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Janov u Litvínova

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'''Janov''' (deutsch ''Johnsdorf'') ist ein Ortsteil von Litvínov.

Lage
Janov liegt in einer Höhe von 280m ü. NN auf den südöstlichen Hängen des Erzgebirge Erzgebirges, etwa 2 km von Litvínov (Oberleutensdorf) und ca. 9km von Most (Brüx) entfernt. Nördlich von Janov bei Křížatky (Kreuzweg) befindet sich die Talsperre Talsperre Janov Mostecka přehrada (Brüxer Talsperre).

Geschichte
Der Ort, in alten Urkunden Jahnsdorf (Janovic) genannt, wurde vermutlich früher gegründet als viele Orte in der Umgebung, da es an dem Wege lag, der vom Gebirge durch das Tal in die Ebene hinab führte. In einer Urkunde vom Jahre 1399, in welcher es sich um einen Verkauf an einen in Johnsdorf Sesshaften handelt, kommt sein Name zum ersten mal vor. Im Jahre 1450 kam der Ort in den pfandrechtlichen Besitz des Herzogs von Sachsen, der ihn einem Herrn Nikolaus von Rechenberg übergab. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kam Johnsdorf in den Besitz des protestantischen Grundherrn Jahn von der Weitmühl, nach welchem es auch seinen Namen Jahnsdorf (Johnsdorf) erhalten hat. Infolge der Rekatholizierung Böhmens nach der Schlacht am weißen Berge verließ Jahn das Land und Johnsdorf ging an den streng katholischen Freiherrn Wenzel Martin Michna auch Michna von Waitzenau genannt. Dieser erbaute 1670 in Janov ein Barockschloss, in dessen Schlosshof eine Statue ''Madonna mit dem Kind'' steht. Die Statue des Hl. Johannes von Nepomuk unweit des Schlosses ist von 1695. Sie gehört zu den ältesten Plastiken ihrer Art im okres Most Bezirk Most. Als Michna 1722 starb, fiel sein Besitz als Erbe der Gräfin Kolowrat Krakovsky zu, welche ihn 1726 für 70.000 Gulden an die Stadt Brüx verkaufte, von welcher Johnsdorf mit dem Gut Kopisty Kopitz vereinigt wurde. Die Gruppenstatue der Hl. Dreifaltigkeit an der Hauptstraße Richtung Obergeorgenthal wurde 1765 errichtet; sie wird auch als ''Steinkreuz'' bezeichnet. Über die Errichtung dieser Statue erzählt die Sage folgendes: Ein Frächter, namens Frank, hatte ein Heringsfässchen zu überbringen. Er fand aber weder den Adressaten, noch wusste er, wer es aufgegeben hatte. Er erhielt es daher von der Ortsobrigkeit als Eigentum zugesprochen. Als er das Fässchen öffnete, fand er dasselbe mit Goldmünzen gefüllt. Da er ein sehr frommer Mann war, ließ er zum Zeichen seiner Dankbarkeit diese Statue errichten. Ursprünglich lag die Verwaltung des Ortes in den Händen des jeweiligen Gutsherren, der später auch von einem Richter unterstützt wurde. 1848 trat die Selbstverwaltung der Gemeinde ein. Damals gehörten zur Gemeinde: Kreuzweg, Göhren, Einsiedl, Launitz, wobei Göhren ab 1876 Oberleutensdorf zugeteilt wurde. 1850 fand die erste Gemeindewahl statt. Am 5. August 1901 wurde die Straßenbahnstrecke "Brüx-Oberleutensdorf-Johnsdorf" dem allgemeinen Verkehr übergeben. Die Strecke war bis 1956 in Betrieb.

Literatur
* ''Heimatkunde des Brüxer Schulbezirkes - Gerichtsbezirke Brüx, Oberleutensdorf, Katharinaberg''. Verlag des deutschen Lehrervereines im Bezirke Brüx, Brüx 1908.

Weblinks

- Alte Ansichten von Hammer und Johnsdorf {{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Most}} Kategorie:Erzgebirge Janov u Litvinova Kategorie:Ortsteil in Tschechien Janov u Litvinova




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