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Schultheorie

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{{Zitat|Prinzipiell werden unter der Terminologie der '''Schultheorie''' mehr oder minder umfassende Aussagenzusammenhänge verstanden, die beanspruchen, charakteristische Merkmale der Institution Schule bzw. des Schulsystems als einer gesellschaftlich – kulturellen Einrichtung zum Zweck des geregelten und kontinuierlichen Lehrens und Lernen und ggf. darüber hinausgreifender Schulerziehung herauszustellen.|(KLAFKI 2002)}} Somit reflektiert die Schultheorie das Verhältnis zwischen der Institution Schule und dem gesamtgesellschaftlichen System {{Zitat|Sie bezieht sich dabei vorwiegend auf generelle Aufgaben bzw. Funktionen der Schule im gesellschaftlich-kulturellen Zusammenhang sowie auf die institutionellen Außen- und Binnenbeziehungen der Institution Schule.|(KLAFKI 2002)}} Dabei geht es allerdings nicht darum überhistorische Aussagen zu treffen, vielmehr gilt es die Ausprägung der Institution Schule als einer gesellschaftlich – kulturellen Einrichtung in ihrem historischen Wandel zu erfassen.

Schultheoretischer Gegenstandsbereich innerhalb der Schulpädagogik
Die ''Schulpädagogik'' lässt sich nach drei Ebenen unterscheiden (nach Banner): Die erste Ebene wird durch die Didaktik skizziert, wobei die Bezeichnung der Didaktik die Lehre von der Analyse und der Planung von Unterricht subsumiert. Die zweite Ebene konstituiert sich aus einer ''lehrplantheoretischen'' bzw. ''Curriculum curricularen''. Die Didaktik ist zwar hier innebegriffen, allerdings führt diese Ebene über die didaktische hinaus, da es hierbei um die wissenschaftliche Überprüfung und Neubestimmung der Inhalte und Methoden schulischen Unterrichts geht. {{Zitat|Auf der dritten Ebene der ''Schultheorie'' reflektiert die Schulpädagogik nicht nur didaktische und lehrplantheoretische Anforderungen an die Institution Schule, sondern darüber hinaus auch die institutionellen Sach- und Systemzwänge der Schule als gesellschaftliches Teilsystem, welches für Unterrichts- und Bildungsprozesse Sorge tragen muss.|(TILLMANN 1993)}} Insgesamt impliziert die Schulpädagogik als Wissenschaft komplimentäre Teiltheorien (Schultheorie, Curriculumtheorie und Didaktik), die jeweils den Sachverhalt der Schule und des schulischen Lernens unterschiedlich betrachten. Demnach resultieren im Allgemeinen zwei Gegenstandsbereiche der Schultheorie. Zum einen ergibt sich die Makroperspektive als der Außenseite von Schule, zum anderen die Mikroperspektive als der Innenseite von Schule. Während erstere sich mit den Rahmenbedingungen der Schulorganisation sowie der Bedeutung der Institution Schule für die Gesellschaft auseinandersetzt, konzentriert sich die zweite auf die Vorgänge innerhalb der Schule. Beide stehen in einem reziproken Verhältnis zueinander.

Theoretische Zugänge
Es gibt einige spezifische Theoriezugänge, die die unterschiedlichen Dimensionen des ''Gegenstandsbereiches der Schultheorie'' systematisieren. '''Makroperspektive''' *Strukturfunktionalismus '''Mikroperspektive''' *Symbolischer Interaktionismus *Psychoanalyse

Literatur
*Klafki, Wolfgang. ''Schultheorie, Schulforschung und Schulentwicklung im politisch- gesellschaftlichen Kontext. Ausgewählte Studien.'' Weinheim/Basel. 2003 *Tillmann, K. (Hrsg.): ''Schultheorien'' Hamburg. 1993 Kategorie:Schulwesen




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