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Q-Cells

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Die '''Q-Cells AG''' ist der weltweit größte, konzernunabhängige Hersteller von Solarzellen. Am Standort Thalheim (bei Wolfen) Thalheim im Landkreis Bitterfeld in Sachsen-Anhalt waren Ende 2005 767 Mitarbeiter beschäftigt. Mittlerweile ist die Zahl der Beschäftigten auf 890 gestiegen (Stand: September 2006). Die Q-Cells AG wird seit dem 5. Oktober 2005 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISIN: DE0005558662) und ist seit dem 19. Dezember 2005 im Technologieindex TecDax der Deutschen Börse notiert. Im Jahr 2005 erwirtschaftete das Unternehmen mit der Produktion von Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 165.7 MWp (2004: 75,9) einen Umsatz von 299,4 Mio. Euro (2004: 128,7 Mio. Euro) und einen Überschuss von 39,9 Mio. Euro (2004: 12,0 Mio. Euro).

Gründung und Entwicklung
Im Jahre 1999 gründeten Anton Milner, Reiner Lemoine, Holger Feist sowie Paul Grunow in Berlin die Q-Cells AG mit dem Ziel, eine Solarzellenproduktion in Deutschland aufzubauen. Lemoine und Grunow waren zuvor schon bei der Gründung der Solon AG, einem Solarmodulhersteller, beteiligt, Feist war dort beschäftigt. Im Juli 2001 nahm die erste Produktionslinie für polykristalline Zellen in Thalheim den Betrieb auf. Schon die 7. Solarzelle hatte einen Wirkungsgrad von 14,7 Prozent, ein für damalige Verhältnisse sehr guter Wert für eine polykristalline Zelle. Im Jahr 2004 belegte die Q-Cells AG mit einer Jahresproduktion von 75,9 MWp und einem Weltmarktanteil von 6 Prozent laut Rangliste des Fachmagazins ''Photon'' Platz 4/5. Mehr Solarzellen produzierten lediglich die japanischen Konzerne Sharp und Kyocera sowie die BP (Konzern) BP Solar. Im Jahr 2005 schob sich das Unternehmen auf den zweiten Platz nach Sharp vor. Das Unternehmen verfügt mittlerweile über vier Produktionslinien, die Ende 2005 eine Nominalkapazität von 292 Megawattpeak (MWp) aufwiesen. Die Q-Cells AG ist sehr schnell gewachsen. Ende des Jahres 2002 hatte das Unternehmen 82 Mitarbeiter, 2003 waren es 207, Ende 2004 484 und zum 31. Dezember 2005 beschäftigte Q-Cells 767 Mitarbeiter. Produktion und Umsatz verdreifachten sich jedes Jahr. Im September 2006 waren über 900 Mitarbeiter bei Q-Cells beschäftigt.

Produkte
Die Q-Cells AG produziert ausschließlich mono- und multikristalline Solarzellen aus Silizium. Das Unternehmen hat sich auf diesen Teil der Wertschöpfungskette spezialisiert und stellt weder Vorprodukte, wie z.B. Silizium-Wafer, noch Solarmodule her. Allerdings forscht das Unternehmen an Dünnschicht-Technologien.

Weltweite Markterschließung
Die Q-Cells AG liefert Solarzellen in viele Länder. Die Exportquote betrug in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 35,8 %. Das Unternehmen beliefert Kunden unter anderem in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Zypern, der Türkei, Japan, Südkorea, China, den USA, Mexiko und Südafrika.

Beteiligungen
Die Q-Cells AG ist an zwei weiteren Solarenergieunternehmen mit Sitz in Thalheim beteiligt. Die EverQ GmbH und die CSG Solar AG werden ab 2006 Solarzellen und -module unter Anwendung neuer Technologien herstellen, EverQ im Silizium- und CSG im Dünnschichtbereich.

Auszeichnungen
Das Unternehmen hat im Jahr 2005 einige Preise und Auszeichnungen verliehen bekommen, darunter den Deutscher Gründerpreis Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger“, verliehen vom ZDF, den Sparkassen, dem Stern Magazin und McKinsey, den Preis „Entrepreneur des Jahres“ in der Kategorie „Start Up“, verliehen von Ernst & Young, sowie den Deutschen Arbeitsplatzinvestorpreis in der Kategorie „Arbeitsplätze prozentual“, verliehen vom Wirtschaftsclub Rhein-Main und der Bundesagentur für Arbeit.

Vorstand
* Anton Milner, Chief Executive Officer (CEO) * Florian Holzapfel, Chief Technology Officer (CTO) * Hartmut Schüning, Chief Financial Officer (CFO) * Thomas Schmidt, Chief Operating Officer (COO)

Siehe auch
* Solaraktie

Weblinks

- Firmenseite der Q-Cells AG {{Navigationsleiste TecDAX-Unternehmen}} Kategorie:Unternehmen (Sachsen-Anhalt) Kategorie:Elektronikhersteller Kategorie:Solarenergie

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