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K-429

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Die '''K-429''' war ein Atom-U-Boot der Sowjetische Marine sowjetischen Marine und gehörte der ''Charlie-Klasse'' an. Sie sank in der 1980er Jahren zweimal.

Geschichte
Die ''K-429'' wurde 1971 in Nischni Nowgorod Gorki auf Kiel gelegt und Ende Oktober 1973 in Dienst gestellt. Sie wurde der Pazifikflotte zugeteilt.

Erstes Sinken
Im Frühjahr 1983 kehrte die ''K-429'' von einer Routinefahrt zurück, der sich eine Überholung anschließen sollte. Das Boot blieb jedoch während dieser Zeit im Trockendock offiziell in Dienst gestellt. So verlangte das Hauptquartier und der Kommandant der Pazifikflotte, Admiral Oleg Jerofejew im Juni, dass das Boot an einer Übung teilnehmen sollte, die eigentlich erst im Herbst stattfinden sollte. Die ''K-429'' wurde ausdockt und seebereit gemacht. Da ein Teil der Crew jedoch nicht kontaktiert werden konnte wurden Besatzungsmitglieder von fünf anderen Booten auf die ''K-429'' beordert. Am 23. Juni legte sie schließlich ab. Anstatt jedoch, wie befohlen, sofort ins 2000 Meter Testgebiet zu fahren bestand Kommandant Nikolai Suworow auf ein Testtauchmanöver in flachem Wasser. Eine Reihe menschlicher Fehler führte schließlich zum Sinken des Bootes. So waren Abluftventile, die in der Werft für bessere Luft im Boot und Rauchabzug geöffnet wurden, nicht wieder geschlossen. Dadurch traten rund 420 Tonnen Seewasser in die vorderen Abteilungen ein und töteten 14 Besatzungsmitglieder. Gegen Mitternacht am 23. Juni lag das Boot so bewegungslos am Grund in circa 39 Meter tiefem Wasser. Als nach Stunden noch keine Hilfe gekommen war, auch weil die Notbojen an den Rumpf geschweißt worden waren, verließen zwei Freiwillige das Boot und gelangten zur Oberfläche, wo sie an Land schwammen und Hilfe holten. Nachdem diese eingetroffen war, verließ auch die restliche Crew das Boot, wobei zwei weitere Seeleute ihr Leben verloren. Das Boot wurde im August gehoben und überholt, so dass es später wieder in Dienst gestellt werden konnte. Kapitän Suworow wurde im Anschluss an das Unglück zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

Zweites Sinken
Am 13. September war die ''K-429'' überholt worden und wieder in Dienst gestellt. An diesem Tag lag das Boot an der Kaimauer und sank dort erneut. Wiederum wurde die ''K-429'' gehoben, dann aber außer Dienst gestellt.

Weblinks

- Bericht über das Sinken bei ''Bellona'' (engl.) Kategorie:Militär-U-Boot (Sowjetunion) en:Soviet submarine K-429




[Der Artikel zu K-429 stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels K-429 zu editieren.
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