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Konsolenserver

*** Shopping-Tipp: Konsolenserver

Ein '''Konsolenserver''' (englisch: console server) dient zum seriellen Management von Komponenten, die meistens im Rechenzentrum "beheimatet" sind: (Unix-)Server, Router, Switch (Computertechnik) Switches, Firewalls, Telefonanlagen, USV's u.v.a.m.. Die anzuschließenden Knoten müssen lediglich eine serielle Schnittstelle haben. Sinn der '''Konsolenserver''' ist die Gewährleistung der Bedienbarkeit auch bei einem Netzausfall. Über die serielle Konsole ist es dann noch möglich, aus der Ferne beispielsweise eine Notwartung bei einer Netzwerkomponente durchzuführen oder bei einem Unix-Server die Netzschnittstelle beliebig hoch- und runter zu fahren. Da das letzte Stück zum Knoten nicht übers Ethernet, also In-Band erfolgt, spricht man auch vom Out-of-Band-Management, kurz OOB. Inzwischen ist der verschlüsselte Zugriff auf die Konsolenserver über SSH (Secure Shell) obligatorisch. Sinnvoll bzw. üblich bei mehreren Geräten ist neben der lokalen Authentifizierung eine über entfernte Dienste wie RADIUS, LDAP, oder TACACS+. Außerdem wird von den meisten Herstellern sowohl die Konfiguration des Konsolenservers als auch der Zugriff auf die angeschlossenen Knoten über eine komfortable Weboberfläche ermöglicht. Optional ist die Möglichkeit, ein Modem anzuschließen, sodass selbst ein kompletter Netzausfall noch das Management der angeschlossenen Knoten erlaubt. Verwandt mit Konsolenservern sind KVM-over-IP-Geräte, die statt serielle KVM-Signale über IP befördern. Zur OOB-Kategorie gehören auch schaltbare Steckdosenleisten (englisch: Remote-Power), die entweder seriell oder per Ethernet Anschluss finden. Kategorie:IT-Architektur




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