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Gugler

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{{Dieser Artikel|handelt vom Guglerkrieg. Für den Mathematiker und Musikwissenschaftler siehe Bernhard Gugler.}} Als '''Gugler''' werden englische und französische Söldner bezeichnet, die Ende des Jahres 1375 unter der Führung von Enguerrand VII. de Coucy plündernd durch das schweizerische Mittelland (Schweiz) Mittelland zogen. De Coucy stammte mütterlicherseits von den Habsburgern ab und kämpfte im Hundertjähriger Krieg Hundertjährigen Krieg. Während eines Waffenstillstands warb er 22 000 unbeschäftigte englische und französische Soldaten an. Mit diesen wollte er den Erbanspruch seiner Mutter Katharina von Böhmen gewaltsam durchsetzen. Ziel des Eroberungsfeldzuges waren der Aargau sowie die Städte Aarau, Bremgarten AG Bremgarten, Lenzburg, Sempach, Sursee und Willisau Stadt Willisau. Diese standen gemäss einem Erbvertrag seiner Mutter zu, wurden aber von ihren Verwandten, den Herzögen Albrecht III. (Österreich) Albrecht III. und Leopold III. (Österreich) Leopold III. zurückbehalten. Anfangs Dezember 1375 zog das Heer plündernd und raubend über den Jura (Gebirge) Jura und teilte sich in drei einzelne Heere auf: Enguerrand de Coucy bezog mit dem Hauptheer Quartier im Kloster St. Urban, der südfranzösische Hauptmann Jean de Vienne im Kloster Gottstatt und der walisische Hauptmann Owen Lawgoch (Ivo von Wales) im Kloster Fraubrunnen. Der Raubzug wurde in der Gegend zwischen dem westlichen Aargau und dem Seeland (Schweiz) Seeland fortgesetzt; dabei wurde das Städtchen Fridau (Schweiz) Fridau vollständig zerstört. Die Bewohner der betroffenen Gegend und später auch die Stadt Bern organisierten den Widerstand und fügten den einzelnen Heeren bei nächtlichen Gefechten beträchtliche Verluste zu, am 25. Dezember bei Buttisholz, am 26. Dezember bei Ins BE Ins und am 27. Dezember entscheidend bei Fraubrunnen BE Fraubrunnen. Die Winterkälte, aber auch die Unerschrockenheit der Einheimischen bewegte die Gugler zum Rückzug, das Hauptheer von de Coucy kam gar nicht mehr zum Einsatz. 1376 zogen sich die Gugler wieder zurück, ohne dass irgendeines der Kriegsziele erreicht worden wäre. De Coucy erhielt im Jahr 1387 in einem Vergleich mit Albrecht III. (Österreich) Albrecht III. die Herrschaft Büren an der Aare Büren und die Hälfte der Stadt Nidau als Pfand zugesprochen. Doch bereits ein Jahr später ging sein Besitz an die Städte Bern und Solothurn (Stadt) Solothurn verloren.

Literatur
* Barbara Tuchman: ''Der ferne Spiegel''. Düsseldorf 1980

Weblinks
*{{HLS|8731}} Kategorie:Schweizerische Geschichte Kategorie:Krieg in der Schweizer Geschichte

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