W i l l k o m m e n   b e i   [ www.mauspfeil.com ]
 
 



 

Wörterbuch der Bedeutung
<<Zurück
Bitte wählen Sie einen Buchstaben:
A, Ä | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O, Ö | P | Q | R | S | T | U, Ü | V | W | X | Y | Z | 0-9

Suchen:

(Groß-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden)

Google


G-Klasse (Royal Navy)

*** Shopping-Tipp: G-Klasse (Royal Navy)

{| class="prettytable float-right" border="1" align="right" cellpadding="2" cellspacing="0" width="330" style="margin-left:1em;margin-bottom:1em" |align="center" colspan="2"| |- !style="color: white; height: 30px; background: navy no-repeat scroll top left;"|'''G-Klasse von 1933''' !style="color: white; height: 30px; background: navy no-repeat scroll top left;"|Bild:Naval Ensign of the United Kingdom.svg 60px|Royal Navy |- !colspan="2" align="center" style="color: white; height: 30px; background: navy no-repeat scroll top left;"|Technische Daten |- |
Schiffstyp:
|Zerstörer |- ||
Schiffsmaße#Verdrängung Verdrängung:
|1.350 Standard-Tonne ts
''HMS Grenville'': 1.465 ts |- |
Länge:
|323 Fuß (Einheit) ft (98,5 m) ''HMS Grenville'': 330 ft |- |
Breite:
|33 ft (10,05 m) ''HMS Grenville'': 34 ft 6 in |- |
Tiefgang:
|12 ft 5 Zoll (Einheit) in (3,78 m)
''HMS Grenville'': 12 ft 9 in |- |
Antrieb (Technik) Antrieb:
|3 Dampfturbinen mit zusammen 34.000 Pferdestärke PS ''HMS Grenville'': 38.000 PS |- |
Geschwindigkeit:
|36 Knoten (Geschwindigkeit) kn |- |
Reichweite:
|5.530 Seemeilen bei 15 kn |- |
Besatzung:
|145 Mann ''HMS Grenville'': 175 Mann |- |
Bewaffnung:
(als Neubau)
|4 x 4,7 in (120 mm) Geschütze
''HMS Grenville'': 5 x 4,7 in 8 x 0,5 in (12,7 mm) Flugabwehrkanone Fla-Maschinengewehr MGs
2 x vierfach ''HMS Glowworm'' 2 x fünffach 21 in (533 mm) Torpedo-Torpedoausstoßrohr Rohre
20 Wasserbomben |- |} Die '''G-Klasse''' war eine Schiffsklasse von acht Zerstörern, die als Teil des Marineprogramms von 1933 für die Großbritannien britische Royal Navy gebaut wurden. Ein neuntes Schiff, HMS Grenville (H03) ''HMS Grenville'', hatte einen etwas veränderten Entwurf, um als Flottillenführer zu dienen. Die Zerstörer der G-Klasse kamen im Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkrieg zu vielfältigen Kampfeinsätzen; sieben der neun Schiffe gingen während des Krieges verloren, eines wurde an die Royal Canadian Navy abgegeben, ein weiteres an die Polnische Marine.

Entwurf
Der Entwurf für die G-Klasse beruhte im wesentlichen auf dem Entwurf für die vorhergehende E- und F-Klasse (Royal Navy) F-Klasse. Die geringfügigen Änderungen betrafen u.a. den Verzicht auf Marschturbinen. Vorschläge, modernere Kessel anstelle der bisherigen Niederdruckkessel einzubauen, wurden von der Admiralität abgelehnt. ''HMS Grenville'' war im Vergleich zu den anderen Schiffen etwas größer, um den Kommandeur der Flottille, seinen Stab und weitere Besatzungsmitglieder unterzubringen. Soweit sie nicht frühzeitig verloren gingen, wurde die Ausrüstung und Bewaffnung der Zerstörer im Verlauf des Zweiter Weltkrieg Zweiten Weltkriegs teils erheblich modifiziert. Hierunter fallen etwa die Ausstattung mit Radar und dem Funkpeilungssystem Huff-Duff, mit zusätzlichen bzw. veränderten Geschützen, v.a. Flak und Schnellfeuerwaffen, sowie neuen Wasserbombenwurfvorrichtungen.

Kriegseinsatz
Die Schiffe der G-Klasse wurden während des Zweiten Weltkriegs vor allem als Eskorten für Konvois und Kriegsschiffe und bei der Jagd auf U-Boote eingesetzt. Sieben der neun Schiffe gingen bei diesen Einsätzen verloren, allesamt durch Kampfhandlungen bzw. Minen. Im Gegenzug waren die Zerstörer der G-Klasse an der Versenkung von vier deutschen und drei italienischen U-Booten beteiligt, außerdem beschädigten sie einen deutschen Schwerer Kreuzer Schweren Kreuzer und einen französischen Großzerstörer. Die beiden überlebenden Schiffe waren nach dem Ende des Kriegs technisch veraltet und durch die jahrelangen Kriegseinsätze verbraucht und kaum noch verwendungsfähig.

Schiffe der G-Klasse
* ''HMS Gallant (H59) HMS Gallant'' - Während der Operation Dynamo durch deutsche Bomber beschädigt, im Oktober 1940 an der Versenkung des ital. U-Bootes ''Lafole'' beteiligt. Nach Seemine Minen- und Bombentreffern im Januar 1941 vor und in Malta ausgemustert, später als Blockschiff versenkt. * ''HMS Garland (H37) HMS Garland'' – 1940 an Polen abgegeben. Im September 1944 an der Versenkung von ''U 407'' beteiligt. Nach Kriegsende zurück- und wiederum an die Niederlande abgegeben, 1964 verschrottet. * ''HMS Grafton (H89) HMS Grafton'' - Am 29. Mai 1940 während der Operation Dynamo vor Dünkirchen durch ''U 62 (Kriegsmarine) U 62'' versenkt. * ''HMS Greyhound (H05) HMS Greyhound'' – Während der Operation Dynamo durch deutsche Küstengeschütze beschädigt, nahm an der versuchten Landung bei Dakar im September 1940 (Operation Menace) teil und beschädigte den Großzerstörer ''L'Audacieux''. Versenkte dann im Januar bzw. März 1941 die italienischen U-Boote ''Neghelli'' und ''Anfritite'' und nahm an der Schlacht bei Kap Matapan Seeschlacht bei Kap Matapan teil, bevor das Schiff selbst am 22. Mai 1941 im Zuge der Luftlandeschlacht um Kreta#Evakuierung der Alliierten vom 28. Mai bis zum 1. Juni Evakuierung der alliierten Truppen von der Insel Kreta durch deutsche Bomber im Kythera-Kanal versenkt wurde. * ''HMS Gipsy (H63) HMS Gipsy'' – Am 21. November 1939 nach Minentreffer in der Nähe von Harwich gesunken. * ''HMS Glowworm (H92) HMS Glowworm'' – Bei der Norwegen-Unternehmung am 8. April 1940 im Gefecht mit deutschen Einheiten gesunken, nachdem zuvor der Schwerer Kreuzer ''Admiral Hipper'' durch Rammstoß beschädigt worden war. * ''HMS Grenade (H86) HMS Grenade'' - Am 29. Mai 1940 während der Operation Dynamo vor Dünkirchen durch Bombentreffer versenkt. * ''HMS Griffin (H31) HMS Griffin'' - War an der Versenkung von ''Lafole'' im Oktober 1940 beteiligt, ebenso an der Seeschlacht bei Kap Matapan im März 1941; im März 1943 an die Royal Canadian Navy abgegeben und in ''HMCS Ottawa II'' umbenannt. War im Juli und August 1944 an der Versenkung von ''U 678'', ''U 621'' und ''U 984'' im Ärmelkanal und in der Biskaya beteiligt, 1946 abgewrackt. '''Flottillenführer:''' * ''HMS Grenville (H03) HMS Grenville'' - Am 19. Januar 1940 nach Minentreffer in der Themse-Mündung gesunken.

Literatur
* Maurice Cocker, Ian Allan: ''Destroyers of the Royal Navy, 1893-1981'', ISBN 0-7110-1075-7 * Leo Marriot, Ian Allan: ''Royal Navy Destroyers since 1945'', ISBN 0-7110-1817-0 * H. T. Lenton: ''British and Empire Warships of the Second World War'', Greenhill Books, ISBN 1-85367-277-7 * Robert Gardiner (Hrsg.): ''Conway's All the World's Fighting Ships, 1922-1946'', Naval Institute Press, ISBN 0-87021-913-8 * M. J. Whitley: ''Destroyers of World War II, An International Encyclopedia'', Arms and Armour Press, 1988, ISBN 1-85409-521-8

Weblinks

- uboat.net: G Class Kategorie:Militärschiffsklasse (Vereinigtes Königreich) G-Klasse (Royal Navy) en:G and H class destroyer

*** Shopping-Tipp: G-Klasse (Royal Navy)




[Der Artikel zu G-Klasse (Royal Navy) stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels G-Klasse (Royal Navy) zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]

<<Zurück | Zur Startseite | Impressum | Zum Beginn dieser Seite