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Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch

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'''Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch''' {{Audio|Ru-Dmitri_Dmitrievich_Shostakovich.ogg|Aussprache}} (Russische Sprache russisch Дмитрий Дмитриевич Шо?такович, wiss. Transliteration ''Dmitrij Dmitrievi? Šostakovi?''; * 12. September/25. September 1906 in Sankt Petersburg; † 9. August 1975 in Moskau) war ein Sowjetunion sowjetRussen russischer Komponist. Neben 15 Sinfonien, Instrumentalkonzerten, Bühnenwerken und Filmmusik komponierte er 15 Streichquartette, die zu den Hauptwerken des zeitgenössischen Kammermusikrepertoires zählen.

Überblick
Schostakowitsch ist neben Igor Fjodorowitsch Strawinski Igor Strawinski und Sergei Sergejewitsch Prokofjew Sergei Prokofjew der bedeutendste Komponist Russlands im 20. Jahrhundert und war außerordentlich produktiv und vielseitig. Er schrieb dem Regime von Josef Stalin Hymnen und blieb gleichzeitig auf Distanz zum kommunistischen System. ''„Um die Geschichte unseres Landes zwischen 1930 und 1970 nachzuleben, reicht es aus, die Sinfonien von Schostakowitsch zu hören“'', schrieb die Wochenzeitung „Moskowskije Nowosti“, der Cellist Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch Mstislaw Rostropowitsch sah im sinfonischen Schaffen Schostakowitschs eine „Geheimgeschichte Russlands“, und Gottfried Blumenstein bezeichnet sein Werk als „apokalyptischen Soundtrack zum 20. Jahrhundert“.

Leben


1906–1925 Kindheit und Studium
Väterlicherseits stammte seine Familie aus Polen und wohnte in Wilna. Später zog sie nach Kasan und Tomsk um. Die erhaltenen Dokumente bieten eine verwirrende Vielfalt der Schreibung seines Namens: Szostakowicz, Szostakiewicz, Szestakowicz und sogar Szustakiewicz. Der Vater, Dmitri Boleslawowitsch Schostakowitsch, der inzwischen in Sankt Petersburg wohnte, heiratete 1903 eine junge russische Pianistin, Sofia Wassiljewna Kokoulina. Das Ehepaar hatte insgesamt drei Kinder, Dimitri war das zweite davon. Trotz der musikalischen Tradition in der Familie interessierte sich der Sohn zunächst kaum für Musik; die Mutter konnte aber bald die Interessen des ''Mitja'' genannten Dmitri und seiner großen Schwester Maria auf das Klavier lenken. Das musikalische Talent des Jungen entfaltete sich durch den Klavierunterricht, und Dmitri unternahm bald seine ersten kompositorischen Versuche. 1917 wurde der Elfjährige Augenzeuge, wie bei einer Demonstration ein Arbeiter von Polizisten erschossen wurde. Mitja komponierte daraufhin eine ''Hymne an die Freiheit'' und einen ''Trauermarsch für die Opfer der Revolution''. Weil ihm sein Klavierlehrer nichts mehr beibringen konnte, begann Schostakowitsch 1919, am Sankt Petersburger Konservatorium Konservatorium in Petrograd (das bis 1914 St. Petersburg hieß und 1924 in Leningrad umbenannt wurde) Klavier bei Leonid Nikolajew und Kompositionslehre bei Maximilian Ossejewitsch Steinberg Maximilian Steinberg zu studieren. Der Konservatoriumsdirektor Alexander Konstantinowitsch Glasunow Alexander Glasunow verfolgte die Entwicklung dieses Jungen mit dem enormen Talent und dem absoluten Gehör mit Aufmerksamkeit und unterstützte ihn gelegentlich auch finanziell. Anfang 1923, ein Jahr nach dem Tod seines Vaters, war die Familie aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit der nachrevolutionären Zeit fast ruiniert. Zudem wurde bei Schostakowitsch, der von jeher eine schwache Gesundheit hatte, eine Lungen- und Lymphdrüsentuberkulose diagnostiziert. Dieses Leiden begleitete und prägte ihn sein ganzes Leben lang.

1926–1933 Welterfolg
Der sensationelle Erfolg seiner ''1. Sinfonie in f-Moll'' 1925 verschaffte Schostakowitsch im Alter von nur 19 Jahren den Abschluss am Konservatorium und weltweite Anerkennung. Die Sinfonie wurde am 12. Mai 1926 von der Leningrader Philharmonie unter der Leitung von Nikolaj Malko uraufgeführt. Bei der Erstaufführung dieser als 'Diplomarbeit' geschriebenen Sinfonie wurde nach einem überwältigenden Applaus der zweite Satz als Zugabe noch einmal gespielt. Ein Jahr später dirigierte Bruno Walter die Sinfonie in Berlin, Aufführungen in Amerika unter Leopold Stokowski und Arturo Toscanini folgen. Der Komponist Alban Berg schrieb Schostakowitsch einen Gratulationsbrief. Dmitri Schostakowitsch setzte sich in der folgenden Zeit mit verschiedenen zeitgenössischen Musikrichtungen wie dem Futurismus, der Atonalität und dem Symbolismus auseinander, ist dabei dennoch einen ganz eigenen Weg gegangen. Seine Musik ist eine Mischung aus Konvention und Revolution, die sich auf ein fundiertes kompositorisches Handwerk gründet und durch fantasievolle Instrumentierungen und moderne Melodik und Harmonik besticht. Inspiriert wurde er durch die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Igor Fjodorowitsch Strawinski Igor Strawinski und Sergei Sergejewitsch Prokofjew Sergei Prokofjew, aber vor allem Gustav Mahler. Schostakowitsch erhielt im März 1927 den Auftrag, für die Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der Revolution eine Art Hymne zu schreiben. Die Sinfonie ist eine seiner gewagtesten und avantgardistischsten Kompositionen dieser Zeit. Bereits mit seiner im selben Jahr komponierten 2. Sinfonie ''An den Oktober'' in H-Dur schlägt Schostakowitsch jedoch den für ihn einzig möglichen, von westlichen Musikkritikern allerdings lange Zeit missverstandenen musikalischen Weg eines propagandistischen Auftragskomponisten für die Sowjetregierung ein. Doch hinter den scheinbaren Zugeständnissen an das kommunistische Regime versteckte Schostakowitsch an vielen Stellen eine Mischung aus Spott, Sarkasmus und Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen. :''Marietta, auf Ihren Wunsch hin beschreibe ich Schostakowitsch. […] Sie glauben, dass er ‚zerbrechlich, schwach, verschlossen, grenzenlos unkonventionell und rein wie ein Kind‘ sei. Das stimmt nicht ganz. Und wenn es so wäre, hätte seine große Kunst nicht entstehen können. Er ist durchaus auch so, wie Sie sagen. Aber er ist zugleich hart, bissig, ungewöhnlich klug, wahrscheinlich stark, despotisch und nicht ganz so gut. […] Man muss ihn auch von dieser Seite sehen. Erst dann kann man irgendwie seine Kunst verstehen.'' (Michail Soschtschenko 1941 über seinen Freund Schostakowitsch in einem Brief an die armenische Schriftstellerin Marietta Sergejewna Schaginjan Marietta Schaginjan) Schostakowitsch erregte mit dem Ballett „Der Bolzen“ erstmals den Ärger der Zensoren, das groteske Stück über Industriesabotage wurde 1931 abgesetzt. Als er sich von der Komposition seiner 2. Sinfonie erholte, lernte er 1927 die Geschwister Warsar, die Töchter eines bekannten Juristen, kennen. Die jungen Leute verbrachten ihre Abende mit Pokerspielen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit besuchte Schostakowitsch die Familie Warsar. Er fühlte sich zu Nina hingezogen; davon war deren Familie allerdings nicht begeistert, da ihre Tochter ihr Mathematik- und Physikstudium noch nicht abgeschlossen hatte. Doch die beiden Verliebten setzten sich durch und heirateten am 13. Mai 1932. Das war bereits der zweite Anlauf, denn einige Monate vorher hätte die Hochzeit stattfinden sollen, aber der Bräutigam war nicht erschienen. Der Komponist, mitten in einer seelischen Krise, tauchte erst einige Tage später völlig deprimiert wieder auf.

1934–1936 In Ungnade
Nachdem Schostakowitschs erste OperDie Nase“, eine Satire auf die russische Bürokratie, die das erste lange Schlagzeugsolo der europäischen Musik enthält und über die sich Komponisten der Gegenwart wie György Ligeti voller Bewunderung äußerten, nach 16 Aufführungen von den Bühnen verschwunden war, begann der Komponist mit seiner zweiten Oper, ''Lady Macbeth von Mzensk'', ein Werk, das für sehr viel Aufruhr sorgen sollte. Die Uraufführung am 22. Januar 1934 in Leningrad war ein gewaltiger Erfolg. Zwei Tage später fand die zweite in Moskau statt. Zwei Jahre lang feierte das Werk einen Erfolg nach dem anderen. Die Popularität und der Ruhm Schostakowitschs nahmen zu; er wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Zwei Jahre nach der Uraufführung, am 16. Januar 1936, besuchte Josef Stalin Stalin gemeinsam mit Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow Molotow, Anastas Iwanowitsch Mikojan Mikojan und Andrei Alexandrowitsch Schdanow Schdanow die Aufführung der Oper im Bolschoi-Theater. Stalin saß, hinter einem Vorhang verborgen, in der Regierungsloge, rechts über dem Orchestergraben. Die Loge war mit Stahlplatten abgeschirmt, um mögliche Attentate zu verhindern. Die verstärkten Blechbläser trompeteten ihm direkt in die Ohren. Schostakowitsch, der ebenfalls anwesend war, beklagte sich später, das „Schaschliktemperament“ sei mit dem ungarischen Dirigenten durchgegangen, und das Orchester habe viel zu viel des Guten gegeben, besonders im Zwischenspiel am Ende des ersten Akts, in dem ein Koitus illustriert wird. Es wird behauptet, dass sich Stalin während der Oper wortlos erhob und das Theater verließ, ohne Schostakowitsch in seiner Loge empfangen zu haben. Diese Reaktion kam im damaligen Klima der anhaltenden Säuberungen, der nächtlichen Verhaftungen und der permanenten Angst, in Ungnade zu fallen, fast einer Hinrichtung gleich. „Das ist albernes Zeug, keine Musik“ sagte Stalin zum Musikkorrespondenten der Iswestija. Am 28. Januar brachte die Prawda einen wahrscheinlich von Stalin selbst geschriebenen, nicht signierten (das heißt, von der Partei abgesegneten) Artikel „Chaos statt Musik“ über die Oper heraus, in dem das Werk als Ausdruck „linksradikaler Zügellosigkeit“ und „kleinbürgerlichem Neuerertum“ gegeißelt und mit dem „Formalismus“-Vorwurf verdammt wurde. Dies war aufgrund der Signalwirkung von katastrophaler Wirkung. Alle Aufführungen wurden gestoppt; Schostakowitsch erfuhr davon auf einer Konzertreise im Norden. Ein Kritiker nach dem anderen tat Abbitte und stolperte über seine vorherigen Meinungen. Die nächsten Monate schlief Schostakowitsch, mit einem kleinen Koffer unter dem Bett, in seinen Kleidern, stets gewärtig, wie damals üblich des Nachts von der Geheimpolizei abgeholt zu werden. Dann befielen ihn Depressionen und Suizidgedanken, die ihn in unregelmäßigen Abständen für Jahrzehnte begleiten sollten. Er wurde mehrfach in die bereits zum damaligen Zeitpunkt berüchtigte Geheimdienstzentrale Lubjanka vorgeladen, zu sogenannten „Volksfeinden“ befragt und eingeschüchtert. :'' „Das Warten auf die Exekution ist eines der Themen, die mich mein Leben lang gemartert haben, viele Seiten meiner Musik sprechen davon.“'' Jahre später, in der Zeit des Tauwetters unter Chruschtschow, überarbeitete er ''Lady Macbeth von Mzensk'' zu einer neuen Fassung, die am 8. Januar 1963 unter dem neuen Titel '''Katerina Ismailowa''' uraufgeführt werden konnte. Einige der anrüchigen Textpassagen wurden dafür entschärft.

1937–1953 Komponieren unter Stalin
Nachdem er seine ''4. Sinfonie in c-Moll'' aufgrund eines kritischen Prawda-Artikels zurückgezogen hatte und in der Schublade hatte verschwinden lassen, begann Schostakowitsch am 18. April 1937 unter der offiziellen Parole der „praktischen Antwort eines Sowjetkünstlers auf gerechte Kritik“ die Arbeit an seiner gemäßigten 5. Sinfonie (Schostakowitsch) 5. Sinfonie in d-Moll'' auf der Krim. Zurück in Leningrad erfuhr er, dass der Mann seiner Schwester verhaftet und sie selbst nach Sibirien deportiert worden war. Nach der Uraufführung wurde die 5. Sinfonie (Schostakowitsch) 5. Sinfonie offiziell als die Rückkehr des verlorenen Sohnes in die linientreue Kulturpolitik dargestellt. Das Werk wurde ein großer internationaler Erfolg, lange Zeit wurde das Marschfinale als Verherrlichung des Regimes angesehen. Erst nach dem Erscheinen der Memoiren erfuhren Schostakowitschs Kritiker in aller Welt, dass der ''Triumphmarsch'' in Wirklichkeit ein ''Todesmarsch'' war. :''Ich empfinde unstillbaren Schmerz um alle, die Hitler umgebracht hat. Aber nicht weniger Schmerz bereitet mir der Gedanke an die auf Befehl Stalins Ermordeten …'' (Schostakowitsch in seinen Memoiren) Die 7. Sinfonie (Schostakowitsch) 7. Sinfonie in C-Dur geht in dieser Doktrin noch weiter und gilt als Schostakowitschs bekanntestes Werk. Das Werk entstand 1941 zur Zeit der Leningrader Blockade Belagerung Leningrads durch Hitlers Truppen, während Schostakowitsch der Feuerwehr zugeteilt war und unter Granatenbeschuss an seinem Werk arbeitete. Im Oktober 1941 wurde er mit seiner Familie aus der Stadt geflogen und konnte die Symphonie in Samara Kuibyschew (Samara) fertigstellen, wo sie am 5. März 1942 vom dorthin ausgelagerten Orchester des Bolschoi-Theaters unter Leitung von Samuil Samossud uraufgeführt wurde. Die Moskauer Erstaufführung am 27. März fand ebenfalls unter lebensgefährlichen Umständen statt, doch selbst ein Luftalarm konnte die Zuhörer nicht dazu bewegen, die Schutzräume aufzusuchen. Stalin war daran interessiert, die Sinfonie auch außerhalb der Sowjetunion als Symbol des heroischen Widerstands gegen den Faschismus bekannt zu machen. Am 22. Juni dirigierte sie Sir Henry Wood in London, und Arturo Toscanini leitete die erste Aufführung der Sinfonie in den Vereinigten Staaten, die am 19. Juli 1942 in New York mit dem NBC-Orchester stattfand und Schostakowitsch auf die Titelseite des Time-Magazine brachte. Sein Wunsch nach einer Aufführung in Leningrad ging erst kurze Zeit später in Erfüllung: Ein Sonderflugzeug durchbrach die Luftblockade, um die Orchesterpartituren nach Leningrad zu fliegen. Das Konzert vom 8. August (Dirigent: Karl Eliasberg) wurde von allen sowjetischen Rundfunksendern übertragen. Schostakowitsch bekam den Stalin-Preis für sein Werk, da es als Hommage an den Widerstandswillen der von deutschen Truppen eingeschlossenen, hungernden Bevölkerung aufgefasst wurde. Jahre später erklärte Schostakowitsch, er habe die Sinfonie sowohl als Requiem für die Opfer der Blockade als auch für die des Stalin-Terrors komponiert. Auch die epische 8. Sinfonie (Schostakowitsch) 8. Sinfonie in c-Moll, oft als ''Stalingrader Sinfonie'' bezeichnet, entstand unter dem Eindruck der Kriegsgeschehnisse. Im Gegensatz zu den Erwartungen, er würde nach der ''Leningrader'' etwas ähnlich Triumphales schreiben, das dem schicksalhaften Sieg der Sowjetunion über die vorrückenden deutschen Truppen in Stalingrad Ausdruck verlieh, ist die 8. Sinfonie in weiten Teilen nachdenklich, melancholisch und zeigt im Ergebnis keine Befriedigung über den Sieg, sondern kündet von individuellem Leid und der Trauer über die unglaublichen Verluste an Menschenleben. Die Sinfonie meidet in ihrem humanistischen Engagement große heroische Gesten. Sind der grandiose erste Satz (Adagio) und die beiden folgenden Sätze noch von apokalyptischer Steigerung, teilweise aggressiven und schnellen Tempi geprägt, erklingen in den beiden letzten Sätzen grüblerische, leise Töne, bevor der letzte Satz still und offen verklingt. Nach dem Krieg fiel die 8. Sinfonie der Zensur zum Opfer, sie wurde nicht mehr aufgeführt, und sogar viele Rundfunkmitschnitte wurden gelöscht. Nach dem Ende des gewonnenen Zweiten Weltkriegs erwartete die Musikwelt eine Triumphsinfonie, doch Schostakowitsch fiel mit seiner ''9. Sinfonie in Es-Dur'' bei der sowjetischen Kritik erneut durch. Nachdem Schostakowitsch schon vor dem Krieg im Zentrum der Kritik gestanden hatte, entzündete sich nach Debatten über zeitgenössische sowjetische Dichter und Literaten (unter anderem Anna Achmatowa) nun erneut eine Diskussion über moderne sowjetische Musik: Schostakowitsch wurde 1948 vom Sowjetischen Komponistenverband und dessen Präsidenten Tichon Nikolajewitsch Chrennikow Tichon Chrennikow wiederum des ''Russischer Formalismus Formalismus'' und der ''Volksfremdheit'' beschuldigt. Schostakowitschs Entgegnungen blieben verbal höflich, von seiner musikalischen Sprache wich er jedoch nicht ab und hatte daher eine absurde Situation zu bewältigen: Er war gleichzeitig in der ganzen Welt auf der Höhe des Ruhmes und galt doch zu Hause weiterhin als ''persona non grata'', als ein Komponist, der anstelle der gewünschten Arbeiterkantaten lieber Streichquartette und textlose Sinfonien schrieb. Nachdem Schostakowitsch durch die Angriffe des Zentralkomitees seine Lehrämter verloren hatte, komponierte er zwar prompt das Oratorium ''Das Lied von den Wäldern'', den Stalinschen Aufforstungsplan preisend, doch zur selben Zeit wurden andere wichtige Uraufführungen seiner Streichquartette totgeschwiegen. Im Kampf gegen den „Formalismus“ sah sich Schostakowitsch, obwohl mehrfach mit Stalin-Preisen ausgezeichnet, vor allem nach 1948 heftig attackiert. Er profilierte sich mit Werken, die dem Sozialistischen Realismus scheinbar unterzuordnen waren, und hielt problematischere Werke zurück (etwa das 1. Violinkonzert oder den Liederzyklus „Aus jiddischer Volkspoesie“).

1953–1961 Die Abrechnung
1953 starb Josef Stalin Stalin, und Schostakowitsch veröffentlichte seine ''10. Sinfonie in e-Moll'', seine Abrechnung mit dem Diktator. Nach dem Zeugnis seines Sohnes Maxim Schostakowitsch Maxim beschreibt der Komponist „das schreckliche Gesicht Stalins“. Es ist ein Werk der Trauer und des Schmerzes, aber es endet mit einer Geste des persönlichen Triumphes und der Selbstbehauptung, die ihm unter Stalin den Vorwurf eitler Anmaßung eingehandelt hätte: Dem Buchstabenmotiv DSCH D-S-C-H (in der Notation D-Es-C-H; quasi ein Analogon zum bekannten B-A-C-H - Motiv), Schostakowitschs Initialen in europäischer Schreibweise. Und seine Abrechnung ist noch nicht abgeschlossen. 1957 folgte die ''11. Sinfonie (Schostakowitsch) 11. Sinfonie'' mit dem Untertitel ''Das Jahr 1905''. 1905 bezieht sich auf den ''Petersburger Blutsonntag'', als der Nikolaus II. (Russland) Zar auf eine unbewaffnete Menschenmenge schießen ließ, die ihm eine Bittschrift zukommen lassen wollte. An diesen Zwischenfall, der über 1.000 Menschenleben forderte, sollte mit der 11. Sinfonie erinnert werden – oder war es eine Verneigung vor dem ungarischen Volk, das ein Jahr zuvor von sowjetischen Truppen überfallen und unterdrückt worden war? Am 30. Oktober 1957 fand die Uraufführung unter Natan Rachlyn statt. 1958 wurde Schostakowitsch mit dem hochdotierten finnischen Wihuri-Sibelius-Preis ausgezeichnet. Erneute Diskussionen folgten, doch nach und nach errang Schostakowitsch wieder mehr Anerkennung in der Sowjetunion, begünstigt vor allem durch zahllose Aufführungen und Ehrungen im Ausland: Unter anderem erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford. Nach Uraufführung der ''12. Sinfonie in d-Moll'' erfolgte Schostakowitschs Aufnahme in die Kommunistische Partei der Sowjetunion KPdSU; Der Sowjetunion gegenüber verhielt er sich loyal und war lange Zeit als Sekretär des Komponistenverbandes der UdSSR tätig. Mit seiner 13. Sinfonie geriet Schostakowitsch erneut in die Kritik, da das Werk zu Worten des Dichters Jewgeni Jewtuschenko den russischen Antisemitismus anprangert. Nach und nach jedoch wurde sein früheres Oeuvre rehabilitiert. Es kam zu Wiederaufführungen seiner Opern „Die Nase“ und Lady Macbeth von Mzensk, die in einer überarbeiteten Fassung als ''Katarina Ismailowa'' stattfand. Schostakowitsch konnte unterrichten, und 1961 erlebte er die verspätete Uraufführung seiner 4. Sinfonie unter Kirill Petrowitsch Kondraschin Kirill Kondraschin. Die deutsche Erstaufführung erfolgte mit der Sächsische Staatskapelle Dresden Dresdner Staatskapelle 1963.

1962–1975 Spätwerk
Bild:MIMGP0000.JPG thumb|right|250px| Grab Schostakowitschs auf dem [[Neujungfrauenfriedhof in Moskau mit dem D-eS-C-H-Motiv]] Nach einer zweiten unglücklichen Ehe, die nur drei Jahre dauerte, heiratete er 1962 Irina Antonowna Supinskaja, ein Glücksfall seines Lebens. Die junge Frau kümmerte sich bis zu seinem Tod liebevoll um ihren Mann. Schostakowitsch war Professor am St. Petersburger (damals Leningrader) und Moskauer Konservatorium. Zu seinen Schülern gehören wichtige zeitgenössische Komponisten wie Edisson Wassiljewitsch Denissow Edisson Denissow und Sofia Gubaidulina. Er pflegte in dieser Zeit auch intensive Kontakte zu Dichtern wie Joseph Brodsky und Aleksandr Abramovic Bejderman. In der Mitte der 60er Jahre häuften sich Erkrankungen, Schostakowitsch litt unter einer chronischen Rückenmarkentzündung, die zu einer progressiven Lähmung der rechten Hand führte. 1966 erlitt er einen ersten Herzinfarkt, fünf Jahre später einen zweiten. Seine ''13. Sinfonie, „Babi Yar“'' nach Texten von Jewgeni Jewtuschenko wurde nach einigen Aufführungen abgesetzt. Die ''14. Sinfonie'' für Sopran, Bass und Kammerorchester setzte sich bereits eindrücklich mit dem Thema Tod und Abschied auseinander. In den letzten Lebensjahren, beginnend etwa mit dem 2. Cellokonzert, ist in Schostakowitschs Schaffen eine deutliche Reduktion der Mittel und Konzentration des Ausdrucks zu beobachten, zudem erfährt seine Musik eine deutliche Schärfung der Harmonik. 1967 brach sich Schostakowitsch ein Bein und blieb gehbehindert. Von da an verbrachte er jedes Jahr einige Monate in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die ''15. Sinfonie in A-Dur'', seine letzte, ist ein mit (Selbst-)Zitaten angefüllter, rätselhafter, nur auf den ersten Blick freundlicher, vielmehr abgründiger Rückblick auf ein Komponistenleben voller Höhen und Tiefen. Sein letztes vollendetes Werk ist eine Sonate für Bratsche und Klavier. Schostakowitsch starb am 9. August 1975 an einem Herzinfarkt. Unter den vielen Kränzen, die das Grab schmückten, war auch einer des KGB.

Schostakowitsch-Museum
Im Jahre 2006 wurde in St. Petersburg in der Dreizimmerwohnung an der Maratstraße 9 ein Schostakowitsch-Museum eingerichtet, was der Stadt von den Stiftern (der Cellist Mstislaw Rostropowitsch und Galina Wischnewskaja) übereignet wurde. Schostakowitsch verbrachte in dieser Wohnung die Jahre 1914 bis 1933 u.a. seine Studienjahre. Das Museum beherbergt neben einem Archiv mit Briefen Fotos, Gemälde, Konzertanzeigen und Zeitungskritiken. Das Museum gehört als Filia zum Petersburger Theatermuseum.

Werke


Bühnenwerke
* 1927/28 ''Die Nase'', op. 15, Oper in drei Akten nach Gogol (siehe auch Die Nase), (UA Leningrad 1930) * 1929/30 ''Das goldene Zeitalter'' op. 22 - Ballett in drei Akten, Libretto: A. Iwanowski (UA Leningrad 1930) * 1930/31 ''Der Bolzen'' op. 27 - Ballett in drei Akten, Libretto: W. Smirnow (UA Leningrad 1931) * 1930-1932 ''Lady Macbeth von Mzensk'', op. 29, Oper in vier Akten, (UA Leningrad 1934) * 1934/35 ''Der helle Bach'', op.39 - Ballett in drei Akten, Libretto: F. Lopuchow und A. Piotrowski (UA Leningrad 1935) * 1942 ''Die Spieler'', op.63 - Opernfragment nach Gogol, ergänzt von Krzysztof Meyer, (UA dieser Fassung Wuppertal 1983) * 1956-1963 ''Katarina Ismailowa'', Neufassung der ''Lady Macbeth von Mzensk'', (UA Moskau 1963) * 1958 ''Moskva, Tscherjomuschki'' (''Moskau, Faulbeerbäumchen''), op. 105, Operette in 3 Akten (UA Moskau 1958)

Orchesterwerke


=Sinfonien
= * 1. Sinfonie (Schostakowitsch) 1. Sinfonie f-Moll op. 10 für Orchester (1924-25) * 2. Sinfonie (Schostakowitsch) 2. Sinfonie H-Dur op. 14 „''An den Oktober''“ für gemischten Chor und Orchester (1927) * 3. Sinfonie (Schostakowitsch) 3. Sinfonie Es-Dur op. 20 „''Zum 1. Mai''“ für gemischten Chor und Orchester (1929) * 4. Sinfonie (Schostakowitsch) 4. Sinfonie c-Moll op. 43 für Orchester (1935-36, UA 1961) * 5. Sinfonie (Schostakowitsch) 5. Sinfonie d-Moll op. 47 für Orchester (1937) * 6. Sinfonie (Schostakowitsch) 6. Sinfonie h-Moll op. 54 für Orchester (1939) * 7. Sinfonie (Schostakowitsch) 7. Sinfonie C-Dur op. 60 „''Leningrader Sinfonie''“ für Orchester (1941) * 8. Sinfonie (Schostakowitsch) 8. Sinfonie c-Moll op. 65 „''Stalingrader Sinfonie''“ für Orchester (1943) * 9. Sinfonie (Schostakowitsch) 9. Sinfonie Es-Dur op. 70 für Orchester (1945) * 10. Sinfonie (Schostakowitsch) 10. Sinfonie e-Moll op. 93 für Orchester (1953) * 11. Sinfonie (Schostakowitsch) 11. Sinfonie g-Moll op. 103 „''Das Jahr 1905''“ für Orchester (1957) * 12. Sinfonie (Schostakowitsch) 12. Sinfonie d-Moll op. 112 „''Das Jahr 1917''“ für Orchester „Zum Gedenken an Lenin“ (1961) * 13. Sinfonie (Schostakowitsch) 13. Sinfonie b-Moll op. 113 ''[„Babi Jar“]'' (nach Gedichten von Jewgeni Jewtuschenko) für Bass, Männerchor und Orchester (1962) * 14. Sinfonie (Schostakowitsch) 14. Sinfonie g-Moll op. 135 für Sopran, Bass, Streichorchester und Schlagzeug (nach Gedichten von Federico García Lorca García Lorca, Guillaume Apollinaire Apollinaire, Wilhelm Karlowitsch Küchelbecker Küchelbecker und Rainer Maria Rilke Rilke) (1969) * 15. Sinfonie (Schostakowitsch) 15. Sinfonie A-Dur op. 141 für Orchester (1971)

=Konzerte
= * 1933 Klavierkonzert Nr.1 c-Moll op. 35 - für Klavier, Trompete und Streichorchester * 1947/48 und 1955 Violinkonzert Nr.1 a-Moll op. 77 * 1957 Klavierkonzert Nr.2 F-Dur op. 102 * 1959 Cellokonzert Nr.1 Es-Dur op. 107 * 1966 Cellokonzert Nr.2 g-Moll op. 126 * 1967 Violinkonzert Nr.2 cis-Moll op. 129

=Suiten und Sonstiges
= * 1928 ''Tahiti Trott'', Opus 16, eine Orchesterversion von ''Tea for Two'' * 1928 ''Zwei Stücke von Domenico Scarlatti'' Opus 17 für Militärorchester * 1931 ''Der bedingt Ermordete'', Opus 31, eine kritische Revue * 1934 ''Suite für Jazzorchester Nr. 1'', ohne Opus (ursprünglich: Opus 38) * 1938 ''Suite für Jazzorchester Nr. 2'', ohne Opus (orchestriert von Gerard McBurney) * 1942 ''Festmarsch'' ohne Opus für Blasorchester * 1970 ''Marsch der sowjetischen Miliz'' Opus 139 für Blasorchester

Filmmusik (Auswahl)
* 1929 ''Das neue Babylon'' (Regie: Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg) op.18 * 1930/31 ''Allein'' (Regie: Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg) op.26 * 1932 ''Der Gegenplan'' (Regie: Sergei Iossifowitsch Jutkewitsch Sergei Jutkewitsch, Friedrich Ermler, Lew Arnstamm) op.33 * 1933-35 ''Das Märchen von Popen und seinem Knecht Balda'' op.36 - (Regie Michail Zechanowski (unvollendeter Zeichentrickfilm - UA der Musik Leningrad 1980) * 1934/35 ''Maxims Jugend'' (Regie: Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg) op.41 * 1936/37 ''Maxims Rückkehr'' (Regie: Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg) op.45 * 1938 ''Mann mit Gewehr'' (Regie: Sergei Iossifowitsch Jutkewitsch Sergei Jutkewitsch) op.53 * 1948 ''Mitschurin'' (Regie: Olexandr Dowschenko Alexandr Dowschenko) op.78 * 1948 ''Begegnung an der Elbe'' (Regie: Grigori Alexandrow) op.80 * 1949 ''Der Fall von Berlin'' (Regie: Michail Tschiaureli) op.82 * 1954 ''Einheit'' (Regie: Joris Ivens) op. 95 * 1955 ''Die Stechfliege / Die Hornisse'' (Regie: Aleksandr Fajntsimmer) op.97 * 1963/64 ''Hamlet'' (Regie: Grigori Kozinzev) op.116 * 1967 ''Sofia Perowskaja'' (Regie: Lew Arnschtam) op.128 * 1970 ''König Lear'' (Regie: Grigori Kozinzev) op.137 Das Leitmotiv von Stanley Kubricks Film ''Eyes Wide Shut'' ist der 1938 geschriebene 2. Walzer aus Schostakowitschs ''Suite für Varieté-Orchester Nr. 2'' (Der 2. Walzer wird daher irrtümlich auf vielen Aufnahmen auch als ''Jazz-Suite Nr. 2'' bezeichnet).

Kammermusik
* Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 (1923) * Drei Stücke für Cello und Klavier op. 9 (verloren) (1923/24) * Präludium und Scherzo für Streichoktett / Streichorchester op. 11 (1924/25) * Sonate d-Moll für Cello und Klavier, op. 40 (1934) * Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49 (1935) * Klavierquintett g-Moll op. 57 (1940) * Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 (1944) * Streichquartett Nr. 2 A-Dur op. 68 (1944) * Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 (1946) * Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 83 (1949) * Streichquartett Nr. 5 B-Dur op. 92 (1952) * Streichquartett Nr. 6 G-Dur op. 101 (1956) * Streichquartett Nr. 7 fis-Moll op. 108 (1960) * Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110 (1960) (bearbeitet als: Kammersymphonie c-Moll für Streichorchester, op.110a, gewidmet den Opfern des Faschismus und des Krieges) * Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117 (1964) * Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118 (1964) (bearbeitet als: Kammersymphonie As-Dur für Streichorchester, op.118) * Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 122 (1966) * Streichquartett Nr. 12 Des-Dur op. 133 (1968) * Sonate für Violine und Klavier op. 134 (1968) * Streichquartett Nr. 13 b-Moll op. 138 (1970) * Streichquartett Nr. 14 Fis-Dur op. 142 (1973) * Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144 (1974) * Sonate für Viola und Klavier op. 147 (1975)

Klaviermusik
* Acht Präludien für Klavier solo op. 3 (1919/20) * Fünf Präludien für Klavier solo, o.op. (aus: 24 Präludien in Zusammenarbeit mit G. Klements und P. Feldt; 1920/21) * Drei phantastische Tänze für Klavier solo op. 5 (1922) * Suite fis-Moll für 2 Klaviere op. 6 (1922) * Sonate Nr. 1 für Klavier solo op. 12 (1926) * Aphorismen - Zehn Stücke für Klavier solo op. 13 (1927) * 24 Präludien für Klavier solo op. 34 (1932/33) * Polka für Klavier solo, o.op. (arr. aus: Das goldene Zeitalter - Ballett op. 22 (1927-30); 1935) * Sonate Nr. 2 h-Moll für Klavier solo op. 61 (1942) * Sechs Kinderstücke für Klavier solo op. 69 (1944/45) * 24 Präludien und Fugen für Klavier solo op. 87 (1950/51) * Concertino a-Moll für 2 Klaviere op. 94 (1953) * Die Glocken von Noworossiysk für Klavier solo, o.op. (1960) * Sieben Puppentänze für Klavier solo, o.op. (1952-62) * Polka für Klavier zu 4 Hd., o.op. (arr. des gleichn. Werks für Klav. solo, o.op. (1935); 1962) * Tarantella für 2 Klaviere, o.op., (arr. aus: Die Stechfliege / Die Hornisse - Filmmusik op. 97 (1955); 1963)

Literatur
* Elizabeth Wilson: ''Shostakovich - A Life Remembered''. Princeton University Press, Princeton 1995. ISBN 0691044651 * Solomon Wolkow, Dmitri Schostakowitsch: ''Die Memoiren des Dmitri Schostakowitsch''. List, München 2003. ISBN 3-548-60335-1 (In der Forschung ist die Authentizität der Memoiren umstritten, vgl. z.B. Francis Maes: ''A History of Russian Music.'' Berkely 2002, S. 344f.; Allan B. Ho, Dimitry Feofanov: ''Shostakovich Reconsidered'', London 1998, ISBN ISBN 0-907689-56-6) * Roy Blokker, Robert Dearling: ''The Music of Dmitri Shostakovich. The Symphonies.'' The Tantivy Press, London 1979. ISBN 0-8386-1948-7 * Heinz Alfred Brockhaus: ''Dmitri Schostakowitsch.'' Breitkopf & Härtel, Leipzig 1962. * Bernd Feuchtner: ''Und Kunst geknebelt von der groben Macht. Dmitri Schostakowitsch.'' Sendler, Frankfurt a.M. 1986. ISBN 3-88048-078-8 * Detlef Goïovy: ''Schostakowitsch''. Rowohlt, Reinbek 1983. ISBN 3-499-50320-4 * Krzysztof Meyer: ''Schostakowitsch. Sein Leben, sein Werk, seine Zeit.'' Lübbe, Bergisch Gladbach 1995. ISBN 3-7857-0772-X * Lothar Seehaus: ''Dmitri Schostakowitsch. Leben und Werk.'' Noetzel, Wilhelmshaven 1986. ISBN 3-7959-0409-9 * Günter Wolter: ''Dmitri Schostakowitsch – Eine sowjetische Tragödie.'' Peter Lang, Frankfurt a.M. 1991. ISBN 3-631-43466-9 * Solomon Wolkow: ''Stalin und Schostakowitsch''. Propyläen, Berlin 2004. ISBN 3-549-072-11-2 * Ivan Martynow: ''Dmitrij Schostakowitsch''. Henschel, Berlin 1947. * Michael Koball: ''Pathos und Groteske – Die Deutsche Tradition im symphonischen Schaffen von Dmitri Schostakowitsch.'' Kuhn, Berlin 1997. ISBN 3-928864-50-5 (im Buchhandel vergriffen, Bezug über den [http://www.koball.de/ Autor] möglich) * Laurel Fay: ''Shostakovich. A Life.'' Oxford 2000. ISBN 0195134389 (Die englischsprachige Standardbiografie)

Weblinks
{{Commons|Dmitri Shostakovich|Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch}} * {{PND|118642472}} * {{IMDb Name|0006291}}
- Verzeichnis der Werke Schostakowitschs
- Schostakowitsch Gesellschaft e.V.
- Link zu Schostakowitsch mit Werkverzeichnis
- Schostakowitsch Festival 2006 des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
- Biographie und komplettes Werkverzeichnis bei Sikorski
- Trio e-moll op. 67 - Aufnahme von Panufnik Trio {{Julianischer Kalender}} {{DEFAULTSORT:Schostakowitsch, Dmitri Smitrijewitsch}} {{Exzellent}} Kategorie:Russischer Komponist Kategorie:Komponist (20. Jahrhundert) Kategorie:Komponist (Oper) Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1906 Kategorie:Gestorben 1975 {{Personendaten |NAME=Schostakowitsch, Dmitri Dmitrijewitsch |ALTERNATIVNAMEN=Шо?такович, Дмитрий Дмитриевич; Šostakovi?, Dmitrij Dmitrievi?; Shostakovich, Dmitri Dmitrievich |KURZBESCHREIBUNG=sowjetrussischer Komponist |GEBURTSDATUM=25. September 1906 |GEBURTSORT=Sankt Petersburg |STERBEDATUM=9. August 1975 |STERBEORT=Moskau }} {{Link FA|en}} {{Link FA|nl}} {{Link FA|sv}} af:Dmitri Sjostakovitsj bg:Дмитрий Шо?такович br:Dmitriy Chostakovitch ca:Dmitri Xostakòvitx cs:Dmitrij Dmitrijevi? Šostakovi? cy:Dmitri Shostakovich da:Dmitrij Sjostakovitj el:?τμίτ?ι Σοστακόβιτς en:Dmitri Shostakovich eo:Dmitri Ŝostakoviĉ es:Dmitri Shostakovich et:Dmitri Šostakovitš fa:دمیتری شوستاکوویچ fi:Dmitri Šostakovitš fr:Dmitri Chostakovitch he:דמיטרי שוסטקוביץ' hr:Dmitrij Dmitrijevi? Šostakovi? hu:Dmitrij Dmitrijevics Sosztakovics hy:Շոստակովիչ Դմիտրի id:Dmitri Shostakovich is:Dímítríj Sjostakovítsj it:Dmitrij Šostakovi? ja:ドミートリイ・ショスタコーヴィ? ka:შ?სტ?კ?ვიჩი, დიმიტრი ko:드미트리 쇼스타코비치 la:Dimitrius Šostakovi? lb:Dmitri Schostakowitsch nl:Dmitri Sjostakovitsj no:Dmitrij Sjostakovitsj pl:Dymitr Szostakowicz pt:Dmitri Shostakovich ro:Dmitri Şostakovici ru:Шо?такович, Дмитрий Дмитриевич simple:Dmitri Shostakovich sl:Dmitrij Šostakovi? sr:Дмитриј Дмитријевич Шо?такович sv:Dmitrij Sjostakovitj tg:Дмитрий Шо?такович th:ดมีตรี ชอสตาโควิช tr:Dimitri Shostakovich uk:Шо?такович Дмитро Дмитрович zh:季米特里·肖斯塔科维奇

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