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Pillersdorfsche Verfassung

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Bei der '''Pillersdorfschen Verfassung''' handelt es sich um die erste österreichische Verfassung (Österreich) Verfassung vom 25. April 1848 die von Franz von Pillersdorf ausgearbeitet worden war. Sie trat nie in Kraft. Sie war nur für die sogenannten "''Erbländer''" bestimmt und galt nicht für Ungarn und die italienischen Gebiete. Die Pillersdorfsche Verfassung wurde von den Liberalismus liberalen Kräften als zu wenig Demokratie demokratisch abgelehnt. Nach der Überbringung einer "''Sturmpetition''" der Nationalgarden, Arbeiter und Studenten in Wien wurde durch kaiserliche Proklamation am 16. Mai diese Verfassung als provisorisch erklärt (mit Zusage des allgemeinen und gleichen Wahlrechts) und im Juli schließlich ganz zurückgenommen.

Vorgeschichte
Am 15. März 1848 kam es unter Druck des Revolutionsgeschehens zur Aufhebung der Zensur sowie zur kaiserlichen Zusage einer Konstitution des Vaterlandes. Am 17. März 1848 kam es dann zur Einsetzung des hauptverantwortlichen Ministers Pillersdorf. Vertrauensmänner der Stände und die Regierung arbeiteten unter der Federführung von Innenminister Pillersdorf gemeinsam eine Verfassung aus. Schließlich kam es am 25. April 1848 zum Erlass der Pillersdorfschen Verfassung.

Bestandteile
Die Verfassung sah eine Zusammenfassung aller Länder diesseits der Leitha zu einer Konstitutionelle Monarchie konstitutionellen Monarchie „Österreichischer Kaiserstaat“ vor. Ungarn war von der Pillersdorfschen Verfassung ausgenommen, da Ungarn bereits am 11. April die vom ungarischen Reichstag beschlossenen 31 Gesetzesartikel (= ungarische Selbständigkeit) und Reformenals der Verfassung anerkannte. Als Volksvertretung sah sie ein Zweikammersystem vor: *Oberhaus aus Großgrundbesitzern und vom Kaiser ernannten Mitgliedern *Unterhaus, welches indirekt gewählt werden und an Besitz gebunden sein sollte. Der Kaiser sollte ein Veto Vetorecht gegen die Beschlüsse dieses Parlaments besitzen. Um weitere Aufstände zu verhindern, fühlte sich der Kaiser daran gebunden. Die Verfassung von 1848 trat allerdings nie in Kraft. Der neue Kaiser Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn) Franz Joseph I. zwang dem Kaiserreich eine Verfassung auf (Oktroyierte Märzverfassung oktroyierte Verfassung), die aber 1851 wieder außer Kraft gesetzt wurde. Bis 1859 regierte der Kaiser alleine (Neoabsolutismus).

Weblinks

- Die pillersdorfsche Verfassung im Volltext aus dem ''Medienkoffer Rechtsgeschichte'' des Instituts für Rechtgeschichte {{aeiou|.p/p457055.htm}} Kategorie:Österreichische Geschichte Pillersdorfsche Verfassung




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