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A

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{{Dieser Artikel| behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens A. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Zeichens finden sich unter A (Begriffsklärung)}} {{Zeichen|Aa}} Bild:Fonts-A.jpg left|Der Buchstabe A in verschiedenen Schrifttypen '''A''' bzw. '''a''' (gesprochen: [ɑ?]) ist der erste Buchstabe des Lateinisches Alphabet lateinischen Alphabets und steht für unterschiedlich ausgesprochene Vokalklänge. Im Griechischen ist es der Buchstabe Alpha. Der Buchstabe A hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 6,51 %. Er ist damit der Buchstabenhäufigkeit sechsthäufigste Buchstabe in deutschen Texten. Im Morsealphabet wird A oder a mit • – dargestellt. Außer in Fremdwörtern und Namen ist das A der einzige Buchstabe im Deutschen, der zweifach am Anfang eines Wortes stehen darf, etwa im Wort Aal.

Auffindung im Wörterbuch
'''a''' das, -/- (Kleinbuchstabe), das a im Wort ''arm''; das Doppelte-a; das Umlaut-a (ä) | (Laut); der a-Laut | die a-Klasse | (Mus.): der Ton a; '''a'''-Moll | (Math.): '''A'''r² '''A''' das, -/- (Großbuchstabe); das A im Wort ''Alm''; das Vitamin A; von A bis Z (alles, vom Anfang bis zu Ende); das A und O (das Wesentliche, das Um und Auf); wer A sagt muss auch B sagen (das Begonnene auch mit unangenehmen Konsequenzen fortsetzen) | '''A'''ustria | (Phys.): '''A'''mpere | (Mus.): der Ton A; '''A'''-Dur; '''A'''lt | (Verk.): '''A'''utobahn; die A2 (Südautobahn)

Herkunft
Die aus dem Proto-Semitisches Alphabet proto-semitischen Alphabet stammende Urform des Buchstaben ist wahrscheinlich der Kopf eines Ochsen. Die Phönizier gaben diesem Buchstaben den Namen Aleph (Ochse). Im Phönizisches Alphabet phönizischen Alphabet im 9. Jahrhundert v. Chr. war das Schriftzeichen bereits stark stilisiert, die Hörner des Ochsen wurden durch zwei Striche nach rechts angedeutet. Der Lautwert des Aleph bei den Phöniziern war der Knacklaut [{{IPA.html">Hebräisches Alphabet hebräischen Alphabet übernommen, außerdem besteht eine Verwandtschaft mit dem ersten Buchstaben des Arabisches Alphabet arabischen Alif (Arabischer Buchstabe) alif (?). Als die Griechen das phönizische Alphabet übernahmen, drehten sie das Zeichen um 90 Grad und machten daraus das Alpha. Dabei hatten sie keinen Bedarf an dem Stimmloser glottaler Plosiv stimmlosen glottalen Plosiv der Aussprache, der bei den Phöniziern vorhanden war, und da das Griechische Sprache Griechische reich an Vokalen war, verwendeten sie das Zeichen für den Lautwert [{{IPA|a}}]. Bei den ältesten griechischen Schriftstücken aus dem 8. Jahrhundert vor Christus wurde der Buchstabe dabei noch liegend verwendet, die um 90° gedrehte Version tauchte dann in späteren Schriftstücken auf und setzte sich durch. Die Etrusker übernahmen das frühgriechische Alpha und ließen es größtenteils unverändert. Lediglich zur besseren Schreibung (von rechts nach links) versahen sie das Zeichen mit einem Abschwung nach links. Als die Römer das Lateinisches Alphabet lateinische Alphabet schufen, verwendeten sie das A aus dem etruskischen Alphabet, der Lautwert ist ebenfalls seit den Griechen beibehalten worden. Dieses Alphabet wird bis heute für eine Vielzahl von Schriftsprachen genutzt, darunter für die meisten der europäischen Sprachen. Von diesem fand es auch Eingang in das Kyrillisches Alphabet Kyrillische Alphabet. {| align="center" cellspacing="10" |- align="center" |Bild:EgyptianA-01.png 50px|
Ägyptischer Ochsenkopf |Bild:Proto-semiticA-01.png 50px|
Proto-semitischer Ochsenkopf |Bild:PhoenicianA-01.png 50px|
Phönizisches ''Aleph'' |Bild:Alpha_uc_lc.svg 80px|
Griechisches ''Alpha'' |- align="center" |Bild:EtruscanA-01.png 50px|
Etruskisches A |Bild:RomanA-01.png 50px|
Lateinisches A |Bild:Early Cyrillic letter Azu.png 50px|
Frühkyrillisches A |Bild:Cyrillic letter A.png 100px|
Kyrillisches A |}

Darstellung
Das Grundaussehen der Majuskel ist das zweier (symmetrisch) diagonal oben zusammenlaufender Linien und einer Waagerechten in der Mitte, aber nicht alle Schriftarten und -familien folgen diesem Konzept. Die Außenlinien können in Richtung und Strichstärke asymmetrisch sein oder unten parallel verlaufen und dann in einen Bogen (z.B. Bauhaus) oder in eine vierte, waagerechte Linie (z.B. Siebensegmentanzeige) übergehen. Teilweise entfällt die Mittellinie, wodurch sich das Aussehen einem griechischen Lambda (Λ) oder einem vergrößerten kleinen En (n) annähert. In manchen Gebrochene Schrift gebrochenen Schriften (z.B. Fraktur (Schrift) Fraktur) sinkt die Mittellinie auf die Grundlinie und die linke Außenlinie wird zu einem konkaven Bogen, wodurch der Buchstabe oben statt unten offen ist. In der Schreibschrift wird die Mittellinie häufig und manchmal auch die Spitze oben als Schleife ausgeführt; manchmal sieht der Großbuchstabe auch dem runden Kleinbuchstaben sehr ähnlich (z.B. Sütterlinschrift Sütterlin). {| align="center" cellspacing="10" |- align="center" |Bild:BlackletterA-01.png Blackletter A
Blackletter-A |Bild:UncialA-01.png Uncial A
Unzial-A |Bild:Acap.svg Another Capital A
Initial-A |Bild:Sütterlin letter A.png Another Capital A
Sütterlin-A |- align="center" |Bild:Fraktur letter A.png Siebensegment
Fraktur-A |Bild:ModernRomanA-01.png Modern Roman A
Modern-Roman-A |Bild:ModernItalicA-01.png Modern Italic A
Modern-Italic-A |Bild:ModernScriptA-01.png Modern Script A
Modern-Script-A |} Es gibt zwei Grundformen der Minuskel: offen und geschlossen/rund. Beide haben sich über die Schreibschrift (mit Feder) aus dem Großbuchstaben entwickelt. Die offene Form gleicht einem kleinen, um 180° gedrehten E mit einem Abschluss unten rechts. Die geschlossene Form, bei der die Mittellinie ganz fehlt, hat Ähnlichkeit mit einem kleinen O, dem auf der rechten Seite eine senkrechte Tangente angefügt wurde. Ansonsten sind je nach Schriftart die für alle Buchstaben üblichen Schleifen und Serifen anzutreffen. In Unicode wird das große „A“ durch U+0041 und das kleine „a“ durch U+0061 dargestellt. Im ASCII ist das große „A“ der Code 65, das kleine „a“ der Code 97, daraus folgt im binär aufgebauten Dualsystem die Zeichenfolge 01000001 für das kleine „a“ und 01100001 für das große „A“. Im EBCDIC ist der Code für das große „A“ die 193 und für das kleine „a“ die 129. Die numerischen Darstellung in HTML und XML sind „&#65;“ und „&#97;“ für den Groß- und den Kleinbuchstaben. Neben diesen direkten Darstellungen gibt es noch diverse bildliche oder sonstige Darstellungen des Buchstabens „A“. Dazu gehört beispielsweise der Morsecode: ·– . In der Brailleschrift wird das „A“ durch eine Erhebung dargestellt. Weitere Darstellungsformen gibt es in der Gebärdensprache in Form der geschlossenen Faust im Fingeralphabet, in der Optische Telegrafie optischen Telegrafie sowie im international gültigen Flaggenalphabet: {| align="center" cellspacing="10" |- align="center" |Bild:Braille A1.svg 50px
A in der Brailleschrift |Bild:ICS Alpha.svg 80px
A im Flaggenalphabet |Bild:Semaphore Alpha.svg 80px
A in der optischen Telegrafie |}

Aussprache
Der Buchstabe A steht in verschiedenen Sprachen für unterschiedliche Vokalklänge.
Im Deutschen und vielen anderen Sprachen steht er für den Ungerundeter offener Vorderzungenvokal offenen vorderen ungerundeten Vorderzungenvokal [{{IPA|a}}]: A ist der klangreichste der Vokale, bei dessen Hervorbringen der Stimmton frei aus den weit geöffneten Lippen hervorkommt, während die Zunge in eine flache Stellung niedergedrückt wird. Stellt man das Verhältnis der drei Hauptvokale a, i, u durch eine senkrechte Linie dar, so kommt i als der hellste an das obere, u als der dumpfeste an das untere Ende, a als der mittlere Vokal genau in die Mitte derselben zu stehen. Im Deutschen gibt es zwei verschiedene Phoneme des Vokals: den Kurzvokal a, wie z. B. in ''satt'', und den weiter hinten im Rachenraum gebildeten Langvokal a, wie z. B. in ''Rat''. Die Länge des Vokals ist unterschiedlich gekennzeichnet. Langer Vokal: * Keine Kennzeichnung: Rat, Bratsche * Verdopplung des Vokals: Aar, Haar, Aachen * folgendes h: Bahre * betontes A: Andrej Kurzer Vokal: * Keine Kennzeichnung: hat, Matsch * Verdopplung des folgenden Konsonanten: Matte Aus einem A kann sich unter bestimmten Bedingungen ein Umlautä“ bilden. * hat: hätte * Haus: Häuser Abgeleitete Zwielaute (Diphthonge) sind: * au (Haut) * äu (Häute)

Zitate
*''Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende''. (''Off. Joh. 1,8'') *''A, der edelste, ursprünglichste aller laute, aus brust und kehle voll erschallend, den das kind zuerst und am leichtesten hervor bringen lernt, den mit recht die alphabete der meisten sprachen an ihre spitze stellen'' (aus dem Deutsches Wörterbuch Grimmschen Wörterbuch) *''Wer A sagt, muss auch B sagen''. (Sprichwort) *''Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.'' (Bertolt Brecht)

Weblinks
{{Wiktionary|a}} {{Wiktionary|A}} {{Commons|A}} {{Wikisource Meyers|A}}
- „Evolution of Alphabets“ (englisch)

Siehe auch
* @, ein aus dem Buchstaben a entstandenes Zeichen * Å, Ä {{Navigationsleiste Lateinisches Alphabet}} {{Gesprochene |De-A-article.ogg|}} Kategorie:Schriftzeichen als:A ar:A arc:A az:A bg:A bs:A ca:A cs:A cy:A da:A dv:އޭ el:A en:A eo:A es:A et:A eu:A fa:A fi:A fr:A (lettre) fur:A gd:A gl:A he:A hr:A hu:A ia:A id:A ilo:A io:A is:A it:A ja:A ko:A ku:A (herf) kw:A la:A lt:A ms:A nl:A (letter) nn:A no:A nrm:A pl:A pt:A ro:A ru:A (латиница) scn:A sk:A sl:A sr:A (латиничко) sv:A th:A tl:A tr:A uk:? (літера) uz:A (xarf) vi:A yo:A zh:A zh-yue:A

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