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Q

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{{Dieser Artikel| behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens Q. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Zeichens finden sich unter Q (Begriffsklärung)}} {{Zeichen|Qq}}'''Q''' bzw. '''q''' (gesprochen: [ku?], in Österreich: [kve:]) ist der 17. Buchstabe des lateinisches Alphabet lateinischen Alphabets und ein Konsonant. In den meisten Sprachen kommt das Q nur im Digraphen QU vor, im Deutsche Sprache Deutschen hat diese Buchstabenverbindung den Lautwert /{{IPA|kv}}/. Der Buchstabe Q hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 0,02 %. Er ist nach der zugrundeliegenden Buchstabenhäufigkeit Statistik, die ''ä, ö'' und ''ü'' als ''ae, oe'' und ''ue'' gezählt hat (''ß'' aber als eigenständigen Buchstaben), der Buchstabenhäufigkeit 27-häufigste, und damit der seltenste Buchstabe in deutschen Texten (''é, à'' usw. wurden nicht gezählt). Nach einer anderen Statistik sind ''x'' und ''y'' noch seltener.

Herkunft
{| align="center" border="0" cellpadding="5" |align="center" width="130px"|Image:Proto-semiticQ-01.png Proto-semitisches Kof-Symbol |align="center" width="130px"|Image:PhoenicianQ-01.png Phönizisches Qoph |align="center" width="130px"|Image:GreekQ-01.png Frühgriechisches Qoppa |align="center" width="130px"|Image:EtruscanQ-01.png Etruskisches Q |align="center" width="130px"|Image:RomanQ-01.png Lateinisches Q |- |align="center" valign="top" width="130px"|Proto-semitisches
Qoph-Symbol |align="center" valign="top" width="130px"|Phönizisches Qoph |align="center" valign="top" width="130px"|Frühgriechisches Qoppa |align="center" valign="top" width="130px"|Etruskisches Q |align="center" valign="top" width="130px"|Lateinisches Q |} Ob der Buchstabe bereits im Proto-Semitisches Alphabet proto-semitischen Alphabet auftauchte, ist umstritten. Wenn dies der Fall ist, so ist die Frühform des Q wohl ein Symbol, das wie eine 8 aussieht. Der früheste mit Sicherheit identifizierte Vorläufer ist der Buchstabe Qoph im Phönizisches Alphabet phönizischen Alphabet. Dieser Buchstabe hat bereits starke Ähnlichkeiten mit dem lateinischen Q. Als Begründung für das Aussehen des Qoph gibt es zwei Theorien: Basierend auf dem Akrophonisches Prinzip akrophonischen Prinzip könnte der Buchstabe seinem Namen (''qoph'' bedeutet „Affe“) nach die Rückenansicht eines Affen darstellen, der Strich dessen Schwanz. Eine andere möglichkeit wäre, dass das Symbol einen menschlichen Kopf mit Hals darstellt. Bei den Phöniziern hatte Kof den Lautwert /q/ für den Stimmloser uvularer Plosiv stimmlosen uvularen Plosiv. Die Lautung des [q] entspricht einem k, das im Rachen (am Zäpfchen, der Uvula) ausgesprochen wird. Die Griechen übernahmen den Buchstaben als Qoppa in ihr Griechisches Alphabet Alphabet und veränderten ihn so, dass die vertikale Linie nicht mehr durchgezogen wurde. Da Griechisch den Laut /q/ nicht enthielt, benutzten sie das Qoppa für den /k/-Laut vor den Hintervokalen /o/ und /u/, während sie /k/ vor den übrigen Vokalen mit Kappa schrieben. Weil sich zwei Buchstaben für ein Phonem als redundant erwiesen, wurde das Qoppa früh abgeschafft und blieb nur noch als Griechische Zahlen Zahlzeichen in Gebrauch. Als die Etrusker das griechische Alphabet übernahmen, war das Qoppa noch in Gebrauch und wurde so auch in das Altitalisches Alphabet altitalische Alphabet übernommen. Der Buchstabe V konnte bei den Etruskern sowohl den Lautwert /Stimmhafter bilabialer Frikativ β/ als auch /Gerundeter geschlossener Hinterzungenvokal u/ haben, und die etruskische Sprache enthielt beide Lautfolgen /kβ/ und /ku/. Um dazwischen unterscheiden zu können, verwendeten die Etrusker entsprechend der griechischen Praxis den Buchstaben Q um /k/ vor /u/ wiederzugeben (ein /o/ gab es im Etruskische Sprache Etruskischen nicht). Neben dem K, das vor /a/ verwendet wurde, und dem aus dem griechischen Gamma hervorgegangenen C (das Etruskische kannte keine Stimmhaftigkeit stimmhaften Konsonanten), das vor /e/ und /i/ verwendet wurde, hatte das Etruskische also auch einen dritten Buchstaben mit dem Lautwert /k/. Über die etruskische Vermittlung gelangte das Q auch in das lateinische Alphabet, lediglich der untere Strich wanderte mit der Zeit nach rechts. Anfangs folgte man der etruskischen Praxis und schrieb z. B. ''pequnia'' für ''pecunia'' („Geld“). Später ging man dazu über, das /k/ nur noch mit C zu schreiben. Das Q behielt man aber in der Buchstabenkombination (= ) bei, um den Laut [{{IPA|kʷ}}] schreiben zu können. Dieser war aus dem Indogermanische Ursprache urindogermanischen Labiovelar hervorgegangen und stellte im Lateinischen nicht einfach eine Verbindung aus [k] und [w] sondern ein eigenständiges Phonem dar. Wie sich unter anderem aus den Lateinische Metrik metrischen Regeln der Dichtung ergibt, wurde das [kʷ] auch als eigenständiger Laut aufgefasst, deshalb war es auch folgerichtig, für ihn eine spezielle Schreibweise zu verwenden. So konnte ''qui'' [{{IPA|kʷi?}}] („wer“) von ''cui'' [{{IPA|'kui}}] („wem“) unterschieden werden. In vielen Sprachen, die mit dem lateinischen Alphabet geschrieben werden, ist aus historischen Gründen das Graphem für oder erhalten geblieben, obwohl es in diesen Sprachen kein eigenständiges Phonem darstellt. Im Deutschen wird der Digraph als /kv/, in vielen anderen Sprachen, etwa dem Englische Sprache Englischen als /kw/ ausgesprochen. In einigen Romanische Sprachen romanischen Sprachen (Französische Sprache Französisch, Spanische Sprache Spanisch, Portugiesische Sprache Portugiesische Sprache) verwendet man für den /k/-Laut vor den Vordervokalen /e/ oder /i/. Sprachen, in denen das Q ohne nachfolgendes U vorkommt, sind selten. In der Orthografie des Albanische Sprache Albanischen steht das Q seit 1908 für den Stimmloser palataler Plosiv stimmlosen palatalen Plosiv [c]. Im Internationales Phonetisches Alphabet internationalen phonetischen Alphabet (IPA) bezeichnet das Graphem in Anlehnung an das Qoph der Phönizier den stimmloser uvularer Plosiv stimmlosen uvularen Plosiv. In einigen modernen Alphabeten außereuropäischer Sprachen wird der Buchstabe Q für diesen Laut verwendet, so im Quechua, Aymara (Sprache) Aymara, Quiché-Sprache Quiché und Grönländischen (Kalaallisut). Bei der Transkription des Arabische Sprache Arabische wird das arabische Qaf (Arabischer Buchstabe) Qaf, das ebenfalls auf das phönizische Qoph zurückgeht und denselben Lautwert hat, bisweilen mit Q wiedergegeben (z. B. „al-Qaida“).

Weblinks
{{Commons|Q}} {{Wiktionary|Q}}
- http://www.wam.umd.edu/~rfradkin/alphapage.html {{Navigationsleiste Lateinisches Alphabet}} Kategorie:Abkürzung Kategorie:Schriftzeichen als:Q ar:Q arc:Q az:Q ca:Q cs:Q da:Q el:Q en:Q eo:Q es:Q eu:Q fi:Q fr:Q (lettre) gd:Q gl:Q he:Q hr:Q hu:Q id:Q ilo:Q it:Q ja:Q ko:Q kw:Q la:Q nl:Q (letter) nn:Q no:Q nrm:Q pl:Q pt:Q ro:Q ru:Q (латиница) simple:Q sl:Q sv:Q th:Q tr:Q vi:Q yo:Q zh:Q

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[Der Artikel zu Q stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Q zu editieren.
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