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Die gute Erde

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'''„Die gute Erde“''' (englischer Originaltitel: ''The Good Earth'') ist ein Roman von Pearl S. Buck. Das Buch, das 1931 erstmals erschien, wurde 1932 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. „Die gute Erde“ ist der erste Teil einer Roman-Trilogie, zu der auch die Bücher „Söhne“ und „Das geteilte Haus“ gehören.

Handlung
„Die gute Erde“ ist die Geschichte einer Bauernfamilie in China, die Hunger und Flut, aber auch Wohlstand erlebt. Der Bauer Wang Lung, der mit seinem verwitweten Vater zusammenlebt, heiratet O-Lan, die ehemalige Sklavin der reichen Familie Hwang. Durch Anspruchslosigkeit und harte Arbeit geht es ihnen bald etwas besser als den meisten anderen Bauern im Dorf. Als Regenfälle eine Flut herbeiführen, sind Wang und O-Lan jedoch schließlich gezwungen, ihren Bauernhof aufzugeben und in die Stadt zu fliehen, um dort nach einer Arbeit zu suchen. Sie verkaufen ihre geringe Habe (nicht allerdings ihr Land) und reisen erstmals in ihrem Leben mit dem Zug. Nach ihrer Ankunft in der Stadt verdienen O-Lan und ihre drei Kinder Geld durch Betteln; Wang zieht eine Rikscha. Unter den Städtern und Ausländern werden sie nicht heimisch. Sie müssen nicht mehr hungern, doch leben sie immer noch in Armut. Wang Arbeit wirft kaum genug Geld für die Miete der Rikscha ab und die Familie muss in öffentlichen Küchen essen. Als auch das politische Klima immer feindlicher wird, sehnt Wang sich immer mehr danach, aufs Land zurückzukehren. Als Wang und O-Lan in den Wirren eines Aufstandes unrechtmäßig in den Besitz eines Beutels voll Silber gelangen, wird die Rückkehr tatsächlich möglich. Wang kann einen Ochsen und landwirtschaftliches Gerät anschaffen und Hilfskräfte einstellen. Er schickt seine Söhne zur Schule, baut ein neues Haus und ermöglicht seiner Familie ein Leben in Wohlstand. Dieser Wohlstand ist jedoch untrennbar an die gute Erde geknüpft, die dem Roman den Namen gibt. Wangs wirtschaftlicher Aufstieg wird mit dem Niedergang der Familie Hwang kontrastiert, die ihre Verbindung zur Erde verliert. Auch Wang verfällt schließlich dem Laster allzu guter Kost und nimmt sich eine Konkubine. Am Ende des Romans verlieren auch seine Söhne allmählich ihre Verbindung zur guten Erde und planen einen Verkauf des Bauernhofs, der – wie der Leser inzwischen weiß – unweigerlich zu ihrem Niedergang führen wird.

Hintergrund
Der Roman wird häufig mit Pearl S. Bucks Leben als Missionarin und Feminismus Feministin in Verbindung gebracht – zu Unrecht. Von der christlichen Religion ist in dem Buch nur an einer einzigen Stelle die Rede: als Wang Lung einige Papiere erhält, in denen ein gekreuzigter Christus abgebildet ist. Der einzige Kommentar seiner Familie zu dieser Abbildung ist der, dass dieser Mann böse gewesen sein muss, dass er auf diese Weise gefoltert und hingerichtet worden sei. Auch auf die in China zur Erzählzeit verbreitete Praxis des Lotosfuß Füßebindens geht Buck kaum kritisch ein. Sie erwähnt lediglich, dass dies für die Männer attraktiv und für die Frauen schmerzhaft gewesen sein. Das Leben auf dem Lande und in der Stadt wird durchgängig aus chinesischer Perspektive beschrieben und ist durch die Not der Zeit geprägt. Die detaillierte Charakterisierung der vorrevolutionären chinesischen Gesellschaft und besonders der Situation der ''Frauen'' macht den Roman zu einem Klassiker. Das Buch erzählt jedoch auch die Geschichte eines ''Mannes'', der vom armen Bauern zum respektablen Patriarchen aufsteigt – ein Prozess, in dessen Verlauf sich auch seine Beziehungen zu allen anderen Menschen grundlegend wandeln.

Personen
*Wang Lung, armer Bauer *O-Lan, erste Frau (schlicht und hart arbeitend) *Lotus, Konkubine (Statussymbol, schön und faul) *Cuckoo, deren Sklavin (ausgekocht und durchtrieben) *erster Sohn (materialistischer Gelehrter) *zweiter Sohn (knickeriger Händler) *dritter Sohn (wird kaum erwähnt, wird Soldat und Diplomat) * Pear Blossom, spätere Konkubine Wang Lungs *Poor Fool, älteste Tochter von Wang Lung und O-Lan (durch Hunger hirngeschädigt)

Bühnenstück
Owen Davis und Donald Davis adaptierten den Roman für die Bühne. Die Uraufführung des Schauspiels fand am 18. Oktober 1933 in New York City statt. Die Hauptrollen spielten Claude Rains und Alla Nazimova.

Film
*Die gute Erde (Film) Die gute Erde, USA 1937, Regie: Sidney Franklin

Weblink

- www.janvonbroeckel.de Kategorie:Literarisches Werk Gute Erde, Die Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Gute Erde, Die Kategorie:Literatur (Englisch) Gute Erde, Die Kategorie:Roman, Epik Gute Erde, Die en:The Good Earth ko:대지 (소설)

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