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Red Bull

*** Shopping-Tipp: Red Bull

{{Infobox_Unternehmen | Name = Red Bull GmbH | Logo = Bild:Red_Bull_logo.png 260px|thumb| | Unternehmensform = GmbH | Gründungsdatum = 1984 | Sitz = Fuschl am See | Leitung = | Mitarbeiterzahl = | Umsatz = 626 Mio. Euro (2006) | Branche = Getränkeproduktion | Produkte = Energy-Drinks | Homepage = http://www.redbull.at }} '''Red Bull''' (Englische Sprache englisch für ''Roter Stier'') ist ein in Österreich hergestellter Energy-Drink. Der Firmensitz der Red Bull GmbH ist in Fuschl am See (Salzburg (Bundesland) Salzburg).

Das Getränk
Bild:Red_Bull.jpg thumb|Dose und Getränk Red Bull besteht hauptsächlich aus Wasser, Zucker (Saccharose, Glukose), Taurin, Glucuronolacton und Koffein sowie verschiedenen Vitaminen. Laut Herstellerangaben soll das Getränk eine belebende Wirkung sowie leistungsteigernde Eigenschaften haben, die sich aus der Zusammensetzung seiner Inhaltsstoffe ergeben sollen. Der Koffeingehalt einer Dose (250 ml) entspricht mit 80 Milligramm etwa dem einer Tasse Kaffee Filterkaffee; laut Ernährungswissenschaftlern entspricht eine Dose Red Bull damit, wie die meisten Energiegetränke, einem ''kleinen Mokka (Kaffee) Mokka mit viel Zucker''. Der Geschmack erinnert viele an Gummibärchen oder den Hustensirup „Bisolvon Linctus“. Seit 2003 gibt es auch die zuckerfreie Variante ''Red Bull Sugarfree'' mit einem Energiegehalt von 33 Joule (Einheit) kJ (in den Vereinigte Staaten von Amerika USA 42 kJ) pro Dose (zum Vergleich: 470 kJ in der zuckerhaltigen Variante). Seit März 2007 gibt es in Österreich, neben der bis dahin üblichen 250 ml Dose, auch eine größere mit 355 ml, wobei die hohe, schmale Form beibehalten wurde. Red Bull ist kein alkoholisches Getränk, es wird jedoch in Lokalen oft als Mixgetränk mit Wodka unter dem Namen Flügerl (Anspielung auf einen Red-Bull-Slogan), Gummibärli oder Ferrari (Red Bull mit rotem Wodka) angeboten, obwohl die Dosen in manchen Ländern mit der Warnung „nicht mit Alkohol mischen“ beschriftet sind. Zutaten (in Österreich, Red Bull mit Zucker) : Wasser, Saccharose, Glukose, Säuerungsmittel Natriumcitrate, Kohlensäure, Taurin (0,4 %), Glucuronolacton (0,24 %), Koffein (0,03 %), Inosit, Vitamine (Niacin, Pantothensäure,Pyridoxin B6, Cobalamine B12), Aroma, Farbstoffe (einfache Zuckerkulör, Riboflavin)

Probleme bei der Zulassung des Getränks
Von Anfang an gab es Diskussionen über gesundheitliche Gefahren sowie langwierige Zulassungsverfahren für einzelne Inhaltsstoffe, die zu einer Verzögerung der Marktzulassung zuerst in Österreich, später auch in Deutschland und anderen Ländern führten und in manchen Medien als Verbot kolportiert wurden. Dies hatte zur Folge, dass ein regelrechter „Hype“ um dieses für den europäischen Markt neue Getränk stattfand. Eine Ausnahme besteht in Frankreich: Dort ist der Energy-Drink bis heute verboten (Stand: Februar 2007). Die französischen Behörden stützen dieses Verbot auf angebliche Gesundheitsschäden durch den übermäßigen Konsum von Red Bull. Der EuGH hat 2004 letztinstanzlich entschieden, dass das französische Verkaufsverbot nicht gegen die Warenverkehrsfreiheit verstößt. Ähnliche Verbote bestehen in Dänemark und Norwegen.

Mögliche Gesundheitsrisiken
Der Verkauf von Red Bull als normales Getränk ist in Dänemark, Norwegen und Frankreich verboten. Lokale Behörden haben dort das Getränk aufgrund des Inhaltsstoffes ''Taurin'' als Medikament eingestuft und empfehlen daher vor dem Genuss einen Arzt zu konsultieren. In Frankreich dürfen nur Energy-Drinks ohne Taurin verkauft werden. Das in Kanada verkaufte Red Bull ist eine koffeinierte Version des thailändischen ''Krating Daeng''. Bis Ende 2004 durfte es nicht in Kanada verkauft werden. Nun müssen die zum Verkauf zugelassenen Dosen einen Warnhinweis tragen: :''Achtung: Enthält Koffein. Nicht empfohlen für Kinder, schwangere oder stillende Frauen, Personen mit Koffeinsensibilität; nicht mit Alkohol mischen. Nicht mehr als 500 Milliliter pro Tag konsumieren.'' Derartige Warntexte sind auf den in den USA oder in Großbritannien verkauften Dosen nicht angebracht. Personen, die mehr als 2–5 Dosen innerhalb von 24 Stunden konsumiert haben, empfanden Symptome wie Unwohlsein, Übelkeit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Darmwinde oder Schlaflosigkeit. Ärzte und Ernährungswissenschaftler warnen vor den Gefahren eines übermäßigen gemeinsamen Genusses von Alkohol und Koffein. Ihre Warnungen werden oft ignoriert, da Red Bull insbesondere bei intensivem Alkoholgenuss häufig als Mittel gegen Müdigkeit eingesetzt wird.

Marketing
Bild:Red Bull car.jpg thumb|200px|Red-Bull-Werbeauto Bild:Dtmh.jpg thumb|200px|Deutsche Tourenwagen Meisterschaft Audi mit Red Bull Logo Bild:Coulthard RedBull Canada2005.jpg thumb|200px|David Coulthard im Red Bull Racing-Cosworth beim Formel 1 Grand Prix von Canada 2005 Bild:Rb2.jpg thumb|200px|right|Red Bull Flugtag 2006 Bild:Alpha Jet - Red Bull - ILA2002.jpg thumb|200px|right|[[Alpha Jet in Red Bull-Lackierung auf der Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin ILA 2002]] Den kommerziellen Erfolg verdankt das im Vergleich zu anderen „Erfrischungsgetränk Soft Drinks“ relativ teure Getränk neben der nachgesagten belebenden Wirkung vor allem der Werbung (bekanntester Slogan: ''„Red Bull verleiht Flügel“''). Red Bull hat keine eigenen Produktionsstätten, sondern lässt das Getränk bei der Firma Rauch (Unternehmen) Rauch in Nüziders (Vorarlberg) produzieren und abfüllen. Für den amerikanischen Markt soll es von Rauch in der Schweiz abgefüllt werden, das ein Werk in Widnau Widnau SG errichtet. Damit soll verhindert werden, in Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und den USA hineingezogen zu werden. Red Bull selbst kümmert sich um die begleitenden Marketingmaßnahmen wie das Sponsoring im Bereich des Extremsports. Derzeit werden mehr als 480 Sportler weltweit gesponsert. Das Marketingbudget von Red Bull versteckt sich in der Bilanz unter „Sonstige betriebliche Aufwendungen“. Diese Aufwendungen machen mit einer Höhe von stattlichen 900 Millionen Euro ca. ein Drittel des Umsatzes aus (Stand 2005). Besonders Jugendliche haben sich seit Einführung des Getränks dafür begeistern lassen, zeitweise war Red Bull ein fester Bestandteil der Jugendkultur etwa in Österreich und Deutschland. Dabei werden sowohl regionale Events wie zum Beispiel die „Red Bull Flugtag Red Bull Flugtage“ als auch überregionale Extremsportevents wie der Dolomitenmann Red Bull Dolomitenmann, Red Bull Vertigo, die Red Bull X-Alps, die Red Bull Air Race Series, das ErzbergRodeo Red Bull Hare Scramble am steirischen Ennstaler Alpen#Erzberg Erzberg oder die World Stunt Awards in Los Angeles gesponsert – wenn immer möglich als Namens-Sponsor. Ebenfalls Teil des Marketings ist die aktive Teilnahme in verschiedenen Sportarten mit eigenen Teams wie zum Beispiel im Kunstflug mit „Flying Bulls The Flying Bulls“, für die extra der Hangar 7 am Salzburger Flughafen errichtet wurde. In der Formel 1 war Red Bull zunächst Sponsor von Sauber (Formel 1) Sauber und besitzt mit Red Bull Racing seit 2005 ein eigenes Team. Am 1. November 2005 hat Red Bull zusätzlich das Formel-1-Team Minardi übernommen und es auf Scuderia Toro Rosso (Team Red Bull, italienisch) getauft. Ab Februar 2006 wird das Red Bull Racing Team vom Star-Konstrukteur der Formel 1, Adrian Newey (12 WM-Titel mit Williams und McLaren) verstärkt, und es wird im Jahr 2007 mit Renault-Motoren an den Start gehen. Die Ferrari-Motoren bekommt das Team Toro Rosso. Das Projekt zur Errichtung eines Spielberg bei Knittelfeld#Motorsportzentrum Spielberg Motorsportzentrums in Spielberg wurde nach Problemen im Genehmigungsverfahren wieder fallen gelassen (siehe auch A1-Ring). Zusätzlich wird Red Bull ab der Saison 2006 in die Rallye-Weltmeisterschaft zusammen mit Skoda einsteigen und alle 16 WM-Läufe bestreiten. Red Bull hat auch zusammen mit KTM (Motorradhersteller) KTM (österreichischer Motorradhersteller) mehrere Teams in der Straßenmotorradweltmeisterschaft. Weiterhin betreibt Red Bull auch Sponsoring von einzelnen Extremsportlern in Disziplinen wie BASE-Jumping, Gleitschirm-Akro, Kite-Surfen, Wellenreiten, Snowboarden, Skateboarden, Wildwasserkajak, usw. – Hauptsache, es dreht sich in irgendeiner Weise darum, „Flügel“ zu bekommen. Im Jahr 2000 übernahm Red Bull ein Eishockeyteam aus Salzburg und errang unter dem Namen Red Bulls Salzburg im Jahr Österreichische Eishockey-Liga 2003/04 2004 den Meistertitel in der Nationalliga. Seither spielen die Salzburger in der höchsten österreichischen Eishockeyliga. Seit 6. April 2005 ist auch der Fußballverein Red Bull Salzburg im Besitz des Getränkeherstellers. Seit 9. März 2006 ist Red Bull auch Eigentümer des US-amerikanischen Fußballclubs MetroStars, der mittlerweile in Red Bull New York umbenannt wurde.

Dosenpfand in Deutschland
Beim deutschen Dosenpfand hatte Red Bull als einziger Dosenhersteller eine Besonderheit mit dem Handel vereinbart: Jede Dose mit einem blauen Verschluss und eingestanztem Stier wurde von jedem beliebigen anderen Anbieter auch wieder entgegengenommen. Die blaue Lasche musste bei dieser Variante also erhalten bleiben. Seit den Neuregelungen zum 1. Mai 2006 müssen alle Getränkehändler, die Dosen führen, jegliche Dosen auch wieder zurücknehmen. Ausnahmen bestehen für Geschäfte, deren Fläche 200 Quadratmeter nicht überschreitet; dabei wird für Ketten die Gesamtfläche angesetzt. Kleinere Geschäfte brauchen weiterhin nur Dosen von Getränken zurückzunehmen, die sie auch selbst führen. Die zuckerfreie Variante ''Red Bull Sugarfree'' ist hingegen zum Teil pfandfrei erhältlich, da es sich um ein diabetikertaugliches Getränk handelt. Es existiert jedoch auch eine Pfand-Variante.

Firmengeschichte
Dietrich Mateschitz war 1982 während einer Dienstreise in Ostasien auf die dort bereits damals weit verbreiteten Energy-Drinks aufmerksam geworden. Er erwarb die Lizenzrechte an der in Thailand verbreiteten Marke ''Krating Daeng'' (Thailändische Sprache thailändisch: ?ระทิง?ดง, ''Roter Stier'', ''Red Bull'') und der Nutzung des Rezepts von der Firma ''Taisho Pharmaceuticals'' (Japan), die heute noch die ursprüngliche Variante des Getränks mit dem mittlerweile auch außerhalb Thailands bekannten Logo herstellt. 1984 gründete Mateschitz die ''Red Bull GmbH'' mit Sitz in Fuschl am See. Mateschitz hält über die Distribution & Marketing GmbH 49 Prozent des Energiedrink-Herstellers. Weitere 49 Prozent besitzt die Hongkonger T.C. Agrotrading Company Limited. Zwei Prozent gehören dem Bangkoker Kaufmann Chalerm Yoovidhya, der in London lebt. Die T.C. Agrotrading ist im Besitz der Familie Yoovidhya mit Familienoberhaupt Chaleo Yoovidhya. Mit den Anteilen von Charlerm Yoovidhya hat somit die Familie Yoovidhya die Mehrheit der Red Bull GmbH inne. Dies ist die offizielle Version, denn ob Dietrich Mateschitz wirklich nur Minderheitseigner ist, wird in der Branche durchaus angezweifelt.http://www.trend.at/index.html?/articles/0348/581/69772.shtml Nach der Verfeinerung der Rezeptur und der Entwicklung eines Marketingkonzepts wurde es 1987 im Markt eingeführt. Heute ist Red Bull in rund 100 Ländern erhältlich und hält trotz zahlreicher Nachahmerprodukte weltweit einen Marktanteil von etwa 70 % bei den Energy-Drinks (Stand von 2003) und ist damit eines der erfolgreichsten neuen Markenprodukte der letzten Jahre.

Red Bull in Zahlen
Der Wert der Marke (Rechtsschutz) Marke Red Bull (nicht des Unternehmens) beträgt derzeit (Juli 2005) 7,96 Milliarden Euro und konnte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um beträchtliche 21,6 % verbuchen.''RNG Presseinformation'', 5. Juli 2005, S. 2, http://www.rng.at/downloads/OeMWS_PI_050705.pdf Der Umsatz betrug 2002 626 Millionen Euro, 2004 waren es 1,668 Mrd. Euro und 2006 bereits 2,6 Mrd. Euro. Der Gewinn nach Steuern lag 2002 bei 87 Millionen Euro. 2004 wurden weltweit etwa 1,9 Milliarden Dosen Red Bull (also in jeder Sekunde ca. 60 Stück) konsumiert. 2006 konnte dieser Wert auf über 3 Milliarden Dosen gesteigert werden. [http://oesterreich.orf.at/salzburg/stories/170088/ 2006 drei Milliarden Dosen getrunken] - Bericht auf oesterreich.orf.at In einer Markterhebung hat der US-amerikanische Branchendienst Beverage Digest festgestellt, dass Energy-Drinks in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 erstmals die Produkte Diet Coke und Diet Pepsi beim Umsatz in Convenience Stores in den USA übertroffen haben.

Kritik
Gerade durch die Vermarktung, die Red Bull besonders effektiv betreibt, ist der Konzern in den letzten Jahren in die Kritik geraten. Dies geschah nachdem Einstieg bei dem Fussballverein "Austria Salzburg". Neben der Namensänderung in "Red Bull Salzburg" und dem Farbwechsel der traditionellen Farben Violett-Weiß in Rot-Weiß, wurde das Vereinswappen dem Konzern angepasst, was massive Diskussionen über das Spannungsfeld zwischen Produktmarketing und Tradition auslöste. Nicht nur die eigenen Anhänger kritisierten dass Vorgehen, des Energiedrinkherstellers, Proteste gab es auch in vielen anderen Stadien europaweit. Inzwischen haben einige Fans einen neuen Verein gegründet.

Quellen


Weblinks
{{Commons|Red Bull}} {{Commons|Red Bull Racing}}
- Offizielle Website {{Lesenswert}} Kategorie:Getränkemarke Kategorie:Getränkehersteller Kategorie:Energy Drink Kategorie:Unternehmen (Österreich) ar:ريد بوول bg:Red Bull cs:Red Bull da:Red Bull en:Red Bull es:Red Bull fi:Red Bull fr:Red Bull it:Red Bull ja:レッドブル nl:Red Bull (drank) no:Red Bull pl:Red Bull pt:Red Bull (bebida) ro:Red Bull sl:Red Bull sv:Red Bull zh:紅牛能?飲料

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