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J. D. Philipps

*** Shopping-Tipp: J. D. Philipps

Johann Daniel Philipps gründete 1886 in Frankfurt am Main Frankfurt die '''Frankfurter Orchestrion- & Piano-Instrumenten-Fabrik J. D. Philipps''', welche mechanische Musikinstrumente fertigte. Johann Daniel Philipps startete mit 23 Jahren seine Karriere als Hersteller von Musikinstrumenten. Er fertigte als Auftragsarbeit ein einzelnes, walzengesteuertes Orchestrion für ein Hotel in Frankfurt am Main. Später ließ er sich in Vöhrenbach im Schwarzwald nieder, denn dort hatte auch Michael Welte seine Orchestrion-Produktion. 1886 wurde dann die ''Frankfurt Orchestrion & Piano Instrumenten Fabrik- J.D.Philipps'' etabliert, und der Sitz der Firma war von da an Frankfurt. Zuerst wurden wie in vielen anderen Fabriken auch weiterhin die Instrumente gefertigt, die mit den sogenannten Stiftwalzen gesteuert wurden. 1903 stellte Philipps dann sein neues pneumatisches System für ein Orchestrion vor. Dieses Modell hieß ''Pianella''. Später kamen dann die Modelle ''Philipps-Jazzband Orchestrion'' und ''Philipps-Paganini'' dazu. Auch war Philipps einer der ersten, die den Rollenwechsel automatisierten. Mit dem Revolver-Magazin konnten bis zu 12 Rollen eingelegt werden und je nach Wahl wiedergegeben werden. Schnell interessierte sich auch die Firma Wurlitzer aus den USA für Orchestrion-Modelle aus Deutschland. Philipps und Wurlitzer kamen in Verhandlungen zu einer Kooperation und von da an vertrieb Wurlitzer die beträchtliche Stückzahl von über 1000 Philipps-Instrumenten unter dem Markennamen Wurlitzer in Amerika. Philipps belieferte Wurlitzer aber auch mit Orchestrionteilen für die eigene Produktion. Besonders die liebevoll gestalteten Orchestrion-Gehäuse verzauberten die Kundschaft. Auch wurden immer neue Ideen entwickelt, welche die Instrumentarisierung betrafen. Die verschiedenen Modelle hießen: Pianella-Corona, Brilliant, Spezial, Mandolino, Caecilia, Mandola, Victoria, Celesta und viele mehr. Diese waren geschnitzt und bemalt, illuminiert und verspiegelt, oder alles zusammen. Bild:Phillips.jpg thumb|right|300px|Firmeneindurck aus einem Klavier Die sogenannten Reproduktionsklaviere, bei Philipps hießen diese Duca, wurden um 1910 sehr erfolgreich auf den Markt gebracht und sollten sich gegen die Instrumente von Hupfeld, M. Welte & Söhne Welte und Aeolian Company Aeolian durchsetzen. ''Philipps-Duca'' Instrumente waren sehr solide und wurden häufig als Unterhaltungsinstrument in Gaststätten eingesetzt, da diese mit Münzeinwurfbox für die Wand bestellt werden konnten. Philipps expandierte nun wie viele andere in der Branche sehr schnell. Das Amerika-Geschäft lief sehr gut, auch wenn der wechselnde Kundengeschmack immer schnellere Modellwechsel erforderte. 1923 kaufte er die Firma Frati & Co, aus Berlin, die ebenfalls selbstpielende Musikinstrumente herstellte, später auch noch die Firma Arnold aus Aschaffenburg. 1927 nannte J. D. Philipps fünf große Fabriken sein eigen. Das änderte sich dann erst wieder mit dem Niedergang der ganzen Industrie der mechanischen Musik. 1929 wurde eine Fabrik nach der anderen geschlossen, bis nur noch eine in Aschaffenburg übrig war. Kurze Zeit später war die Firma J. D. Philipps ganz aus dem Geschäft. Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main) Philipps Kategorie:Instrumentenbauer Philipps,Johann Daniel Kategorie:Instrumentenbauunternehmen Philipps Kategorie:Mechanisches Musikinstrument Philipps

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