einen Tierpark angelegt. Heute ist der Tierpark Weilburg ein beliebtes Ausflugsziel nach der Wiedereröffnung 1970.

=Freizeitparks
= Der Freizeitpark Lochmühle, der sich aus einem Ponyhof entwickelte, befindet sich bei Wehrheim. Bei Schlangenbad liegt das Taunuswunderland, welches im Jahr 2006 seinen 40. Geburtstag feierte.

Veranstaltungen
Bild:Weiltal_Weiltalblick.jpg thumb|Weiltal

=Feiern und Feste
= Neben vielen Stadt- und Dorffesten, von denen das Laternenfest in Bad Homburg wohl das bekannteste ist, gibt es einige Veranstaltungen im Taunus. Auf dem Großer Feldberg Großen Feldberg findet alljährlich das Feldbergfest statt, das älteste Bergturnfest Deutschlands. In der Kubacher Kristallhöhle wird jedes Jahr Halloween gefeiert. Durch Beleuchtungseffekte wird in der Höhle eine besondere Stimmung geschaffen.

=Sport
= Das berühmte Fahrradrennen Rund um den Henninger-Turm hat den Großteil seiner Strecke in der sogenannten Feldbergschleife. Um den Großer Feldberg Großen Feldberg findet seit 2004 im Februar ein internationales Schlittenhunderennen statt. Im Frühling dann wird mit Ziel auf den ebengenannten Berg der Feldberglauf statt, der von Oberursel startet. Außerdem gibt es im Taunus mehrere Skilifte und Pisten, die zum Wintersport einladen. Jedoch ist auch der Taunus im Winter nicht immer schneesicher.

=Sonstiges
= Das Weil Weiltal und das Aar (Lahn) Aartal werden jedes Jahr unabhängig voneinander für Kraftfahrzeuge gesperrt, was in beiden Fällen viele Radfahrer und Wanderer anlockt. Gleichzeitig werden meist noch zusätzliche Aktionen im Tal veranstaltet.

Berge
Bild:Feldbergblick-wh001.jpg thumb|Großer Feldberg vom Usinger Becken (Hintertaunus) aus Bild:Taunusblick.jpg thumb|Blick vom Großen Feldberg über den Taunus Bild:Altkoenig-im-Winter.jpg thumb|Blick vom Feldberg auf den Altkönig und Rhein-Main * Großer Feldberg (878 m), Hochtaunuskreis * Kleiner Feldberg (825 m; Taunusobservatorium), Hochtaunuskreis * Altkönig (798 m), Hochtaunuskreis * Weilsberg (701 m), Hochtaunuskreis * Glaskopf (685 m), Hochtaunuskreis * Kolbenberg (684 m; Fernmeldeanlage), Hochtaunuskreis * Kolbenberg Klingenkopf (683 m), Hochtaunuskreis * Sängelberg (665 m), Hochtaunuskreis * Pferdskopf (Taunus) Pferdskopf (663 m), Hochtaunuskreis * Weißeberg (660 m), Hochtaunuskreis * Fauleberg (633 m), Hochtaunuskreis * Großer Eichwald (633 m), Hochtaunuskreis * Roßkopf (Taunus) Roßkopf (632 m; Fernmeldeanlage), Hochtaunuskreis * Namenlose Anhöhe Punkt 629,3 (629 m; Höchster Punkt Rheingau-Taunus-Kreis), Rheingau-Taunus-Kreis * Kalte Herberge (619 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Bremer Berg (619m), Hochtaunuskreis * Hohe Wurzel (Taunus) Hohe Wurzel (618 m; Fernmeldeanlage), Rheingau-Taunus-Kreis * Judenkopf (614 m), Hochtaunuskreis * Klingenberg (596 m), Hochtaunuskreis * Hohe Kanzel (592 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Herzberg (Taunus) Herzberg (591 m), Hochtaunuskreis * Pfaffenkopf (586 m), Hochtaunuskreis * Erbacher Kopf (580 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Hallgartener Zange (580 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Wolfsküppel (545 m), Hochtaunuskreis * Lindenberg (541 m), Hochtaunuskreis * Rassel (539 m), Wiesbaden * Kuhbett (526 m), Landreis Limburg-Weilburg * Steinkopf (Winterstein) (518 m), Hochtaunuskreis * Rossert (515 m), Main-Taunus-Kreis * Stückelberg (510 m), Landkreis Limburg-Weilburg * Atzelberg (506 m), Main-Taunus-Kreis * Hundskopf (504 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Großer Lindenkopf (499 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Buchwaldskopf (492 m), Rheingau-Taunus-Kreis * Goldgrube (Berg) (492 m), Hochtaunuskreis * Suterkopf (492 m), Landkreis Limburg-Weilburg * Kellerskopf (474 m), Wiesbaden * Sommerberg (461 m), Landkreis Limburg-Weilburg * Staufen (451 m), Main-Taunus-Kreis * Hühnerküppel (369 m), Landkreis Limburg-Weilburg * Meisterturm Kapellenberg (292 m), Main-Taunus-Kreis

Literatur
* Gerald P. R. Martin: ''Kleine Erdgeschichte der Taunuslandschaft''. Verlag des Taunusboten, Bad Homburg 1963 * Stefan Etzel: ''Wandern im Taunus''. Dumont, Köln 2002, ISBN 3-7701-5248-4 * Hermin Herr: ''Lexikon vom Hohen Taunus''. Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-7829-0437-0 * Ingrid Berg: ''Heimat Hochtaunus''. Waldermar Kramer, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7829-0375-7 * Ewald A. Hoppen: ''Ein schöner Tag, Band 6: Taunus''. Edition Rathscheck, Neuwied/Rhein 2005, ISBN 3-9343-4211-6

Weblinks
{{Commons|Taunus|Taunus}}
- Fremdenverkehrsinformationen
- Naturpark Hochtaunus
- Wandertourenplaner für den Taunus
- Darstellung des Infoweges an einem Kastell
- 3D-Übersichtskarten der Landschaften des Taunus
- Gipfel im Taunus nach Dominanz und Prominenz
- Archäologische Funde in Wehrheim
- Vortaunusmuseum {{NaviBlock |Navigationsleiste Deutsche Mittelgebirge |Navigationsleiste Regionen in Hessen |Navigationsleiste Regionen in Rheinland-Pfalz |Navigationsleiste Landschaften des Rheinischen Schiefergebirges }} {{Koordinate Artikel|50_14_N_8_27_E_type:mountain(320)_region:DE-HE/DE-NW|52° 15′ N, 8° 30′ O}} Kategorie:Mittelgebirge Kategorie:Gebirge in Europa Kategorie:Gebirge in Deutschland Kategorie:Taunus ! Kategorie:Region in Europa Kategorie:Region in Hessen Kategorie:Landschaft in Rheinland-Pfalz Kategorie:Rheinisches Schiefergebirge da:Taunus en:Taunus fr:Taunus it:Taunus nl:Taunus no:Taunus pl:Taunus sv:Taunus (bergskedja) {{Portal FRM/Kategorien |THEMENKAT={{Vorlage:Portal FRM/Kategorien Geographie}} |STADTKAT= }} Diese Kategorie behandelt Artikel, die mit dem deutschen Mittelgebirge Taunus zusammenhängen, d. h. Dinge, Ereignisse oder Personen aus den heutigen Landkreisen * Main-Taunus-Kreis Main-Taunus * Hochtaunuskreis Hochtaunus * Rheingau-Taunus-Kreis Rheingau-Taunus * Landkreis Limburg-Weilburg Limburg-Weilburg * Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Lahn. Siehe auch: :Kategorie:Frankfurt am Main und :Kategorie:Wiesbaden für weitere Artikel zur Region, sowie die :Kategorie:Nassau für geschichtliche Artikel. Kategorie:Region als Thema Kategorie:Europa nach Gebirge Kategorie:Europa nach Region Kategorie:Deutschland nach Gebirge Kategorie:Deutschland nach Region Kategorie:Hessen Kategorie:Rhein-Main

*** Shopping-Tipp: Taunus




[Der Artikel zu Taunus stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Taunus zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]

<<Zurück | Zur Startseite | Impressum | Zum Beginn dieser Seite