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A-Modell

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Das '''A-Modell''' ist ein Finanzierungsmodell für den Ausbau von Autobahn (Deutschland) Bundesautobahnen von in der Regel vier auf sechs Fahrspuren. Ein privater Konzessionär erhält dafür vom Staat eine Konzession für den Ausbau, die Erhaltung und den Betrieb einen vorher definierten Autobahnteilabschnitt. Das A-Modell sieht vor, neben dem Ausbau auch die baureife Planung auf Grundlage von (in der Regel) bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlüssen, den Betrieb und die Erhaltung für einen Zeitraum von 30 Jahren sowie die gesamte Finanzierung des Projekts im Zuge einer öffentlich-privaten Partnerschaft (Public-Private-Partnership – PPP) an einen privaten Investor zu vergeben. Die Refinanzierung des Projekts erfolgt durch die Weiterleitung der auf Grund des Autobahnmautgesetzes für schwere Nutzfahrzeuge (> 12 to) im Konzessionsabschnitt erhobenen LKW-Maut. Zusätzlich kann dem Konzessionsnehmer eine einmalige Anschubfinanzierung als Ausgleich für die Infrastrukturnutzungskosten der nicht mautpflichtigen Kraftfahrzeuge gewährt werden. Autobahnen werden auch heute nicht von der Verwaltung gebaut, sondern in Ausschreibungsverfahren privat vergeben (Marktpreise). Durchschnittlich verursacht ein Autobahnkilometer ca. 11 Mio. Euro Bauinvestitionen (vgl. Straßenbaubericht 2005, S. 6: 194,9 km verursachten Investitionen von 2.215 Mio. Euro). Die Unterhaltung und der Betrieb einer Bundesautobahn kostet durchschnittlich ca 100.000 Euro pro km und Jahr(vgl. Straßenbaubericht 2005, S. 50). Gleichzeitig hat der Bund deutlich bessere Refinanzierungskosten als jedes PPP-Unternehmen. Wenn der Bund eine um einen Prozentpunkt günstigere Finanzierung als das PPP-Unternehmen erhält, ist die zusätzliche Zinsbelastung des PPP-Unternehmens bereits höher als die gesamten Betriebs- und Unterhaltungskosten. Dabei sind die Kosten des Vertragsmanagements und der Mehrwertsteuermehrbelastung noch nicht einmal berücksichtigt. Insofern stellt sich die Frage, ob PPP-Projekte im Straßenbau überhaupt wirtschaftlich sein können. Außerdem wird an diesem Konzessionsmodell bemängelt, dass der Konzessionär mit der Übernahme des gesamten Verkehrsmengenrisikos ein hohes Wagnis eingehen muss, wodurch die Finanzierung für den Privaten deutlich verteuert wird. Als Pilotprojekte wurden im Jahr 2005 Teilstrecken der Autobahn (Deutschland) Bundesautobahnen Bundesautobahn 8 A 8 in Bayern (Augsburg - München-West) , Bundesautobahn 4 A 4 in Thüringen (Umfahrung Hörselberge), Bundesautobahn 5 A 5 in Baden-Württemberg (Malsch - Offenburg), und Bundesautobahn 1 A 1 in Niedersachsen (Hamburg-Bremen) nach diesem Modell ausgeschrieben. Als weiteres Konzessionsmodell existiert das F-Modell. ---- Bei der Sozionik (Psychologie) Sozionik ist das '''A-Modell''' (engl. ''Model A'') ein System zur Untersuchung von psychologischen Funktionen. Erfunden und benannt wurde es nach Auschra Augusta, der Erfinderin der Sozionik. Kategorie:Bauwirtschaft




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