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Buchenbühl

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'''Buchenbühl''' ist seit dem 22. Juli 1922 ein Stadtteil von Nürnberg.

Geographie
Der Nürnberger Stadtteil Buchenbühl liegt nordöstlich des Zentrums und grenzt im Süden an den Stadtteil Ziegelstein (Nürnberg) Ziegelstein und im Südwesten an den Flughafen Nürnberg. Es ist fast komplett von Sebalder Reichswald eingeschlossen. Im Nordosten wird es von der Bundesautobahn A3 tangiert. Die Postleitzahl von Buchenbühl lautet 90411. Es ist der Statistikbezirk 86 von Nürnberg und hat auf einer Fläche von 313,79 Hektar ca. 2.500 Einwohner (Stand 05. August 2006)

Verkehr
Bild:N.-Buchenbühl ehem. Haltepunkt mit Gräfenbergbahn.jpg thumb|Der ehemalige Haltepunkt Buchenbühl heute Buchenbühl hat seit 1928 eine Busanbindung nach Ziegelstein, und ist heute über die Buslinie 21 an die U-Bahn Nürnberg Nürnberger U-Bahn angeschlossen. Die Gräfenbergbahn durchquert diesen Ortsteil ohne Halt.

Kirchen
Buchenbühl besitzt eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit der Himmelfahrtskirche. Die Kirchengemeinde ist seit 1954 eine selbständige Pfarrei im Dekanat Nürnberg. Die 1961 eingeweihte Himmelfahrtskirche bietet einen schlichten Rahmen mit wirkungsvoller Lichtführung für drei beeindruckende Holzplastiken des in Buchenbühl ansässigen Holzschnitzers Otto Fuchs. Ferner gibt es die katholische Kirchengemeinde Maria-Hilf, eine 1963 gegründete selbständige Kirchenstiftung. Die Maria-Hilf-Kirche ist eine Filialkirche der Pfarrei St. Georg Ziegelstein.

Schulen
Buchenbühl verfügt über eine Grund- und Teilhauptschule an der Kalchreuther Straße. Außerdem befindet sich hier ein Bildungszentrum der Bayerische Staatsforsten AöR.

andere Bauwerke und Einrichtungen
Es gibt eine Zweigstelle der Sparkasse Nürnberg. Nördlich der Autobahn, im Gleisbogen der Gräfenbergbahn, liegt das Industriegebiet "Hahnenbalz", das aus dem Sägewerk hervorgegangen ist.

Geschichte und Gegenwart
Die Siedlung wurde 1919 unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg auf eigenmächtige Initiative des "Soldatenrates beim III. Armeekorps" auf dem westlichsten Sporn des Heidberges, unterhalb des "Buchenbühls", errichtet. Um die entlassenen Soldaten und arbeltslos gewordene Rüstungsarbeiter zu beschäftigen, begann man ohne Genehmigung und ohne Finanzierung den Reichswald südlich der Gräfenbergbahn zu roden. Den ursprünglichen Siedlungsmittelpunkt bildet der Paulusstein, ein an der Ortsverbindungsstraße nach Kalchreuth und Heroldsberg befindlicher Gedenkstein. Die Siedler bauten gemeinsam in Eigenleistung die ersten zweigeschossigen Doppelhäuser auf bis zu 2.000 m² großen Grundstücken. Die enorme Grundstücksgröße sollte den Siedlern die Möglichkeit zur Selbstversorgung geben. Deshalb hatte jedes Anwesen auch einen kleinen Stallanbau. Die Doppelhäuser variierten um zwei Grundtypen, traufseitig zur Straße mit Mansardendach und giebelseitig mit hohen Satteldächern. Die Nutzungsrechte an den Anwesen wurden nach Fertigstellung unter den Siedlern verlost. In den 30er Jahren kamen dann noch weitere eingeschossige Häuser dazu. Die Bebauung mit eingeschossigen Häusern hielt bis in 60er Jahre an. Die Neubautätigkeit ist in den 70er Jahren aus Gründen des Lärmschutzes wegen der Nähe zum Nürnberger Verkehrsflughafen drastisch zurückgegangen. Buchenbühl reicht bis auf 800m an die Landebahn des Flughafens heran. Manche Häuser sind keine 300m von der Einflugschneise entfernt. Funde beim heutigen Buchenbühl weisen auf spätneolitische Siedlungen hin, die zeitlich nicht näher einzuordnen sind. An den Hängen des "Buchenbühl" wurde im Jahre 1837 das erste Saurierskelett Deutschlands http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/plateos1.htm Lehrstuhl für Angewandte Geologie der FAU Erlangen-Nürnberg , ein Plateosaurus, ausgegraben.

Brauchtum und Vereine
Mit dem Posaunenchor Buchenbühl, existiert seit 1952 ein evangelischer Posaunenchor, der jedes Jahr das Himmelfahrtsfest der evangelischen Himmelfahrtskirche mitgestaltet, am Kirchweihsonntag Mitte Juli zum traditionellen Frühschoppen an der katholischen Maria-Hilf-Kirche aufspielt und am ersten Sonntag in Juli einen Waldgottestdienst auf der Flughafenwiese ausrichtet. Lokale Vereine: *Siedlervereinigung Nürnberg-Buchenbühl e.V., gegründet:1935 *ASV Buchenbühl, gegründet: 1925 *Versehrtensportverein Nürnberg e.V., gegründet: 1953 *Kleintierzuchtverein Nürnberg-Buchenbühl e.V., gegründet: 1927 *Schützengesellschaft Nürnberg-Nord, gegründet: 1955 *Männergesangsverein Nürnberg-Buchenbühl e.V., gegründet 1954 in der Tradition des "Gesangverein Büchenbühl" von 1923 *Volkstrachtenverein Buchenbühl e.V., gegründet 1938 *Freiwillige Feuerwehr Buchenbühl, gegründet 1922 Die Vorstände der beiden Kirchengemeinden, des Posaunenchors und der neun Vereine bilden seit 1952 die politisch neutrale und überkonfessionelle Interessenvertretung Buchenbühls, die Buchenbühler Gemeinschaft (BBG) ''Siehe auch:'' Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Literatur
* Gerhard Pfeiffer Hrsg., ''Nürnberg - Geschichte einer europäischen Stadt'', 1. Aufl., München 1971. * Festschrift ''50 Jahre Siedlervereinigung Buchenbühl Bauabschnitt I und II 1935 - 1985''. * Infoblatt der BBG vom April 2006.

Weblinks

- Baukunst Nürnberg: „Sozialer Wohnungsbau zwischen den Weltkriegen“ mit Beitrag über Buchenbühl {{Koordinate Artikel|49_30_15_N_11_6_36_E_type:city_region:DE-BY_scale:10000|49° 30′ 15′′ N, 11° 6′ 36′′ O}} Kategorie:Stadtteil von Nürnberg

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