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Oscar

*** Shopping-Tipp: Oscar

{{Begriffsklärungshinweis}} Der '''Oscar''' (eigentlich '''Academy Award of Merit''') ist der bedeutendste Filmpreis. Er wird jährlich von der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) für die besten Filme des Vorjahres verliehen, wegen der Zulassungsprozedur allerdings bis auf wenige Ausnahmen auf die US-Produktion beschränkt. Die 79. Oscarverleihung fand am 25. Februar 2007, für das Filmjahr 2006, statt. Bild:Oscar icon.svg thumb|Schattenumriss des ''Oscars''

Überblick
Die Auszeichnung wurde am 12. Februar 1929 vom damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen, fast neun Jahre nach der Verleihung des Photoplay Awards, der als erster Filmpreis der Welt gilt. Der Oscar wird jährlich in einer gemeinsamen Zeremonie in derzeit über 30 verschiedenen Kategorien in Form jeweils einer Statuette vergeben, die einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle darstellt. In die Auswahl zur Verleihung eines oder auch mehrerer Oscars kommen hauptsächlich amerikanische Spielfilme. In jeweils eigenen Kategorien werden Kurz-, Dokumentar-, Animations- und ausländische Filme prämiert. Für die Qualifikation eines amerikanischen Spielfilms zur Auswahl gilt die Bedingung, dass er im Vorjahr der Verleihung mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino im Gebiet von Los Angeles County – dem Heimatbezirk von Hollywood – gegen Entgelt gezeigt wurde. Eine Oscar-Statuette ist 34,3 cm hoch, goldglänzend und etwa 3,85 kg schwer. Abgesehen von Ausnahmen zu Kriegszeiten besteht sie an der Oberfläche tatsächlich aus reinem Gold. Der Entwurf zu der Statuette stammt von dem damaligen Filmarchitekt (Art Director) der MGM Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Cedric Gibbons. Die Führung der preisverleihenden Akademie wurde im August 2005 neu gewählt. Der Filmproduzent Sid Ganis übernimmt danach den Vorsitz der Akademie von Frank Pierson und wird Präsident; zu Vizepräsidenten wurden der Oscar-Preisträger Tom Hanks und der Filmkomponist Arthur Hamilton gewählt. Die 78. Oscarverleihung fand am 5. März 2006 im Kodak Theatre in Hollywood (Kalifornien) statt. Die Akademie verschob das ursprünglich geplante Datum um eine Woche, damit die Verleihung nicht mit den Olympische Winterspiele 2006 Olympischen Winterspielen in Turin konkurrieren musste.

Geschichte
Gegen Ende der 1920er Jahre befand sich die amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Neue Erfindungen – zum Beispiel das Radio – führten dazu, dass nicht mehr so viele Menschen in die Kinos strömten. Für die Mächtigen in den großen Studios brachen schwierige Zeiten an: Die Bildung von Gewerkschaften auch in der Filmindustrie führte dazu, dass sie sich nicht weiterhin ungehindert selbst einen Rekordlohn zahlen und die Arbeiter in ihren Studios mit einem Hungerlohn abspeisen konnten. Im Rahmen von Demonstrationen wurden mehr Lohn und die Einführung geregelter Arbeitsverhältnisse gefordert. Zudem saßen den Studios die Zensur Zensoren im Nacken. Die selbsternannten Großen hatten es nicht mehr leicht. Der Leiter der damals sehr erfolgreichen und sehr einflussreichen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios, Louis B. Mayer, traf sich mit zwei guten Freunden, um sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Zusammen mit Conrad Nagel und Fred Niblo ersann er ein Instrument, das die Kunst des Filmemachens verkörpern würde und eine zentrale Steuerung der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten sollte: Eine Akademie schien diese Anforderungen zu erfüllen. Am 11. Januar 1927 wurde ein Gala-Dinner veranstaltet, bei dem sich 33 einflussreiche und namhafte Filmgrößen trafen, um die “Academy of Motion Picture Arts and Sciences? zu gründen. Unter ihnen befanden sich Berühmtheiten wie etwa Douglas Fairbanks sen. Douglas Fairbanks, Mary Pickford, Cecil B. DeMille, die Warner Brothers und andere. Beim ersten offiziellen Bankett der Akademie am 11. Mai 1927, bei dem über 250 Filmschaffende anwesend waren, feierten sich die Gründer der Akademie als Förderer von Filmkunst und Technik. Und tatsächlich schien die Idee regen Anklang zu finden: Die über 250 geladenen Gäste ließen sich nicht lange bitten und wurden sofort Mitglieder der neuen Akademie. Bild:Oscar5.jpg thumb|170px|Oscar-Statuette Man gab der Akademie Statuten. Es sollte festgeschrieben stehen, um welche Aufgaben sich die Akademie zu kümmern hatte. Von einem Preis war da noch gar nicht die Rede. Von einer Ehrung für herausragende Leistungen nur in einem Nebensatz in Absatz 7. Anfang 1928 entschloss man sich, diesen Punkt 7 zu verwirklichen. Wie die Ehrung aussehen sollte, war bis dahin noch niemandem klar. Bis zum Jahresende nahm der Preis allerdings langsam Formen an: Mit einem goldenen Ritter, der auf einer Filmrolle stand, sollten besondere Leistungen gewürdigt werden. Am 16. Mai 1929 wurde der Akademiepreis zum ersten Mal vergeben. Interessiert hat das damals aber kaum jemanden: Zwölf Statuen wurden bei einem geschlossenen Dinner vergeben und die Gewinner waren schon eine Woche vorher einem Zeitungsinserat zu entnehmen. Die erste „Beste Schauspielerin“ der Akademie, Janet Gaynor, brachte es Jahre später auf den Punkt: „Über die Begegnung mit Douglas Fairbanks sen. Douglas Fairbanks habe ich mich damals viel mehr gefreut als über den seltsamen Preis.“ Der deutsche Schauspieler Emil Jannings war der erste Schauspieler, der mit dem “Academy Award of Merit? ausgezeichnet wurde, als ''bester Hauptdarsteller'' im Film ''Der Weg allen Fleisches'' (1927), Regie Victor Fleming (vom Film sind heute keine Kopien mehr auffindbar und auch von der Übergabe der Auszeichnung ist kein Filmmaterial mehr zu finden). Diese Auszeichnung galt gleichzeitig auch für seinen ein Jahr später gedrehten Film ''Der letzte Befehl'' (1928), Regie Josef von Sternberg. Der Preis wurde ihm 1929 vorzeitig übergeben, da Jannings auf dem Weg zurück nach Deutschland war. Mit dieser Auszeichnung ist Jannings auch der erste und bisher einzige deutsche Schauspieler, der ihn in dieser Kategorie gewann. Das Interesse an der familiären Preisverleihung stieg zwar ein wenig, als man sie 1930 zum ersten Mal im Radio übertrug. Doch noch immer war der Akademiepreis eine Fußnote in der amerikanischen Filmindustrie, bis sich die Akademie 1941 einen geschickten Werbetrick einfallen ließ: Ein Film ist nur halb so interessant, wenn man schon weiß, wie er endet. Warum also sollte man die Gewinner schon im voraus bekanntgeben? Seit 1941 werden die Namen der Preisträger in versiegelten Umschlägen gehütet wie ein Schatz. Niemand außer den Notaren der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse (jetzt PricewaterhouseCoopers) weiß bis zur Öffnung der Umschläge, wer den Goldkerl mit nach Hause nehmen darf. Die Rechnung ging auf. Das Interesse stieg kontinuierlich. Auch die Tatsache, dass nicht mehr nur eine Hand voll Erlesener die Gewinner bestimmte, wie es in den früheren Jahren der Akademie der Fall war, sondern dass alle Mitglieder ein Stimmrecht hatten, machte den Oscar immer bedeutender. 1953 sollte der Oscar einen weiteren Schritt hin zum Publikum machen: Zum ersten Mal wurde die Verleihung im Fernsehen übertragen. Das Fernsehen vermochte etwas, das das Medium Radio nicht konnte: Die Zuschauer konnten sich endlich selbst ein Bild machen. Über die Dankesreden der Preisträger hinaus vermittelten nun auch Filmausschnitte einen Eindruck von den prämierten Leistungen. Die Zeremonie war von einem familiären Festbankett zu einer zuschauerwirksamen Show geworden. Geschichten, Skandale und Skandälchen verhalfen den Oscars zu immer mehr Popularität. Heute stimmen mehr als 5.500 Mitglieder der Akademie in den einzelnen Kategorien ab; die Verleihung wird weltweit übertragen und jährlich von etwa 800 Millionen Menschen verfolgt. Einen Oscar zu gewinnen, bedeutet heute für einen Film Umsatzsteigerung und für die Preisträger Prestige und Honorarsteigerung.

Die Oscar-Trophäe
Die Gründer der Academy of Motion Picture Arts and Sciences beauftragten Conrad Nagel mit dem Design des Filmpreises. Mit einem Budget von $ 500 machte sich Nagel über das Design und die Art des Preises Gedanken. Eine schlichte Urkunde wurde als zu wenig befunden. Die Idee kam auf, den Preis durch eine entsprechende Statue zu symbolisieren. Nagel beauftragte den Produktionsdesigner Cedric Gibbons mit dem Design der Oscarstatue. Er sollte dem Filmpreis eine würdige Form verleihen. Er realisierte die Vorstellungen mit dem berühmten, goldenen Schwertträger, der auf einer Filmrolle steht. Das reduzierte und fließende Design des Ritters führte zu seiner klassischen, zeitlosen Schönheit. Der begehrte Filmpreis besteht aus einem massiven Nickel-Kupfer-Silber-Körper, der mit einer 24-karätigen, dünnen Goldhaut überzogen ist. Der massive Kern des Oscar sorgt zudem für das stattliche Gewicht von ca. 3,85 kg, bei einer Größe von 34,29 cm. Der Materialwert einer Statue beträgt ca. $ 300. Die Akademie lässt die Oscars seit 1983 bei der R. S. Owen Company in Chicago fertigen. In den Sockel der Statue werden erst nach der Verleihung die Namen des Preisträgers, die dazugehörige Oscar-Kategorie und der Titel des Films eingraviert. Die Replikate, die in Hollywood überall als Souvenir verkauft werden, sind meist aus Plastik und halten einen Lorbeerkranz in den Händen.

Name
In den ersten Jahren der Verleihung wurde die Trophäe noch ausschließlich als ''Academy Award of Merit'' bezeichnet. Wer letztendlich der Pate für den Namen ''Oscar'' war, ist heute nicht mehr mit Bestimmtheit zu klären. Fest steht, dass der prägnantere neue Name schon im Jahr 1931 weitgehend verwendet wurde. Vier Personen werden immer wieder als Taufpate genannt. Erstens ist hier die ehemalige Bibliothekarin der Akademie, Margaret Herrick zu nennen. Sie soll beim Anblick der Statue gesagt haben: ''„Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“''. In den Büchern der Akademie wird sie oft als offizielle Namensgeberin angeführt. Zweitens ist Bette Davis zu nennen, die immer wieder betont haben soll, dass die Statue sie an ihren ersten Mann Harmon "Oscar" Nelson erinnere. Als dritter im Bunde gilt der Filmkolumnist Sidney Skolsky, der felsenfest behauptete, der erste Namensgeber gewesen zu sein. Als viertes heißt es, es soll der Filmemacher Walter Disney gewesen sein. Als die Akademie nämlich fieberhaft im Geheimen einen Namen für die Trophäe gesucht hatte, hatte ein Mann vorgeschlagen, die Trophäe "Oscar" zu nennen. Walter Disney hatte dies mitbekommen und geglaubt, es sei nun der Name der Trophäe und bedankte sich dann bei einer Verleihung in den 50er Jahren für seinen "Oscar".

Austragungsorte
Bild:Graumanchinesetheater.jpg thumb|150px|Grauman’s Chinese Theatre: Ort der Oscar- Verleihung von 1944 bis 1946 Im Laufe der Jahre wurden die Academy Awards in verschiedenen Örtlichkeiten vergeben: * ''The Blossom Room'' im Hollywood Roosevelt Hotel (1929) * ''The Coconut Grove'' im Ambassador Hotel (April 1930, 1940, 1943) * ''The Fiesta Room'' im Ambassador Hotel (November 1930, 1932, 1934) * ''The Sala D’Oro'' im Biltmore Hotel (1931) * ''The Biltmore Bowl'' im Biltmore Hotel (1935–1939, 1941, 1942) * ''Grauman’s Chinese Theatre'' (1944–1946) * ''The Shrine Civic Auditorium'' (1947, 1948, 1988, 1989, 1991, 1995, 1997, 1998, 2000, 2001) * ''The Academy Award Theater'' (1949) * ''The RKO Pantages Theatre'' (1950–1960) * ''The Santa Monica Civic Auditorium'' (1961–1968) * ''The Dorothy Chandler Pavilion'' (1969–1987, 1990, 1992–1994, 1996, 1999) * ''The Kodak Theatre'' (seit 2002) Die 25. bis 29. Verleihung fanden nicht nur in Los Angeles, sondern auch in New York City New York statt: * ''NBC International Theatre'' (1953) * ''NBC Century Theatre'' (1954–1957)

Kategorien
Die Akademie stellt für jede Oscarverleihung neue Regeln auf und behält sich die Einführung neuer Kategorien bzw. die Abschaffung von bereits existierenden Kategorien vor.

Reguläre Auszeichnungen
Academy Awards werden jedes Jahr in den folgenden Kategorien vergeben: {| cellpadding="3" cellspacing="0" border="1" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;" |- bgcolor="#BBBBBB" ! Kategorie ! Originalbezeichnung(en) ! Zeitraum der Verleihung |- | Oscar/Bester Film Bester Film | Best Picture | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Beste Regie Beste Regie | Best Director | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Bester Hauptdarsteller Bester Hauptdarsteller | Best Actor in a Leading Role | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Beste Hauptdarstellerin Beste Hauptdarstellerin | Best Actress in a Leading Role | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Bester Nebendarsteller Bester Nebendarsteller | Best Actor in a Supporting Role | seit Oscarverleihung 1937 1937 |- | Oscar/Beste Nebendarstellerin Beste Nebendarstellerin | Best Actress in a Supporting Role | seit Oscarverleihung 1937 1937 |- | Oscar/Bestes Originaldrehbuch Bestes Originaldrehbuch | Best Writing, Original Screenplay
Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen | seit Oscarverleihung 1941 1941 |- | Oscar/Bestes adaptiertes Drehbuch Bestes adaptiertes Drehbuch | Best Writing, Adaptation
Best Writing, Screenplay
Best Writing, Screenplay Based on Material from Another Medium
Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published
Best Adapted Screenplay | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Beste Kamera Beste Kamera | Best Cinematography
Best Cinematography, Black-and-White / Color | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Bestes Szenenbild Bestes Szenenbild | Best Art Direction
Best Art Direction – Interior Decoration, Black-and-White / Color
Best Art Direction – Set Decoration, Black-and-White / Color
Best Art Direction – Set Decoration | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Oscar/Bestes Kostümdesign Bestes Kostümdesign | Best Costume Design | seit Oscarverleihung 1949 1949 |- | Oscar/Bester Ton Bester Ton | Best Sound, Recording
Best Sound
Best Sound Mixing | seit Oscarverleihung 1930 1930 |- | Oscar/Bester Schnitt Bester Schnitt | Best Film Editing | seit Oscarverleihung 1935 1935 |- | Oscar/Bester Tonschnitt Bester Tonschnitt | Best Effects, Sound Effects Editing
Best Sound Editing | seit Oscarverleihung 1964 1964 |- | Oscar/Beste visuelle Effekte Beste visuelle Effekte | Best Effects, Visual Effects
Best Visual Effects | seit Oscarverleihung 1940 1940 |- | Oscar/Bestes Make-up Bestes Make-up | Best Makeup | seit Oscarverleihung 1982 1982 |- | Oscar/Bester Song Bester Song | Best Music, Original Song | seit Oscarverleihung 1935 1935 |- | Oscar/Beste Filmmusik Beste Filmmusik | Best Music, Score
Best Music, Scoring of a Dramatic Picture / Scoring of a Musical Picture
Best Music, Score – Substantially Original / Scoring of Music, Adaptation or Treatment
Best Music, Original Dramatic Score / Scoring Original Song Score and/or Adaptation
Best Music, Original Score | seit Oscarverleihung 1935 1935 |- | Oscar/Bester animierter Spielfilm Bester animierter Spielfilm | Best Animated Feature | seit Oscarverleihung 2002 2002 |- | Oscar/Bester animierter Kurzfilm Bester animierter Kurzfilm | Best Short Subject, Cartoons
Best Short Subject, Animated | seit Oscarverleihung 1932 1932 |- | Oscar/Bester Kurzfilm Bester Kurzfilm | Best Short Subject, Comedy / Novelty
Best Short Subject, Two-reel / One-reel
Best Short Subject, Live Action Subjects
Best Short Subject, Live Action | seit Oscarverleihung 1932 1932 |- | Oscar/Bester Dokumentarfilm Bester Dokumentarfilm | Best Documentary, Features | seit Oscarverleihung 1942 1942 |- | Oscar/Bester Dokumentar-Kurzfilm Bester Dokumentar-Kurzfilm | Best Documentary, Short Subjects | seit Oscarverleihung 1943 1943 |- | Oscar/Bester fremdsprachiger Film Bester fremdsprachiger Film | Best Foreign Language Film | seit Oscarverleihung 1947 1947 |}

Ehemalige Kategorien
Kategorien die nicht mehr zum Programm der Academy Awards gehören: {| cellpadding="3" cellspacing="0" border="1" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;" |- bgcolor="#BBBBBB" ! Kategorie ! Originalbezeichnung(en) ! Zeitraum der Verleihung |- | Oscar/Beste Regieassistenz Beste Regieassistenz | Best Assistant Director | Oscarverleihung 1934 1934Oscarverleihung 1938 1938 |- | Oscar/Beste Originalgeschichte Beste Originalgeschichte | Best Writing, Original Story
Best Writing, Motion Picture Story | Oscarverleihung 1929 1929Oscarverleihung 1957 1957 |- | Oscar/Beste Tanzregie Beste Tanzregie | Best Dance Direction | Oscarverleihung 1936 1936Oscarverleihung 1938 1938 |}

Besondere Auszeichnungen
Diese Preise werden zum Teil nicht jedes Jahr verliehen bzw. nur nach Bedarf. {| cellpadding="3" cellspacing="0" border="1" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;" |- bgcolor="#BBBBBB" ! Name ! Originalbezeichnung ! verliehen für ! Zeitraum der Verleihung |- | Ehrenoscar | Honorary Award | Lebenswerk oder Dienste für die ''Academy'' | seit Oscarverleihung 1929 1929 |- | Irving G. Thalberg Memorial Award "Irving G. Thalberg"-Preis | The Irving G. Thalberg Memorial Award | Filmproduzenten | seit Oscarverleihung 1938 1938 |- | Jean Hersholt Humanitarian Award "Jean Hersholt"-Preis | Jean Hersholt Humanitarian Award | humanitäre Dienste im Bereich des Filmschaffens | seit Oscarverleihung 1957 1957 |- | Oscar/Special Achievement Award Sonderoscar | Special Achievement Award | außerordentliche, aus obigen Kategorien fallende Leistungen für einen einzelnen Film | seit Oscarverleihung 1973 1973 |- | Juvenile Award Miniatur-Oscar (Jugendpreis) | Juvenile Award | Kinderdarsteller | Oscarverleihung 1935 1935Oscarverleihung 1961 1961 |- | Student Academy Award Studentenpreis | Student Academy Award | | seit 1973 |}

Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik
Diese Preise werden zum Teil nicht jedes Jahr verliehen bzw. nur nach Bedarf. {| cellpadding="3" cellspacing="0" border="1" style="border: gray solid 1px; border-collapse: collapse;" |- bgcolor="#BBBBBB" ! Name ! Originalbezeichnung ! verliehen für ! Zeitraum der Verleihung |- | Gordon E. Sawyer Award "Gordon E. Sawyer"-Preis | Gordon E. Sawyer Award | wissenschaftliche oder technische Errungenschaften im Filmschaffen | seit Oscarverleihung 1982 1982 |- | John-A.-Bonner-Medaille | John A. Bonner Medal of Commendation | | seit Oscarverleihung 1978 1978 |- | Oscars/Academy Award of Merit Academy Award of Merit | Academy Award of Merit (Class I) | Auszeichnung mit Oscar-Statuette | seit Oscarverleihung 1931 1931 |- | Oscars/Wissenschaft und Entwicklung Wissenschafts- und Entwicklungspreis | Scientific and Engineering Award (Class II) | Auszeichnung mit Oscar-Plankette | seit Oscarverleihung 1931 1931 |- | Oscars/Technische Verdienste Preis für Technische Verdienste | Technik-Oscar|Technical Achievement Award (Class III) | Auszeichnung mit Oscar-Zertifikat | seit Oscarverleihung 1931 1931 |}

Das Verfahren
Jeder Spielfilm, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember eines Jahres im Gebiet von Los Angeles County mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt wurde, ist für die Oscars im darauffolgenden Jahr qualifiziert. Dabei wird der Begriff "Spielfilm" definiert als ein Film, der * mindestens eine Länge von 40 Minuten aufweist und * als 35- oder 70-mm-Kopie oder als 24-Bilder-Digitalkinoformat (mit einer Mindestauflösung von 1280×1024 Pixeln) gezeigt wurde. Dabei ist es unerheblich, ob der Film US-amerikanischen oder ausländischen Ursprungs ist, sodass sich auch ausländische Filme außerhalb der Kategorie für den besten fremdsprachigen Film qualifizieren können. Am Ende eines jeden Jahres stellt die Akademie eine Liste der in Frage kommenden Filme zusammen. In einem ersten Schritt wählen die Akademiemitglieder zunächst fünf Nominierungen aus. In dieser Phase der Wahl können nur die jeweiligen Mitglieder eines Akademiezweigs für ihre jeweilige Profession stimmen, d. h. Regisseure wählen Regisseure, Schauspieler wählen Schauspieler usw. Lediglich bei den Nominierungen für den besten Film sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Das erklärt, warum es manchmal passiert, dass ein Film als ''Bester Film'' nominiert wird, der Regisseur aber nicht auf der Liste auftaucht.

Spezielle Regeln für die Nominierung
* Für den besten fremdsprachigen Film gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung in seinem jeweiligen Land uraufgeführt wurde. Jedes Land darf dabei nur '''einen''' Film der Akademie zur Nominierung vorschlagen. * Für die Dokumentarfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier muss der Film entweder in Los Angeles County oder im New Yorker Stadtteil Manhattan zwischen 1. September (zwei Jahre vor Preisverleihung) und 31. August des Jahres vor der Preisverleihung gezeigt worden sein. Zusätzlich muss der Film in vier weiteren Städten für mindestens zwei Tage öffentlich gezeigt worden sein. * Für die Kurzfilm-Oscars gelten abweichende Qualifikationsregeln: Hier ist jeder Film zulässig, der in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. September des Jahres vor der Preisverleihung entweder für mindestens drei Tage in Los Angeles County gezeigt wurde oder aber auf einem in den Regeln festgelegten Filmfestival ausgezeichnet wurde. * Die Kategorien "Animierter Spielfilm" und "Make-Up" sind fakultativ. Sollten nach Ermessen der Akademie in einem Jahr zuwenig Filme gezeigt worden sein, die für einen Oscar in Frage kämen, so kann die Akademie auf den Nominerungsprozess verzichten oder aber einen Sonderoscar für einen Film verleihen. * Für folgende Kategorien gibt es spezielle Vorauswahljurys innerhalb der Akademie, die über die Nominierung entscheiden: Animierter Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Fremdsprachiger Film, Make-Up, Tonschnitt und Visuelle Effekte. * Sofern ein Schauspieler für zwei verschiedene Filme in einer Kategorie (z. B. "Bester Hauptdarsteller") zweimal unter die ersten fünf Nominierten gewählt wird, so wird die Nominierung mit der geringeren Anzahl an Stimmen gestrichen. Ebenso verhält es sich, wenn er in den Kategorien für Haupt- und Nebendarsteller für denselben Film nominiert werden soll. In beiden Fällen rückt der Sechstplatzierte als Nominierter nach. Hingegen ist es möglich, dass ein Schauspieler in unterschiedlichen Kategorien für unterschiedliche Filme zweifach in einem Jahr nominiert ist. Die jeweils ersten fünf einer Kategorie, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, werden dann von der Akademie offiziell als Nominierte verkündet. Im Jahr 2005 verkündete Präsident Frank Pierson gemeinsam mit Oscar-Gewinner Adrien Brody die Nominierungen. In der zweiten Wahlphase haben die Mitglieder der Akademie nun die Möglichkeit, sich im akademieeigenen Filmtheater alle nominierten Filme kostenlos anzusehen. Zudem werden besondere DVDs mit den Filmen versandt. Diese Praxis wird von der Akademie allerdings kritisch betrachtet, da im Jahr 2003 Kopien dieser DVDs in Internettauschbörsen aufgetaucht waren. Bei der eigentlichen Oscar-Wahl sind alle Mitglieder in allen Kategorien wahlberechtigt. Alle Stimmzettel, die spätestens eine Woche vor der Verleihung bei der Akademie eingegangen sein müssen, werden von drei vereidigten Notaren der Anwaltsfirma PricewaterhouseCoopers ausgezählt. Der Oscar wird an denjenigen Nominierten verliehen, der die meisten Stimmen der Akademiemitglieder auf sich vereinen konnte. In dem Fall, dass zwei Nominierte die gleiche Stimmenanzahl erhalten, wird der Oscar an beide zu gleichen Teilen verliehen. Höchstens zwei Ehrenpreise werden ohne vorherige Nominierung vom ''Board of Governors'' vergeben. Da mehr als zwei verschiedene Ehrenpreis-Kategorien existieren, werden nicht alle Ehrenpreise jedes Jahr vergeben. Die Oscars für technische Verdienste werden ebenfalls ohne vorherige Nominierung durch besondere Auswahlkomitees verliehen. Diese Verleihung findet stets im Vorfeld der eigentlichen Oscar-Verleihung statt.

Spezielle Regeln für die Vergabe
* In der Kategorie "Szenenbild" wird neben dem Szenenbildner auch der ''Set Decorator'' ("Ausstatter" oder "Dekorateur") nominiert und ausgezeichnet. * Für den besten animierten Spielfilm wird die hauptverantwortliche Kreativperson ausgezeichnet. Das ist in den meisten Fällen der Regisseur (und maximal ein zweiter Regisseur), kann aber auch ein Produzent sein. * In den Dokumentar- und Kurzfilm-Kategorien werden maximal zwei Oscars vergeben, darunter in jedem Fall an den Regisseur und einen weiteren Kreativen (in den meisten Fällen der Produzent). * Der Oscar für den besten fremdsprachigen Film geht an den Film selbst, nicht an den Produzenten und nicht an den Regisseur. Letzterer nimmt den Oscar lediglich stellvertretend entgegen. * Der Oscar für den besten Film geht an die Produzenten des Films, wobei hier nur maximal drei Produzenten nominiert und ausgezeichnet werden. Sofern mehr Produzenten im Abspann genannt werden, muss die Produktionsgesellschaft drei Produzenten benennen bzw. die Akademie bestimmt drei Produzenten.

Die erfolgreichsten Filme
Lange Zeit war der Film ''Ben Hur (1959) Ben Hur'' (1960) der zahlenmäßig erfolgreichste Film in der Oscargeschichte. Er bekam elf der begehrten Trophäen. Erst im Jahr 1998 konnte ''Titanic (1997) Titanic'' mit ebenfalls elf Auszeichnungen gleichziehen. Nur sechs Jahre sollte es dauern, bis sich mit ''Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Film) Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs'' ein weiterer Film mit elf Oscars in diese Riege einreihte. Letzterer war sogar der einzige Film, welcher alle Nominierungen auch in Auszeichnungen umsetzen konnte. Die gesamte "Herr der Ringe" – Trilogie wurde insgesamt für 30 Oscars nominiert, von denen 17 errungen wurden. Die fünf Sparten ''bester Film'', ''beste Regie'', ''bester Hauptdarsteller'', ''beste Hauptdarstellerin'' sowie die Drehbuchsparten (''bestes Originaldrehbuch'' bzw. ''Drehbuch nach einer Vorlage'') gelten als die wichtigsten Oscar-Kategorien. Bislang sind erst drei Filme in jeder dieser Kategorien ausgezeichnet worden. Und zwar ''Es geschah in einer Nacht'' (1934), ''Einer flog über das Kuckucksnest'' (1975) und ''Das Schweigen der Lämmer (Film) Das Schweigen der Lämmer'' (1991).

Moderation
Bild:BobHopegettingOscar.jpg Bob_Hope.html" title="thumb thumb|170px|[[Bob Hope mit einem Oscar.html" title="170px|[[Bob Hope">thumb|170px|[[Bob Hope mit einem Oscar">170px|[[Bob Hope">thumb|170px|[[Bob Hope mit einem Oscar In den Anfangsjahren der Akademiepreise wurde die Verleihungszeremonie häufig vom jeweiligen Präsidenten der Akademie moderiert. Ende der 1950er Jahre gab es erstmals eine ganze Riege gleichberechtigter Moderatoren der Oscarverleihung Moderatoren für eine Verleihung. Dieses wurde in den 1970er Jahren nochmals aufgegriffen. Seit Ende der 1980er Jahre führt jeweils ein Moderator durch das Programm. Unterstützt wird dieser dabei von zahlreichen Co-Hosts. In den Darstellerkategorien sind dieses im Regelfall die Gewinner des Vorjahres (jeweils beim anderen Geschlecht). So überreichte beispielsweise 2007 Reese Witherspoon (beste Hauptdarstellerin im Jahr 2006) den Oscar an den besten Hauptdarsteller Forest Whitaker. Der ungekrönte "König" der Moderationen ist sicherlich der Entertainer Bob Hope. Er moderierte die Veranstaltung 17 Mal. Billy Crystal hingegen wurde für seine Moderationen schon mehrfach mit dem Fernsehpreis Emmy ausgezeichnet. Auch die Moderationen von David Niven wurden legendär. In der langen Geschichte der Verleihung gab es bis heute lediglich zwei weibliche Moderatorinnen: Whoopi Goldberg (viermal seit 1994) und 2007 erstmals Ellen DeGeneres.

Skandale und Kurioses
* Als Spencer Tracy 1938 den Oscar für ''Manuel'' entgegennahm, konnte er auf dem Sockel nicht seinen Namen lesen, sondern den der Comicfigur Dick Tracy. Spencer Tracy trug es gelassen, jedoch werden seitdem nur noch blanko Oscars vergeben, welche erst hinterher mit dem Namen des Gewinners graviert werden. * 1942 waren in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" das erste Mal zwei Schwestern nominiert. Für ''Das goldene Tor'' von Mitchell Leisen ging Olivia de Havilland ins Rennen, im Alfred Hitchcock Hitchcock-Film ''Verdacht (Hitchcock) Verdacht'' brillierte Olivias jüngere Schwester Joan Fontaine als Lina, die ihren Mann Cary Grant verdächtigt, sie ermorden zu wollen, und wurde ebenfalls für den begehrten Filmpreis nominiert. Die Boulevardpresse witterte eine gute Schlagzeile und schlachtete daraufhin eine Geschwisterfehde aus, die sich gewaschen hatte, mit glücklicherem Ausgang für die Jüngere: In der Oscarnacht am 26. Februar 1942 im Biltmore Hotel in Los Angeles, triumphierte Joan Fontaine und wurde mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Als Fontaine nach vorne ging, um den Oscar in Empfang zu nehmen, wehrte sie den Versuch ihrer älteren Schwester ab, die ihr zum Sieg gratulieren wollte. De Havilland war über diese Geste verlegen und beleidigt zugleich und beide Schwestern waren ab diesem Zeitpunkt Zeit ihres Lebens zerstritten. De Havilland selbst musste noch fünf Jahre warten und war zeitweise nach einem Streit mit ihrem Filmstudio Warner Bros. gänzlich von der Kinoleinwand verschwunden, ehe sie 1947 erneut unter der Regie Leisens für die aufopferungsvolle Mutter in ''Mutterherz'' (1946) als beste Hauptdarstellerin von der Akademie ausgezeichnet wurde. Drei Jahre später folgte für William Wylers ''Die Erbin'' ein weiterer Akademiepreis für de Havilland. * Orson Welles' Meisterwerk Citizen Kane (1941), das unter Filmkritikern allgemein als der beste Film der amerikanischen Filmgeschichte gilt, erhielt ''keinen'' Preis für den "besten Film". * Marilyn Monroe sollte bei den Oscars 1951 den Ton-Oscar überreichen. Wenige Minuten bevor sie auf die Bühne musste, zerriss ihr Kleid; notdürftig geflickt ging sie auf die Bühne. Marilyn schaute nur auf den Boden, nuschelte die Gratulation und verschwand von der Bühne. * Bei der Preisverleihung im Jahr 1958 wurde der Sieg von Red Buttons als bester Nebendarsteller verkündet. Buttons war über den Gewinn des Oscars für seine Leistung für Joshua Logans Film ''Sayonara'' so aufgeregt, dass er zur Bühne rannte. Als er den Oscar entgegennahm, war er so außer Atem, dass er seine Ehrung beinahe nicht bei Bewusstsein erlebt hätte. * George C. Scott lehnte seine Nominierung 1961 für den Nebendarsteller-Oscar offiziell ab. Die Akademie widersprach Scott, da sie die Leistung in dem Film nominierte und nicht den Darsteller selbst, daher könne eine Nominierung nicht abgelehnt werden. Scott gewann den Oscar nicht. Scott lehnte auch die Nominierung für den Film ''Patton'' ab. Er sagte die Oscars seien eine Fleischbeschau und das Leben kein Wettstreit. George C. Scott gewann diesmal trotzdem den Oscar. Er ist der erste Schauspieler, der einen Oscar abgelehnt hat. * 1967 waren erneut zwei Geschwister als beste Hauptdarstellerinnen des Jahres nominiert. Vanessa Redgrave die bereits für Karel Reisz Film ''Protest (Film) Protest'' in Filmfestival Cannes Cannes mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet worden war, traf auf ihre jüngere Schwester Lynn Redgrave Lynn, die für Silvio Narizzanos Komödie ''Georgy Girl'' den Golden Globe erhalten hatte. Wieder versuchte die Presse diesen Umstand auszunutzen und eine Fehde anzuzetteln, hatte aber damit keinen Erfolg. Ebenso wenig erfolgreich waren Lynn und Vanessa Redgrave, die bei der Preisverleihung den Oscar an Elizabeth Taylor ''(Wer hat Angst vor Virginia Woolf?)'' abtreten mussten. * Barbra Streisand sorgte 1969 mit ihrem recht freizügigen Auftritt für Furore. Sie nahm den Oscar in einem transparenten Hosenanzug entgegen. Im prüden Amerika von 1968 ein Skandal. * Jane Fonda war eine engagierte Verfechterin von linken Gruppierungen und so wurde befürchtet, dass sie ihre mögliche Auszeichnung im Jahr 1971 für eine polarisierende Rede nutzen würde. Sie wurde nicht zur Verleihung eingeladen, erhielt aber dennoch den Oscar für ihre Darstellung in ''Klute''. Den Golden Globe hatte sie vorher schon durch einen Vietnam-Veteranen abgelehnt. Eine Freundin Fondas brachte sie von dem Gedanken ab, auch den Oscar abzulehnen. * Marlon Brando sollte 1973 den Oscar für ''Der Pate (Film) Der Pate'' bekommen. Er schickte Sacheen Littlefeather auf die Bühne, diese lehnte stellvertretend für ihn den Oscar ab und verlas eine Erklärung über die Behandlung der Indianer. Die Empörung war groß und als sich die vermeintlich diskriminierte Indianerin Sacheen als Schauspielerin Maria Cruz entpuppte, war der Skandal perfekt. Die Oscar-Trophäe nahm Roger Moore heimlich mit, musste sie später jedoch wieder abgeben. * Bob Opel ist der Flitzer, der 1974 auf die Bühne stürmte und nackt mit Victory-Zeichen am Moderator David Niven vorbeilief. Der Brite spottete daraufhin: ''„Ist es nicht faszinierend, dass der einzige Lacher, den dieser Mann in seinem Leben je ernten wird, daher rührt, dass er sich auszieht und aller Welt seine Mängel zeigt?“'' Auch heute noch wird dieser Ausspruch als scheinbarer Beweis für Nivens Schlagfertigkeit zitiert. In Wirklichkeit hatten die Produzenten der Oscar-Verleihung ein solches Ereignis mit einkalkuliert, da Flitzen damals häufig vorkam, und diesen Kommentar bereits vorab mit Niven abgesprochen. * Vanessa Redgrave nutzte ihre Auszeichnung 1978 für eine politische Rede. Sie beschimpfte die zum größten Teil jüdischen Demonstranten vor der Tür der Verleihung, die gegen Redgraves Mitwirken im Dokumentarfilm ''The Palestinians'' protestierten. * Roberto Benigni gewann bei der Verleihung 1998 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film Das Leben ist schön La Vita è bella, präsentiert von Sophia Loren. Als diese den Gewinner verkündete, kletterte Benigni vor Begeisterung auf die Stuhllehnen und musste sich an Steven Spielbergs Schulter festhalten. Daraufhin hüpfte der Gewinner durch den Gang auf die Bühne und überschüttete Sophia Loren mit Komplimenten. Damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt, hatte Billy Crystal im Folgejahr ein Riesen-Schmetterlingsnetz dabei, um ihn einzufangen.

Interessante Fakten
* Walt Disney wurde im Laufe seines Lebens insgesamt 64 mal für einen Oscar nominiert. Bekommen hat er ihn 26 mal, darunter ein Sonder-Oscar im Jahr 1932 für die Schöpfung von Micky Maus und den Irving G. Thalberg Memorial Award. Bei der Verleihung des Oscars für ''Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) Schneewittchen und die sieben Zwerge'' ''(Snow White and the Seven Dwarfs)'' (1937), den ersten animierten Lang-Zeichentrickfilm in Farbe, gab es für jeden Zwerg einen extra Mini-Oscar [http://www.oscars.org/aboutacademyawards/awards/disney.html]. * Im Jahr Oscarverleihung 1939 1938 gelang es zum ersten Mal der US-amerikanischen Schauspielerin Fay Bainter eine der seltenen Doppelnominierungen zu erhalten. Für William Wylers ''Jezebel – Die boshafte Lady'' erhielt Bainter die Trophäe als Oscar/Beste Nebendarstellerin Beste Nebendarstellerin und wurde gleichzeitig für die Oscar/Beste Hauptdarstellerin weibliche Hauptrolle in Edmund Gouldings ''White Banners'' nominiert. Irritiert änderte die Akademie zunächst ihre Nominierungs- und Abstimmungsrichtlinien, dennoch folgten in den kommenden Jahrzehnten neun weitere Schauspieler Bainters Beispiel: Teresa Wright (1942, Sieg als Beste Nebendarstellerin), Barry Fitzgerald (1944, Sieg als Oscar/Bester Nebendarsteller Bester Nebendarsteller), Jessica Lange (1982, Sieg als Beste Nebendarstellerin), Sigourney Weaver (1988), Al Pacino (1992, Sieg als Oscar/Bester Hauptdarsteller Bester Hauptdarsteller), Emma Thompson (1993), Holly Hunter (1993, Sieg als Beste Hauptdarstellerin), Julianne Moore (2002) und Jamie Foxx (2004, Sieg als Bester Hauptdarsteller). Ein zweifacher Oscar-Sieg eines Schauspielers oder einer Schauspielerin bei einer Verleihung blieb bisher aus. * Die meistausgezeichnete Frau ist die Kostümbildnerin Edith Head, die in den Jahren 1950 bis 1974 acht Oscars gewinnen konnte. * Die meistnominierte noch lebende Person ist der Komponist John Williams (Komponist) John Williams. Im Jahr 2006 wurde er gleich zweimal nominiert und kann damit insgesamt 45 Nominierungen für sich verbuchen. Er erhielt den Oscar bisher fünfmal. * Die am häufigsten nominierte Schauspielerin ist Meryl Streep. Sie wurde 14 mal nominiert (3 mal als beste Nebendarstellerin, 11 mal als beste Hauptdarstellerin) und hat bisher 2 Auszeichnungen bekommen. Katharine Hepburn war insgesamt 12 mal nominiert und hat 4 Oscars erhalten. Hepburn ist damit die am häufigsten ausgezeichnete Darstellerin. * Erstmals in der Geschichte der Akademiepreise wurden 1998 zwei Schauspieler für die Verkörperung der gleichen Figur nominiert. In James Camerons Film ''Titanic (1997) Titanic'' spielte Kate Winslet die Passagierin Rose DeWitt Bukater, während Gloria Stuart als gealterte Rose agierte. Das zweite Mal geschah dies bei der Preisverleihung 2002. Erneut wurde Kate Winslet in Richard Eyres Biopic ''Iris (Film) Iris'' als junge Iris Murdoch für den begehrten Filmpreis nominiert, während Judi Dench die gealterte Schriftstellerin porträtierte und ebenfalls für den Oscar in Betracht gezogen wurde. Auch 1999 war Dench zusammen mit einer weiteren Kollegin für die gleiche Figur nominiert. Allerdings mimte Cate Blanchett die englische Königin Elisabeth I. in der Elizabeth (Film) gleichnamigen Biografie, wohingegen die Dench eine reifere Fassung der Monarchin in Shakespeare in Love gab und den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle gewann. * Der am häufigsten nominierte Schauspieler ist Jack Nicholson. Er wurde bisher mit 12 Nominierungen bedacht und konnte 3 Oscars gewinnen. * Die Schauspielerin Kate Winslet gilt mit ihrer Nominierung für ''Little Children'' im Jahr 2007 als jüngste Darstellerin mit bisher fünf Nennungen. Neben der letzten Nominierung erhielt sie Nominierungen als Nebendarstellerin für ''Sinn und Sinnlichkeit'', sowie als Hauptdarstellerin für ''Titanic (1997) Titanic'', ''Iris (Film) Iris'' und ''Vergiss mein nicht!. * In der Geschichte der Akademiepreise wurde bisher erst drei Mal eine Frau für die "Beste Regie" nominiert: Lina Wertmüller 1976 für ''Sieben Schönheiten'', Jane Campion für ''Das Piano'' (1993) und Sofia Coppola 2004 für ''Lost in Translation''. * Alfred Hitchcock, dessen Name als Synonym für Spannung in den Sprachgebrauch Eingang fand und der als "Master of Suspense" gilt, wurde insgesamt sechs Mal nominiert (fünfmal für die beste Regie: ''Rebecca'', ''Lifeboat'', ''Spellbound'', ''Rear Window'', ''Psycho''; sowie als Produzent für bester Film: ''Suspicion''), bekommen hat er aber nur 1967 den Irving G. Thalberg Award, einen Ehren-Oscar. * Frankreich hält in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" den Rekord mit 33 Nominierungen. Italien ist das Land mit den meisten Auszeichnungen in dieser Kategorie, nämlich mit 10 Oscars. Deutschland war in dieser Kategorie bisher 14 mal nominiert, zuletzt im Jahr 2007 mit dem Film ''Das Leben der Anderen''. Deutschland war drei Mal erfolgreich: mit Volker Schlöndorffs ''Die Blechtrommel (Film) Die Blechtrommel'' 1980, Caroline Links Film ''Nirgendwo in Afrika'' im Jahr 2003 und Florian Henckel von Donnersmarcks ''Das Leben der Anderen'' 2007. * Es gibt aber auch Verlierer bei der Oscarverleihung. Einer von ihnen ist sicher der Film ''Die Farbe Lila'' von Steven Spielberg. Dieser war im Jahr 1986 11 mal nominiert und ging gänzlich leer aus. Auch das Drama ''Am Wendepunkt'' mit Anne Bancroft und Shirley MacLaine heimste 1978 zunächst 11 Nominierungen ein, musste sich aber in sämtlichen Kategorien anderen Mitstreitern geschlagen geben. Eine ähnliche Enttäuschung musste Martin Scorsese mit seinem Film ''Gangs of New York'' hinnehmen, denn er ging bei 10 Nominierungen ebenfalls leer aus. * Richard Burton wurde insgesamt sieben Mal für den Oscar nominiert, ohne ihn je erhalten zu haben. Kein anderer Schauspieler wurde so oft nominiert, ohne tatsächlich ausgezeichnet zu werden. Peter O' Toole wurde acht Mal für den Oscar nominiert, ohne ihn je erhalten zu haben. * Ganze zwei Mal kam es bisher erst vor, dass ein Schauspieler in zwei aufeinander folgenden Jahren den Preis als bester Hauptdarsteller erhalten hat. Der erste Schauspieler war Spencer Tracy, welcher im Jahr 1937 für seine Rolle in ''Manuel'' und im Jahr darauf für seine Darstellung in ''Teufelskerle'' ausgezeichnet wurde. Der zweite Schauspieler, der dies schaffte, war Tom Hanks in den Jahren 1993 mit ''Philadelphia (Film) Philadelphia'' und 1994 mit ''Forrest Gump''. Bei den Schauspielerinnen gelang dieses Kunststück Luise Rainer in den Jahren 1936 und 1937 sowie Katharine Hepburn in den Jahren 1967 und 1968. In der Kategorie Nebendarsteller gelang es bisher nur Jason Robards in den Jahren 1976 für ''Die Unbestechlichen'' und 1977 für ''Julia''. * Barry Fitzgerald ist der einzige Schauspieler in der Oscar-Geschichte, der im gleichen Jahr für dieselbe Rolle zwei Oscar-Nominierungen erhielt. Diese Ehrung wurde ihm für Leo McCareys Film ''Der Weg zum Glück'' zu Teil, für den er 1945 als bester Haupt- und Nebendarsteller nominiert wurde, und den Preis als bester Nebendarsteller entgegennahm. Nach dieser "Panne" änderte die Akademie sofort ihre Nominierungs-Richtlinien um zu verhindern, dass so etwas in naher Zukunft noch einmal geschehen könne. Die Richtlinien sind bis zum heutigen Tag unverändert und ein ähnliches Missgeschick blieb aus. * Als einzige Schauspielerin in der Geschichte der Oscars, die für ihren einzigen Filmauftritt für den Academy Award nominiert wurde, gilt die Französisch-Polynesien Französisch-Polynesierin Jocelyne LaGarde. Im Alter von über vierzig Jahren feierte die aus Tahiti stammende Frau mit George Roy Hills Historiendrama ''Hawaii (Film) Hawaii'' (1966) ihr Filmdebüt. 1967 gewann LaGarde den Golden Globe und wurde im selben Jahr als Beste Nebendarstellerin für den Oscar nominiert, den sie jedoch an Sandy Dennis ''(Wer hat Angst vor Virginia Woolf?)'' verlor. Nach dem Erfolg von ''Hawaii'' sollte Jocelyne LaGarde in keinem weiteren Film mehr zu sehen sein. * Der Pate – Teil 2 war der erste Film, der als Fortsetzung ebenfalls den Oscar als bester Film erhielt. Bereits zwei Jahre zuvor hatte schon Der Pate diese Auszeichnung erhalten. * Daneben wurden durch die Auszeichnung von Marlon Brando im ersten Teil und Robert De Niro im zweiten Teil der Paten-Trilogie das erste Mal zwei Schauspieler für ein und dieselbe Rolle, nämlich die des Vito Corleone, mit einem Oscar geehrt. * Im Jahre 1968 verlieh die Akademie wegen Stimmengleichheit gleich zwei Oscars für die beste Schauspielerin an Barbra Streisand (für ''Funny Girl (Musicalfilm) Funny Girl'') und Katharine Hepburn für ''Der Löwe im Winter''. Das interessante daran ist, dass Streisand bereits vor ihrer ersten Nominierung eine Mitgliedschaft in der Akademie angeboten wurde, die sie auch annahm. Geht man davon aus, dass sie für sich selbst gestimmt hat, bescherte ihr das ihren Oscar-Gewinn. * Auch im Jahre 1932 erhielten zwei Schauspieler den Oscar als Beste Hauptdarsteller. Obwohl Fredric March (für ''Dr. Jekyll und Mr. Hyde'') mit drei Stimmen mehr klarer Sieger war, sah das Regelwerk bei einem so knappen Vorsprung zu jener Zeit vor, auch den Zweitplatzierten mit einer Trophäe zu ehren und so gewann auch Wallace Beery (für ''The Champ'') einen Oscar. Dass diese Regel kurz darauf abgeschafft wurde zeigt sich 1954 an dem Beispiel von Grace Kelly (für ''Ein Mädchen vom Lande'') und Judy Garland (für ''Ein neuer Stern am Himmel''), wo Kelly sich mit nur einer Stimme mehr durchsetzte und allein den Oscar für die Beste Hauptdarstellerin entgegennehmen konnte. * Die erste nicht-weiße Person, die einen Oscar bekam, war die Schauspielerin Hattie McDaniel, die ihn als beste Nebendarstellerin in ''Vom Winde verweht (Film) Vom Winde verweht'' ''(Gone With The Wind)'' 1940 bekam. Sie sah sich bei der Verleihung veranlasst zu beteuern, sich dieses Preises "ihrer Rasse" würdig zu erweisen. Die erste Auszeichnung für einen nicht-weißen in der Hauptdarstellerkategorie erfolgte im Jahr 1963. Sidney Poitier wurde für seine Darstellung in ''Lilien auf dem Felde'' ausgezeichnet. Die erste nicht-weiße Hauptdarstellerin wurde erst 2002 gekürt, damals gab es gleich einen Doppelschlag: Als Hauptdarstellerin wurde Halle Berry für ihre Rolle in ''Monster's Ball'' ausgezeichnet und Denzel Washington erhielt die Trophäe für seine Rolle in ''Training Day''. Zudem erhielt Sidney Poitier in diesem Jahr einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. * Die älteste mit einem regulären Oscar ausgezeichnete Person war im Jahr 1989 die Schauspielerin Jessica Tandy, welche im Alter von 80 Jahren den Oscar für ihre Rolle in ''Miss Daisy und ihr Chauffeur'' ''(Driving Miss Daisy)'' entgegen nehmen konnte. Die bis dato älteste nominierte Darstellerin ist hingegen Gloria Stuart. Im Jahr 1998 war sie in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" für ihre Rolle der alten Rose in dem Film Titanic (1997) Titanic nominiert. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits 87 Jahre alt. * Die jüngste Person mit einem Oscar war Tatum O'Neal als beste Nebendarstellerin im Film ''Paper Moon''. Sie war damals 10 Jahre alt. Allerdings bekam im Alter von nur sechs Jahren Shirley Temple einen Juvenile Award (eine Art Mini-Oscar) überreicht. * Am 14. Januar 1977 verstarb Peter Finch an den Folgen eines Herzanfalls. Wenige Monate später wurde er für die Darstellung eines verrückten Fernsehmoderators in der Mediensatire Network (Film) Network postum mit dem Oscar ausgezeichnet. Der Preis wurde von seiner Witwe Eletha Finch entgegengenommen. * Die Oscarverleihung wurde in ihrer Geschichte bisher dreimal kurzfristig verschoben: Das erste Mal passierte dieses 1938, als ein Hochwasser Los Angeles überschwemmte. Die Veranstaltung fand eine Woche später statt. Im Jahr 1968 wurde die Verleihung aus Respekt vor den Trauerfeierlichkeiten von Martin Luther King (die Beisetzung war am Tag der geplanten Verleihung) um zwei Tage verschoben. 1981 wurde die Oscarverleihung aufgrund des Attentates auf Präsident Ronald Reagan um 24 Stunden verschoben. * Seit 1989 hat die Akademie darauf bestanden, dass es bei dieser Preisverleihung eigentlich keine Verlierer (und somit eigentlich auch keine Gewinner) gibt. Daher hieß es ab diesem Jahr nicht mehr ''And the winner is...'', sondern ''And the Oscar goes to...''. Allerdings hatten in den folgenden Jahren noch so einige damit ihre Probleme und so kam es hin und wieder zu den alten Worten. Vor einigen Jahren vergaben Michael Douglas Michael und Kirk Douglas einen Oscar und Kirk Douglas bestand demonstrativ auf ''And the winner is...'', ganz zur Belustigung der Gäste. * Während des Zweiter Weltkrieg 2. Weltkriegs herrschte auch in den Vereinigte Staaten USA Metallmangel. In den Jahren des Weltkriegs wurden deshalb Gips-Oscars verliehen, welche nach dem Krieg wieder ausgetauscht wurden.

Siehe auch
* :Kategorie: Oscarpreisträger * Liste der Träger US-amerikanischer Filmdarstellerpreise * Golden Globe Award * New York Film Critics Circle New York Film Critics Circle Award * Deutscher Filmpreis

Literatur
* Norbert Stresau: ''Der Oscar. Alle preisgekrönten Filme, Regisseure und Schauspieler seit 1929''. Heyne, München 1994, ISBN 3453078721 * Hans-Jürgen Kubiak: ''Die Oscar-Filme. Die besten Filme der Jahre 1927/28 bis 2004; die besten nicht-englischsprachigen Filme der Jahre 1947 bis 2004; die besten Animationsfilme der Jahre 2001 bis 2004''. Schüren, Marburg 2005, ISBN 3894723866

Weblinks

- DVD-Sucht: Vollständige deutschsprachige Oscar-Datenbank
- Die Homepage zur aktuellen Oscarverleihung (englisch)
- Die Homepage der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (englisch)
- Interessante Homepage von Filmfans mit Spekulationen und allem wichtigen rund um den Oscar (englisch)
- New Award: Oscar aktuell Alle Filme, Nominierungen und Auszeichnungen ab 1931
- Academy Awards Fanseite (englisch) {{NaviBlock |Vorlage:Navigationsleiste Oscar |Vorlage:Navigationsleiste Oscarverleihungen nach Jahren }} {{Lesenswert}} {{Link FA|hr}} Kategorie:Oscar Kategorie:Filmpreis af:Oscar ar:جائزة الأوسكار ast:Premios Oscar bg:?агради на филмовата академи? на С?Щ bs:Oskar ca:Oscar cs:Oscar cy:Gwobrau'r Academi da:Oscaruddelingen el:Όσκα? en:Academy Award eo:Akademia Premio es:Premios Oscar et:Oscar eu:Oscar Sariak fa:اسکار fi:Oscar-palkinto fr:Oscar du cinéma gl:Premios Oscar he:פרס ?וסקר hr:Oscar hu:Oscar-díj id:Academy Awards ilo:Pammadayaw nga Oscar is:Óskarsverðlaunin it:Premio Oscar ja:アカデミー賞 ka:?სკ?რი kn:ಆಸ?ಕರ? ಪ?ರಶಸ?ತಿ ko:아카?미? la:Praemia Academiae lt:Oskaras lv:Amerikas Kinoakadēmijas balva nl:Academy Award nn:Oscar-prisen no:Oscar pl:Nagroda Akademii Filmowej pms:Premi Òscar pt:Óscar ro:Premiul Oscar ru:О?кар (кинопреми?) sh:Oscari simple:Academy Award sk:Oscar sl:Oskar (filmska nagrada) sq:Academy Award sr:О?кар sv:Oscar (filmpris) ta:ஆஸ?கார? விர?த? tg:Ҷоизаи О?кар th:รางวัลออส?าร์ tr:Akademi Ödülleri uk:?агорода ?кадемії кіноми?тецтва СШ? vi:Giải Oscar yi:?קעדעמי ?וו?רד zh:奥斯?金?奖 zh-min-nan:Oscar Chióng zh-yue:奧斯?金?? Kategorie:Filmpreis Kategorie:Liste (Film) ar:تصني?:جائزة الأوسكار bg:Категори?:?агради на филмовата академи? на С?Щ cy:Categori:Gwobrau'r Academi da:Kategori:Oscar en:Category:Academy Awards es:Categoría:Premios Oscar eu:Kategoria:Oscar Sariak fr:Catégorie:Oscar du cinéma hu:Kategória:Oscar-díj id:Kategori:Oscar it:Categoria:Premi Oscar ja:Category:アカデミー賞 ka:კ?ტეგ?რი?:?სკ?რი ko:분류:아카?미? lb:Category:Oscar nl:Categorie:Academy Award no:Kategori:Oscar oc:Categoria:Oscar del cinèma pl:Kategoria:Oscary ro:Categorie:Premiile Oscar ru:Категори?:Кинопреми? «О?кар» simple:Category:Academy Awards sq:Category:Academy Awards sv:Kategori:Oscar zh:Category:奥斯?金?奖

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