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Arlberg-Kandahar-Rennen

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Das '''Arlberg-Kandahar-Rennen''' ist eine Sportveranstaltung im alpinen Skisport. Im Jahre 1928 fand in St. Anton am Arlberg die Premiere statt. Den Namen Kandahar-Abfahrt gibt es auch in anderen Skiorten als Kombination von Abfahrt und Slalom. "Mit-Namensgeber" ist Kandahar, eine Stadt in Afghanistan. Dort befreite der spätere Vizepräsident der „Public School of Wintersport“, Frederick Roberts 1879 als Kommandant der britischen Streitmacht im zweiten Afghanischen Krieg die britische Garnison und wurde zum Dank zum "Baron Roberts of Kandahar" ernannt. Auf Bitten von Sir Arnold Lunn, einem britischen Skipionier, stiftete Frederick Roberts 1911 einen Pokal für Abfahrtsrennen, welches Arnold Lunn organisierte. Das Rennen wurde somit zur „Challenge Roberts of Kandahar“. Lunn entwickelte seine Idee der Abfahrtsrennen immer weiter. Er hatte es sich in den Kopf gesetzt, mit dem „Skigott“ der 1920er Jahre, dem St. Antoner Hannes Schneider, gemeinsame Skiereignisse zu inszenieren. Im Winter 1927 organisierten die Mitglieder des englischen Kandahar-Clubs (aus Mürren in der Schweiz) und der Skiclub Arlberg ein Skirennen in St. Anton. Arnold Lunn, vom Slalom-Pioniergeist ergriffen, rammte Holzstangen in den Schnee – für den Arlberg eine neue Skivariante. Die Begeisterung aller Beteiligten ermutigte Arnold Lunn und Hannes Schneider, im darauffolgenden Jahr einen alpinen Kombinationswettbewerb, bestehend aus Slalom und Abfahrtslauf, auszurichten. Das war die Geburt des Arlberg-Kandahar-Rennens. Die beiden Gründerclubs gaben ihm den Namen. Sein internationales Debüt fand am 3. und 4. März 1928 am Galzig statt. Auch der Slalom wurde am Galzig gefahren. 45 Läufer aus Österreich, der Schweiz, England und Amerika traten zum Wettbewerb an. Der Innsbrucker Benno Leubner gewann die Kombination und den Slalom. Schnellster in der Abfahrt war Friedrich Schneider aus Stuben. Bereits zwei Jahre später errangen die Gründungsväter einen wichtigen Erfolg. Die bislang von den traditionsreichen nordischen Disziplinen beherrschte Fédération Internationale de Ski FIS erkannte 1930 die alpinen Skirennen offiziell an. In den Jahren 1929 und 1930 blieb das Arlberg-Kandahar in St. Anton. Ab 1931 ging man, nach englisch-österreichischer Abmachung, in die Schweiz nach Mürren. Beide Orte wechselten sich von da an mit der Austragung ab. 1948 kam Chamonix als dritter „Kandahar“-Veranstaltungspartner hinzu, in den 50er Jahren auch noch Sestriere und Garmisch-Partenkirchen. Nachdem sich Anfang der 1970er Jahre organisatorische Schwierigkeiten ergaben, traten Mürren und Sestriere als Veranstalter zurück. Die Abfahrtsrennen am Arlberg – die Strecke wurde im Jahr 1958 vom Galzig zum Kapall verlegt – verlangte den Fahrern alles ab. Karl Schranz formulierte einmal: „Die St. Antoner Abfahrt, Kitzbühel und Wengen BE Wengen, das waren immer meine liebsten Strecken, weil da so viel Mut und Kondition als auch Technik erforderlich sind“. Eine Meinung, die heute noch ein Großteil der Weltklassefahrer teilt. Aus Sicherheitsgründen musste die St. Antoner Strecke immer wieder entschärft werden – ein Tribut an die enorme Entwicklung von Fahrkönnen, Technik und Material. Immer noch gilt aber - vor allem auch seit dem Streckenumbau für die Alpine Skiweltmeisterschaft 2001 Alpine Ski-WM 2001: Wer nicht top in Form ist und kein absoluter Spitzenskirennläufer ist, hat keine Chance. Kategorie:Alpiner Skiweltcup Kategorie:Sportturnier/-wettbewerb Kategorie:Sport (Tirol) fr:Arlberg-Kandahar

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