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L'Alpe d'Huez

*** Shopping-Tipp: L'Alpe d'Huez

{| border="1" cellpadding="3" cellspacing="0" style="float:right; margin: 0 0 2em 2em; border: 1px #aaa solid; border-collapse: collapse;" |- !style="font-size:110%;background:#efefef; border: 1px solid #808080;" align="center" | L'Alpe d'Huez |- |align="center" |{{Lageplan französische Gemeinde |nomcommune=L'Alpe d'Huez |size=250 |markersize=7 |lon-deg=6.07 |lon=O |lat-deg=45.09 }} |} '''L'Alpe d'Huez''' ist ein Wintersportort in den Frankreich französischen Alpen. International bekannt ist er als Bergankunft bei der Tour de France .

Lage und Entstehung
Bild:Serpentinen AdHn.jpg thumb|Panorama der 21 Serpentinen nach L'Alpe d'Huez Der Ort liegt im Département Isère (Département) Isère. In der Nähe gehen die Ausläufer der Gebirgsmassive des Oisans und der Grandes Rousses ineinander über. Neben Val-d'Isère, Tignes, Courchevel und Les Arcs ist L'Alpe d'Huez einer der großen Wintersportorte der französischen Nordalpen. Er gehört zur zweiten Generation von Wintersportzentren, die sich um ein kleines, hoch gelegenes Gebirgsdorf mehr oder weniger organisch entwickelten. In einer dritten Generation setzten große Tourismusunternehmen „Ski-Total-Orte“ wie Courchevel mit riesigen Appartmentblocks in eine bisher fast unberührte Landschaft, was entsprechende Umweltprobleme nach sich zog. Durch die Austragung der Bobsport-Wettbewerbe der Olympische Winterspiele 1968 Olympischen Winterspiele 1968 erlebte L'Alpe d'Huez einen enormen Aufschwung, während das benachbarte Ornon bis heute seinen Charakter als ursprüngliches Gebirgsdorf und gemütlicher Wintersportort erhalten konnte.

Tour de France
Bild:Alpe-dhuez-arrivee-tour.jpg thumb|L'Alpe d'Huez Bild:L'Alp-d'Huez.JPG thumb|Der Anstieg nach L’Alpe d’Huez Seine Bedeutung für den Radsport verdankt L'Alpe d'Huez dem Anstieg von Le Bourg-d'Oisans hinauf. Mit seinen 21 Kehren ist er neben dem Col du Galibier, dem Col du Tourmalet und dem Mont Ventoux einer der berühmtesten Anstiege der Tour de France. 1952 fand zum ersten Mal eine Bergankunft der Tour de France in der Retortensiedlung statt, die der italienische ''„Campione Campionissimo“'' Fausto Coppi für sich entschied. Erst 24 Jahre später besuchte die Tour L'Alpe d'Huez ein zweites Mal. Seitdem stehen die legendären, rücklaufend nummerierten 21 Kehren regelmäßig im Programm der wichtigsten Radrundfahrt der Welt. Wegen der Schwere des Anstiegs und aufgrund der Tatsache, dass sich dort mit wenigen Ausnahmen die ganz Großen des Radsports durch ihre Siege verewigt haben, hat ein Etappensieg in L'Alpe d'Huez eine besondere Bedeutung sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer. Deshalb ist in der Berichterstattung auch oftmals vom „Mythos L'Alpe d'Huez“ oder vom „mythischen Berg“ die Rede. Die Namen der Etappensieger sind in den 21 Kehren aufgelistet, beginnend mit dem ersten Sieger in der 21. Kehre. Da es seit Lance Armstrongs Sieg 2001 mehr Gewinner als Kehren gibt, hat man begonnen, die Schilder doppelt zu beschriften. Kehre 21 ist nun Fausto Coppi und Lance Armstrong gewidmet.

Streckenprofil
Die Länge des Anstiegs beträgt 13,9 km. Auf einer Höhe von 740 m beginnen die 21 Kehren. Die Zielankunft liegt auf 1850 m. Daraus ergibt sich ein zu bewältigender Höhenunterschied von 1110 m und eine durchschnittliche Steigung von 8,0 Prozent. In der Spitze sind Steigungen bis zu zwölf Prozent zu bewältigen (siehe Streckenprofil).


Etappensieger von L'Alpe d’Huez
{| width=100% | valign=top width=30% align=left | *1952 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Fausto Coppi *1976 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Joop Zoetemelk *1977 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Hennie Kuiper *1978 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Hennie Kuiper *1979 Bild:Flag of Portugal.svg 20px|Portugal Joaquim Agostinho *1979 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Joop Zoetemelk *1981 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Peter Winnen *1982 Bild:Flag of Switzerland.svg 20px|Schweiz Beat Breu *1983 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Peter Winnen | valign=top width=30% align=left | *1984 Bild:Flag of Colombia.svg 20px|Kolumbien Luis Herrera *1986 Bild:Flag of France.svg 20px|Frankreich Bernard Hinault *1987 Bild:Flag of Spain.svg 20px|Spanien Federico Echave *1988 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Steven Rooks *1989 Bild:Flag of the Netherlands.svg 20px|Niederlande Gert-Jan Theunisse *1990 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Gianni Bugno *1991 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Gianni Bugno *1992 Bild:Flag of the United States.svg 20px|USA Andrew Hampsten *1994 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Roberto Conti | valign=top width=40% align=left | *1995 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Marco Pantani *1997 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Marco Pantani *1999 Bild:Flag of Italy.svg 20px|Italien Giuseppe Guerini *2001 Bild:Flag of the United States.svg 20px|USA Lance Armstrong *2003 Bild:Flag of Spain.svg 20px|Spanien Iban Mayo *2004 Bild:Flag of the United States.svg 20px|USA Lance Armstrong (Bergzeitfahren) *2006 Bild:Flag of Luxembourg.svg 20px|Großherzogtum Luxemburg Fränk Schleck |}

Bestzeiten
Seit 1994 wird die Zeit für den Schlussanstieg nach L'Alpe d'Huez offiziell gestoppt. Frühere Zeiten sind daher nicht verfügbar bzw. haben nur inoffiziellen Charakter. Den „Bergrekord“ hält der Italiener Marco Pantani, der 1995 für den Anstieg 36:50 Min. benötigte. Die in verschiedenen Quellen genannten Zeiten gehen mitunter stark auseinander und sind oft nicht vergleichbar, da den Zeitmessungen unterschiedliche Wegstrecken zu Grunde liegen. So wurde von 1994 bis 1997 der Anstieg ab der letzten Kreuzung vor dem Anstieg gemessen (14,5 km vom Ziel entfernt). Seit 1999 wird die Zeit ab der Kurve, hinter der unmittelbar der Anstieg beginnt, gemessen (13,9 km vor dem Ziel). [http://www.gastrobiking.com/region/alpe_dhuez.html] In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass Lance Armstrong, der Gewinner des Bergzeitfahrens im Jahr 2004 (anlässlich des 100-jährigen Tour-Bestehens), trotz der kurzen Etappenlänge nicht in der Lage war, Pantanis Bestzeit zu unterbieten. Die gigantische Zuschauerzahl von annähernd 1 Million Menschen führte vor allem in der unteren Hälfte des Berges zu chaotischen Verhältnissen: Weil es hier keine Absperrungen gab, standen die begeisterten Fans so dicht auf der Strecke, dass die Fahrer wie gegen eine menschliche Mauer fuhren, die sich immer erst im letzten Moment öffnete. Die Zeiten von Pantani wurden alle am Ende einer längeren und schweren Bergetappe erzielt. Armstrong hingegen hatte eine solche Vorbelastung 2004 nicht. Nach allem, was man bisher weiß, fallen die Rekordzeiten Pantanis in die Hochzeit des Epo-Dopings, jedoch werden die Zeiten der 90er Jahre zusätzlich dadurch aufgewertet, dass das damalige Gewicht der Rennräder über 8kg betrug. Im Vergleich dazu betrug das Gewicht von Armstrongs Rad im Jahr 2004 nur 6,8kg. Hätte Pantani damals ein 6,8kg-Rad gehabt, hätte seine Zeit nur knapp über 36min gelegen. {| class="wikitable" ! Rang ! Zeit ! Name ! Jahr ! Land |- |1 || 36' 50" || Marco Pantani .html">Tour de France 1995 1995 || {{ITA}} |- |2 || 36' 55" || Marco Pantani || Tour de France 1997 1997 || {{ITA}} |- |3 || 37' 15" || Marco Pantani || Tour de France 1994 1994 || {{ITA}} |- |4 || 37' 36" || Lance Armstrong .html">Tour de France 2004 2004 || {{USA}} |-e |5 || 37' 40" || Jan Ullrich .html">Tour de France 1997 1997 || {{DEU}} |- |6 || 38' 05" || Lance Armstrong || Tour de France 2001 2001 || {{USA}} |- |7 || 38' 10" || Miguel Induráin .html">Tour de France 1995 1995 || {{ESP}} |- |8 || 38' 10" || Alex Zülle .html">Tour de France 1995 1995 || {{SUI}} |- |9 || 38' 15" || Bjarne Riis .html">Tour de France 1995 1995 || {{DEN}} |- |10 || 38' 20" || Richard Virenque .html">Tour de France 1997 1997 || {{FRA}} |- |}

Kurioses
Bisher konnten interessanterweise nur zwei Sieger von L'Alpe d’Huez gleichzeitig auch die Gesamtwertung der Tour für sich entscheiden: Fausto Coppi 1952 sowie Lance Armstrong 2001 und 2004. Zeitweilig wurde L'Alpe d’Huez auch als „Berg der Niederlande Holländer“ bezeichnet, weil bis 1989 acht von vierzehn Etappenerfolgen von niederländischen Fahrern erzielt wurden. Seitdem hat kein Holländer diese Tradition fortsetzen können. In der „Nationenwertung“ an diesem Berg liegen die Niederlande mit ihren acht Siegen noch immer knapp vor den Italienern (7 Siege).

Literatur
* Rennradführer: Kristian Bauer: ''Roadbook Tour de France'', Bruckmann Verlag 2006, ISBN 978-3-765444-77-7 * Geschichte: Peter Leissl, ''Die legendären Anstiege der Tour de France'', Covadonga 2004, ISBN 978-3-936973-09-9 * Fotoband : Philippe Bouvet, Philippe Brunel, Serge Laget, Philippe Le Men, Christian Naitslimane: ''Cols mythiques du Tour de France'', L’Équipe 2005, ISBN 978-2-915535-09-9 (französisch) {{Koordinate Artikel|45.09_N_6.07_E_type:city_region:FR_scale:40000|45,09° N, 6,07° O}} {{DEFAULTSORT:Alpe d'Huez}} Kategorie:Radsport Kategorie:Tour de France Kategorie:Ort in Rhône-Alpes Kategorie:Wintersportgebiet in Frankreich ca:Alpe d'Huez da:L'Alpe d'Huez en:Alpe d'Huez es:Alpe d'Huez fr:L'Alpe d'Huez gl:Aup d'Ueis he:?לפ ד'ו?ז it:Alpe d'Huez lb:L'Alpe d'Huez nl:Alpe d'Huez (finishplaats) oc:L'Aup d'Ueis pl:L'Alpe d'Huez pt:Alpe d'Huez sl:L'Alpe d'Huez sv:Alpe d'Huez

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[Der Artikel zu L'Alpe d'Huez stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels L'Alpe d'Huez zu editieren.
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