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Franz Vogt

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Franz Vogt (* 1899 in Karschin; † 14. Mai 1940 in Amsterdam) war Gewerkschafter, Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime.

Leben
Franz Vogt war Vorsitzender des Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold Reichsbanners in Bochum und Angestellter beim Hauptvorstand des freigewerkschaftlichen Deutsche Bergarbeitergewerkschaften Bergarbeiterverbandes. 1933 emigrierte Franz Vogt zunächst in das Saarland und später in die Niederlande. Hier arbeitete er im Widerstand gegen das NS-Regime. In Amsterdam gehörte er zu der Emigrantengruppe Freie Presse. Franz Vogt beteiligte sich in Paris an der Gründung des Arbeitsausschusses freigewerkschaftlicher Bergarbeiter Deutschlands und wurde Sekretär dieser Organisation. In Amsterdam gab er die Bergarbeiter-Mitteilungen und die Bergarbeiter-Zeitung heraus. 1938 wurde er Mitglied im Exekutiv Komitee der Internationalen Bergarbeiter Vereinigung (Miners' International Federation (MIF)). Als die deutsche Armee die Niederlande überfiel, wählte Franz Vogt den Freitod. Die Stadt Bochum benannte nach dem Widerstandskämpfer die Franz-Vogt-Straße.

Literatur
* Detlev J. K. Peukert, Frank Bajohr: ''Spuren des Widerstands. Die Bergarbeiterbewegung im Dritten Reich und im Exil. Mit Dokumenten aus dem IISG Amsterdam'', München 1987

Weblinks

- Bestände Franz Vogt im IISG
- Stadtarchiv Bochum zu Franz Vogt Kategorie:Mann Vogt, Franz Kategorie:Deutscher Vogt, Franz Kategorie:SPD-Mitglied Vogt, Franz Kategorie:Widerstand gegen den Nationalsozialismus Vogt, Franz Kategorie:NS-Opfer Vogt, Franz {{Personendaten| NAME=Vogt, Franz |ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=Gewerkschafter, Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime |GEBURTSDATUM=1899 |GEBURTSORT=Karschin |STERBEDATUM=14. Mai 1940 |STERBEORT=Amsterdam }}




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