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Słone (Kudowa-Zdrój)

*** Shopping-Tipp: Słone (Kudowa-Zdrój)

{{Infobox Ort in Polen |Ort=Słone |Wappen=Bild:Sin escudo.svg 111px|Wappen von ???? |Woiwodschaft=Niederschlesien |Powiat=Kłodzko |Powiat_link=Kłodzki |Stadt=Kudowa-Zdrój |Fläche= |Koordinate_Breitengrad=50 |Koordinate_Breitenminute=26 |Koordinate_Breitensekunde=14 |Koordinate_Längengrad=16 |Koordinate_Längenminute=13 |Koordinate_Längensekunde=19 |Höhe= |Einwohner= |EinwohnerDatum= |Postleitzahl= |Telefonvorwahl= |KFZ-Kennzeichen= |Wirtschaftszweige= |Straßen= |Schienen= |Flughafen= |Bürgermeister= |BürgermeisterDatum= |AnschriftStraße= |AnschriftOrt= |Webpräsenz= }} '''Słone''' (deutsch ''Schlaney'', 1937-1945 ''Schnellau'', tschechisch ''Slaney'') ist ein Ortsteil der Stadt Kudowa-Zdrój (''Bad Kudowa'') in Polen, Woiwodschaft Niederschlesien.

Geographie und Grenzlage
Das jetzige Słone liegt zwei Kilometer westlich von Bad Kudowa und erstreckt sich im Tal der Schnelle (''Bystra'') bis zur Tschechien tschechischen Grenze. Der Ort besitzt einen Grenzübergang, der über die Mettau (Fluss) Mettau nach dem Náchod Nachoder Stadtteil Běloves führt. Der grenzüberschreitende Verkehr verläuft auf der Europastraße 67, deren Wegführung aus alter Zeit stammt und die im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnverbindung Anfang des 20. Jahrhunderts ausgebaut wurde. Auch die ebenfalls bedeutende Wegverbindung von Nachod über Police nad Metují Politz nach Broumov Braunau führte in früherer Zeit über Schlaney, da die jetzige Straße rechts der Mettau noch nicht existierte Seite 47 in: Náchod, s. Literaturangabe und erst geschaffen wurde, nachdem durch die Inbesitznahme der Grafschaft Glatz durch Preußen 1763 Teile des bisherigen Weges links der Mettau jenseits der preußischen Grenze lagen s. Ausschnitt der Landkarte von 1747. Schlaney war der westlichste Ort der ehemaligen Grafschaft Glatz und gehörte zum Böhmischer Winkel Böhmischen Winkel. Durch seine geographische Lage unmittelbar an der alten Handels- und Heerstraße PragKöniggrätzGlatzBreslau und seine frühere Zugehörigkeit zu böhmischen Herrschaften hatte es starke wirtschaftliche und kulturelle Bindungen an Böhmen.

Geschichte
Bild:Glatzer_Land_Karte_1747_Ausschnitt.jpg thumb|220px|Landkartenausschnitt von 1747 Das Dorf wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet und gehörte Anfang des 15. Jahrhunderts zur Herrschaft Nachod in Böhmen. Es wurde erstmals 1403 als Slaney (''von slany = salzig'') erwähnt und war damals im Besitz des Junkers Johann, der ''Naton von Slaney'' genannt wurde. Ihm folgten um 1410 ''Kunesch von Slaney'' und 1448 Heinrich von Doubravice, der sich ''Slanský von Doubravice'' nannte. 1477 wurde Schlaney, das bis dahin unmittelbar zu Böhmen gehörte, zusammen mit der Herrschaft Hummel der Grafschaft Glatz eingegliedert, blieb jedoch bis 1497 als Lehen mit Nachod verbunden. 1497 wurde es Teil der Herrschaft Hummel. Da Tobiaš Slanský von Doubravice 1596 kinderlos starb, fiel die Gutsherrschaft (''Dominium'') an die königliche Kammer in Prag. Von dieser wurde sie 1601 von der Stadt Nachod erworben, durch deren Investitionen das Dorf einen wirtschaftlichen Aufschwung nahm. Nach einem Brand und den Zerstörungen des Dreißigjähriger Krieg Dreißigjährigen Krieges wurde das Dominium 1666 neu aufgebaut und 1684 eine Brauerei errichtet, da die Stadt Nachod für ihr Stadtgebiet kein Braurecht Brauurbar besaß. Das Dominium gehörte der Stadt Nachod ununterbrochen bis zur entschädigungslosen Enteignung 1945. Zusammen mit der Grafschaft Glatz fiel Schlaney 1763 nach dem Hubertusburger Frieden endgültig an Preußen, wurde somit Teil der Provinz Schlesien und gehörte fortan zum preußischen Landkreis Glatz. Im Deutscher Krieg Krieg 1866 soll General Karl Friedrich von Steinmetz Steinmetz vom ''Gasthaus Tschöpe'' aus, das unmittelbar neben dem preußischen Zollamt lag, eine Zeitlang die Kämpfe bei der Schlacht bei Nachod geleitet haben. Im Jahre 1906 erhielt Schlaney Bahnanschluss durch die Verlängerung der Strecke von Kudowa-Sackisch. Anschließend wurde die Bahnverlängerung Richtung Nachod bis zur Landesgrenze (Zollamt) gebaut, konnte jedoch nicht in Betrieb genommen werden, weil die von tschechischer Seite projektierte kurze Verbindung von Běloves zur Landesgrenze nicht realisiert wurde. Nach 1945 wurden die Gleise zwischen Kudowa-Sackisch und Landesgrenze demontiert, der Bahndamm ist teilweise noch vorhanden. Als Folge des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs fiel Schlaney, das 1937 in '''Schnellau''' umbenannt worden war, wie ganz Schlesien 1945 an Polen. Seither lautet die Ortsbezeichnung '''Słone'''. Es wurde in den 1970er Jahren nach Kudowa-Zdrój eingemeindet.

Kirchliche Zugehörigkeit
Schlaney gehörte seit alten Zeiten zur Pfarrei St. Laurentius in Nachod, Dekanat Dobruška. Nachdem die Grafschaft Glatz 1763 an Preußen gefallen war, wurden auch die kirchlichen Grenzen angepasst. Schlaney wurde deshalb im Jahre 1780 zur Pfarrei Czermna Tscherbeney umgepfarrt und damit dem Dekanat Glatz/Erzbistum Prag Diözese Prag angegliedert.

Sehenswürdigkeiten
Bild:schnellau_kapelle_01.jpg thumb|Kapelle im Grünen Tal (Zielona Dolina) Die '''Kirche Mariä Geburt''' (''kościół Narodzenia NMP'') wurde nach Plänen des aus Schlaney stammenden Architekten Joseph Elsner gebaut und am 9. September 1909 eingeweiht. Aus seinen ''Werkstätten für kirchliche Kunst'' in München stammen auch die Altäre und die Kanzel. Die Altäre wurden aus alten Barockfiguren und Ornamenten zusammengesetzt, die Altargemälde hat Elsner selbst gemalt. Der Hauptaltar ist ein Geschenk an seine Heimatgemeinde, der er vielfältig verbunden blieb. Etwa einen Kilometer südlich liegt im Wald die '''Kapelle''' ''Zur schmerzhaften Muttergottes Im grünen Tal'' (''Leśna kapliczka Matki Boskiej Bolesnej''), eine kleine Wallfahrt Marienwallfahrtsstätte mit einer Quelle, die von den Gläubigen seit etwa 1830 aufgesucht wird. Die jetzige Kapelle wurde 1887 ebenfalls nach Plänen von Joseph Elsner gebaut. Der Altar stammt aus seinen Werkstätten und wurde von ihm gespendet.

Persönlichkeiten
* Joseph Elsner (1845-1933), Architekt und Kirchenausstatter des Historismus * Anton Jedek (1834-1903), Redemptorist

Literatur
*Aloys Bach, Urkundliche Kirchen-Geschichte der Grafschaft Glaz [sic], Breslau 1841 *Lydia Baštecká, Ivana Ebelová, 'Náchod', Nachod 2004, ISBN 80-7106-674-5 *Jan Karel Hraše, Dějiny Náchoda, Bd. I, Nachod 1895; Bd. II, Nachod 1994, ISBN 80-900041-8-0 *Karl Wietek, Vor 60 Jahren bauten die Schnellauer ihre Kirche, Grafschafter Bote 10/1969, S. 10 *Karl Schindler, Als der Dichter Liliencron im Kriegsjahre 1866 durch die Grafschaft zog. Grofschoaftersch Häämtebärnla, 1959, S. 53 *Jan Čižek, Ke stavební podobě Slánského dvora v 16. století; In: Kladský Sbornik 1, 1996, S. 89-96

Weblinks

http://www.empfangsgebaeude.de/ ortssuche.php?op=strecken_daten&streck_id=490458
http://www.grafschaft-glatz.de/bilder/glatz/schnel.htm

Fußnoten
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien Slone cs:Slaney pl:Słone_(Kudowa-Zdrój)

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