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Lyrik

*** Shopping-Tipp: Lyrik

Bild:Apollo Musagetes Pio-Clementino Inv310.jpg Apollon.html" title="thumb thumb|250px| [[Apollon mit einer Lyra.html" title="250px| [[Apollon">thumb|250px| [[Apollon mit einer Lyra">250px| [[Apollon">thumb|250px| [[Apollon mit einer Lyra Als '''Lyrik''' (Griechische Sprache griechisch '''λυ?ική''' (ποίησις) - ''die zum Spiel der Lyra (Saiteninstrument) Lyra gehörende Dichtung'') bezeichnet man die dritte poetische Gattung neben der Epik und der Dramatik.
Lyrische Werke nennt man auch '''Gedichte'''.

Begriffsgeschichte


Lyrik
Die Trias Lyrik - Epik - Dramatik unterschied bereits Aristoteles in seiner Poetik (Aristoteles) „Poetik“, allerdings wird der Ordnungsbegriff ‚Lyrik‘ erst seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet. Der Begriff ist heute - anders als in der antiken Literatur - relativ unbestimmt und wird seit dem 19. Jahrhundert (fälschlich) oft synonym mit dem Wort ‚Poesie‘ (''Dichtung'') verwendet.

Gedicht
Mit Gedicht war ursprünglich alles Schrift schriftlich Abgefasste bezeichnet. Auch hier fand im 18. Jahrhundert eine Begriffsfestigung statt: seitdem wird der Begriff nur noch für den Poesie poetischen Bereich verwendet. Das Wort "Dichtung" hat aber im volkstümlichen Gebrauch noch etwas von seiner ursprünglichen Bedeutung erhalten. Manche Gedichte werden abwertend auch als Poem bezeichnet.

Kriterien der sprachlichen Form
Lyrische Texte unterscheiden sich von der Prosa oft durch ihre äußere Form (Vers, Versmaß, Strophenbau). Im Laufe der Gattungsgeschichte, vor allem im 20. Jahrhundert, verlor dieses Kriterium allerdings weitgehend seine Bedeutung. Lyrische Texte unterscheiden sich dennoch sprachlich-formal von epischen und dramatischen vor allem durch ihre Kürze, ihre strengere Form, ihre Dichte (Ausdruckskraft) und sprachliche Ökonomie (Prägnanz), ihre Subjektivität und ihren Bezug auf ein „lyrisches Ich“. Oft werden sehr viele sprachlichen und formale Mittel dabei als Ausdrucksmittel nutzbar gemacht (siehe beispielsweise Reim, Rhetorische Figur, Alliteration, Metapher). Auch eine nichtalltägliche Anordnung von Wörtern, Wortgruppen und Sätzen spielt dabei eine Rolle. Allerdings gibt es auch Gedichte, die sich diesen Merkmalen bewusst widersetzen und im Extremfall zu "Anti-Gedichten" werden. Neben offenen Formmerkmalen können Merkmale eines Gedichtes auch verborgen sein. So kann eine bestimmte Silbenzahl einer Zeile festgelegt sein, oder es können an bestimmten Positionen im Gedicht bestimmte Buchstaben gefordert werden. Eine besondere Rolle in der Lyrik spielen die lautlichen Qualitäten der verwendeten Wörter. Vor allem in der neueren Lyrik (z.B. in der Konkrete Poesie konkreten Poesie) wurde aber auch die graphische Gestalt immer wichtiger (s. z.B. Figurengedichte). Die moderne Lyrik verzichtet häufig auf die klassischen poetischen Mittel von Reim und Versmaß und verwendet den ''freien Vers'', der im 19.Jahrhundert in Frankreich als ''vers libre'' entwickelt wurde. Durch den völligen Verzicht auf die Regeln der Metrik nähert sich der ''freie Vers'' der Prosa an. Das inhaltliche Spektrum von Gedichten reicht von stark subjektiven Inhalten bis hin zu Gedichten der Neue Sachlichkeit Neuen Sachlichkeit. So gibt es Liebesgedichte, Trauergedichte genauso wie Willkommensgedichte, Ulk- und Nonsensgedichte. Viele Gedichte, insbesondere jene von Hobbyautoren, sind der Trivialliteratur zuzuordnen.

Geschichte der Lyrik
{{Lückenhaft|Lyrik vom Altertum bis heute}} Bild:Puh213r1.jpg thumb| Sappho Die Lyrik ist eine der frühen literarischen Formen. Geschriebene Lyrik gab es schon zu den Zeiten der alten Chinesen, Babylonier, Perser oder Juden (z.B. Psalmen, das Hoheslied des König Salomo Salomo). Mündliche Lyrik dürfte in die frühesten Zeiten der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Unser Begriff von Lyrik wurzelt allerdings im antiken griechischen Kulturkreis. Dort war die Lyrik zunächst das zur Lyra (Saiteninstrument) Lyra gesungene Lied, das in den Chorgesängen der antiken Dramen und im religiösen Kultus seinen "Sitz im Leben" hatte. Bis heute steht Lyrik in einer gewissen Beziehung zur Musik und zum Lied. Bedeutende Lyriker des Altertums waren z.B. Sappho und Horaz. Die Lyrik wurde und wird immer wieder auch von der populären Musikkultur beeinflusst. So hat zum Beispiel die Rap Rap/Hip-hop-Bewegung schnell eine Verbindung zum Poetry-Slam gefunden, einer Veranstaltungsform für Literatur-Performances, bei denen die Vortragenden im direkten Vergleich mit- oder nacheinander antreten und das Publikum einen Gewinner kürt (hier finden neben Rap u.a. auch Kurzgeschichten und komische Lyrik ihren Weg auf die Bühne). Auch sprachlich und formal stehen Lyrik und populäre Musik in einem Austauschverhältnis.

Empirische Verankerung in der Gegenwart
Anlässlich des Welttag der Poesie Welttages der Poesie am 21. März 2005 hat Dpa die Deutsche Presse-Agentur eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben, die für Deutschland den Bezug zur Lyrik in der Bevölkerung messen sollte. Das Meinungsforschungsinstitut „polis“ ermittelte: *jeder zweite Deutsche hat mit Lyrik wenig im Sinn und schon länger kein Gedicht mehr gelesen; *58 Prozent der Männer waren lange nicht mehr mit Gedichten in Kontakt gekommen; *43 Prozent der Frauen sind Verächterinnen, 40 Prozent geben sich als aktuelle Leserinnen von Versen; *in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen hatten 63 Prozent schon länger keine Lyrik mehr gelesen. Unklar ist, ob die Beschäftigung mit Songtexten (englisch: lyrics), ausdrücklich in diese Ergebnisse eingeflossen ist. Denn nicht jedem Befragten ist auf Anhieb klar, dass Liedtexte eine Sonderform der Gedichte sind, deren Vertonung sie leichter zugänglich macht. Zum Vergleich der Kulturen ist auf die auch im 21. Jahrhundert ungebrochene Vorherrschaft der Lyrik im Bereich etwa der Arabische Literatur arabischen Literatur hinzuweisen. Im Laufe der Zeit hat sich die Lyrik im deutschen Sprachraum (ganz im Gegensatz zu anderen Ländern) aus den verschiedensten Gründen immer mehr in eine Nische zurückgezogen, zu der nur noch wenige Menschen Zugang finden. Hans Magnus Enzensberger hat vor einiger Zeit die Zahl von 1354 Lyriklesern im deutschsprachigen Raum zur Diskussion gestellt und damit auf pointierte Art und Weise deutlich gemacht, wo die deutschsprachige Lyrik im Vergleich zur Prosa heute steht. Von wenigen großen Verlagen abgesehen, die noch Lyriktitel im Programm haben, sind es in erster Linie die kleinen Verlage, die für rund 3000 Neuerscheinungen pro Jahr sorgen. Typische Auflagenzahlen für nach 2000 publizierte Gedichtbücher sind 20, 50, 100 (beim Künstlerbuch) und 250, 500 und 1000 Exemplare bei den üblichen Taschenbuch- bzw. fest gebundenen Editionen.

Formen der Lyrik
Die Gattung Lyrik ist hinsichtlich Inhalt und Form äußerst vielgestaltig. Nachfolgende Liste weist auf Einzelformen und Einzelaspekte der Lyrik hin. Alkäische Strophe, Asklepiadeische Strophe, Chanson, Chevy-Chase-Strophe, Clerihew, Distichon, Dithyrambos, Dinggedicht, Elegie, Elfchen, Figurengedicht, Gelegenheitsdichtung Gelegenheitsgedichte, Ghasel, Haiku, Hymne, Lautgedicht, Lyrische Collage, Kanzone (Literatur) Kanzone, Klapphornverse, Lautgedicht, Leberreime, Lied, Limerick (Gedicht) Limerick, Madrigal (Literatur) Madrigal, Makkaronische Dichtung, Meistersang, Minnesang, Naturlyrik, Nonarime, Ode, Prosagedicht, Rap, Rollengedicht, Rondeau, Ritornell, Sapphische Strophe, Senryu, Sestine, Siziliane, Sonett, Stadtlyrik, Stanze, Terzine, Unsinnsgedicht, Volkslied-Strophe, Wirtinnenvers '''Mischformen''' sind Ballade, Romanze und Haibun. Gedichte, die sich keiner der oben genannten Formen anpassen, haben eine offene Form (s. auch Sturm und Drang, Moderne, Postmoderne).

Lyriker
In der Antike und im Mittelalter ist Lyrik überwiegend gesungene Liedlyrik, der Lyriker also auch Liedkomponist und Sänger. Bereits im Altertum wurde der Person des "Sängers" höchste Wertschätzung entgegengebracht.
Als prominente Lyriker lassen sich nennen:

Altertum
*Echnaton (der ägyptische Aton-Hymnus) (14.Jh. v. Chr.), *König König David David, (der hebräische Buch der Psalmen Psalter) (1000 v. Chr), *die Griechen Archilochos (7. Jh. v. Chr.), Terpandros (7. Jh. v. Chr.), Alkaios von Lesbos (7. Jh. v. Chr.), Sappho (7. Jh. v. Chr.) und Anakreon (6. Jh. v. Chr.), *die Römer Catull (1. Jh. v. Chr.), Tibull (1. Jh. v. Chr.), Properz (1. Jh. v. Chr.), Ovid (1. Jh. v. Chr.), Horaz (1. Jh. v. Chr.).

Mittelalter
Im volkssprachlichen Mittelalter treten Individualpersönlichkeiten vor allem im Minnesang und in der Spruchdichtung hervor (Trobadordichtung Trobadors) (ab Ende des 11. Jh.), Walther von der Vogelweide (12. Jh.), Frauenlob (13. Jh.)). Die geistliche Lyrik (z.B. die Sequenz (Hymnus) Sequenzen) sowie die lateinische Vagantendichtung sind oft anonym in größeren Sammlungen überliefert (Carmina Burana) (11./12. Jh.). Die Meistersänger des städtisch geprägten Spätmittelalters (u. a. Hans Sachs (16. Jh.) inszenieren ihre Dichtung als lern- und abprüfbares Silben- und Ton (Literatur) Töne-Handwerk.

Nationalliteraturen


= Italien
= In Italien wirkten die Lyriker der Renaissance Dante Alighieri Dante (13. Jh.) und Petrarca (14.Jh.) bahnbrechend, weitere wichtige Lyriker Michelangelo (15.Jh.) oder Torquato Tasso (16. Jh.), und viel, viel später dann Gabriele D'Annunzio (19./20. Jh.) oder Giuseppe Ungaretti (20. Jh.).

= Frankreich
= Die Lyriker Frankreichs stehen im Schatten Francois Villons (15. Jh.) . In der Romantik traten Alphonse de Lamartine (19. Jh.) , Alfred de Musset (19. Jh.) ; in der Moderne Charles Baudelaire (19. Jh.) , Arthur Rimbaud (19. Jh.) oder Paul Verlaine (19. Jh.) hervor.

= England
= Englands Lyriker, zunächst unter italienischem Einfluss, finden in William Shakespeare (16.Jh.) und John Milton (17.Jh.) , dann in Alexander Pope (18.Jh.) und Thomas Gray (18.Jh.) und später in Robert Burns (18. Jh.) , William Blake (18./19. Jh.) oder John Keats (18./19. Jh.) bis zur Generation des 20. Jahrhunderts T. S. Eliot (20. Jh.) oder Dylan Thomas (20. Jh.) herausragende Vertreter.

= USA
= Als USA US-amerikanische Lyriker wären Edgar Allan Poe (19. Jh.) , Walt Whitman (19. Jh.) , Emily Dickinson (19. Jh.) oder William Carlos Williams (20. Jh.) , E. E. Cummings (20. Jh.) , T. S. Eliot (20. Jh.) und Ezra Pound (20. Jh.) zu nennen. Image:Portrait de Dante.jpg|Dante Alighieri Bild:Francois Villon 1489.jpg|Francois Villon Bild:Hw-shakespeare.jpg|William Shakespeare Bild:Walt Whitman 1887ny photo.jpg|Walt Whitman

Exkurs: Lyrik in Deutschland


Geschichtsabriss
{{Lückenhaft| Dieser Teil des Artikels müsste deutlich ausgebaut werden.}} Die ältesten deutschen Gedichte verwendeten den Stabreim, die Alliteration. Zu den ältesten deutschsprachigen Überlieferungen zählen die Merseburger Zaubersprüche in Gedichtform mit Stabreimen. Bild:Codex Manesse Walther von der Vogelweide.jpg Walther von der Vogelweide.html" title="thumb thumb|100px| [[Walther von der Vogelweide.html" title="100px| [[Walther von der Vogelweide">thumb|100px| [[Walther von der Vogelweide">100px| [[Walther von der Vogelweide">thumb|100px| [[Walther von der Vogelweide Die deutsche Lyrik des Mittelalters war zunächst geprägt von christlichem Gedanken- und Vorstellungsgut (Marienlyrik). Die weltliche Lyrik des höfisch-ritterlichen Minnesangs und der Spruchdichtung drängte sich seit der Mitte des 12. Jahrhunderts stark in den Vordergrund und bildete ein variationsreiches literarisches System von hohem Kulturprestige aus. Dabei wirkten auch Impulse aus der mittellateinischen Vagantendichtung, der Rezeption klassisch-lateinischer Lyriker (v.a. Ovid) und der mozarabischen Lyrik Spaniens mit. In Deutschland treten neben die Schöpfer humanistischer Lyrik die Dichter des Kirchenlieds wie Martin Luther und Paul Gerhardt die religiösen Dichter Friedrich Spee von Langenfeld Friedrich Spee hervor. Hans Sachs übte mit dem sogenannten Meistersang großen Einfluss auf die zeitgenössische Lyrik aus. Durch Martin Luther, den zunehmenden Einfluss der italienischen und französischen Dichtkunst und den erneuten Rückgriff auf die lateinische Lyrik (Horaz) begann in der deutschen Barockzeit eine neue Tradition vielfältiger und formstrenger Gesellschaftslyrik (z.B. Andreas Gryphius). Bild:Friedrich hoelderlin.jpg Friedrich Hölderlin.html" title="thumb thumb|100px| [[Friedrich Hölderlin.html" title="100px| [[Friedrich Hölderlin">thumb|100px| [[Friedrich Hölderlin">100px| [[Friedrich Hölderlin">thumb|100px| [[Friedrich Hölderlin Die beiden Klassiker Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller schrieben zahlreiche Gedichte und Balladen und gehören zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikern. Ein weiterer bedeutender Klassiker ist Friedrich Hölderlin. Neben Vertretern der Romantiker wie Novalis oder Joseph Eichendorff schrieb Clemens Brentano eine bedeutende Sammlung deutscher Gedichte "Des Knaben Wunderhorn" In ihm sind Volkslieder und liedhafte Gedichte vereinigt. Eine Zwischenstellung zwischen Romantik und Realismus (Literatur) Realismus nimmt Eduard Mörike (Dinggedicht) ein. Bild:Droste-Hülshoff.jpg Annette von Droste-Hülshoff.html" title="thumb thumb|100px| [[Annette von Droste-Hülshoff.html" title="100px| [[Annette von Droste-Hülshoff">thumb|100px| [[Annette von Droste-Hülshoff">100px| [[Annette von Droste-Hülshoff">thumb|100px| [[Annette von Droste-Hülshoff Vertreter des poetischen Realismus sind die Lyriker Annette von Droste-Hülshoff und Franz Grillparzer. Formkünstlerische Lyriker hingegen sind August von Platen oder Friedrich Rückert; ein wichtiger sozialkritisch-politischer Lyriker war Heinrich Heine, der z.B. das bedeutende Gedicht ''Heinrich Heine#Heine und der Marxismus Die schlesischen Weber'' schrieb. Bild:Heinrich Heine.jpg Heinrich Heine.html" title="thumb thumb|100px| [[Heinrich Heine.html" title="100px| [[Heinrich Heine">thumb|100px| [[Heinrich Heine">100px| [[Heinrich Heine">thumb|100px| [[Heinrich Heine Um 1900 begann in Deutschland die moderne Dichtkunst. Bild:Stefan George 1910 Foto Jacob Hilsdorf toned.jpeg Stefan George.html" title="thumb thumb|100px| [[Stefan George.html" title="100px| [[Stefan George">thumb|100px| [[Stefan George">100px| [[Stefan George">thumb|100px| [[Stefan George Im 20. Jahrhundert war der Einfluss des Ästhetizismus in der Lyrik spürbar. Bedeutsam sind hier die Gedichte von Stefan George oder Rainer Maria Rilke. Im Expressionismus (Literatur) Expressionismus treten Georg Heym, Georg Trakl sowie Gottfried Benn hervor. Eine eigene Stellung nimmt die Lyrik Bertolt Brecht Bert Brechts ein. Bild:Bertolt Brecht.jpg Bertolt Brecht.html" title="thumb thumb|100px| [[Bertolt Brecht.html" title="100px| [[Bertolt Brecht">thumb|100px| [[Bertolt Brecht">100px| [[Bertolt Brecht">thumb|100px| [[Bertolt Brecht In der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des Literaturclips in der Lyrik des 21. Jahrhunderts. Eine besondere Aufmerksamkeit fanden immer lustige Formen, wie die von Christian Morgenstern oder Ernst Jandl. Verbreitet werden Gedichte oft in Anthologien (wörtlich: Blütenlese) von Kleinverlagen.

Bedeutende deutschsprachige Lyriker


= bis 1900
= * Walther von der Vogelweide (Mittelalter) * Andreas Gryphius, Martin Opitz, Simon Dach, Paul Fleming, Barthold Heinrich Brockes (Barock) * Friedrich von Hagedorn (Rokoko) * Christoph Martin Wieland (Aufklärung) * Christian Fürchtegott Gellert (Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm und Drang) * Friedrich Gottlieb Klopstock (Sturm und Drang) * Johann Wolfgang von Goethe (Sturm und Drang, Klassik), Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin (Klassik) * Novalis, Friedrich Schlegel, Joseph Eichendorff (Romantik) * Heinrich Heine (Vormärz), Ferdinand Freiligrath * Eduard Mörike (Romantik, Realismus) * Annette von Droste-Hülshoff (Biedermeier, Realismus), August von Platen, Friedrich Rückert (Biedermeier) * Franz Grillparzer, Theodor Storm (Realismus)

= ab 1900
= * Stefan George, Rainer Maria Rilke (Klassische Moderne) * Georg Heym, Georg Trakl, Gottfried Benn (Expressionismus) * Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Bertolt Brecht, Peter Huchel, Erich Kästner * Thomas Bernhard, Paul Celan, Ernst Jandl, Rolf Dieter Brinkmann * Nelly Sachs, Ingeborg Bachmann, Johannes Bobrowski, Günter Eich, Ilse Aichinger * Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Friederike Mayröcker, Oskar Pastior, Peter Rühmkorf * Robert Gernhardt, Volker Braun, Günter Kunert, Reiner Kunze, Rolf Dieter Brinkmann, Nicolas Born * Durs Grünbein, Jürgen Becker (Schriftsteller) Jürgen Becker, Thomas Kling, Robert Gernhardt, Sarah Kirsch, Marcel Beyer, Hansgeorg Stengel

Beispiele lyrischer Werke
*Ilmenau (Gedicht), Goethe *Erlkönig (Ballade), Goethe *Prometheus (Ballade), Goethe *Grodek, Georg Trakl *Todesfuge, Paul Celan *Der Rabe (Poe), Edgar Allan Poe *Das Lied von Hiawatha (''The Song of Hiawatha''), Henry Wadsworth Longfellow

Zitate
*''Wer noch weiß, was ein Gedicht ist, wird schwerlich eine gutbezahlte Stellung als Texter finden.''
(Theodor W. Adorno, Theorie der Halbbildung) *''die rache / der sprache / ist das gedicht''
(Ernst Jandl)

Siehe auch
* {{Wiktionary|Lyrik}} * Dichter, Gedichtinterpretation * Konkrete Poesie * Visuelle Poesie * Lyriker, Lautpoesie, komische Lyrik, Epik, Literaturgattung, Frankfurter Anthologie, Arabische Literatur, Koreanische Literatur

Anthologien
* Hans Bender (Hrsg.): ''In diesem Lande leben wir. Deutsche Gedichte der Gegenwart''. Fischer, Frankfurt/M. 1990, ISBN 3-596-25006-4. * Hans Bender (Hrsg.): ''Was sind das für Zeiten. Deutschspreachige Gedichte der achtziger Jahre''. Fischer, Frankfurt/M. 1990, ISBN 3-596-29533-X. * Michael Braun, Hans Thill (Hrsg.): ''Das verlorene Alphabet. Deutschsprachige Lyrik der neunziger Jahre''. Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 1998, ISBN 3-88423-139-1. * Christoph Buchwald: ''Jahrbuch der Lyrik''. Fischer, Frankfurt/M. 1979 ff. (erscheint ca. einmal jährlich) * Karl Otto Conrady: ''Der Neue Conrady. Das große deutsche Gedichtbuch. Von den Anfängen bis zur Gegenwart''. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2003, ISBN 3-538-06894-1. * Karl Otto Conrady: ''In höchsten Höhen. Eine Gedicht-Revue''. Aufbau-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-351-03041-X. * Klaus Peter Dencker: ''Poetische Sprachspiele. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-018238-7. * Klaus Peter Dencker: ''Deutsche Unsinnspoesie''. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-009890-4. * Hans Magnus Enzensberger: ''Museum der modernen Poesie''. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2002, ISBN 3-518-39946-2. * Harald Hartung (Hrsg.): ''Jahrhundertgedächtnis. Deutsche Layrik im zwanzigsten Jahrhundert''. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-009742-8. * Harald Hartung: ''Luftfracht. Internationale Poesie 1940 bis 1990'' (Die andere Bibliothek). Eichborn Verlag, Frankfurt/M. 1991, ISBN 3-8218-4423-X. * Walter Höllerer (Hrsg.): ''Transit. Lyrikbuch der Jahrhundertmitte''. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 1956. * Thomas Kling: ''Sprachspeicher. 200 Gedichte auf deutsch vom achten bis zum zwanzigsten Jahrhundert''. Dumont Verlag, Köln 2001, ISBN 3-7701-5813-X. * Björn Kuhligk, Jan Wagner: ''Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen''. Köln 2003, ISBN 3-8321-7852-X. * Axel Kutsch (Hrsg.): ''Zeit. Wort. Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart''. Landpresse, Weilerswist 2003, ISBN 3-935221-21-5. * Gregor Laschen: ''Schönes Babylon. Gedichte aus Europa in 12 Sprachen''. Dumont, Köln 1999, ISBN 3-7701-4844-4. * Axel Marquardt (Hrsg.): ''100 Jahre Lyrik. Deutsche Gedichte aus zehn Jahrzehnten''. Haffmanns Verlag, Zürich 1992, ISBN 3-251-00193-0. * Kurt Pinthus (Hrsg.): ''Menschheitsdämmerung. Ein Dokument des Expressionismus''. Rowohlt, Reinbek 1995, ISBN 3-499-45055-0. * Joachim Sartorius: ''Atlas der neuen Poesie''. Rowohlt, Reinbek 1996, ISBN 3-499-13978-2. * Wulf Segebrecht, Christian Rößner: ''Das Deutsche Gedicht. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Fischer, Frankfurt/M. 2005, ISBN 3-10-074440-3.

Literatur
* Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): ''Lyrik des 20. Jahrhunderts'' (Sonderband text+kritik). Edition text & kritik, München 1999, ISBN 3-88377-613-0. * Hans Bender (Hrsg.): ''Mein Gedicht ist mein Messer. Lyriker zu ihren Gedichten''. List, München 1969. * Dieter Burdorf: ''Einführung in die Gedichtanalyse'' (Sammlung Metzler; 284). Metzler, Stuttgart 1997, ISBN 3-476-12284-0. * Manfred Enzensperger (Hrsg.): ''Die Hölderlin Ameisen. Vom Finden und Erfinden der Poesie''. Köln 2005, ISBN 3-8321-7921-6. * Hugo Friedrich: ''Die Struktur der modernen Lyrik. Von der Mitte des neunzehnten bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts''. Rowohlt, Reinbek 2006, ISBN 3-499-55683-8. * Hans-Dieter Gelfert: ''Wie interpretiert man ein Gedicht? Für die Sekundarstufe''. Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-150-15018-3. * Michael Hamburger: ''Wahrheit und Poesie. Spannungen in der modernen Lyrik von Baudelaire bis zur Gegenwart''. Ediotion Folio, Wien 1995, ISBN 3-85256-022-5. * Hermann Korte u.a.: ''Geschichte der deutschen Lyrik''. Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 3-15-010544-7. * Gerhard Kaiser: ''Geschichte der deutschen Lyrik von Goethe bis zur Gegenwart''. Insel-Verlag, Frankfurt/M. 1996 ISBN 3-458-16823-0 **1. ''Von Goethe bis Heine'' **2. ''Von Heine bis zur Gegenwart'' **3. ''Gedichte'' * Joachim Sartorius (Hrsg.): ''Minima Poetica. Für eine Poetik des zeitgenössischen Gedichts''.Suhrkamp, Frankfurt/M. 2003, ISBN 3-518-45512-5. * Raoul Schrott: ''Die Erfindung der Poesie''. Dtv, München 2003, ISBN 3-423-13144-6.

Weblinks
{{Wikiquote}}
- Projekt Gutenberg Großes Archiv mit Altmeistern wie auch lebenden Schreibern
- Interpretationszugänge zur (antiken) Lyrik. Hilfen aus dem Gymnasialunterricht
- Umfrageergebnisse zum Welttag der Poesie am 21.3.05 (Deutsche Welle)
- Gedichtesammlung mit über 1000 Gedichten aus über 2000 Jahren Dichtkunst
- Deutschsprachige Lyrik Linkverzeichnis bei DMOZ
- Lyrikline.org intern. zeitgen. Lyrik: Texte, Übersetzungen, Audiofiles (frei)
- Interpretationszugänge zur (antiken) Lyrik. Hilfen aus dem Gymnasialunterricht
- Lyrikkritik.de Essays, Rezensionen, Gedichte
- Lyrikzeitung.de Rezensionen, Gedichte, Lyrik-News
- Lyrikwelt.de Autorenporträts, Gedichte Kategorie:Verslehre Kategorie:Lyrik Lyrik Kategorie:Literaturgattung Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Lyrik Literarischer Begriff cs:Lyrická poezie da:Lyrik en:Lyric poetry eo:Liriko es:Poesía lírica fr:Poésie lyrique he:שירה לירית io:Liriko it:Poesia lirica ja:抒情詩 la:Poesis lyrica lb:Lyrik nds:Lyrik nl:Lyriek no:Lyrikk pl:Liryka ru:Лирика sh:Lirika sv:Lyrik uk:Поезі? In diese Kategorie sollen alle Artikel über '''Autoren, die lyrische Werke geschrieben haben''' (also Gedichte) und alle '''Artikel über lyrische Werke''' - also Gedichte, Gedichtsammlungen - einsortiert werden. Bitte beachten: Die Autoren des Mittelalters werden '''immer''' nach ihren "Vornamen" alphabetisch gelistet. Der Namenszusatz "von xxx" ist nur eine Zuschreibung, nicht aber mit unseren modernen Nachnamen vergleichbar oder etwa identisch. Korrekt wird Dietmar von Aist also unter "Kategorie:Lyrik|Dietmar von Aist" eingetragen! Wenn Du dir unsicher bist: Recht hilfreich ist der Artikel Lyrik. Schaue auch mal unter Diskussion:Kategorien/Literatur oder frage oder . {{Vorlage:TOC Große Kategorie}} Kategorie:Literaturgattung be:Кат?горы?:Па?зі? bg:Категори?:Поези? ca:Categoria:Poesia cs:Kategorie:Poezie cy:Categori:Barddoniaeth da:Kategori:Poesi el:Κατηγο?ία:Ποίηση en:Category:Poetry eo:Kategorio:Poezio es:Categoría:Poesía fa:رده:شعر fr:Catégorie:Poésie gl:Category:Poesía he:קטגוריה:שירה hr:Kategorija:Pjesništvo hu:Kategória:Költészet ia:Categoria:Poesia it:Categoria:Poesia ja:Category:詩 ka:კ?ტეგ?რი?:პ?ეზი? ko:분류:시 lb:Category:Lyrik lt:Kategorija:Poezija nl:Categorie:Dichtkunst no:Kategori:Lyrikk os:Категори:По?зи pl:Kategoria:Poezja pt:Categoria:Poesia ru:Категори?:По?зи? sk:Kategória:Poézia sl:Kategorija:Pesništvo tr:Kategori:Şiir uk:Категорі?:Поезі? vi:Thể loại:Thơ vls:Categorie:Dichtkunste wa:Categoreye:Powezeye zh:Category:詩 zh-classical:Category:詩

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