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Kraftwerk Staudinger Großkrotzenburg

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Bild:KW-Staudinger.JPG right|thumb|300px|Kraftwerk Staudinger Das '''Kraftwerk Staudinger Großkrotzenburg''' ist ein deutsches, vorwiegend mit Steinkohle befeuertes Dampfkraftwerk. Es ist bei Großkrotzenburg im Bundesland Hessen nahe Hanau direkt am Main gelegen. Benannt ist es nach dem ersten Aufsichtsrat Aufsichtsratsvorsitzenden der PreussenElektra Hans Staudinger. Es hat eine Leistung von ca. 2000 Megawatt, verteilt auf fünf Kraftwerksblock Blöcke. Es besitzt einen elektrifizierten Gleisanschluss zur Main-Spessart-Bahn. Das Kraftwerk wird von der E.ON Kraftwerke GmbH betrieben und ist der größte Arbeitgeber in Großkrotzenburg. Im Kraftwerk sind etwa 430 Beschäftigte tätig.

Blöcke 1, 2 und 3
Baujahr 1965 bis 1970. Die Blöcke 1 und 3 dienen der Erzeugung von Mittellaststrom, Block 2 ist seit April 2001 ein Reservekraftwerk und nicht mehr angefahren worden.

Block 4
Der Block 4 ist erdgasbefeuert und dient der Erzeugung von Spitzenlaststrom. Erbaut wurde der Block 1977.

Block 5
Inbetriebnahme 1992. Block 5 dient der Erzeugung von Grundlaststrom. Eine Besonderheit des Blocks 5 ist, dass er keinen Schornstein hat, sondern die gereinigten Rauchgase über den Kühlturm emittiert werden. Er wird durch Steinkohle und die Mitverbrennung von Klärschlamm (3%) befeuert. Der Block versorgt mit Block 1 über 16.000 Haushalte in Hanau und Großkrotzenburg mit Fernwärme.

Erweiterung um Block 6
Im Zuge der Modernisierung seiner Kraftwerksanlagen hat der Energiekonzern E.ON im Dezember 2006 beschlossen, Staudinger um einen moderen Kraftwerksblock zu erweitern. Block 6 ist eine Ersatzinvestition für die Blöcke 1 bis 3, die altersbedingt spätestens Ende 2012 stillgelegt werden. Technische Daten zu Block 6: * elektrische Leistung: 1100 Megawatt * Fernwärmeauskopplung: 300 Megawatt * Wirkungsgrad: 46 % * Kühlturmhöhe: 180 m * Kesselhöhe: 120 m * Brennstoff: Steinkohle * Brennstoffverbrauch: 385 Tonnen Steinkohle pro Stunde * Investition: 1,2 Milliarden Euro, davon 25 % Stadtwerke Hannover * Baubeginn: Herbst 2008 geplant * Inbetriebnahme: geplant 2012 Der Bau von Block 6 steht jedoch noch unter dem Vorbehalt verlässlicher energiepolitischer und regulatorischer Rahmenbedingungen in Deutschland. Das Kraftwerk zählt zu den effizientesten und modernsten Anlagen der neuen Generation. Mit einem Wirkungsgrad von 46 % liegt der geplante Neubau weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 38 %. Die CO2-Emissionen vermindern sich damit um mehr als 20 Prozent. Von diesem Kraftwerkstyp sind insgesamt noch 3 weitere Kraftwerksblöcke an den Standorten Datteln (NRW) und in den Niederlanden geplant. Zudem haben im Januar die Baumaßnahmen für zwei geschlossene Kohlerundlager begonnen, die ein Fassungsvermögen von je 200.000 Tonnen Steinkohle haben. Durch die Kohlerundlager reduziert sich die jährliche Staubentwicklung in der Luft von 120 Tonnen auf nur 20 Tonnen.

Siehe auch
*Liste der Kraftwerke
- Technische Daten

Literatur
* Gelnhäuser Neue Zeitung: Ausgabe v. 21. Dezember 2006, erster Bericht über geplante Erweiterung. {{Koordinate Artikel|50_05_17_N_8_57_08_E_type:landmark_region:DE-HE|50° 05' 17" N, 8° 57' 08" O}} Kategorie:Fossil-Thermisches Kraftwerk Staudinger Grosskrotzenburg Kategorie:Bauwerk in Hessen Kategorie:Bauwerk (Rhein-Main) Kategorie:E.ON Kategorie:Main-Kinzig-Kreis en:Power Station Staudinger Grosskrotzenburg

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