W i l l k o m m e n   b e i   [ www.mauspfeil.com ]
 
 



 

Wörterbuch der Bedeutung
<<Zurück
Bitte wählen Sie einen Buchstaben:
A, Ä | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O, Ö | P | Q | R | S | T | U, Ü | V | W | X | Y | Z | 0-9

Suchen:

(Groß-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden)

Google


Goslar

*** Shopping-Tipp: Goslar

{{Begriffsklärungshinweis}} {{Infobox Ort in Deutschland |Art = Stadt |Wappen = Stadtwappen der Stadt Goslar.gif |lat_deg = 51 | lat_min = 54 | lat_sec = 26 |lon_deg = 10 | lon_min = 25 | lon_sec = 48 |Bundesland = Niedersachsen |Landkreis = Goslar |Höhe = 255 |Fläche = 92.58 |Einwohner = 43058 |Stand = 2006-06-30 |PLZ = 38640, 38642, 38644 |PLZ-alt = 3380 |Vorwahl = 05321, 05325 |Kfz = GS |Gemeindeschlüssel = 03 1 53 005 |NUTS = DE916 |LOCODE = DE GOS |Gliederung = 12 Ortsteile |Adresse = Markt 1
38640 Goslar |Website = [http://www.goslar.de/ www.goslar.de] |Bürgermeister = Henning Binnewies |Bürgermeistertitel = Oberbürgermeister |Partei = SPD }} '''Goslar''' ist eine Stadt im Deutschland deutschen Bundesland Niedersachsen. Sie hat den Status einer Große selbständige Stadt großen selbstständigen Stadt und ist Kreisstadt des Landkreis Goslar Landkreises Goslar. Goslar zählt zu den Weltkulturerbestätten der Unesco.

Geografie


Geografische Lage
Die Stadt liegt zwischen den nordwestlichen Ausläufern des Harz (Mittelgebirge) Harzes und dem äußersten Südende des Salzgitter-Höhenzugs. Durch Goslar fließt die Gose (Fluss) Gose bzw. Abzucht, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen die Granetalsperre und die Okertalsperre. Die nächstgrößeren Städte sind im Nordwesten Hildesheim (50 km), im Norden Salzgitter (30 km), im Nordosten Wolfenbüttel (35 km) sowie im Osten Magdeburg (100 km), im Südosten Nordhausen (70 km) und im Südwesten Göttingen (70 km). Bild:Goslar Panorama.jpg 550px|thumb|center|Rundumsicht vom Nordturm der Marktkirche

Nachbargemeinden
An das Stadtgebiet grenzen im Norden die Gemeinde Liebenburg, im Nordosten die Stadt Vienenburg, im Osten die Stadt Bad Harzburg, im Süden die vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Oberharz und im Westen die Stadt Langelsheim.

Stadtgliederung
Bild:GoslarMaltermeister.jpg Rammelsberg thumb|Südansicht vom [[Rammelsberg|Maltermeisterturm.html" title="Maltermeisterturm.html" title="thumb|Südansicht vom [[Rammelsberg|Maltermeisterturm">thumb|Südansicht vom [[Rammelsberg|Maltermeisterturm">Maltermeisterturm.html" title="thumb|Südansicht vom [[Rammelsberg|Maltermeisterturm">thumb|Südansicht vom [[Rammelsberg|Maltermeisterturm Die Stadt Goslar besteht aus folgenden Stadtteilen: * Altstadt (Ober- und Unterstadt, Innenstadt) * Hahndorf, im Norden Goslars mit dörflichem Charakter. Das Klostergut Grauhof befindet sich südöstlich von Hahndorf. * Hahnenklee mit dem Ortsteil Bockswiese, heilklimatischer Kurort im Oberharz mit Erholungs- und Erlebnismöglichkeiten. * Jerstedt, landwirtschaftlich geprägtes Dorf in Goslars Nordwesten. * Jürgenohl mit Kramerswinkel, Wohnviertel nördlich der Altstadt. * Ohlhof, Wohnsiedlung nordöstlich von Goslar. * Oker (Goslar) Oker, industriell geprägter Stadtteil. * Sudmerberg, Wohnsiedlung östlich von Goslar. * Georgenberg mit Kattenberg, Wohnviertel nahe der Altstadt. *Rammelsberg mit Siemensviertel und Rosenberg, Wohngebiet südlich der Altstadt. * Steinberg, Wohnviertel westlich der Altstadt. * Baßgeige, Gewerbegebiet nordwestlich der Altstadt.

Geschichte
Bild:Lohmuehle.jpg thumb|Lohmühle Bild:Goslar Kaiserworth und Rathaus (1890-1900).jpg thumb|Hotel Kaiserworth um 1895 Bild:GoslarInnenstadt.jpg thumb|Innenstadt Schon seit Römisches Reich römischen Zeiten war der Harz (Mittelgebirge) Harz eine der wichtigsten erzfördenden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden. Archäologische Funde aus England belegen, dass viele der Angelsachsen angelsächsischen Grabbeigaben, wie ein unter einem Londoner Parkplatz gefundenes Schwert, ihren Ursprung im Harz hatten. Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. (Ostfrankenreich) Heinrich I. gegründet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz Goslar Kaiserpfalz durch Heinrich II. (HRR) Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund war das nahe, reichhaltige Silberbergwerk im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar bis zu den Färöern, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III. (HRR) Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalz (Palatium) Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Hier fanden Reichstag (HRR) Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Nach dem letzten Besuch eines Königs (Wilhelm von Holland) im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freie Reichsstadt Freien Reichsstadt und wurde Hansestadt. Zwischen 1530 und 1657 fielen in den Hexenprozessen 28 Menschen den Hexenverfolgungen zum Opfer. Goslar war während des Dreißigjähriger Krieg Dreißigjährigen Krieges zunächst auf der kaiserlichen Seite. Mit dem Restitionsedikt von 1629 übernahmen die Jesuiten den Dom und die Kaiserpfalz. Goslar wurde daher im Jahre 1632 vom schwedischen König Gustav II. Adolf (Schweden) Gustav II. Adolf für die Konspiration mit dem Feind bestraft. Im Goslarer Akkord 1642 wurde Goslar vom Kaiser abgetreten und fiel den Welfen zu. Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 verlor Goslar seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde vorübergehend Preußen preußisch. Im Jahre 1807 wurde Goslar durch den Frieden von Tilsit dem von Napoléon Bonaparte gegründeten Königreich Westfalen zugeteilt. Nach den napoleonischen Kriegen wurde Goslar durch den Wiener Kongress dem Kurfürstentum bzw. Königreich Hannover zugesprochen. Im Jahre 1824 besuchte der Dichter Heinrich Heine die Stadt Goslar. Er schreibt in seinem Werk Harzreise über Goslar: {{"|Aber seit die Muhme tot ist, können wir ja nicht mehr gehn, nach dem Schützenhof zu Goslar, dorten ist es gar zu schön.}} Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden, und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms sowie wirtschaftlich durch die Entdeckung des „Neuen Lagers“ im Erzbergwerk Rammelsberg erweckt. Von 1936 bis 1945 hatte Goslar den Nationalsozialismus nationalsozialistischen „Ehrentitel“ „Reichsbauernstadt“. Nach dem Ende des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Goslar zur Britische Besatzungszone Britischen Besatzungszone. Die britische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein, zur Unterbringung sogenannter Displaced Persons (DP). Das Lager wurde von einem Team (Team 2913) der United Nations Relief and Rehabilitation Administration UNRRA betreut. In den 1960er und 1970er Jahren kamen die ersten südeuropäischen „Gastarbeiter“ nach Goslar und arbeiteten vor allem bei der Fa. Odermark und den Unterharzer Berg- und Hüttenwerken, später Preussag AG Metall. Das Silbererzbergwerk im Rammelsberg (635 m) wurde im Jahre 1988 stillgelegt. Heute befindet sich dort das Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg. Seit 1992 steht die mittelalterliche Altstadt von Goslar und der Rammelsberg auf der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit (s. Weltkulturerbe).

Eingemeindungen
Durch die niedersächsische Gebiets- und Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Hahnenklee eingemeindet. Hahnenklee (1.200 Einwohner) hat als einziger Stadtteil einen eigenständigen Ortsrat und befindet sich südlich von der Kernstadt 15 km entfernt (Richtung Clausthal-Zellerfeld). Der Stadtteil liegt knapp 400 m höher als Goslar. Bekannt ist dieser heilklimatische Kurort durch seine Gustav-Adolf-Stabkirche (Hahnenklee) Nordische Stabkirche, die Grabstätte von Paul Lincke, dem Schöpfer der Berliner Operette. Durch die Stadt Goslar wird alle zwei Jahre der Paul-Lincke-Ring verliehen. Auf der ehemaligen Bob- und Rennrodelbahn (Natureisbahn) wurden von 1928 bis 1972 internationale Wettkämpfe ausgetragen.

Einwohnerentwicklung
Bild:Population Statistics Goslar.png thumb|Einwohnerentwicklung {| | {| class="prettytable" |- class="hintergrundfarbe5" ! Jahr ! Einwohner |- | 1821 | style="text-align:right;" | 7.547 |- | 1848 | style="text-align:right;" | 9.748 |- | 1871 | style="text-align:right;" | 11.900 |- | 1885 | style="text-align:right;" | 15.997 |- | 1905 | style="text-align:right;" | 23.640 |- | 1925 | style="text-align:right;" | 27.881 |} | style="vertical-align:top;" | {| class="prettytable" |- class="hintergrundfarbe5" ! Jahr ! Einwohner |- | 1933 | style="text-align:right;" | 29.538 |- | 1939 | style="text-align:right;" | 34.371 |- | 1946 | style="text-align:right;" | 47.855 |- | 1950 | style="text-align:right;" | 53.804 |- | 1956 | style="text-align:right;" | 53.236 |} | style="vertical-align:top;" | {| class="prettytable" |- class="hintergrundfarbe5" ! Jahr ! Einwohner |- | 1961 | style="text-align:right;" | 54.151 |- | 1968 | style="text-align:right;" | 53.819 |- | 1970 | style="text-align:right;" | 52.649 |- | 1975 | style="text-align:right;" | 53.963 |- | 1980 | style="text-align:right;" | 52.556 |} | style="vertical-align:top;" | {| class="prettytable" |- class="hintergrundfarbe5" ! Jahr ! Einwohner |- | 1985 | style="text-align:right;" | 49.636 |- | 1990 | style="text-align:right;" | 46.251 |- | 1995 | style="text-align:right;" | 46.142 |- | 2000 | style="text-align:right;" | 44.278 |- | 2005 | style="text-align:right;" | 43.119 |} |} (Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)

Politik
Bild:Brusttuch_goslar.jpg thumb|„Brusttuch“ zu Goslar

Stadtrat
Der Stadtrat setzt sich nach der Kommunalwahl vom 10. September 2006 zusammen aus: * Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD: 16 Sitze (38,38 %) * Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU: 13 Sitze (32,98 %) * Freie Demokratische Partei FDP: 5 Sitze (11,69 %) * Wählergruppe Bürgerliste Goslar: 2 Sitze (5,81 %) * Die Linkspartei. Goslarer Linke: 2 Sitze (5,75 %) * Bündnis 90/Die Grünen Grüne: 2 Sitze (5,35 %)

Bürgermeister
''bis 1921 Bürgermeister, ab 1921 Oberbürgermeister'' {| | * 1917–1933: Friedrich Klinge * 1933–1945: Heinrich Droste * 1945: Heinrich Wulfert * 1945: Paul Eyferth * 1945–1946: Dr. Rudolf Wandschneider * 1946: Rudolf Bosse * 1946–1948: Conrad Bruns * 1948–1949: Friedrich Klinge (Deutsche Partei DP) * 1949–1952: Dr. Hermann Pfaffendorf * 1952–1958: Alexander Grundner-Culemann * 1958–1968: Dr. Hermann Pfaffendorf | valign="top" | * 1968–1972: Wilhelm Degenhardt (CDU) * 1972–1981: Helmut Sander * 1981–1983: Dr. Herbert Werner * 1983–1986: Marta Lattemann * 1986–1988: Helmut Sander * 1988–1991: Dr. Jürgen Paul * 1991–1996: Marta Lattemann-Meyer * 1996–2001: Dr. Otmar Hesse, ehrenamtlich * 2001–2006: Dr. Otmar Hesse (Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD) * 2006 bis heute: Henning Binnewies (SPD) |}

Wappen
Bild:Goslaradler.JPG thumb|Goslarer Adler Blasonierung: Das Wappen der Stadt zeigt auf goldenem Grund einen schwarzen, rotbewehrten Adler. Das Wappen ist seit der Mitte des 14. Jahrhunderts nachweisbar. Aber schon ein Jahrhundert zuvor gab es Siegel der Stadt, die den Adler verwendeten. Der Adler ist das Wappentier der Kaisers und des Reiches. Goslar führt dieses Wappen, da die Stadt seit dem 11. Jahrhundert eine Kaiserpfalz Goslar Kaiserpfalz hat und damit Kaiserresidenz war und seit 1290/1340 kaiserlich freie Reichsstadt gewesen ist. Der Adler ist zusätzlich als Bronzeskulptur auf dem Brunnen des Marktplatzes montiert (Kopie; Original im Museum).

Städtepartnerschaften
Es bestehen Partnerschaften mit: * {{flagicon|France|20px}} Arcachon in Frankreich seit 1965 * {{flagicon|the United Kingdom|20px}} Windsor and Maidenhead im Vereinigtes Königreich Vereinigten Königreich seit 1969 * {{flagicon|the Czech Republic|20px}} Beroun in Tschechien seit 1989 * {{flagicon|Poland|20px}} Brzeg in Polen seit 2000 * {{flagicon|Israel|20px}} Ra'anana in Israel seit 2006 (Freundschaftsvertrag)

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bild:Krodoaltar_zu_Goslar_MK1888.png thumb|Krodoaltar zu Goslar Bild:goslar_kaiserworth.jpg thumb|Kaiserworth

Museen
* Goslarer Museum * Rammelsberg Bergbaumuseum Rammelsberg (Weltkulturerbe) * Museum des späten Mittelalters (im Zwinger) * Mönchehaus-Museum Moderne Kunst * Zinnfiguren-Museum * Musikinstrumente- und Puppenmuseum * Jäger (Militär) Jäger-Erinnerungsstätte * Zwinger * Heimatstube Hahnenklee

Bauwerke
Bild:Frankenbergerkirche.jpg thumb|Frankenberger Kirche Bild:Goslar Kirche.jpg thumb|Marktkirche St. Cosmas und Damian * Romanische Kaiserpfalz Goslar Kaiserpfalz * Marktplatz mit gotischem Rathaus und der evgl. Marktkirche St. Cosmas und Damian * Großes Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter) * Kleines Heiliges Kreuz * Domvorhalle (der Stiftskirche St. Simon und Judas von 1047) * Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel) * Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521) * St. Annenhaus (Ältestes vollständig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488) * Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie aus dem Jahre 1693) * Lohmühle (frühes 16. Jahrhundert) * Evgl. Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg) * Evgl. Stephaniekirche (Barockkirche) * Evgl. Neuwerkkirche St. Mariae in horto, (stilrein romanisch) * Kath. St.-Jakobikirche, romanische Kirche, seit 1803 katholisch * Klauskapelle * Zahlreiche historische Wohnbauten zum Teil aus Fachwerk bzw. Stein. * Geburtshaus des Moritz von Sachsen * Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor) * Neuromanisches Bahnhofsgebäude * Gustav-Adolf-Stabkirche (Hahnenklee)

Regelmäßige Veranstaltungen
Bild:goslar_kaiserpfalz.jpg thumb|Voderseite der Kaiserpfalz Image:GoslarKaiserpfalzRueck2.jpg thumb|Rückseite der Kaiserpfalz * Goslarer Hansetage:
Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt. * Verleihung des Paul-Lincke-Rings:
Alle zwei Jahre wird der Ring an einen bedeutenden deutschen Unterhaltungsmusiker verliehen. * Verleihung des Goslarer Kaiserrings:
Der Kaiserring der Stadt Goslar zählt zu den international bedeutendsten Kunstpreisen. Seit 1975 vergibt die Stadt Goslar und der „Verein zur Förderung moderner Kunst Goslar e. V.“ jährlich die ideelle Auszeichnung an zeitgenössische und internationale Künstler. * Internationaler Altstadtlauf:
Traditionsreicher Lauf für Jung und Alt über verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt. * Walpurgismarkt:
Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzplätzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars „schaurige Wirklichkeit“. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum. * Walpurgisnacht in Hahnenklee * Goslarer Tage der Kleinkunst:
Jährliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson und vieles mehr für 10 Tage nach Goslar holt. * Schützen- und Volkfest:
Das Goslarer Schützenfest auf dem 86.000 m² großen Osterfeld ist eines der größten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 größten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei große Feuerwerke und drei Ausmärsche sorgen für die große Attraktivität des Goslarer Schützenfestes bis weit über den Nordharz hinaus. Des weiteren locken rund 20 Fahrgeschäfte für Jung und Alt sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Schützenfest ist der traditionelle Krammarkt, „Lumpengasse“ genannt, angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 Händler. * Kunsthandwerkermarkt:
Zwischen Großem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware über die Schulter schauen. * Altstadtfest:
Die große Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren Bühnen gibt es Live-Musik. * Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald:
Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 Händler, Kunsthandwerker, Zuckerbäcker, Glühweinwirte und Gastronomen jährlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird. * Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz:
Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar statt. * Internationale Goslarer Klaviertage:
Der Meisterkurs für Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an.

Wirtschaft und Infrastruktur
Bild:Goslar-glockenspiel.jpg thumb|Glockenspiel am Marktplatz Bild:Zwingerkahnteich.jpg thumb|Zwinger und Kahnteich Image:GoslarZwinger.jpg thumb|Vorderansicht des Zwingers

Bundeswehr
Im Fliegerhorst Goslar befindet sich ein Bataillon Ausbildungsbataillon der Luftwaffe, welches in fünf Kompanien die Grundausbildung von etwa 650 Wehrpflichtigen pro Quartal durchführt. Es wird im Rahmen der Umstrukturierung der Bundeswehr voraussichtlich bis Ende 2008 geschlossen werden.

Verkehr
Goslar hat einen Omnibusbahnhof sowie einen Bahnhof der Deutschen Bahn in Innenstadtnähe und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil Oker (Goslar) Oker. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von Halle (Saale) über Vienenburg und Goslar nach SalzgitterHildesheimHannover (Harzexpress) sowie eine Strecke von Braunschweig nach Kreiensen. Von Goslar aus führt ferner eine Strecke nach Bad Harzburg. Durch die Stadt verlaufen die Bundesstraßen Bundesstraße 6 B 6, die Bundesstraße 82 B 82 und die Bundesstraße 241 B 241. Ferner beginnt in Goslar die Bundesstraße 498 B 498, die von hier durch das Okertal in den Harz führt. Die Stadtwerke Goslar betreiben ein aus sechs Linien bestehendes Stadtbusnetz.

Bildung
Das Ratsgymnasium Goslar Ratsgymnasium kann auf eine inzwischen 475-jährige Geschichte zurückblicken und auch das Christian-von-Dohm-Gymnasium hat eine 200-jährige Tradition. Eine der ältesten Schulen ist die direkt in der Stadt gelegene „Realschule Hoher Weg“. Weiterhin befinden sich in Goslar zwei Berufsbildende Schulen (BBS am Stadtgarten und BBS Bassgeige). An der BBS am Stadtgarten werden wirtschaftlich Interessierte weiter gebildet. Die dort vorhandenen Schulformen sind Fachoberschule Wirtschaft, Wirtschaftsgymnasium und die Höhere Handelsschule. An der BBS Baßgeige sind die Schulformen Fachoberschule Gestaltung, Sozialwesen und Technik vertreten. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kann man an der BOS das Abitur machen. {| |colspan="2"|Grundschulen |- | * Goetheschule * Grundschule Hahndorf * Grundschule Jerstedt * Grundschule Jürgenohl * Grundschule Oberoker |valign="top"| * Schillerschule * Grundschule Sudmerberg * Grundschule Unteroker * Grundschule Worthstraße |- |Hauptschulen |Realschulen |- valign="top" | * Hauptschule Kaiserpfalz * Hauptschule Oker | * Realschule Goldene Aue * Realschule Hoher Weg * André-Mouton-Realschule Oker |- |Gymnasien |Berufsbildende Schulen |- valign="top" | * Christian-von-Dohm-Gymnasium * Ratsgymnasium Goslar | * Am Stadtgarten * Goslar-Baßgeige/Seesen * Oskar-Kämmer Bildungswerk * Oskar-Kämmer-Schule – Berufsfachschule Altenpflege |- |Förderschulen |Andere |- | * Pestalozzischule – Förderschule Lernen | * Neue Waldschule Hahnenklee |}

Persönlichkeiten


Ehrenbürger
* Carl Reuß, wirkte von 1873 bis 1893 als städtischer Oberförster und sorgte für die Aufforstung der nördlichen Randlage des Harzes bis zum Stadtrand von Goslar; nach ihm ist auch die Reußstraße benannt.

Söhne und Töchter der Stadt
Bild:BismarckGoslar.jpg thumb|Bismarck-Denkmal * Heinrich IV. (HRR) Heinrich IV. (1050–1106), war seit 1056 König des Heiliges Römisches Reich Heiligen Römisches Reiches und seit 1084 Kaiser. * Moritz Graf von Sachsen (1696–1750), deutscher Feldherr, Marschall von Frankreich und Kriegstheoretiker in französischen Diensten. * Johann Nikolaus Frobes, genannt Frosbeius (1701–1756), Mathematiker * Georg Hunaeus (1802-1882), Markscheider u. Geologe, erste Tiefbohrung Deutschlands auf Erdöl (1858) * Albert Niemann (Chemiker) Albert Niemann (1834–1861), Apotheker und Chemiker, Entdecker des Kokains * Wilhelm Borchers (1856–1925), Metallurg und Rektor der RWTH Aachen * Ludwig Gattermann (1860–1920), Chemiker * Emil Krause (1870–1943), Schulsenator in Hamburg * Adolf Grimme (1889–1963), Intendant des NDR * Rudolf Nickel (1890−1975), Harzer Maler und Bildhauer * Hans Georg Kmoch (1920–1967), Acker- und Pflanzenbauwissenschaftler * Rudolf Bindig (* 1940), Politiker (SPD) * Fritz Büsching (* 1940), Ingenieurwissenschaftler * Hermann Max (* 1941), Kirchenmusiker und Dirigent * Lutz Mackensy (* 1944), Schauspieler und Synchronsprecher * Horst-Wolfram Kerll (* 1947), Diplomat * Arpad Bondy (* 1947), Autor, Regisseur und Komponist * Sigmar Gabriel (* 1959), Politiker (SPD), von 1999–2003 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen sowie seit November 2005 Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit * Katja Reider (* 1960), Kinder- und Jugendbuchautorin * Eckart Würzner (* 1961), Politiker * Mathias Hain (* 1972), Fußballspieler bei DSC Arminia Bielefeld * Aaron Hunt (* 1986), Fußballspieler bei Werder Bremen

Literatur
* Werner Gottschalk: ''Chronik der Stadt Goslar: 919–1919; unter Einbeziehung des Reichs- bzw. Landesgeschehens und des Umlandes der Stadt.'' Brumby, Goslar 1999, ISBN 3-934231-20-9 * ''Deutscher Städteatlas.'' Band II; 5. Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob †, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Goslar, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-316-3; Dortmund-Altenbeken, 1979.

Weblinks
{{Commons|Goslar}}
- Unesco-Weltkulturerbe, mit RealVideo (14 Min.)
- Goslar in 3600 Bildern {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Niedersachsen/Landkreise/Goslar/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Goslar/|Goslar}} {{NaviBlock |Navigationsleiste Welterbe Deutschland |Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Goslar }} Kategorie:Goslar Kategorie:Reichsstadt Kategorie:Weltkulturerbe in Deutschland en:Goslar es:Goslar fi:Goslar fr:Goslar he:גוזל?ר it:Goslar la:Goslaria nds:Goslar nl:Goslar (stad) pl:Goslar pt:Goslar ru:Го?лар simple:Goslar sr:Го?лар sv:Goslar zh:戈斯拉尔 {{Commons|:Category:Goslar, Germany|Goslar}} Kategorie:Landkreis Goslar Kategorie:Europa nach Ort Kategorie:Deutschland nach Ort Kategorie:Niedersachsen nach Ort Kategorie:Ort als Thema

*** Shopping-Tipp: Goslar




[Der Artikel zu Goslar stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Goslar zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]

<<Zurück | Zur Startseite | Impressum | Zum Beginn dieser Seite