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Oskar Seipold

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'''Oskar Seipold''' (* 28. November 1889 in ┼?├│d┼║; ÔÇá 29. Dezember 1966 in Haan) war ein Kommunismus kommunistischer Politiker. Der gelernte T├Âpfer Seipold wanderte 1907 nach Deutschland aus, wo er unter anderem in der Textilindustrie arbeitete und sich 1909 der Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD anschloss. 1911 kehrte Seipold nach Russland zur├╝ck und absolvierte, da russischer Staatsb├╝rger, seinen Milit├Ąrdienst im Zarenreich; im ersten Weltkrieg Soldat, geriet er in Deutsche Kriegsgefangenschaft. 1919 wurde Seipold deutscher Staatsb├╝rger und trat der Unabh├Ąngige Sozialdemokratische Partei Deutschlands USPD bei, 1920 der Kommunistische Partei Deutschlands KPD, wo er zum linken Fl├╝gel z├Ąhlte. 1921 wegen drohender Verhaftung nach Litauen geflohen, war Seipold 1923 in Aufstandsvorbereitungen in Ostpreu├čen involviert wof├╝r er, der inzwischen die ├Ârtliche KPD-Zeitung ''Echo des Ostens'' leitete, 1924 zu f├╝nf Jahren Haft verurteilt wurde. 1927 freigelassen fungierte er bis 1929 als Sektionschef des Rotfrontk├Ąmpferbund Rotfrontk├Ąmpferbundes in Ostpreu├čen. Nachdem er, dessen Trotzkismus trotzkistische Sympathien immer deutlicher wurden, sich weigerte, sein Mandat im Preu├čischer Landtag Preu├čischen Landtag, dass er Anfang 1930 als Nachr├╝cker f├╝r Ernst Meyer (Politiker) Ernst Meyer einnahm, niederzulegen, wurde er im Februar 1930 aus der KPD ausgeschlossen und trat der Linke Opposition der KPD (Vereinigten) Linken Opposition der KPD (LO) bei. Aufgrund eines an sein Landtagsmandat gekoppelten Freifahrtscheines der Reichsbahn nahm Seipold in den n├Ąchsten zwei Jahren f├╝r die LO eine unverzichtbare Rolle bei der Koordination zwischen Parteileitung und den Ortsgruppen und als Veranstaltungsreferent ein. Am zweiten M├Ąrz 1933 festgenommen wurde Seipold bis Ende des Jahres in verschiedenen Gef├Ąngnissen festgehalten. Nachdem er 1934 wegen der Verbreitung Antifaschismus antifaschistischer Flugbl├Ątter aufgefallen war, floh Seipold zun├Ąchst nach Prag, wo ihn die KPD als "Faschisten" verleumdete. 1935 kehrte er in seine Heimatstadt ┼?├│d┼║ zur├╝ck, wo er die deutsche Besatzung ab 1939 mit Hilfe falscher Identit├Ąten und zeitweise im Untergrund ├╝berlebte. Im Oktober 1945 ging Seipold zun├Ąchst nach Sachsen, 1949 in die Bundesrepublik, wo er ohne politisch aktiv zu sein, Kontakte zu mehreren linken Gruppen unterhielt.

Weblinks

- Eine Kurzbiographie sowie eine Auswahlbibliographie zu Seipold bietet ''Trotskyana.Net'' (engl.) Kategorie:SPD-Mitglied Seipold, Oskar Kategorie:USPD-Mitglied Seipold, Oskar Kategorie:KPD-Mitglied Seipold, Oskar Kategorie:Geboren 1889 Seipold, Oskar Kategorie:Gestorben 1966 Seipold, Oskar Kategorie:Mann Seipold, Oskar {{Personendaten| NAME=Seipold, Oskar |ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=war ein Kommunismus kommunistischer Politiker |GEBURTSDATUM=28. November 1889 |GEBURTSORT=┼?├│d┼║ |STERBEDATUM=29. Dezember 1966 |STERBEORT=Haan }}

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[Der Artikel zu Oskar Seipold stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Oskar Seipold zu editieren.
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