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Hilfskrankenhaus Wedel

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Bild:Hilfskrankenhaus_Wedel_Vordereingang_Rampe.jpg thumb|Rampe am Vordereingang der Schule Das Hilfskrankenhaus '''Wedel''' war die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland. Es befindet sich als unterirdische Bunkeranlage unterhalb des örtlichen Gymnasiums in Wedel im Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein.

Bau und Verwendung
Zusammen mit dem Johann-Rist-Gymnasium wurde zwischen 1964 und 1975 in mehreren Bauabschnitten das Hilfskrankenhaus Wedel mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt gebaut. Dazu wurde erst eine unterirdische Bunkeranlage errichtet, auf welcher dann die Schule gebaut wurde. Um vor den Gefahren von biologischen und chemikalischen Kampfstoffen und atomarer Strahlung geschützt zu sein, wurde die Decke des Bunkers 35 cm und die Wände bis zu 50 cm dick aus Stahlbeton gebaut. Die Kosten für den Bau beliefen sich auf 5,6 Millionen D-Mark, die Kosten der Ausstattung auf eine Million D-Mark. Bild:Hilfskrankenhaus_Wedel_Hintereingang.jpg thumb|Hintereingang am Sportplatz Beide Gebäudeeinheiten zusammen hätten im Ernstfall ein Krankenhaus mit 1.694 Patientenbetten (710 unterirdisch im Bunker und 984 oberirdisch in den Klassenräumen) gebildet. Zusätzlich verfügte der Komplex über 210 Betten für technisches und medizinisches Personal, darunter 16 Ärzte. Der direkt neben dem Hintereingang befindliche Sportplatz hätte als Hubschrauberlandeplatz gedient, Notfall-Patienten wären direkt in der Turnhalle gesichtet worden, um gegebenenfalls im unterirdischen Bunker operiert zu werden. Als zugeordnetes Stammkrankenhaus fungierte zuerst das AK Hamburg-Rissen, später dann das Allgemeines Krankenhaus Altona AK Hamburg-Altona; diese Krankenhäuser hätten auch das medizinische Personal gestellt. Innerhalb von 48 Stunden wäre das Krankenhaus einsatzbereit gewesen. Es war vorgesehen, dass mit dieser Ausstattung und mithilfe von Vorräten das Krankenhaus drei Wochen unabhängig von der Außenwelt in Betrieb gehalten werden konnte. Für seinen eigentlichen Zweck kam das Hilfskrankenhaus nie zum Einsatz, abgesehen von einer Übung im Jahre 1975. Es diente allerdings 1976 als Notunterkunft nach der Sturmflut Januarsturmflut und als Quartier für Besucher des Kirchentages. Ferner wurde es von der Polizei als Übungsgelände für "Close_Quarters_Battle#Polizei Häuserkampf in verschachtelten unbekannten Objekten" genutzt.

Ausstattung
Bild:Hilfskrankenhaus_Wedel_Vordereingang_Panzertür.jpg thumb|Panzertür in der Mitte der Rampe * 1.694 Patientenbetten, davon 34 Frischoperierten-Betten * Notküche für 1.000 Mahlzeiten pro Tag * 156 Räume * zwei Brunnen zur Wasserversorgung * zwei von einander unanhängige Stromnetze, zwei Notstromdiesel mit je 144 PS Leistung Zur Zeit der Auflösung der Einrichtung 1992 bestand der eingelagerte Materialbestand unter anderem noch aus 2.311 Deckenbezügen, 3.850 Handtücher, 135 Schlüpfern, 120 Schnabeltassen, 88 Gummischürzen und 6 Säuglingsbadewannen.

Weblinks

- Artikel über das Hilfskrankenhaus Wedel
- Tour durch den Bunker von Hamburger Unterwelten e.V.
- Reportage des Ehemaligen-Magazins ''everrist'' {{Koordinate Artikel|53_35_10_N_09_42_00_E_type:landmark_region:DE-NW|53° 35' 10" N 09° 42' 00 " O}} Kategorie:Katastrophenschutz Kategorie:Wedel Kategorie:Bunker

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