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Curta

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Bild:Curta Type II.jpg thumb|eine Curta Type II Die '''Curta''' ist eine Mechanik mechanische Rechenmaschine in Form eines Zylinder (Geometrie) Zylinders mit einer Kurbel an der Oberseite. Das Funktionsprinzip ist das der doppelten Staffelwalze. Sie ist noch immer die kleinste serienmäßig hergestellte mechanische Vier-Spezies-Rechenmaschine der Welt und wird dies aller Voraussicht nach auch bleiben. Die Curta lässt sich bequem in einer Hand halten und bedienen und beherrscht die vier Grundrechenarten. Eine der beiden Zahlen, mit denen gerechnet werden soll, wird über die Stellschieber auf der Zylinderaußenseite eingeben und kann mittels einer kleinen Kurbel auf der Oberseite ins Ergebniswerk addiert werden. Durch wiederholte Rechenvorgänge mit versetzten Stellen (durch Anheben der Oberseite) lassen sich Multiplikationen ganz analog zum schriftlichen Multiplizieren ausführen. Zieht man die Kurbel ein kleines Stück in Achsrichtung heraus, lassen sich Subtraktionen und Divisionen rechnen. Eine Sperrklinke verhindert ein Rückwärtsdrehen der Kurbel und ein Löschhebel setzt das Ergebnis- oder Umdrehungszählwerk zurück. Die Curta konnte ursprünglich bis zu elfstellige, später fünfzehnstellige Ergebnisse liefern. Ihre Besonderheit ist, dass sie im Gegensatz zu den sonst zur damaligen Zeit üblichen Rechenmaschinen anstelle eines Rechengetriebes pro Stelle nur ein solches Getriebe besaß, das die einzelnen Stellen nacheinander berechnete. Alle Teile (bei der Curta II über 800) sind aus Metall gefertigt (Ausnahme: bei Maschinen aus später Produktion waren Kurbel und Löschhebel aus Kunststoff). Sie wurde von dem österreichischen Büromaschinenfabrikanten Curt Herzstark konstruiert. Herzstark beendete die Konstruktionspläne im KZ Buchenwald. Die Curta ging erst nach dem Krieg in Liechtenstein bei der eigens gegründeten Contina AG in Produktion. Sie war zu ihrer Zeit eine technische Sensation. Ursprünglich sollte sie ''Liliput'' heißen; der Name ''Curta'' leitet sich ab von dem Vornamen des Konstrukteurs. Produktionsstart war im Oktober 1948. Diese Type I war 85 mm hoch und hatte einen Durchmesser von 53 mm. Sie besitzt ein Einstellwerk mit 8 Stellen und ein Resultatzählwerk mit 11 Stellen. Ab Januar 1954 wurde zusätzlich die Type II mit einem 11-stelligen Einstell- und 15-stelligen Resultatzählwerk produziert. Sie ist mit 90x53 mm etwas größer. Insgesamt wurden bis November 1970 insgesamt rund 140.000 Exemplare der Curta produziert. Der Preis der Ausführung I lag im Jahr 1965 bei 425 DM, die größere Curta II kostete 535 DM. Die Preise für gut erhaltene Maschinen aus früher Produktion liegen heute weit im vierstelligen Euro-Bereich.

Literatur
* ''Curt Herzstark - Kein Geschenk für den Führer - Schicksal eines begnadeten Erfinders'', Ch. Holub, U. Schröder, B. Schröder, H. Joss, Mai 2005. * ''Spektrum der Wissenschaft'', März 2004. * Rohrberg, Albert: ''Theorie und Praxis der Rechenmaschinen'', Stuttgart: B. G. Teubner, 1954. :Die Funktionsweise der Curta wird ab Seite 14 beschrieben.

Video/DVD
* ''Curta – eine Legende'', Der Videofilm zeigt die Montage einer der letzten CURTAs.

Weblinks

http://www.curta.de – Umfangreiche Informationen über Curta, zusammengestellt von Jan Meyer.
- Informationen über Curta und Curt Herzstark. Buchbestellung ''Kein Geschenk für den Führer'' und Videobestellung ''Curta - Eine Legende''. Kategorie: Rechenmaschine en:Curta calculator es:Curta fi:Curta fr:Curta he:קורטה it:Curta ja:クルタ計算機 pl:Kalkulator Curta

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