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E-Netz

*** Shopping-Tipp: E-Netz

 {{Überarbeiten}} Das '''E-Netz''' ('''Funktelefonnetz-E/E1''') ist ein Telefon telefonieorientiertes, digitales Mobilfunknetz in Deutschland, das auf dem Global System for Mobile Communications GSM-Standard im 1.800 MHz-Bereich; ehemals DCS-1800 (= Digital Cellular System 1800 MHz) basiert, der dem GSM-900 Standard identisch ist und sich nur durch den verwendeten Frequenzbereich sowie kleinere Sendeleistung der Endgeräte unterscheidet. GSM-1800 gilt als Vorstufe zum ''Personal Communication Network'' (''PCN''); gelegentlich wird E1-Netz auch synonym zu PCN benutzt. Weltweit erste GSM-1800-Installation ist das One2One (heute: T-Mobile UK) in Großbritannien.

Geschichte
{{Vorlage:Zeitleiste Mobilfunksysteme}} Bundesministerium für Post und Telekommunikation#Bundesminister für Post und Telekommunikation von 1989 bis 1997 Bundespostminister Wolfgang Bötsch (CSU) vergab 1993 die Lizenz für den Aufbau eines dritten digitalen Mobilfunknetzes, des E1-Netzes. Die Bezeichnung leitet sich aus den Namenskonventionen für die analogen Autotelefonnetze A-Netz A-, B-Netz B- und C-Netz sowie des ersten digitalen Netzes D-Netz ab.
Als erstes E-Netz in Deutschland ging im Mai 1994 das E-Plus-netz, welches auch als E1-Netz bezeichnet wird, an den Markt. Hauptgesellschafter waren Vebacom GmbH Vebacom und Thyssen Telecom. E-Plus war damit neben Mannesmann der zweite private Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsdienstes. 1997 folgte als zweiter E-Netzbetreiber (E2-Netz) die Viag Interkom (heute O2). Mittlerweile ist die Niederlande niederländische KPN (Unternehmen) KPN Mobile N.V. der Hauptanteilseigner von E-Plus, und die spanische Telefonica, welche die britische O2 plc O2 plc übernahm, Eigner des ehemaligen Viag Interkom-Netzes. Neben E-Plus und O2 Germany O2 Germany, welche jeweils 112 Frequenzen ersteigert haben, funken auch T-Mobile und Vodafone im GSM-1800-Band. Diese haben 1999 jeweils 25 Mobilfunkfrequenzen in dem Band erworben, um Engpässe der D-Netze besser ausgleichen zu können und zusätzliche Kapazitäten für das starke Kundenwachstum anbieten zu können. In Deutschland ist für GSM-1800 der Frequenzbereich von 1.725 MHz bis 1.780 MHz für den Uplink und von 1820 MHz bis 1.875 MHz für den Downlink reserviert. Da der GSM-1800-Frequenzbereich größer ist, gibt es mehr Trägerfrequenzen als im D-Netz. Die Kanalzahl ist deshalb auch größer (D-Netz: 124; E-Netz: 274).

Technik
Bis 1998 waren deutlich mehr als die geplanten 75 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit E-Plus-Funkabdeckung versorgt. Die maximale Sendeleistung der E-Netz-Mobiltelefone beträgt max. 1 Watt und soll insgesamt zu einem geringem Batterieverbrauch und damit relativ langen Gesprächs- und Bereitschaftszeiten führen. Aufgrund der geringeren Sendeleistung und der höheren Freiraumdämpfung würden die E-Netze mehr Funkstationen als die GSM-900-Netze benötigen, um die gleiche Versorgung wie die D-Netze zu gewährleisten. Die E-Netze müssten daher engmaschiger »geknüpft« werden. Dennoch haben die D-Netze (T-Mobile und Vodafone) mehr Stationen in Betrieb als die E-Netz-Betreiber Eplus und O2. Grund hierfür ist, dass die D-Netz-Betreiber wesentlich mehr Kunden versorgen und dementsprechend mehr Stationen aus Kapazitätsgründen gebaut wurden. Da die Signale mit höheren Frequenzen stärker gedämpft werden, ist die Reichweite kleiner als 10 km. Bei den D-Netzen beträgt diese 35 km.

In Österreich
In Österreich war '''E-Netz''' bis 1996 die Bezeichnung für das Netz der Telekom Austria nach GSM-Standard im 900 MHz Bereich. Dieses Netz wurde im Juni 1996 in Mobilkom Austria A1 umbenannt.

Weblinks

http://www.e-plus.de
http://www.o2-online.de
- E-Netz-Frequenzplan {{Navigationsleiste Mobilfunknetze in Deutschland}} Kategorie:Mobilfunknetz

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