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Handknochen

*** Shopping-Tipp: Handknochen

Kategorie: :Überarbeiten Bild:Gray234.png thumb|200px|Knochen der Hand
(aus [[Gray's Anatomy
)]] Die '''Handknochen''', (Ossa manus), unterteilt man in drei Gruppen: *''Handwurzelknochen'' (Ossa carpi) *''Mittelhandknochen'' (Ossa metacarpi) *''Fingerknochen'' (Ossa digitorum manus).

Handwurzelknochen
Die acht Handwurzelknochen befinden sich in zwei Reihen zu je vier Knochen. Sie werden daher als körpernahe (proximale) und körperferne (distale) Handwurzelknochen bezeichnet.

Die körpernahen Handwurzelknochen
Zu den ''körpernahen (proximalen) Handwurzelknochen'' (Ossa carpi) zählen (daumenseitig beginnend nach außen): *Das ''Kahnbein'' (Os scaphoideum) *Das ''Mondbein'' (Os lunatum) *Das ''Dreiecksbein'' (Os triquetrum) *Das ''Erbsenbein'' (Os pisiforme). **Das ''Kahnbein'' stellt die hauptsächliche Gelenkverbindung zur Radius (Anatomie) Speiche (Radius) dar, fingerseitig zum Großen Vielecksbein (Os trapezium), Kleinen Vielecksbein (Os trapezoideum) und zum Kopfbein (Os capitatum). Das Kahnbein (Lateinische Sprache lat. Scaphoid), im klinischen Alltag gerne fälschlicherweise als "Naviculare" bezeichnet, ist an der Handwurzel (lat. carpus) der am häufigsten frakturierte Knochen. Die Fraktur wird auf Standard-Röntgenaufnahmen gerne übersehen und stellt sich besser im sogenannten "Naviculare-Quartett" dar. Goldstandard der Diagnostik ist aber die CT-Schnittbilduntersuchung. Während früher häufig konservative Behandlungsmassnahmen, also eine Gipsbehandlung über 12 Wochen zur Anwendung kam, tendiert man heute zur operativen Therapie. Dabei wird typischerweise über einen minimal invasiven, idealerweise die Haut lediglich perforierenden Zugang, eine spezielle Schraube in den Knochen eingebracht. Bei Nicht- oder Falschbehandlung droht ein Ausbleiben der knöchernen Heilung, eine sogenannte "Pseudarthrose". Infolge der Pseudarthrose wiederum kommt es zur Dysbalance der Statik der Handwurzelknochen und zur veränderten Kraftübertragung im Handgelenk. Im Extremfall resultiert eine vorzeitige Gelenkabnutzung, die Arthrose (SNAC-Wrist). **Das ''Mondbein'' stellt die Gelenkverbindung sowohl zur Speiche als auch zur Ulna Elle (Ulna) dar, fingerseitig ebenfalls zum Kopfbein (Os capitatum) und zum Hakenbein (Os hamatum). Das Mondbein frakturiert deutlich seltener als das Scaphoid (Kahnbein), kann aber bei entsprechender Gewalteinwirkung aus dem Handwurzelverbund herausgedrängt werden (lat. luxieren). In der Tat sind sogar Verrenkungen der übrigen Handwurzelknochen um das an Ort und Stelle verbliebene Mondbein noch häufiger ("de Quervain’sche Luxationsfraktur"). Gelegentlich findet sich eine sogenannte Lunatum-Malazie. Dabei handelt es sich um einen allmählichen Knochenuntergang, verursacht durch ständig wiederkehrende Mikrotraumen. Beispielhaft hierfür sei der über lange Zeit mit einem Presslufthammer hantierende Bauarbeiter genannt. Die Behandlung der Lunatum-Malazie ist schwierig. Zur Anwendung kommen neben Knochenentfernung und Ersatz durch Sehne die Versetzung eines gefäßgestielten anderen Handwurzelknochens, des Os pisiforme oder aber die sehr aufwendige Revaskularisations-Operation, bei der versucht wird, den Knochen wieder an das Blutgefäßsystem anzuschließen. **Das Dreiecks- und Erbsenbein sind nur für die Verbindung zur Elle zuständig, fingerseitig zum Hakenbein (Os hamatum).

Die körperfernen Handwurzelknochen
Zu den ''körperfernen (distalen) Handwurzelknochen'' zählen (daumenseitig beginnend nach außen): *Das ''Große Vielecksbein'' (Os trapezium) *Das ''Kleine Vielecksbein'' (Os trapezoideum) *Das ''Kopfbein'' (Os capitatum) *Das ''Hakenbein'' (Os hamatum). **Fingerseitig stellen die körperfernen Handwurzelknochen Verbindung zu den Mittelhandknochen folgender Finger her: **Das große Vielecksbein zu Daumen und Zeigefinger **Das kleine Vielecksbein zu Zeigefinger und Mittelfinger **Das Kopfbein zu Mittel- und Ringfinger **Zum Ringfinger und Kleiner Finger kleinen Finger.

Merkvers
Die Handwurzelknochen kann man sich mit Hilfe des folgenden Verses merken: :Ein ''Kahn'', der fährt im ''Mond''enschein :im ''Dreieck'' um das ''Erbsenbein''. :''Vieleck groß, Vieleck klein'', :ein ''Kopf'', da muss ein ''Haken'' sein.

Mittelhandknochen
Die ''Mittelhandknochen'' (Ossa metacarpi) werden daumenseitig beginnend als * ''Os metacarpale I-V'' bezeichnet.

Fingerknochen (Ossa digitorum manus)
Die ''Fingerknochen'' unterscheiden sich in folgenden Knochen: *''Phalanx proximalis I-V'' (hinterer Fingerknochen in Richtung Handwurzel) *''Phalanx media II-V'' (mittlerer Fingerknochen) *''Phalanx distalis I-V'' (vorderster Fingerknochen: Fingerspitze). Man spricht also etwa beim mittleren Fingerglied des Mittelfingers von der ''Phalanx media digitus III''. Der Daumen besteht nur aus zwei Gliedern, der proximalen und der distalen Phalange. Kategorie:Knochen

Weblinks
[http://www.vollkornpapier.de/MerkSaetze Weitere Anatomiemerksätze] [http://flexicon.doccheck.com/Hand]

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[Der Artikel zu Handknochen stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Handknochen zu editieren.
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