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Gangwon-do

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{{Dieser Artikel|behandelt die südkoreanische Provinz Gangwon-do, für die Provinz in Nordkorea siehe Kangw?n-do.}} {{Infobox Provinzen in Südkorea|Titel=Gangwon-do |Hangeul=강?? |Hanja= 江原? |Rr=Gangwon-do |Mr=Kangw?n-do |Kurz=Gangwon (Kang-won; 강?; 江原) |Karte=Bild:karte gangwon.png Karte: Gangwon-do in Südkorea |Verwaltungssitz=Chuncheon |Fläche=16.894 |Einwohner=1.533.331 (Stand 2003)'' |Dichte=91 |Gliederung=7 Städte (''Si'') 11 Landkreise (''Gun'')}} '''Gangwon-do''' ist eine Provinz im Nordosten von Südkorea am Ostmeer (Japanisches Meer Japanischen Meer). Im Süden grenzt sie an Gyeongsangbuk-do und Chungcheongbuk-do, im Westen an Gyeonggi-do und im Norden an Nordkorea. Die Hauptstadt der Provinz ist Chuncheon.

Geschichte
Bild:korea yongpodae.jpg Gyeongpodae.html" title="thumb thumb|left|[[Gyeongpodae nahe Gangneung.html" title="left|thumb|left|[[Gyeongpodae nahe Gangneung">left|[[Gyeongpodae">thumb|left|[[Gyeongpodae nahe Gangneung Die in der Joseon-Dynastie Joseon-Zeit entstandene frühere Provinz Gangwon-do wurde während der amerikanisch-sowjetischen Besatzung 1945 entlang des 38. Breitengrads geteilt und nach dem Koreakrieg 1950-1953 verlief die Demilitarisierte Zone (Korea) Demilitarisierte Zone (DMZ) durch das Gebiet. Die heutigen Provinzen Gangwon-do (Südkorea) und Kangw?n-do (Nordkorea) tragen den selben koreanischen Namen in verschiedener Transkription. Ein Austausch zwischen den beiden Provinzen ist bis heute nur in begrenztem Ausmaß möglich. Kleinere Kooperationsprojekte auf Provinzebene tragen aber schon jetzt zur Verbesserung des innerkoreanischen Dialogs bei.

Geographie
Die größten Städte in Gangwon-do sind neben der Hauptstadt Chuncheon Gangneung, Sokcho und Wonju. Die Topographie wird durch die zerklüfteten Mittelgebirge geprägt, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen und von denen das Taebaek-San Maek Taebaek-Gebirge das bedeutendste ist. Der Gebirgsverlauf erschwert die Verkehrsführung, daher folgen Straßen und Eisenbahnlinien den stark gewundenen, durch Erosion teilweise ausgeweiteten Flußtälern. Die Flußbetten sind breit, die Flüsse selbst fast das ganze Jahr über schmal und flach. In der Regenzeit und nach der Schneeschmelze schwellen sie zu reißenden Strömen an. Die Berge fallen zur Küste oft steil ab, wobei sie kleine Buchten mit malerischen Sandstränden bilden. Einen durchgegehenden breiten Sandstrand gibt es nur im Norden bei Samcheok, das im flachen Schwemmland liegt, und bei Gangneung. Das Klima ist etwas rauher als in den West- und Südprovinzen, während der Regenzeit im Sommer schwülwarm. Die schönste Jahreszeit neben dem Frühling, der meist schon Ende Februar einsetzt, ist der Herbst. Die Vegetation leuchtet in allen denkbaren Farben, sie entspricht dann dem "Indian Summer" in den Neuengland-Staaten der USA. Die Winter sind kalt, mit extrem trockener Luft, geprägt durch den schneidenden Nord- und Ostwind. Temperaturen von 20 Grad minus sind keine Seltenheit. Oft fallen an einem Tag bis zu 20 cm Schnee. Dabei scheint auch im Winter oft die Sonne. Bei strahlend blauem Himmel bietet die verschneite Landschaft einen wunderbaren Anblick.

Wirtschaft
Von Bedeutung ist der Bergbau, der in zahlreichen, oft kleinen Minen noch im Stollenbau betrieben wird. Daneben gibt es mehrere moderne Zechen mit Schächten bis zu 1000 m Teufe. In Jangseong befindet sich die größte Steinkohlenzeche Südkoreas. Die Kohle wird zu den traditionellen Rundbriketts (''yontan'') verarbeitet, die auf dem Land und oft auch noch in den Städten als Brennmaterial Verwendung finden. Daneben werden Wolfram, Kalk und verschiedene Mineralien abgebaut. Die Berge sind stark bewaldet, wobei ein Großteil nach den Rodungen unter japanischer Herrschaft ab den den 60er Jahren mühsam wieder aufgeforstet worden ist. Die Wälder bieten eine Fülle von Pilzen, Kräutern und schmackhaften Früchten. Die Landwirtschaft ist auf die Flußtäler und die Schwemmlandgebiete im Osten und Westen der Provinz beschränkt. Neuerdings nutzen Nahrungsmittelfirmen einige Bergweiden zur Milchviehhaltung. Haupterzeugnisse sind Reis, Gerste, Süßkartoffeln, Kartoffeln und Gemüse. Eine wichtige Rolle spielt die Fischerei, die in dem fischreichen Japanischen Meer alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten fängt, vor allem Tintenfisch. Daneben werden in den flachen Küstengebieten Muscheln und Seetang geerntet.

Tourismus
Das 1700 m hohe Bergmassiv ''Seorak-san'' nahe Sokcho ist aufgrund der einzigartigen Topographie und Pflanzenwelt das beliebteste Ausflugsziel der Koreaner und meist von Besuchern überlaufen. Der 1563 m hohe Berg ''Odae-san'' mit seinen Skipisten zieht ebenfalls viele Touristen an. Beide Berge befinden sich in Nationalparks. Die Strände von Gangneung sind im Sommer ein beliebtes Badegebiet.

Verwaltungsgliederung
Gangwon-do ist in 7 Stadt- und 11 Landkreise gegliedert.

Städte
*Chuncheon-si (춘천시, 春?市) – Provinzhauptstadt *Donghae-si (?해시, ?海市) *Gangneung-si (강릉시, 江陵市) *Samcheok-si (삼척시, 三陟市) *Sokcho-si (?초시, ??市) *Taebaek-si (태백시, 太白市) *Wonju-si (?주시, 原州市)

Landkreise
*Cheorwon-gun (철?군, ?原郡) *Goseong (Gangwon) Goseong-gun (고성군, 高城郡) *Hoengseong-gun (횡성군, 橫城郡) *Hongcheon-gun (?천군, 洪?郡) *Hwacheon-gun (화천군, ??郡) *Inje-gun (?제군, 麟蹄郡) *Jeongseon-gun (정선군, 旌善郡) *Pyeongchang-gun (?창군, 平昌郡) *Yanggu-gun (양구군, 楊?郡) *Yangyang-gun (양양군, 襄陽郡) *Yeongwol-gun (?월군, 寧越郡)

Weblinks

- Webseite der Provinz (englisch, andere Sprachen wählbar) {{Navigationsleiste Provinzen von Südkorea}} {{Navigationsleiste Orte in Gangwon-do}} Kategorie:Gangwon-do Gangwon-do en:Gangwon-do (South Korea) es:Gangwon et:Gangwoni provints fr:Gangwon ja:江原? ko:강?? lt:Kangvono provincija (Pietų Korėja) nl:Gangwon-do no:Gangwon-do pl:Kangw?n (prowincja w Korei Południowej) pt:Gangwon ru:Канвондо (Южна? Коре?) sv:Gangwon zh:江原? {{ :WikiProjekt Korea/Kategoriehinweis| '''die Provinz''' Gangwon-do}} Kategorie:Administrative Unterteilung Südkoreas Kategorie:Südkoreanische Provinz en:Category:Gangwon ja:Category:江原? ko:분류:강??

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