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Potenzmittel

*** Shopping-Tipp: Potenzmittel

Als '''Potenzmittel''' bezeichnet man umgangssprachlich Stoffe und Medikamente, die der Bekämpfung der erektile Dysfunktion erektilen Dysfunktion dienen, die im Volksmund auch Impotenz genannt wird. Neben historisch bekannten volkstümlichen '''Potenzmitteln''' ("spanische Fliege") und meist unwirksamen unseriösen Mitteln, die in Illustrierten angeboten werden, sind von der pharmazeutische Industrie pharmazeutischen Industrie in der letzten Zeit viele neue, medizinisch nachweisbar wirksame Potenzmittel entwickelt worden, die man in Pillenform einnehmen kann. Bei den auf dem Markt vertriebenen Substanzen unterscheidet man *Initiatoren (sie haben eine erektionsauslösende Wirkung), *Konditionierer (sie verbessern die Bedingungen für eine Erektion). Daneben gibt es noch andere Maßnahmen gegen die erektile Dysfunktion: *die Schwellkörperinjektion direkt in den Penis (z. B. mit Caverject oder Viridal), *direkt in die Harnröhre einzuführende Therapeutika (z. B. Muse), *Vakuum-Erektionshilfen, *hydraulische Penisprothesen, *chirurgische Eingriffe. *Beckenbodentraining Der Vertrieb von potenzsteigernden Medikamenten ist ein lukrativer Milliardenmarkt für die Pharmaindustrie, aber auch von Abzockern, die gefälschte Präparate im Internet anbieten. Betroffene sollten sich Potenzmittel nie am Arzt vorbei – etwa irgendwo im Internet – beschaffen, da dies unabsehbare schwerwiegende Folgeschäden nach sich ziehen kann. Bei vielen Erkrankungen müssen vor der Verabreichung von Medikamenten bestimmte Erkrankungen ausgeschlossen sein. Erektionsprobleme sind häufig Anzeichen noch schwerwiegender Erkrankungen als die erektile Dysfunktion selbst und bedürfen in der Mehrzahl der Fälle eine raschen Behandlung, um Folgeschäden auszuschließen. Der Betroffene muss über seinen Schatten springen.

Bekannte Potenzmittel und Medikamente
* spanische Fliege * Yohimbin * L-Arginin * Apomorphin * Viagra Sildenafil (Viagra) * Vardenafil Vardenafil (Levitra) * Tadalafil Tadalafil (Cialis) * PT-141

PDE-5-Hemmer
Zu den PDE-5-Hemmern zählen die "Potenzmittel" der neueren Generation wie Viagra, Levitra und Cialis. Alle haben sie ein gemeinsames Wirkprinzip: Durch Hemmung der Phosphodiesterase-5 werden Gefäße in den Geschlechtsorganen weitgestellt und ermöglichen so eine verbesserte Durchblutung. Im Vergleich stellen sich die derzeit am Markt verfügbaren PDE-5-Hemmer folgendermaßen dar:

=Viagra
= *Wirkstoff: Sildenafil *Wirkung innerhalb 30-60 Minuten, bis zu ca. 4 Stunden *Dosierungen: 25,50 und 100 mg (Standard: 50mg) *Hersteller: Pfizer *Zulassung: 1998 *längste Erfahrung (6 Jahre), positive Erfahrungen auch bei Problemgruppen

=Cialis
= *Wirkstoff: Tadalafil *Wirkung innerhalb 30-60 Minuten, bis zu ca. 36 Stunden *Dosierung 10 und 20mg *Hersteller: Lilly (Unternehmen) Lilly Pharma *Zulassung: 2002

=Levitra
= *Wirkstoff: Vardenafil *Wirkung innerhalb 30-60 Minuten, bis zu ca. 8 Stunden *Dosierungen: 5, 10 und 20mg *Hersteller: Bayer *Zulassung: 2003 Der Vorteil der längeren Wirkdauer bei Cialis wird teilweise dadurch wettgemacht, dass eben auch die Nebenwirkungen (teilweise Sehstörungen, Kopfschmerzen, Blutdruckabfall etc.) entsprechend länger andauern. Generell sind Nebenwirkungsspektrum und -stärke bei allen drei Präparaten vergleichbar. Bei mangelnder Wirkung eines Präparates (Non-Responder) hilft es gelegentlich - aber nicht oft - eines der anderen Präparate zu verwenden. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Männern, die auf Viagra allein nicht ansprechen (Viagra-Non-Responder), oft eine Wirkung eintritt, wenn vorher Arginin eingenommen wurde. In anderen Fällen konnte mit der Aminosäure Arginin eine Art Dosiseinsparungseffekt festgestellt werden. Arginin setzt NO (Stickstoffmonoxid) frei, welches eine Erweiterung (Dilatation) der Blutgefäße bewirkt. Daher wird die Einnahme der Aminosäure Arginin (Telcor-Arginin) als natürliche Alternative zu den PDE-5-Hemmern bei ED (erektiler Dysfunktion) gesehen.

Schwellkörperinjektion
Alternative Bezeichnungen für die '''Schwellkörperinjektion''' sind: ''Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie'' (SKAT) und ''Penisspritze''. Hierbei wird Prostaglandin E1 in den Schwellkörper gespritzt und es kommt zum Erschlaffen der glatten Muskulatur und zu Bluteinstrom. Diese Therapie gibt es seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

=Anwendung
= Die richtige Dosierung muss in mehreren Sitzungen mit dem Facharzt ermittelt werden. Dabei wird auch die richtige Anwendung erlernt, da bei nicht sachgerechter Anwendung die Gefahr einer mehrstündigen schmerzhaften Dauererektion besteht, weiterhin können Verletzungen der Harnröhre, der Gefäße oder der Nerven auftreten. Der Wirkstoff wird direkt in den Schwellkörper gespritzt. Weil die Nadel sehr dünn ist, ist die Injektion fast schmerzfrei. Häufigste Nebenwirkung auch bei sachgerechter Anwendung sind Penisschmerzen und Narbenbildung am Injektionsort. Einstichstelle und Penisseite sollen bei jeder Anwendung gewechselt werden. Die Injektion soll höchstens 3 mal pro Woche erfolgen, wobei der zeitliche Mindestabstand zwischen zwei Anwendungen 24 Stunden betragen soll. Bei richtiger Dosierung tritt nach wenigen Minuten die Erektion auf, die etwa eine Stunde anhält. Die Erfolgsrate liegt bei ca. 70 bis 80 %.

=Wirkstoff
= Wirkstoff ist Alprostadil (auch Prostaglandin E1 genannt), der auch in den gängigen Präparaten Caverject und Viridal enthalten ist. Alprostadil ist ein körpereigener Botenstoff, der in den Muskelzellen der Arterien eine Erschlaffung bewirkt. Dadurch erweitern sich diese Blutgefäße, das umliegende Gewebe wird verstärkt durchblutet.

=Weitere Verfahren
= Neben der Injektion gibt es auch die - nicht ganz so erfolgreiche - Möglichkeit, dass der Wirkstoff über ein in den Harnleiter eingeführtes Zäpfchen angewendet wird („Medicated Urethral System for Erection" = MUSE®). Im Versuchsstadium befindet sich das Verfahren, den Wirkstoff mittels einer Salbe oder eines Gels auf der Penisaußenseite aufzutragen.

Siehe auch
*Dorian-Gray-Syndrom

Weblinks

- Informationsblätter zu Behandlungsmöglichkeiten der Erektionsstörungen mit Potenzmitteln und Hilfsmitteln beim Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG) e.V.
- Potenzmittel im Test: pflanzliche/mechanische/pharmazeutische
- Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz).
- Umfassende Einstiegsseite zur erektilen Dysfunktion und deren Behandlung
- Einstiegsseite mit Bildersammlung
- Informationen zur erektilen Dysfunktion {{Gesundheitshinweis}} Kategorie:Pharmazie Kategorie:Sex-Hilfsmittel

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