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Schlammvulkan

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'''Schlammvulkane''', auch ''Schlammdiapire'' genannt, sind morphologische Erhebungen, die durch so genannten Kalten Vulkanismus entstehen, in dem aufgeschlämmtes tonreiches Sedimentgestein aufgrund seiner relativ geringen Dichte und der Quellfähigkeit der Tonminerale in der Erdkruste an Schwächezonen aufsteigt, oft zusammen mit Methan. Im Gegensatz dazu steigt bei heißem Vulkanismus Gesteinsschmelze aus dem Erdmantel auf. Oft verwechselt werden Schlammvulkane mit den Schlammtopf Schlammtöpfen, die durch erhitztes Wasser in Geothermie geothermal aktiven Gebieten angetrieben werden.

Vorkommen von Schlammvulkanen
Es sind bisher 1.100 aktive Schlammvulkane bekanntDer Spiegel: ''[http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,441723,00.html Sintflut aus Matsch]'', 12. Oktober 2006. Schlammvulkane finden sich untermeerisch, z. B. vor der Norwegen norwegischen Küste, in der Barentssee oder im Kaspisches Meer Kaspischen Meer aber auch an Land, beispielsweise in Aserbaidschan oder auf der karibischen Insel Trinidad. Vor Trinidad tauchte in den letzten 100 Jahren vier Mal die Insel Chatham als Folge schlammvulkanischer Tätigkeit auf. Sie wurde jeweils wieder vom Meer abgetragen. Schlammvulkane konzentrieren sich oft an Schwächezonen in der Erdkruste und finden sich häufig in der Nähe von Kohlenwasserstoffvorkommen. Ihr Durchmesser reicht von einigen Dezimetern wie auf Trinidad bis zu acht Kilometern. Einige Schlammvulkane in Aserbaidschan brennen, da sich das aufsteigende Methan entzündet hat.

Schlammvulkan Håkon Mosby vor der norwegischen Küste
Dieser untermeerische Schlammvulkan liegt bei 72° Nord am Kontinentalhang der westlichen Barentssee in 1.270 Meter Wassertiefe. Er erhebt sich etwa 12 Meter über den Meeresboden und hat einen Durchmesser von etwa 950 Metern. Der Schlamm tritt mit einer Temperatur von 26 °C aus, die normale Meerestemperatur liegt bei -1,8 °C. Der Schlammvulkan setzt jährlich mehrere hundert Tonnen des Treibhausgases Methan frei, das im Meer langsam an die Oberfläche steigt und in die Atmosphäre entweicht. Auf dem Meeresboden um den Schlammaustritt leben methanverarbeitende Bakterien.

Schlammvulkan auf Java
Am 29. Mai 2006 begann im Osten der Indonesien indonesischen Insel Java (Insel) Java auf dem Gebiet der Stadt Sidoarjo ein Schlammvulkan mit seinem Ausbruch. Siehe dazu Hauptartikel: Schlammvulkan auf Java

Literatur
* {{Literatur|Autor=Achim Kopf|Titel=Schlote, die Schlamm statt Feuer speien|Sammelwerk=Spektrum der Wissenschaft|Jahr=2003|Monat=Januar}}. ISSN 0170-2971 * {{Literatur|Titel=Sintflut aus Matsch|Sammelwerk=Der Spiegel|Nummer=41|Jahr=2006}}

Quellen


Weblinks

- Bilderserie von Greenpeace Schlammvulkan auf Java (engl.)
- Video des Schlammvulkans auf Java auf weltspiegel.de Kategorie:Vulkanismus en:Mud volcano es:Volcán de lodo fr:Volcan de boue it:Vulcano di fango nl:Moddervulkaan pt:Vulcão de lama th:เนินพุโคลน uk:Гр?зьовий вулкан zh:泥?山

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