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Landmark Education

*** Shopping-Tipp: Landmark Education

{{Neutralität}} '''Landmark Education''' ist ein internationales Unternehmen im Besitz der Mitarbeiter/innen, das Gruppencoaching anbietet. Zumindest einige Mitarbeiter/Helfer (ehemalige Kursbesucher) arbeiten ohne Entlohnung. Der Hauptkurs der Firma ist das Landmark Forum. Ziel dieses und anderer Programme ist es, die Teilnehmer zu befähigen, selbständig einen Wandel oder einen Durchbruch in ihrem Leben zu verursachen, und zwar in jenen Lebensbereichen, in denen sie das Empfinden haben, zu stagnieren oder festzustecken. Die erklärte Absicht der angebotenen Kurse im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung ist es, einen positiven und anhaltenden Wandel in der Lebensqualität der Teilnehmer zu verursachen. Dieser Wandel soll zu einer bis dahin nicht erlebten Freiheit und der Fähigkeit, neue Möglichkeiten zu entdecken und zu verwirklichen, führen. Den Teilnehmenden wird versprochen, im Anschluss an die Kurse in der Lage zu sein, unabhängig von ihren Lebensumständen, ihr Leben zu gestalten. Die Methoden von Landmark Education sind umstritten. Gegner dieser Vereinigung werfen ihr Gehirnwäsche und Sektiererei vor.

Entstehung
Das Vorgänger-Unternehmen von Landmark Education war das "Erhard Seminar Training" (EST). Es wurde vom US-Amerikaner Werner Erhard ins Leben gerufen. Zwischen 1981 und 1984 hielt Erhard immer wieder Erhard-Seminar-Trainings ab, danach wurde das Programm in "Landmark (=Meilenstein) Forum" umbenannt. 1991 verkaufte Ehrhard die Rechte an seinen Seminar-Trainings an seine Mitarbeiter, welche die Organisation "Landmark Education" gründeten und die Kursprogramme seitdem kontinuierlich weiterentwickelt haben. Heute unterhält Landmark Education Büros in 21 Ländern und 52 Städten weltweit. Diese Repräsentanzen bieten Kurse in rund 140 Städten an. Am erfolgreichsten ist das Unternehmen in den USA, in England sowie in Neuseeland.

Der Coaching-Ansatz: "Unterscheidungen unterscheiden"
Der grundlegenden Ausgangspunkt der gesamten Kurs-Arbeit von Landmark Education ist die Annahme, dass in kritischen Phasen persönlicher Entwicklung nicht Wissen einen Wandel bewirken kann, sondern Unterscheidungen. Dadurch dass Teilnehmenden an den Programmen während der Kurse verschiedene zusätzliche Blickwinkel auf ihr Leben einnehmen und so Möglichkeiten für ihr Leben in Betracht ziehen können, die für sie bislang nicht zu sehen waren, sollen sie in der Lage sein, eigenständig einen Wandel zu verursachen. In den Kursen wird also kein Wissen vermittelt und auch keine Empfehlung gegeben, wie Menschen sich in bestimmten Situationen verhalten sollen. Vielmehr werden mögliche Blickwinkel (Unterscheidungen) vorgeschlagen, aus denen die Teilnehmer selbst die wichtigen Lebensbereiche betrachten.

Der Nutzen von Unterscheidungen: Zugang zu einem Wandel/Paradigmenwechsel
Die Unterscheidungen der Kurse ermöglichen einen Paradigmenwechsel - oder, wie das Unternehmen es selbst bezeichnet: Einen Durchbruch. Ein geläufiges Beispiel für einen so genannten Paradigmenwechsel ist die neuzeitliche Erkenntnis, dass die Erde nicht flach, sondern eine Kugel ist. Solange man der Überzeugung ist, dass die Erde eine Scheibe ist, empfiehlt es sich Seefahrern, sich nicht zu weit von der Küste zu entfernen, da sonst Gefahr besteht, von der vermeintlichen Scheibe herunterzufallen. Nachdem aber die Einsicht gewonnen wurde, dass die Erde eine Kugel ist, konnten Navigatoren erstmals in Erwägung ziehen, die Erde zu umrunden, und so neue Seewege zu entdecken. Die Kursinhalte sind zwar einerseits abstrakt, werden aber sehr praxisnah vermittelt und lassen sich sehr einfach selbst auf komplexe Lebenssituationen oder -erfahrungen anwenden. So ähnlich wie etwa Mathematik äußerst abstrakt sein kann, aber in der konkreten Anwendung spezifische Ergebnisse produziert; wobei die Ergebnisse so individuell sind, wie die Menschen die sie anwenden. Ein Physiker, der die Mathematik nutzt, um Elementarteilchen zu studieren, erzielt andere Ergebnisse als ein Buchhalter, der Bilanzen erstellt, oder als ein Soziologe, der gesellschaftliche Trends errechnet. Entsprechend individuell sind auch die Ergebnisse der an den Kursen Teilnehmenden, obgleich die Unterscheidungen von Landmark Education menschliches Wahrnehmen, Denken, Empfinden und Handeln auf einer äußerst allgemeingültigen Ebene untersucht.

Die effektive Arbeit mit Großgruppen
In den Kursen von Landmark Education werden die Unterscheidungen in größeren Gruppen (zwischen 40 und 150 Teilnehmende) untersucht. Wie im Vorhergehenden umrissen (Beispiel Mathematik) kann dennoch jeder Einzelne durch seine Teilnahme in einem von ihm gewählten Lebensbereich profitieren. Die Kernfrage, die alle Kurse von Landmark Education auf verschiedenen Ebenen des Lebens (Einzelne, Gruppen, Gemeinschaften) stellt, ist die Frage nach fundamentalen Strukturen des Menschen. Zielsetzung dieser, eigentlich im Bereich der Psychologie und Soziologie anzusiedelnden Frage, ist es, Mechanismen aufzudecken, denen - so die Theorie von Landmark Education - alle Menschen mehr oder weniger unterworfen sind, deren Beschaffenheit aber meistens dem Einzelnen deswegen verschleiert bleibt, weil sie vom Individuum als persönliche Eigenart, sprich als Wahrheit erlebt werden. Aus dieser Erkenntnis solcher Mechanismen kann eine Freiheit im Umgang mit sich selbst resultieren, mit den eigenen Stärken und Schwächen und den zuvor als automatisch erlebten Reaktionen auf bestimmte Menschen oder Situationen im Leben.

Der Teufelskreis - Ein Beispiel für eine Unterscheidung
Der Teufelskreis entsteht nach dem Verständnis von Landmark Education durch die Vermischung von Fakten und unseren Interpretationen über die Fakten. Menschen neigen dazu, heißt es, tatsächlich erlebtes mit der Geschichte zu vermischen, die sie darüber erzählen. Da diese Vermischung meist spontan und unbewusst entsteht, können Menschen nicht zwischen den Fakten und den Interpretationen unterscheiden: Die Interpretationen der Erfahrungen erscheinen dann so real, als wäre das Leben wirklich so, wie wir es interpretiert haben. Viele solche Teufelskreise entstehen bereits in Kindheit und Jugend. Beispielsweise hat jeder Mensch einmal eine Situation erlebt, in der er auf gesellschaftliche Ablehnung stieß, ausgelacht oder ausgeschlossen wurde, wie gerade Kinder das oft tun. Man sucht daraufhin nach Gründen für die Ablehnung, erfindet eine Geschichte darüber und fällt (unbewusst) eine Entscheidung für sein Leben. Ein solche Entscheidung kann lauten: "Ich werde nicht geliebt", "Ich bin unerwünscht", "Ich bin anders" oder "Wenn ich mich öffne, erfahre ich Ablehnung". Diese Entscheidung prägt fortan die Selbsteinschätzung und wie man anderen Menschen begegnet. Indem man Ablehnung erwartet erzeugt man sie durch sein Verhalten unbewusst selbst und bestätigt dadurch immer wieder seine eigene Entscheidung. Erst wenn man sich dieser ursprünglichen Entscheidung bewusst wird, lässt sich die Vermischung von Erlebtem und Erfundenem wieder aufheben, die Interpretation von den Fakten trennen, können Situationen, die zuvor herausfordernd oder schwierig erschienen, plötzlich wieder aus neuen Blickwinkeln betrachtet und erlebt werden. Wo zuvor die Interpretation einer Situation nahelegte, dass es wenig Handlungsspielraum gibt, können sich nach der Trennung von Interpretation und Fakten neue Handlungsoptionen auftun.

Kursverlauf
Die Kurse und Seminare von Landmark Education laufen alle nach einem ähnlichen Schema ab, so dass die folgende Beschreibung des "Forums" stellvertretend für alle Kursangebote stehen kann. Das Landmark Forum dauert 3 Tage (Freitag, Samstag, Sonntag) und einen Abschluss-Abend (Dienstagabend der folgenden Woche). Die Sitzungen an den 3 Haupttagen dauern von 9 bis circa 24 Uhr und sind durch mehrere, über den Tag verteilten Pausen unterbrochen. Die Kursgröße des Forums in Deutschland beträgt etwa 100 Personen. Alle Teilnehmer tragen Namensschilder. Im Kursraum sorgen Assistenten, zumeist ehemalige Kurs-Teilnehmer, unentgeltlich für den organisatorisch reibungslosen Ablauf des Kurses. Sie stellen den Teilnehmern beispielsweise Wasser bereit oder verteilen Material. Am ersten Tag des Forums werden die Bedingungen von Landmark Education, die darauf hinweisen, dass die Teilnahme am Kurs nur gesunden Menschen empfohlen wird, vollständig vorgelesen. Auch gibt es im Verlauf des ersten Tages eine Gelegenheit, bei der Teilnehmer, die sich doch noch gegen eine Teilnahme entscheiden möchten, den Kurs verlassen können und ihr Geld vollständig zurückerhalten. Auch später kann der Kursraum jederzeit verlassen werden. Das Kurs-Programm ist aufgebaut aus dem freien Vortrag des Kursleiters mit Hilfe eines Skripts, Wortmeldungen von Teilnehmer und deren Coaching durch den Kursleiter, sowie regelmäßigem zweiminütigem Austausch mit dem jeweiligen Sitznachbarn. Der Kursleiter empfiehlt, sich nach jeder der Pausen neben eine andere Person zu setzen um Austausch mit möglichst vielen unterschiedlichen Menschen zu haben. Schon früh am ersten Tag bietet der Kursleiter den Teilnehmern das Du an. Alle Teilnehmer verpflichten sich mündlich, persönliche Dinge anderer Kursteilnehmer nicht nach außen zu tragen. Für jede Pause sowie für die Nacht gibt es eine Art "Hausaufgabe", etwa eine bestimmte Aussage des Programms auf sein eigenes Leben zu projizieren, den Austausch mit anderen Teilnehmern zu suchen, oder Menschen aus dem eigenen Leben anzurufen und ihnen die persönlichen Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Kurs mitzuteilen, unausgesprochene Dinge in der Beziehung anzusprechen, oder gar eine ganz neue Art der Beziehung zu beginnen. Besonders empfohlen werden Gespräche mit den eigenen Eltern, doch auch Lebenspartner, Freunde, Arbeitskollegen und jede andere Person, mit der man in Beziehung steht, können angesprochen werden. Diese Telefon-Gespräche sind wohl mit der wichtigste Teil des Programms, in dem sehr praxisbezogen an Beziehungen gearbeitet wird. Am Sonntagabend haben Kursteilnehmer die Möglichkeit, ehemalige Teilnehmer, durch die sie vom Landmark Forum erfahren haben, in den Kurs einzuladen. In der Zeit zwischen Sonntag und dem Abschlussabend besteht die Aufgabe, die individuellen Ergebnisse des Kurses im täglichen Leben umzusetzen, mit Rückschlägen umzugehen und erneut Gespräche zu führen. Zudem werden die Teilnehmer aufgefordert Akquise zu betreiben, also Menschen aus dem eigenen Lebensumfeld vom Landmark Forum zu erzählen und sie für den Dienstag-Abend einzuladen, wo gleichzeitig der Kurs beendet wird. Die Gäste bleiben zunächst eine halbe Stunde mit den Teilnehmern zusammen und hören deren Erfahrungsberichte. Dann erhalten sie in einem gesonderten Raum eine eigene Einführung.

Kursangebote
Landmark Education bietet verschiedene Programme an, deren wichtigstes, das Landmark Forum, gleichzeitig auch Basiskurs im ''Curriculum des Lebens'' ist, dass aus drei Kursen besteht. Voraussetzung für die Teilnahme an den Kursen ist das Ausfüllen eines vertraulichen Anmeldebogens. Menschen, die in therapeutischer Behandlung sind oder in den letzten 6 Monaten vor Beginn des Kurses Medikamente oder Drogen zu sich genommen haben, die zu einer Veränderung des Bewusstseinszustandes führen können, werden nicht zu den Seminaren zugelassen.

Forum
Das 3-tägige Landmark Forum ist der Basiskurs von Landmark Education und weltweit am meisten gebucht. Die Teilnehmer sollen einen neuen Zugang zu ihrem Leben, ihren Beziehungen und ihrer Zukunft erlangen. Selbstgeschaffene Barrieren sollen aufgelöst und Gespräche mit Menschen geführt werden, die im Leben der Kursteilnehmer eine Rolle spielen. Die grundlegenden Unterscheidungen der Landmark-Arbeit sowie das Gewinnungsgespräch werden vermittelt.

Forum in Aktion
Ein 10-Abende-Seminar, das Forum-Teilnehmern helfen soll, die Ergebnisse des Forum im Alltag nicht wieder zu verlieren. Das Seminar ist im Preis des Landmark Forums mitenthalten.

Fortgeschrittenen-Kurs
In dem nun ebenfalls 3-tägigen Programm sollen die Teilnehmer die im Forum gewonnenen Erkenntnisse und Möglichkeiten vertiefen: Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Gruppendynamik und zwischenmenschlicher Verantwortung. Die Teilnehmer des Kurses coachen sich gegenseitig. Zum Abschluss verabschiedet jeder Teilnehmer seinen ''Akt'', ein Bündel aus allen Wahrheiten, Verhaltensweisen und Ängsten, die das Leben bis zu diesem Punkt bestimmten und kreiert eine neue Möglichkeit für sein Leben.

Programm für Selbstausdruck und Führungsqualität
Der mehrmonatige Kurs, bestehend aus abendlichen Treffen und 3 Samstagen, ist der Abschluss im ''Curriculum des Lebens''. Hier sollen die aus den Kursen gewonnenen Erkenntnisse und Möglichkeiten in die Praxis umgesetzt werden. Jeder Teilnehmer erfindet dazu ein Projekt, das ihn bewegt, berührt und inspiriert und beginnt Menschen aus seinem Lebensumfeld für die Teilnahme an diesem Projekt zu gewinnen. Die Spanne der realisierten Projekte ist groß und reicht von Familienfeiern, über Stadtteilfeste und Kunstaktionen bis hin zu internationalen Hilfsprojekten. Jedes Jahr finden weltweit hunderte solcher Projekte statt, viele davon mit karitativer Zielsetzung. Einige leben auch nach Ende des Kurses weiter oder entwickeln sich gar zu Institutionen.

Kommunikations-Curriculum
Besteht aus zwei Wochenend-Kursen. Die Unterscheidungen und Techniken des Forums sollen gezielt auf das Thema Kommunikation angewandt werden. Die Teilnehmer untersuchen die Ursprünge der eigenen Angst vor Kommunikation. Ziel ist das Kreieren einen neuen Freiheit in der Kommunikation mit allen Menschen.

Seminare
Seminare dauern 10 Abende und wenden die Unterscheidungen des Forums auf spezielle Lebensbereiche an. In der Vergangenheit gab es Seminare zu Themen wie Erfüllung, Zeit-Management, Liebe & Sex, Geld und das "Kreieren von Wundern".

Einführungsleiter-Programm
In dem mehrmonatigen Ausbildungsprogramm können ehemalige Teilnehmer offiziell Einführungsleiter für Landmark Education-Kurse werden. Das anspruchsvolle Programm verlangt von den Teilnehmern die Klärung aller Beziehungen und aller unausgesprochenen Dinge im Leben.

Team-Management und Leiterschaftsprogramm
Das einjährige Programm soll Teamfähigkeit, zwischenmenschliche Verantwortung und das gemeinsame Bewältigen von Aufgaben schulen.

Wisdom-Kurs
Der neunmonatige Kurs, an dem nur Fortgeschrittene teilnehmen können, findet auf internationaler Ebene statt. Die Teilnehmer reisen, und zeichnen ein Gesamtbild aller ihrer Beziehungen und Lebenswerte.

Course Supervisor Program
Im zweijährigen Course Supervisor Program werden die Teilnehmer darin ausgebildet die organisatorische Durchführung von Landmark-Kursen zu leiten.

Häufig genannte Ergebnisse der Programme
Einer Studie des US-amerikanischen Soziologie Soziologen Daniel Yankelovich zufolge erleben Teilnehmer im Anschluss eines Kurses folgende Veränderungen: * Besseres Verständnis von Beziehungen und welchen Einfluss man selbst darauf nehmen kann * Mehr Engagement und Zuversicht bei der Umsetzung persönlicher wichtiger Ziele * Besseres Verständnis anderer (Familie, Freunde, Kollegen) * Bessere Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Grenzen * Gesteigerte Produktivität - auch außerhalb des Berufs * Ein klare Vorstellung für die Richtung, in die das eigene Leben gehen soll * Die Fähigkeit, Prioritäten im Leben zu setzen * Die Fähigkeit, Intimität oder Nähe zuzulassen * Wichtige Vorhaben nicht länger aufschieben * Allgemeine Verbesserung der persönlichen Effektivität Zu beachten ist hierbei, dass in der Studie aufgetretene negative Auswirkungen nicht genannt werden. Von Außenstehenden werden Teilnehmer im Anschluss an die Kurse manchmal als übertrieben euphorisch oder "weltfremd" wahrgenommen. Auch eine Veränderung der Sprachgewohnheiten aufgrund eines neu erlernten Vokabulars können Nebenerscheinungen sein. Eine Inkompatibilität zum Umfeld eines Landmark Praktikanten kann dann festgestellt werden, wenn die erlernten Praktiken nicht zum erwarteten Erfolg führen.

Landmark Education Business Development
Landmark Education Business Development (LEBD) ist einen Tochtergesellschaft von Landmark Education, die spezielle Kurse für Firmen und deren Belegschaft anbietet. Die Inhalte sind im Kern die selben, wie in den anderen Landmark-Programmen, sind hier jedoch darauf ausgerichtet, Effizienz und Teamwork in den teilnehmenden Unternehmen zu erhöhen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass jeder Mitarbeiter des Unternehmens, von Vorstandschef bis zum Pförtner, an den Kursen teilnimmt. In der Vergangenheit haben große Organisationen und Konzerne wie die Unesco, die NASA, Boeing und H. J. Heinz Company Heinz-Ketchup an Kursen von LEBD teilgenommen.

Kontroverse Diskussion von Landmark Education in den Medien


Kampagnen für und gegen Landmark Education
Obwohl bereits 1994 per Gerichtsbeschluss dem Berliner Senat untersagt wurde, in einer Broschüre Landmark Education als Psychokult zu bezeichnen, wird gelegentlich immer noch der Vorwurf erhoben, Landmark Education sei ein so genannter Psychokult. In Europa wurde diese Anschuldigung vor allem in den 1980er und 1990er Jahren in den Medien geäußert. In den USA dagegen sind die Programme von Landmark Education als Weiterbildungmaßnahme anerkannt. Für den Besuch der Kurse können die Arbeitnehmer so genannte CEU (Continuing Education Units) verbuchen, die als Maßeinheit für fortwährende Weiterbildung gelten. Ähnliche Akzeptanz findet Landmark Education in Großbritannien und in Neuseeland. In Frankreich allerdings wurde Landmark von einer Regierungs-Behörde offiziell als Sekte eingestuft. Dem voraus gingen Medienberichte, die das Unternehmen als gefährlich darstellten. Den Angriffen seitens verschiedener Medien wurde, nicht nur von Seiten Landmarks, wiederum der Vorwurf gemacht, Tatsachen falsch darzustellen und schlicht auf Sensation ausgerichtet zu sein. In den USA, dem Herkunftsland von Landmark Education, führte die [http://www.landmarkeducation.com/display_content.jsp?top=21&mid=80&bottom=116&siteObjectID=161 Harvard Business School eine Studie] über die Wirksamkeit von Maßnahmen in Unternehmen durch. Weitere Studien liegen derzeit auf [http://www.landmarkeducation.de/display_content.jsp?top=3758&mid=3772 deutsch] oder [http://www.landmarkeducation.com/menu.jsp?top=26&mid=656 englisch] vor. Eine eher kuriose, dennoch bemerkenswerte Auszeichnung erhielt Landmark Education, als die Teilnahme am Landmark Forum als zweitgrößtes der [http://www.top100expo.com/ZoomSeq.asp?id=5972 100 größten Abenteuer] nominiert wurde. Auf Platz eins lag eine fiktive Weltraumreise.

EST - Landmark in der Vergangenheit
Die gegen Landmark Education erhobenen Vorwürfe, Psychokult, Sekte oder Gehirnwäsche zu sein, kamen in den USA vor allem in den 1970er Jahren auf. Werner Erhard, der seinerzeit das Coachingprogramm EST (Erhard Seminar Training) entwickelte, entwarf den Kurs zunächst in einem äußerst rigorosen Stil, die Leiter führten die Kurse mit der trockenen Schroffheit oder dem rigorosen Mitgefühl eines Zen-Meisters. In "The Book of EST" von Luke Rhinehart ist der Kursverlauf sehr gut dokumentiert. In der Terminologie der Psychologie hätte man das EST als provokative Psychotherapie, wie sie etwa Frank Farrelly propagiert, verstehen können. Zu den rigorosen Praktiken von EST gehörte etwa, dass die Teilnehmenden aufgefordert wurden, am Eingang ihre Uhren abzugeben oder dass es untersagt wurde, während der Sitzungen den Raum zu verlassen. Auch heute wird immer wieder berichtet, dass die Besucher von Einführungsveranstaltungen der Landmark Education stark unter Druck gesetzt werden um sich für Veranstaltungen einzuschreiben. Paradoxerweise liebten gerade die US-Amerikaner, zu deren Kultur die eher inauthentische Freundlichkeit gehört, diesen konfrontativen Ansatz. In den 1970er Jahren war EST dort ein Trend und heißbegehrt. Für Außenstehende aber konnte schnell der Eindruck von Gehirnwäsche entstehen.

Außenwahrnehmung
Von Außenstehenden wurde oft der Verdacht geäußert, dass Landmark Education die Verbreitung ihres Wissens, wie auch die Neukunden-Akquisition ähnlich einer Sekte organisiere. Ein Aspekt, der gelegentlich kontraproduktiv für die Außenwahrnehmung von Landmark Education sein kann, ist die große Begeisterung zahlreicher Teilnehmer, die manchmal mit ihrem Enthusiasmus und der wiederholten Aufforderung an andere, an Kursen teilzunehmen, belästigend wirken können. Der Enthusiasmus und die Nachhaltigkeit beim Einladen Anderer, entspringt aber, neben der gezielten Aufforderung durch das Unternehmen, dem Wunsch, dass Freunde und Verwandte den grundlegenden Wandel, der durch die Programme von Landmark Education möglich wird, am eigenen Leib erfahren sollen. Die Begeisterung der Teilnehmer wird zudem, gerade in Deutschland, oft als aufgesetzt, distanzlos und übertrieben empfunden. Auf Außenstehende entsteht auch oft der Eindruck, die Teilnehmer hätten sich durch den Kurs völlig verändert, während diese selbst angeben, lediglich ihre wirkliche Persönlichkeit stärker auszudrücken und intensiver zu leben als vor dem Kurs. Meist wollen Kursteilnehmer ihre Beziehungen zu Freunden und Verwandten verändern, was von den Angesprochenen sowohl positiv als auch negativ empfunden werden kann. Andererseits gibt es auch Fälle, in denen Teilnehmer aufgrund von Erkenntnissen aus dem Kurs eine Beziehung ausdrücklich beenden. Nicht selten geben die so Verlassenen Landmark die Schuld daran.

Negative Einzelfälle
Landmark Education weist in einer, bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Information sowie am ersten Kurstag ausdrücklich darauf hin, dass die Kurse nicht als Therapie entworfen sind, sondern voraussetzen, dass ein jeder Teilnehmer psychisch stabil und belastbar ist. In Zweifelsfällen wird in Einzelgesprächen geprüft, inwieweit eine Teilnahme am Programm für den betreffenden Interessenten angemessen ist. Dieser Anspruch nur "psychisch stabile" Menschen aufzunehmen, wurde jedoch oft in Frage gestellt. Kritisiert wurde, dass Landmark auch durch eine Befragung auf dem Anmeldebogen und in manchen Fällen durch Einzelgespräche nicht wirksam ausschließen könne, dass doch psychisch Kranke an den Kursen teilnehmen und davon überfordert werden. In dem mehr als 30jährigen Bestehen von Landmark Education hat es Teilnehmer gegeben, die angaben, durch die Teilnahme an Programmen von Landmark Education in ein psychisches Tief gefallen zu sein. In Deutschland ist der wohl exponierteste Fall Martin Lell in einer Buchpublikation dokumentiert. Der junge Physik-Student macht darin das Landmark-Forum für einen psychischen Absturz und das Auftreten von Angstzuständen verantwortlich. Es bleibt fraglich inwieweit die psychische Stabilität bei Menschen vorausgesetzt und angenommen werden darf, die offensichtlich psychische Probleme im Rahmen derartiger Veranstaltungen lösen wollen. Eine abschließende Sicherheit kann Landmark Education sicherlich nicht geben. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass diese Fälle selten sind und die große Mehrheit der Teilnehmer den Anforderungen des Kurses gerecht wird und, nach eigener Aussage, von der Teilnahme profitiert.

Literatur
* Heinrich Küfner, Norbert Nedopil, Heinz Schöch (Hrsg.): ''Gesundheitliche und rechtliche Risiken bei Scientology : Eine Untersuchung psychologischer Beeinflussungstechniken bei Scientology, Landmark und der Behandlung von Drogenabhängigen.'' Papst, Lengerich 2002, 496 Seiten, ISBN 3-936142-40-8 ** Die vom Freistaat Bayern in Auftrag gegebene Untersuchung *
- Auszug daraus (bei Landmark Education) *
- Klappentext des Verlages * Martin Lell: ''Das Forum : Protokoll einer Gehirnwäsche; der Psycho-Konzern Landmark Education.'' 3. Auflage, dtv, München 2002, ISBN 3-42336-021-6 ** Ein persönliches Protokoll, das über Gefahren bei und durch Landmark Forum berichtet.

Weblinks

- Offizielle Website von Landmark Education Deutschland
- Landmark Education aus der Sicht einer evangelischen Organisation
- Eine von der evangelischen Kirche Hessen-Nassau zusammengetragene Sammlung persönlicher Erfahrungsberichte von ehemaligen Teilnehmern an und jetzigen Gegnern von Landmark Education
- Zusammenfassende Darstellung einer Studie über gesundheitliche, psychische und soziale Risiken bei Scientology und Landmark Education Kategorie:Unternehmen (Vereinigte Staaten) Kategorie:Dienstleister en:Landmark Education nl:Landmark Education

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[Der Artikel zu Landmark Education stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Landmark Education zu editieren.
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