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D-Brücke

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Die '''Krupp-D-Brücke''' ist eine Konstruktion die auf Einzelbaukomponenten zurückzuführen ist. Sie wurde 1959/60 von den Firmen Friedrich Krupp AG Krupp und MAN gemeinschaftlich entwickelt. Auf Grund von wandelnden Einsatzbereichen wurden die zuerst verwendeten Holzfahrbahnen und stählernen Normalfahrbahnen durch die Flachfahrbahn ergänzt. Alle drei Fahrbahnarten waren für eine Brückenklasse 30 nach DIN 1072 zugelassen. Eine Weiterentwicklung ermöglichte durch Änderung der Fahrbahn eine Brückenklasse 45. Weitere Entwicklungen berücksichtigen noch Fußgängerweg an den Außenseiten der Brücke.

Zulassung
Diese Brückenart ist nach deutschen Vorschriften für stählerne Brücken berechnet und konstruiert worden und kann somit ohne jede Einschränkung als permanente Brücke eingesetzt werden. Die D-Brücke wird meistens als Trogbrücke gebaut. Sie besteht als Baukasten aus Einzelteilen, die entsprechend der Anforderung zusammengebaut werden. Diese Brückenkonstruktion ist aus folgenden Hauptteilen zusammengesetzt: * Hauptträger-Dreieck (Seiten): Diese Bauteile sind die Hauptträger der Brücke, die die gesamte Last aufnehmen und auf die Brückenlager weiterleiten. * Querträger (verbinden die Seitenfelder): Diese Querträger sind die Verbindungsträger zwischen den Brückenfeldern und übernehmen die Brückenbelastung. * Normalfahrbahnf den Querträgern): Diese Teile sind bereits der Fahrbahnbelag.

Bauweisen
Folgende Grenzspannweiten und Tragfähigkeit können mit der Normalfahrbahn gebaut werden: {| ! ! Spurweite ! Spannweite ! Tragfähigkeit |- | '''Einspurig''' | 3,5 Meter | max. 70 Meter | 30 Tonnen |- | '''Zweispurig''' | 6,0 Meter | max. 64 Meter | 30 Tonnen |} Bei Einsatz der Flachfahrbahn reduziert sich die Spannweite um ca. 30%, wobei sich die Tragfähigkeit auf 45 to erhöht.

Montage
Die Brücke wird auf einer Rollenbahn vor dem zu überbrückenden „Graben“ erstellt und wie beim Taktschiebeverfahren mittels eines zusätzlichen Vorbauschnabels über den „Graben“ geschoben. Der Vorbauschnabel dient nur als Montagehilfe und ist in einer „Leichtbauweise“ erstellt. Durch geeignete Bauweise dieses Vorbauschnabels werden auch der Durchhang bei der Montage ausgeglichen, damit die Brücke auf dem gegenüberliegenden „Kipprollenlager“ einwandfrei aufläuft. Er wird nachdem die Brücke vorgeschoben ist wieder demontiert. Der Rückbau einer solchen Brücke erfolgt in umgekehrter Weise. Die Brücke kann auf Grund der Einzelgewichte nur mit mechanischen Hebezeugen (Kran) gebaut werden. Alle Verbindungen werden mittels „Pass-Schrauben“ hergestellt.

Bauzeiten
Diese richten sich nach den Gegebenheiten vor Ort und den zur Verfügung stehenden Einsatzkräften. Bei normalen Verhältnissen kann man bei einer Brücke von ca. 9 m und einer Bauweise einstöckig-zweiwandig und ca. 10 Mann mit einer Bauzeit von 6 h rechnen. Diese Zeiten beinhalten keinen Vorschub, Aufbau der Rollenbahn usw.

Einsatzgebiet
Als Ersatzbrücke für zerstörte oder nicht mehr tragfähige Brücken mit keinerlei Einschränkung der Geschwindigkeit. Sie ist für Dauereinsatz geeignet. Die Fachgruppe Brückenbau des Technisches Hilfswerk THW hat neben der Bailey-Brücke, die D-Brücke im Einsatz. Kategorie:Brücke nach Konstruktion




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