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Pila (Pot┼»─?ky)

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'''Pila''' (deutsch ''Brettm├╝hl'') war ein Ortsteil von Breitenbach (Pot┼»─?ky) im Okres Karlovy Vary der Tschechischen Republik.

Lage
Brettm├╝hl lag am oberen Lauf des Schwarzwasser (Mulde) Schwarzwassers in einer H├Âhe von ca. 775 m Normalnull NN zwischen Breitenbach im Westen und Luhy Jungenhengst im Osten.

Geschichte
Bild:Brettm├╝hl.jpg thumb|250px|Brettm├╝hl im Jahre 1914 Die Siedlung geht auf eine noch bis nach 1945 als S├Ągewerk betriebene Brettm├╝hle zur├╝ck. Sie wurde bereits im 16. Jahrhundert als ''Bretmuhl'' urkundlich genannt. Die M├╝hle mit den zugeh├Ârigen Wohn- und Bauernh├Ąusern geh├Ârte zu demjenigen Teil der s├Ąchsischen Herrschaft Schwarzenberg, die nach dem Schmalkaldischer Krieg Schmalkaldischen Krieg an das K├Ânigreich B├Âhmen abgetreten wurde. Die protestantisch gebliebenen Einwohner mussten 1654 den katholischen Glauben annehmen oder das Land verlassen. Mehrere Bewohner gingen ├╝ber die Grenze in das benachbarte Kurf├╝rstentum Sachsen und geh├Ârten zu den Gr├╝ndern von Johanngeorgenstadt. Der Landwirt Ludwig Korb und seine Ehefrau Mathilde geb. Behr besa├čen das Haus Nr. 6. Sie lie├čen 1866 vor ihrem Haus eine kleine Kapelle mit einem Glockenstuhl errichten. Diese Kapelle mit ihrer Gebetsglocke und 20 Sitzpl├Ątzen wurde dem Johannes der T├Ąufer Heiligen Johannes dem T├Ąufer geweiht. Nachdem anfangs ein Geistlicher aus der Bergstadt Platten (Horn├ş Blatn├í) die Heilige Messe zelebrierte, fand unter dem letzten Besitzer Ludwig Keilhauer (ab 1906) nur noch am Johannistag ein Gottesdienst statt. Die kleine Kapelle war ein beliebtes Fotomotiv geworden. Auch der Kunstmaler August Herrmann hielt es auf einem Gem├Ąlde fest. Die Kapelle, die Brettm├╝hle und s├Ąmtliche H├Ąuser der kleinen Gemeinde, in der vor 1945 etwa 50 Einwohner lebten, wurden nach Odsun Vertreibung der deutschen Bev├Âlkerung nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.

Sport und Tourismus
In den zwanziger Jahren entstand am Schwarzwasser ein gro├čz├╝gig gestaltetes Freibad mit gro├čer Liegewiese, das zu einem sehr beliebten Ausflugsziel f├╝r die Bewohner der umliegenden Orte geworden ist. Auch dieses Naturbad verwaiste nach 1946. Das Bruchsteinmauerwerk kann man heute jedoch noch deutlich in der Landschaft erkennen.

Literatur
* Heimatbuch Landkreis Neudek, Augsburg-G├Âggingen 1978, S. 246ff. * J├Ârg Br├╝ckner u.a.: Das Schwarzwassertal vom Fichtelberg zur Zwickauer Mulde in historischen Ansichten, Horb am Neckar 1993, S. 19ff. Kategorie:W├╝stung in Tschechien Kategorie:Erzgebirge {{Koordinate Artikel|50_10_48_N_12_55_34_E_type:city_region:CZ|50┬░ 10ÔÇ▓ 48" n. Br., 12┬░ 55ÔÇ▓ 34" ├Â. L.}}




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