W i l l k o m m e n   b e i   [ www.mauspfeil.com ]
 
 



 

Wörterbuch der Bedeutung
<<Zurück
Bitte wählen Sie einen Buchstaben:
A, Ä | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O, Ö | P | Q | R | S | T | U, Ü | V | W | X | Y | Z | 0-9

Suchen:

(Groß-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden)

Google


Dannigkow

*** Shopping-Tipp: Dannigkow

Bild:Dannigkowstrasse.jpg thumb|200px|Dannigkow, Friedrichstraße '''Dannigkow''', ein drei Kilometer östlich vom Ortskern entfernter Stadtteil von Gommern, liegt an der Grenze zwischen der Magdeburger Elbaue und dem Fläming Westfläming auf 54 Metern über dem Meeresspiegel. Am Ostrand des Ortes fließt der Elbe-Nebenfluss Ehle. Das Umland ist landwirtschaftlich mit Böden mittlerer Ertragslage geprägt, weiter nach Südwesten beginnt mit der Gommerschen Heide ein größeres Waldgebiet, in dem sich auch das Naherholungszentrum Plattensee befindet. Durch Dannigkow verläuft die Bundesstraße 184, die den Ort mit Gommern verbindet, und auf der die Landeshauptstadt Magdeburg nach 21 Kilometern und die nächste Stadt Zerbst nach 20 Kilometern zu erreichen sind.

Ortsdaten
Bild:Dannigkowwappen.jpg thumb|right|120px|Ortswappen *Bundesland: Sachsen-Anhalt *Landkreis: Jerichower Land *Einwohner: ~ 700 *Flächengröße bei der Eingemeindung: 12,06 km² *Postleitzahl: 39245 *Telefonvorwahl: 039200 *Kfz-Kennzeichen: JL

Geschichte
Der Ortsname, der in schriftlichen Aufzeichnungen erstmals 1142 auftaucht, ist Slawen slawischen Ursprungs. Die deutsche Besiedelung hat spätestens im 12. Jahrhundert begonnen, denn aus dieser Zeit stammt die Dorfkirche. Neben der Landwirtschaft waren die südlich des Ortes gelegenen Steinbrüche von großer Bedeutung. Sowohl das Kloster in Plötzky, wie die Pfarrkirche in Leitzkau als auch die Burg in Gommern wurden mit Bruchsteinen aus Dannigkow errichtet. Bis 1808 gehörte der Ort zum Kursachsen kursächsischen Amt Gommern, dass eine Enklave im Magdeburgischen bildete. Danach war Dannikow für sechs Jahre Teil des französischen Brückenkopfes östlich der Elbe, nachdem Sachsen das Amt Gommern an das Königreich Westfalen abgetreten hatte. Während der Befreiungskriege gegen Napoléon Bonaparte Napoleon war das Dorf am 5. April 1813 einer der Schauplätze der Ehlegefecht bei Möckern Ehleschlacht. Nach erbittertem Kampf um jedes Haus konnte die verbündeten preußisch-russischen Truppen die sich im Ort verschanzten Franzosen vertreiben und so für einen ersten Erfolg im Kampf um die Befreiung von der napoleonischen Herrschaft sorgen. An das Gefecht erinnert noch heute ein Gedenkstein vor dem Dannigower Rathaus. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Arbeit in den Dannigkower Steinbrüchen ihren Höhepunkt erreicht. Es waren elf Steinbruchunternehmen tätig, die teilweise mit Dampfmaschinen arbeiteten. Zu dieser Zeit lebten 610 (1910) Menschen im Ort. Am 15. Oktober 1963 stellte der letzte Betrieb seine Tätigkeit ein, und die Steinbrüche wurden geflutet. Der größte der neu entstandenen Seen erhielt den Namen Plattensee und wurde zum Zentrum eines Naherholungsgebietes mit Campingplatz. 1964 hatte Dannigkow 845 Einwohner. Die günstige Verkehrslage und die reizvolle Umgebung ließen Dannigkow nach der deutschen Wiedervereinigung weiter anwachsen. Südöstlich der Bundesstraße entstanden neue Wohngebiete mit mehr als achtzig Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern. Zum 1. Januar 2005 wurde Dannigkow in die Stadt Gommern eingemeindet.

Kommunale Selbstverwaltung
Die Belange des Ortsteils werden gegenüber der Stadt Gommern durch den siebenköpfigen Ortschaftsrat vertreten. Als Ortsbürgermeister wurde am 6. Juli 2003 Heinz-Hellmer Wegener (CDU) gewählt.

Sehenswürdigkeiten
Die evangelische '''St.-Jakobi-Kirche''' liegt etwas versteckt auf einem Grundstück an der nördlichen Seite der Friedrichstraße. Es ist ein im 12. Jahrhundert aus Bruchsteinen errichteter turmloser Saalbau in Romanik spätromanischer Bauweise. Ursprünglich rechteckig, wurde das Gebäude später nach Osten hin verlängert und erhielt einen rundgemauerten Abschluss. Außerdem wurden die Fenster vergrößert. 1677 wurde über der Westfassade ein Dachreiter aus Fachwerk aufgesetzt, der Ende der 1970er Jahre wegen Baufälligkeit wieder abgetragen werden musste. Als Ersatz wurde im Vorgarten für die einzige Glocke ein metallener Glockenstuhl aufgestellt. Das Innere des Kirchenraums wird von einer Flachdecke geschlossen, an der Nord- und der Westseite sind Emporen angebracht. Als wertvolles Inventarstück ist ein hölzerner Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert erwähnenswert. Er enthält eine 1823 gemalte Kopie eines Gemäldes aus dem 16. Jahrhundert, das die Kreuzigung Jesu vor einer Stadt- und Landschaftskulisse darstellt. Die Orgel wurde 1853 für die Strafanstalt Burg Gommern angefertigt und 1877 von der Kirchengemeinde Dannigkow erworben. '''Gedenkstein 1813''', siehe Abschnitt Geschichte. {| |Bild:Dannigkowkirche.jpg thumb|250px|St.-Jakobi-Kirche || Bild:Dannigkowmal.jpg thumb|150px|Gedenkstein 1813 |}

Weblinks

- www.gommern.de/de/info/dannigkow
- Naherholungsgebiet Plattensee Kategorie:Ortsteil in Sachsen-Anhalt {{Koordinate Artikel|52.0696_N_11.8754_E_type:city(700)_region:DE-ST|52,0696° N; 11,8754° O}} Kategorie:Gommern

*** Shopping-Tipp: Dannigkow




[Der Artikel zu Dannigkow stammt aus dem Nachschlagewerk Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Dort findet sich neben einer Übersicht der Autoren die Möglichkeit, den Original-Text des Artikels Dannigkow zu editieren.
Die Texte von Wikipedia und dieser Seite stehen unter der GNU Free Documentation License.]

<<Zurück | Zur Startseite | Impressum | Zum Beginn dieser Seite