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K-19

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{| class="prettytable float-right" border=1 align="right" cellpadding=2 cellspacing=0 width=250 |style="text-align: center" colspan="2"|image:K-19.jpg 300px|K-19 |- |colspan="2" style="color: white; background: navy;"|'''Geschichte''' |- |Kiellegung: |17. Oktober 1958 |- |Stapellauf: |8. April 1959 |- |Einsatzbereit: |30. April 1961 |- |Ausmusterung: |1991 |- |Verbleib: |Verschrottet |- |colspan=2 style="color: white; background: navy;"|'''Technische Daten''' |- |Wasserverdrängung: |4030 t (aufgetaucht)
5000 t (getaucht) |- |Länge: |114 m |- |Breite: |9,2 m |- |Höhe: |7,1 m |- |Geschwindigkeit: |getaucht: 26 Knoten (Geschwindigkeit) kn
aufgetaucht: 15 Knoten (Geschwindigkeit) kn |- |Tauchtiefe: |300 m |- |Reichweite: |35.700 Seemeile sm
(57.500 km) |- |Besatzung: |125 Mann |} '''K-19''' war ein Sowjetunion sowjetisches Atom-U-Boot der Hotel-Klasse, das mit 2 Atomreaktoren betrieben wurde. Es hatte als erstes U-Boot der sowjetischen Marine ballistische Atomwaffen an Bord. Die drei Raketen hatten eine Reichweite von 650 km und eine Sprengkraft von je 1,4 Megatonnen TNT-Äquivalent. Während des ersten Einsatzes kam es am 4. Juli 1961 an Bord zu einem Störfall an einem Reaktor, der zu einer hohen Belastung der gesamten Besatzung durch ionisierende Strahlung führte. Acht Besatzungsmitglieder starben innerhalb einer Woche an der Strahlenkrankheit. Dieser Vorfall diente dem Kinofilm ''K-19 – Showdown in der Tiefe'' als historisches Vorbild. Nach über zweijähriger Reparatur wurde das Boot wieder in Dienst gestellt. In der sowjetischen Marine hatte es seitdem den Spitznamen ''Hiroshima''. Es war später noch von zwei weiteren schwerwiegenden Unfällen betroffen: * Am 15. November 1969 kollidierte es in der Barentssee in getauchtem Zustand mit einem amerikanischen U-Boot, der ''USS Gato (SSN-615)'', einem Boot der ''Thresher-Klasse''. K-19 konnte aus eigener Kraft auftauchen, wurde aber schwer beschädigt. * Am 24. Februar 1972 brach in 120 m Tauchtiefe ein Feuer aus, bei dem 28 Seeleute umkamen. 12 in einem Torpedoraum eingeschlossene Männer konnten erst 24 Tage später gerettet werden, nachdem das Boot in einen Hafen geschleppt worden war. Auch nach diesen Unfällen wurde das Boot jeweils repariert und weiter verwendet, bis es 1991 ausgemustert wurde. Im März 2002 wurde es zur endgültigen Verschrottung nach Murmansk geschleppt.

Literatur
* Peter Huchthausen, ''K-19 und die Geschichte der russischen Atom-U-Boote'', National Geographic, 2002, ISBN 3934385885 Kategorie:Militär-U-Boot (Sowjetunion) bg:К-19 en:Soviet submarine K-19 it:K-19 ja:K-19 ru:К-19

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