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E-Partizipation

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'''E-Partizipation''' umfasst alle internetgestützten Verfahren, die eine Beteiligung von Bürgern am politischen Entscheidungsprozess ermöglichen. Es handelt sich um ein indirektdemokratisches Element der E-Democracy. Wie bei klassischen Bürgerbeteiligung Beteiligungsverfahren ist auch bei der e-Partizipation typischer Weise zwischen formellen, d.h. gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren und informellen, also freiwilligen Verfahren zu unterscheiden. In zunehmendem Maße werden gerade bei '''formellen Beteiligungsverfahren''' (Raumordnung, Regionalplanung, Landesplanung, Planfeststellung, Bauleitplanung etc.) internetgestützte Verfahren eingesetzt. Neben Kosteneinsparung und Verfahrensbeschleunigung wird durch internetgestützte Beteiligung vor allem den in den letzten Jahren durch das Internet erheblich veränderten Kommunikation- und Interaktionsgewohnheiten der Bevölkerung aber auch der Behörden untereinander Rechnung getragen. Bild:E-Government.jpg thumb|250px|Dimensionen von E-Government E-Partizipation bei '''informellen Verfahren''' zielt im Gegensatz zur elektronischen Abstimmung (E-Voting) nicht auf den Akt der Entscheidung, sondern auf den Prozess der Meinungsbildung ab. In repräsentativen Demokratien ist E-Partizipation als Dialog zwischen Regierung und Bürgern zu verstehen, in der sich die Bürgerinnen und Bürger freiwillig und aktiv in den Entscheidungsfindungsprozess einbringen. Die letztendliche Verantwortung für die Entscheidung verbleibt aber bei den gewählten Vertretern. Beispiele für E-Partizipationsangebote sind: * Mitsprachemöglichkeit bei Bauvorhaben auf der Website einer Kommune * Diskussion von Gesetzesvorhaben auf der Website eines Parlaments * Diskussionen über den Haushalt einer Kommune ("Bürgerhaushalt") * Internetgestützte Befragungen zu Planungsvorhaben * Formelle Beteiligungsverfahren zu Planungsprozesses (z.B. Bauleitplanung, Regionalplanung, Planfeststellungsverfahren)

Literatur
Einzelbeiträge: * Fleischhauer, D., Märker, O., Pipek, V., & Schmidt, D. (1998). "http://bürger.beteiligung.de?, Planungsbeteiligung durch Informations- und Kommunikationstechnik." Standort, Zeitschrift für Angewandte Geographie, 4, 19-25 Download: [http://www3.uni-siegen.de/fb5/cio/publikationen/dokumente/1998/fleischhauer_maerker_pipek_schmidt_buergerbeteiligung1998.pdf?lang=de] * Hagedorn, H., Märker, O., & Trénel, M. (2003). Internetgestützte Bürgerbeteiligung: Das Esslinger Fallbeispiel. In O. Märker & M. Trénel (Eds.), Online-Mediation: Neue Medien in der Konfliktvermittlung – mit Beispielen aus Politik und Wirtschaft (pp. 365-391). Berlin: edition sigma. * Lührs, R. (2006): E-Partizipation - Ein unverzichtbarer Bestandteil ausgewogener eGovernmentstrategien, in: Jahrbuch Monitoring eGovernment & Verwaltungsmodernisierung. Deutschland 2006 / 2007. Wegweiser GmbH, Berlin, S. 130-131 Download: [http://www.demos-monitor.de/literatur/Luehrs_Jahrbuch_E-Government_2006-2007.pdf] * Märker, O., Rottbeck, U., Trénel, M., & Morgenstern, B. (2003). Erfolgsfaktoren der E-Partizipation - dargestellt an Beispielen aus der Praxis. In H. Sinning, K. Selle & F. Pflüger (Eds.), Neue Medien und Bürgerorientierung. Anforderungen, Strategien und Praxisbeispiele (pp. 46-51 (Kapitel 42.44)). Gütersloh: Bertelsmann Stiftung. * Maier, Juri (2005): E-Partizipation. In: Deutsches Institut für Public Affairs (Hrsg.), Handlexikon Public Affairs, Münster, S. 101. * Maier, Juri (2007): Web 2.0 - Moderatorenrechte für alle? Gibt es eine E-Partizipation 2.0 im Web 2.0? In: Stiftung Mitarbeit (Hrsg.), E-Partizipation. Beteiligungsprojekte im Internet, S.282ff. * Poppenborg, A., & Scholz, A. (2003). Esslinger Haushalt im Dialog. Kommune21. e-Government, Internet und Informationstechnik, 2003(9), 24. * Roeder, S., Märker, O., Michaelis, S., Poppenborg, A., Salz, S., & Zierath, N. (Eds.). (2004). Moderation internetbasierter Planungs- und Beteiligungsprozesse. Wien: Selbstverlag des Instituts für EDV-gestützte Methoden in Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien. * Schulze-Wolf, Tilmann (2005): Internetgestützte Beteiligungsverfahren in der Raumplanung. in: Manfred Schrenk (Hrsg.), 10. internationale Konferenz zu Informations- und Kommunikationstechnologien in der Stadtplanung und Regionalentwicklung, Wien 2005, Download: [http://entera.de/download.php?f35cfc01a7eac4707258ba4b1f16e542] * Schulze-Wolf, Tilmann (2006): e-Partizipation in der räumlichen Planung; eGovernment Kompendium 2006; Referenzhandbuch für den Öffentlichen Sektor. 2006, Download: [http://entera.de/download.php?05bfabf500f2a4bb45c24ad06073c0f0] * Trénel, M., Hagedorn, H., & Märker, O. (2004). Internetgestützte Bürgerbeteiligung bei kommunalen Konflikten: Das Esslinger Fallbeispiel. In D. Beck, C. Best, R. Fisch & K.-H. Rother (Eds.), Partizipation und Landschaftsplanung im Kontext der Lokalen Agenda 21. (pp. 137-157). Berlin: Duncker & Humblot.
Themenhefte: * Kommune21, Titelthema eParticipation, Ausgabe März 07. Info: [http://www.kommune21.de/index.php?sect=heft2007_03] * Kommune21, Titelthema eParticipation, Ausgabe September 03. Info / Einleitungsbeitrag: [http://www.kommune21.de/download/kommune21_200309_18.pdf]
Bücher: * Initiative eParticipation, Stiftung Mitarbeit (2007): E-Partizipation. Beteiligungsprojekte im Internet, Verlag: Stiftung Mitarbeit, Bonn. Info [http://www.mitarbeit.de/index.php?id=69&backPID=31&tt_products=44&no_cache=1] * Märker, O. (1999). Computervermittelte Kommunikation in der Stadtplanung, Unterstützung formaler Beteiligungsverfahren durch Issue Based Information Systems (Vol. 10 / 1999). Sankt Augustin (Germany): GMD Forschungszentrum Informationstechnik GmbH. Download: [http://publica.fraunhofer.de/eprints/B-73077.pdf] * Märker, O. (2005). Online-Mediation als Instrument für eine nachhaltige Stadt- und Regionalplanung. Eine qualitative Untersuchung zur internen und externen Relevanz online-mediierter Verfahren (Vol. 2/2005). Aachen: Shaker Verlag. Info: [http://www.shaker.de/Online-Gesamtkatalog/details.asp?ID=1843318&CC=56117&ISBN=3-8322-3888-3] * Märker, O., & Trénel, M. (Eds.). (2003). Online-Mediation: Neue Medien in der Konfliktmittlung – mit Beispielen aus Politik und Wirtschaft. Berlin: edition sigma. Info: [http://www.wz-berlin.de/online-mediation/buch/] * Trénel, M., Märker, O., & Hagedorn, H. (2001). Bürgerbeteiligung im Internet - Das Esslinger Fallbeispiel (Vol. FS II 01-308). Berlin: WZB Social Science Research Center Berlin. Download: [http://skylla.wz-berlin.de/pdf/2001/ii01-308.pdf]

Weblinks
Studie:
- Ranking-Studie zur internetgestützten Bürgerbeteiligung
Projektbeispiele E-Partizipation:
- Internetdiskurse zur Familienfreundlichkeit in Hamburg und München
- Internetdiskussion und Bürgerbeteiligung zur Planung öffentlicher Haushalte
- Öffentliches Beteiligungsverfahren in der Landesraumordnung
- Beteiligungsverfahren Autobahnneubau A 39
- Bürgerhaushalt Lichtenberg
- Online-Dialog zur Berliner Mauer
- Online-Dialog zum Gleisdreieck Berlin
Weblogs zum Thema E-Partizipation:
- Ergebnisse & aktuelle Entwicklungen im Bereich E-Partizipation
- Projekte und Neuigkeiten zum Thema E-Partizipation in Deutschland und darüber hinaus
Kategorie:Politisches Medium Kategorie:Bürgerbeteiligung

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